Monatsarchiv: August 2008

EINTAGESROMAN – KLAUSENS öffnet die Sendung mit dem ersten Exemplar

oho, klau|s|ens, ein historischer moment.

welcher?

nun, heute!

du meinst, weil ich das buch auspackte?

aber ja: es kam gestern schon an, du hast es aber nicht ausgepackt.

man hat dann so eine scheu.

aber du hast den schnellsten roman der welt geschrieben!

ich weiß, ich weiß! (aber es waren ja wir beide!)

du hast einen roman an einem tag geschrieben!

ich weiß, ich weiß! (aber es waren ja wir beide!)

du hast auch einen roman über einen tag geschrieben!

ich weiß, ich weiß! (aber es waren ja wir beide!)

du hast an einem tag einen roman geschrieben, der von eben diesem tag handelt!

ich weiß, ich weiß! (aber es waren ja wir beide!)

du bist in die weltgeschichte der literatur und in die literaturgeschichte der welt eingegangen!

ich weiß, ich weiß! (aber es waren ja wir beide!)

und heute hast du das erste gedruckte buch ausgepackt, obwohl es gestern schon angekommen war!

ich weiß, ich weiß! (aber es waren ja wir beide!)

bei deiner wortkargheit kann man das kaum glauben!

ich weiß, ich weiß! (mit „wir beide“ passt jetzt wohl nicht.)

aha. du kannst ja reden! du kannst auch schreiben!

ich weiß, ich weiß! (besser als „wir beide“!)

und alles bei dir kann einen doppelten sinn haben.

Für die geneigten Leser: Sehen Sie das Buch: „Klaus Klausens-Achtlinger EINTAGESROMAN [8.8.8]“, geschrieben am 8.8.2008, hier bei AMAZON! http://www.amazon.de/EINTAGESROMAN-8-8-8-Klaus-Klausens-Achtlinger/dp/3837062597 und: hier bei KLAUSENS! http://www.klausens.com/eintagesroman.ht…

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klau|s|ens fusioniert für china tradition und moderne – www.klausens.com

hey, klau|sens, was ist nur?

ach, ich bin es müde, über doping zu schreiben.

und die schicksale der athleten, die ausscheiden?

ja, das bricht mir das herz.

und die menschenrechte?

ich schrieb so viel schon! blöde sache! diktatur ist immer eine blöde sache, halbdiktatur auch.

tibet?

armes volk! aber wer will es noch hören? so viel schon, so viel!

dissidenten?

die tun mir verdammt leid – aber gerade heute kann ich mich nicht auf sie konzentrieren! sorry!

das olympische dorf?

es soll schön sein, aber ich war noch nie darinnen.

der smog?

dauerthema – gegessen!

du musst doch etwas machen? du kannst doch nicht nichts machen?

zu china?

ja, zu china, zu peking, zu olympia, zur lage der welt, zu allem!

ich dachte mir, ich mache ein kunstwerk, in welchem ich tradition und moderne zusammenbringe.

eine fusion?

ja, ich denke, damit wird man china auch gerecht … denn, es müsste diesem china gelingen, beides harmonisch zusammenzubringen.

das hast du versucht?

ja, sieh nur: ein wäschekorb und eine plastiktonne.

es funktioniert!

eben, eben: es müssten mehr künstler mehr zu sagen haben, in der welt.

aber haben wir nicht von dir schon genug?

von uns, zweitklausens! – außerdem heißt es: wir haben an uns genug! – an uns !!!

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Die Fabel eines Fabelweltrekordes von Usain Bolt bespricht KLAUSENS

klau|s|ens, ein fabelweltrekord! 9,69 sekunden über 100 meter.

eine fabel, offenbar ohne tier. mehr mit mensch.

es ist ein märchen.

ja, ja, ich glaube nichts.

du gehörst damit endlich einmal zu einer mehrheit.

alle sind sich einig – und keiner kann etwas beweisen. ist das nicht ein herrlicher stoff für einen roman?

sicher, sicher, und usain bolt lässt sich feiern, bekommt aber alpträume, um sich dann eines tages der weltöffentlichkeit zu offenbaren.

das heißt, wir müssen nur warten?

ich glaube schon. der abstand zu den anderen ist so groß und so sensationell, dazu seine haltung des „nicht-richtig-auslaufens“. also: irgendetwas war dabei.

du weißt nicht was?

bin ich doper oder antidoper? aber schau dir doch den abstand von ihm zu den anderen an! das gab es bei 100 meter noch nie.

warum bist du dir so sicher?

ich las: er lief früher nur die 200 meter, weil die 100 meter für seine langen beine nicht das richtige sind.

und?

er hat seine bestzeit über 100 meter mit diesem fabelweltrekord binnen eines jahres um 3,4 sekunden verbessert.

und?

das scheint nach allen kenntnissen und erkenntnissen der trainer und fachleute eigentlich nicht möglich.

siehst du! „eigentlich“!

was meinst du?

wir haben einen fabelweltrekord. und die welt wäre vielleicht besser, wenn wir hin und wieder eine fabel oder ein märchen für voll nehmen würden. („eigentlich!“)

ja, ja, der lauf von usain bolt hat „eigentlich“ schon etwas „voll gelungenes“: das muss ich zugeben. ich werde ihm glauben.

was wirst du ihm glauben?

… dass diese fabel eine fabel ist. auch wenn hier ein mensch beteiligt ist.

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Michael-Phelps-Gedicht von KLAUSENS zur achten Goldmedaille

ach ja, klau|s|ens, es war klar, dass du bei dieser olympiade in peking nun doch noch tibet, meinungsfreiheit, zensur, doping und alles das vergisst … und jetzt – ganz billig und primitiv – auch den erfolg feierst.

die menschen wollen immer in der nähe des erfolges sein.

du auch?

bin ich kein mensch, zweitklausens?

du bist ein mensch mit doppelter identität: nämlich meiner und deiner.

ich weiß, ich weiß: ich schrieb auch ein gedicht zu dem achten sieg von michael phelps.

aha – wie denn?

ich schreibe es dir auf:

MICHAEL-PHELPS-GEDICHT
Nachdenkliches Siegergedicht

Phelps liegt immer vorn
Phelps liegt immer vorn
Phelps liegt immer vorn
Phelps liegt immer vorn
Phelps liegt immer vorn
Phleps liegt immer vorn
Phelps liegt immer vorn
Phelps liegt immer vorn
Waren das jetzt acht Mal Phelps? (Jetzt aber nicht!)

Copyright 17.8.2008, Sonntag, Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder Klau(s)ens oder Klau=s=ens.

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Zum Geburtstag von Madonna (50) macht KLAUSENS ein Kunstwerk

mehr fällt dir nicht ein, klau|s|ens? zum fünfzigsten? von madonna?

nein, das geschwätz von „sich immer wieder neu erfinden“ überlasse ich dir, zweitklausens.

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Urteilsaufhebung (Siegburger Foltermord-Prozess) BGH und KLAUSENS

du, klau|s|ens, der BGH hat entschieden und das urteil kassiert.

zweitklausens, du meinst das urteil zu diesem prozess über den foltermord im gefängnis (jva) siegburg?

ja, den mord meine ich.

wenn ich es richtig verstehe, müssen die strafen überprüft werden. bzw. nur eine, die von pascal.

also nicht die tat und die schuld – nur das strafmaß.

und da ging es um die frage, wie das bei zweien der drei täter zu bewerten ist, die ja zum tatzeitpunkt „heranwachsend“ waren.

das ist jene phase zwischen 18 und 21?

eben, diese phase, die man manchmal noch der jugend zurechnen kann, manchmal aber bzw. prinzipiell eher dem erwachsensein.

das ist für die gerichte aber kompliziert.

eben. wir haben uns ja an dieser verhandlung als LIVE-gedicht-gerichtsbeobachter beteiligt:
http://www.klausens.com/siegburger_folte…

eben eben. es war eine schlimme tat – aber wie schlimm-schlimm waren die täter? wie schlimm-schlimm ist der mensch? wann kann man ihn „retten“, wann nicht? darf man überhaupt jemals einen menschen aufgeben, auch wenn er schlimm-schlimmste taten beging?

das sind alles fragen an uns selbst.

jedes urteil befragt uns selbst. also nochmals die urteile von einst: pascal i., 15 jahre – ralf a., 14 jahre – danny k., 10 jahre (aber bei ihm war dies die höchstgrenze, da er bei der tat definitiv jugendlich war, unter 18: jugendstrafrecht).

und nun soll alles schärfer werden?

zumindest bei pascal i. scheint es so zu kommen. (das urteil ist wohl nur für ihn aufgehoben worden, bezogen auf die strafe auch nur). die staatsanwalt wollte im prozess schon lebenslang – und das gericht wollte noch den rest der resozialisierung.

und nun?

nun hat das BGH das urteil aufgehoben, presserklärung des BGH siehe und klicke: hier!
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bi…

Erste Entscheidung des Bundesgerichtshofs über vorbehaltene
Sicherungsverwahrung bei Heranwachsenden
Das Landgericht Bonn hat den Angeklagten I. wegen Mordes, gefährlicher Körperverletzung in 5 Fällen, Vergewaltigung in 2 Fällen sowie besonders schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt. Zwei Mitangeklagte verurteilte es zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 14 Jahren bzw. einer Einheitsjugendstrafe von 10 Jahren.
Nach den Feststellungen des Landgerichts waren die drei Angeklagten gemeinsam mit dem späteren Tatopfer in einer Zelle der JVA Siegburg inhaftiert. Am 11. November 2006 beschlossen die Angeklagten, einer Idee des Angeklagten I. folgend, den Geschädigten zu misshandeln. Dieser war den Angeklagten unterlegen und leistete ihnen aus Angst keinen Widerstand. Während des gesamten Tages quälten und erniedrigten die Angeklagten ihr Tatopfer und brachten ihm erhebliche Verletzungen bei. Im weiteren Verlauf beschlossen die Angeklagten schließlich, ihren Mitgefangenen zu töten. Sie erhängten ihn in der Tür zum Toilettenraum. Am darauf folgenden Morgen meldeten sie den Tod des Opfers und gaben vor, dieser habe sich das Leben genommen.
Das Landgericht hat auf den Angeklagten I. als Heranwachsenden Erwachsenenstrafrecht angewendet, aber von der Anordnung einer lebenslangen Freiheitsstrafe nach § 106 Abs. 1 JGG abgesehen. Ob darüber hinaus ein Vorbehalt der Sicherungsverwahrung nach § 106 Abs. 3 JGG anzuordnen war, hat die Jugendkammer nicht ausdrücklich geprüft.
Auf die zu Ungunsten des Angeklagten I. eingelegte Revision der Staatsanwaltschaft hat der Senat das Urteil im Rechtsfolgenausspruch aufgehoben, soweit das Landgericht eine lebenslange Freiheitsstrafe nicht verhängt und den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung nicht angeordnet hat, und die Sache an eine andere Jugendkammer des Landgerichts zurückverwiesen. Nach Ansicht des Senats sind die vom Landgericht für das Absehen von der Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe herangezogenen Gründe nicht hinreichend tragfähig. Es handele sich um bloße Hoffnungen auf eine Resozialisierung des Angeklagten, die durch Tatsachen nicht belegt seien. So sei z.B. die vom Landgericht festgestellte Anmeldung zu einem Anti-Aggressions-Training bereits vor der Tat erfolgt, so dass dieser Umstand nicht geeignet ist, auf ein nunmehr vorhandenes Problembewusstsein des Angeklagten zu schließen.
Darüber hinaus hat es das Landgericht auch zu Unrecht unterlassen, einen Vorbehalt der Sicherungsverwahrung zu prüfen. Die Voraussetzungen des § 106 Abs. 3 Satz 2 und 3 JGG liegen hier vor. Der Angeklagte ist wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren und wegen besonders schwerer Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren verurteilt. Vorverurteilungen sind nicht erforderlich. Auch § 106 Abs. 3 S. 2 Nr. 2 JGG begründet ein solches Erfordernis nicht. Die Regelung stellt nur für den Fall, dass es nach den allgemeinen Vorschriften auf solche Vorverurteilungen ankommt, besondere Anforderungen an diese. Daher ist die vorbehaltene Sicherungsverwahrung auch bei erstmals verurteilten heranwachsenden Mehrfachtätern anwendbar.
Urteil vom 13. August 2008 – 2 StR 240/08
Landgericht Bonn – Urteil vom 4. Oktober 2007 – Az. 8 KLs 16/07
Karlsruhe, 13. August 2008
§ 106 Jugendgerichtsgesetz – Milderung des allgemeinen Strafrechts für Heranwachsende; Sicherungsverwahrung
(1) Ist wegen der Straftat eines Heranwachsenden das allgemeine Strafrecht anzuwenden, so kann das Gericht an Stelle von lebenslanger Freiheitsstrafe auf eine Freiheitsstrafe von zehn bis zu fünfzehn Jahren erkennen.
(2) Das Gericht kann anordnen, dass der Verlust der Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden und Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen (§ 45 Abs. 1 des Strafgesetzbuches), nicht eintritt.
(3) 1Sicherungsverwahrung darf neben der Strafe nicht angeordnet werden. 2Unter den übrigen Voraussetzungen des § 66 des Strafgesetzbuches kann das Gericht die Anordnung der Sicherungsverwahrung vorbehalten, wenn
1. der Heranwachsende wegen einer Straftat der in § 66 Abs. 3 Satz 1 des Strafgesetzbuches bezeichneten Art, durch welche das Opfer seelisch oder körperlich schwer geschädigt oder einer solchen Gefahr ausgesetzt worden ist, zu einer Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren verurteilt wird,
2. es sich auch bei den nach den allgemeinen Vorschriften maßgeblichen früheren Taten um solche der in Nummer 1 bezeichneten Art handelt und
3. die Gesamtwürdigung des Täters und seiner Taten ergibt, dass er infolge eines Hanges zu solchen Straftaten für die Allgemeinheit gefährlich ist.
3§ 66a Abs. 2 und 3 des Strafgesetzbuches gilt entsprechend.
(4) 1Wird neben der Strafe die Anordnung der Sicherungsverwahrung vorbehalten und hat der Verurteilte das siebenundzwanzigste Lebensjahr noch nicht vollendet, so ordnet das Gericht an, dass bereits die Strafe in einer sozialtherapeutischen Anstalt zu vollziehen ist, es sei denn, dass die Resozialisierung des Täters dadurch nicht besser gefördert werden kann. 2Diese Anordnung kann auch nachträglich erfolgen. 3Solange der Vollzug in einer sozialtherapeutischen Anstalt noch nicht angeordnet oder der Gefangene noch nicht in eine sozialtherapeutische Anstalt verlegt worden ist, ist darüber jeweils nach sechs Monaten neu zu entscheiden. 4Für die nachträgliche Anordnung nach Satz 2 ist die Strafvollstreckungskammer zuständig.
(5) 1Werden nach einer Verurteilung wegen einer Straftat der in Absatz 3 Satz 2 Nr. 1 bezeichneten Art zu einer Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren vor Ende des Vollzugs dieser Freiheitsstrafe Tatsachen erkennbar, die auf eine erhebliche Gefährlichkeit des Verurteilten für die Allgemeinheit hinweisen, so kann das Gericht die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung nachträglich anordnen, wenn die Gesamtwürdigung des Verurteilten, seiner Taten und ergänzend seiner Entwicklung während des Strafvollzugs ergibt, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut Straftaten der in Absatz 3 Satz 2 Nr. 1 bezeichneten Art begehen wird. 2War keine der Straftaten dieser Art, die der Verurteilung zugrunde lagen, nach dem 1. April 2004 begangen worden und konnte die Sicherungsverwahrung deshalb nicht nach Absatz 3 Satz 2 vorbehalten werden, so berücksichtigt das Gericht als Tatsachen im Sinne des Satzes 1 auch solche, die im Zeitpunkt der Verurteilung bereits erkennbar waren. (6) Ist die wegen einer Tat der in Absatz 3 Satz 2 Nr. 1 bezeichneten Art angeordnete Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 67d Abs. 6 des Strafgesetzbuches für erledigt erklärt worden, weil der die Schuldfähigkeit ausschließende oder vermindernde Zustand, auf dem die Unterbringung beruhte, im Zeitpunkt der Erledigungsentscheidung nicht bestanden hat, so kann das Gericht die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung nachträglich anordnen, wenn
1. die Unterbringung des Betroffenen nach § 63 des Strafgesetzbuches wegen mehrerer solcher Taten angeordnet wurde oder wenn der Betroffene wegen einer oder mehrerer solcher Taten, die er vor der zur Unterbringung nach § 63 des Strafgesetzbuches führenden Tat begangen hat, schon einmal zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren verurteilt oder in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden war und
2. die Gesamtwürdigung des Betroffenen, seiner Taten und ergänzend seiner Entwicklung während des Vollzugs der Maßregel ergibt, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut Straftaten der in Absatz 3 Satz 2 Nr. 1 bezeichneten Art begehen wird.
Pressestelle des Bundesgerichtshofs
76125 Karlsruhe
Telefon (0721) 159-5013
Telefax (0721) 159-5501

aha.

man will also auch die sicherheitsverwahrung prüfen, auch das.

also soll pascal wohl lebenslang bekommen und eventuell auch noch sicherheitsverwahrung. anschließend. also nie mehr frei. immer weggeschlossen, wie ein verbrecherisches tier.

und das, obwohl er noch relativ jung ist?

ja, ja.

die idee ist: härter durchgreifen?

die koch-linie aus hessen, mit der die letzte wahl gewinnen wollte, wird also nun in karlsruhe durchgesetzt.

es gibt einen allgemeinen trend hin zu mehr staatlicher repression.

und du? bist du etwas ein weichling?

oh, nein: aber ich sage immer: irgendwann kommen diese leute raus, und wenn ihr nicht wollt, dass deren elend dann auf kosten der allgemeinheit weitergeht, mit neuen verbrechen, dann müsst ihr euch etwas anderes einfallen lassen.

du meinst, im knast lernt man eher noch mehr verbrechen?

alles, was wir wissen, spricht dafür: in den knästen wird viel gutes und schönes versucht, aber in vielen fällen obsiegt die nähe von täter zu täter, und das gebräu, welches daraus entsteht.

du bist ratlos?

sicherlich. wer wäre das nicht? außer vielleicht die richter aus karlsruhe. die haben wahrscheinlich wie festungen ausgebaute privathäuser und sorgen sich nicht, wer wann wie eines tages freigelassen wird.

also doch resozialisierung?

aber ja – dennoch darf man nicht naiv sein: es gibt wirklich menschen, die vom leben so gebeutelt wurden, dass man sie kaum noch ändern wird. vielleicht gehört pascal dazu. aber bei der jugend würde ich eher sagen: gebt ihm noch eine allerletzte rest-klein-chance – und das haben die richter vom landgericht bonn getan, mit ihren 15 jahren strafe – und ich kann die beweggründe dieser richter sehr gut nachvollziehen.

und nun?

… dürfen wir über die amerikanisierung unserer gesellschaft nachdenken. man kann sich die gewalttäter auch selber verstärkt heranzüchten, wenn man vermehrt auf ein „wegschließendes“ strafsystem sinnt. die gedanken von herrn koch und weiten teilen der CDU und kleineren teilen der anderen parteien … die liegen mir doch fremd.

so wie deine existenz als künstler der gesellschaft fremd scheint.

unsere existenz! unsere!

… die bekanntlich gebrochen ist.

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ZENSUR der Fechterin BRITTA HEIDEMANN von KLAUSENS beklagt

klau|s|ens, was hast du gegen die deutsche degenfechterin britta heidemann?

nichts? wieso?

du beklagst dich über ihre zensur!

ja, ja, das war so; ich schrieb das folgende gedicht ins gästebuch:

BRITTAS PEKING-HÄNDE

Sie ficht alles durch
Bis sie etwas erringt
Das dem Siegen nahe kommt
Und sei es nur über den
Inneren Schweinehund oder
Was man dort so alles isst

——
6.8.2008, Klausens wünscht herzlichen interkulturellen Erfolg für die China-kennende und sensible Britta Heidemann.
© Klau|s|ensĦķΩ7Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 6.8.2008, Mittwoch, gewidmet BRITTA HEIDEMANN.

Dieses Gedicht wurde (am 6.8.) nicht in das Gästebuch der Homepage von Britta Heidemann aufgenommen. Es wurde also zensiert. (ZENSUR) – Das durchzensierte Gästebuch von Britta Heidemann findet sich hier: http://www.britta-heidemann.de/gaestebuch.html – Dieses Verhalten passt zu den vorsichtigen öffentlichen Auftritten von Heidemann, die China kennt, und sich (auch zu Themen wie BOYKOTT und PROTEST wegen TIBET) immer sehr vorsichtig äußert. Als Schülerin reiste Heidemann 1999 zu einem dreimonatigen Aufenthalt nach Peking, nach dem Abitur im Jahr 2001 machte sie dort ein Praktikum bei Bayer. Im gleichen Jahr begann sie auch ihr Studium der chinesischen Regionalwissenschaften, sie hat fast das Diplom. (siehe auch: http://www.klausens.com/sportgedichte.htm)

zurück zu deinem gedicht!

es wurde von britta heidemann oder ihren hintermännern oder ihren hinterfrauen dann nicht übernommen, sprich: wegzensiert.

aha.

ja, so sind die menschen. britta heidemann gilt ja als chinafreundlich. und nun zensiert sie (oder ihre „berater“ und webauftrittmacher) gedichte weg, weil das wort „schweinehund“ auftaucht, oder weil sie dieses gedicht nicht versteht / verstehen. – ich finde es mehr als betrüblich.

aber sie gilt doch als so nett.

eben: dieses „nett“ kann auch kollaborationen mit den gesetzen der macht bedeuten.

du hast gestern gesagt: „DIE MACHT WILL!“

ja, man könnte auch noch als konkrete variante schreiben: „DIE MACHT WILL UNTERDRÜCKEN!“

… oder „DIE MACHT WILL ZENSIEREN!“- britta heidemann ist also gar nicht mehr nett?

wenn man sich anschaut, welche billigen und leichten sprüchlein und zurufe ins gästebuch der britta heidemann aufgenommen werden – und dann aber mein (nicht mal zu) anspruchsvolles gedicht nicht, dann …

was ist denn mit tibet? wie denkt sie?

du musst britta heidemann fragen.

die kämpft doch heute.

ja, sie kämpft heute am 13.8. bei der olympiade. sie ist derzeit wohl schon im halbfinale.

und sie ist schön.

schönheit ist nicht alles.
was ist mit imke duplitzer? die andere fechterin?

ja, diese hat ganz offensiv NICHT an der eröffnungsfeier teilgenommen. diese ist also demonstrativ kritisch. (allerdings bei der bundeswehr!)

und?

sie ist heute ausgeschieden, bei olympia. 13.8. – imke? sie ist das gegenstück zu britta. (ying und yang)

ist imke besser? als mensch?

ich habe bei imke kein gästebuch für ein gedicht gefunden. ich weiß also nicht, ob sie mich zensiert hätte.
und noch?

imke ist etwas zu harrsch, etwas zu bestimmt, etwas zu knallhart vielleicht.

du suchst also die mitte zwischen duplitzer und heidemann?

die ideale sportlerin wäre kritisch, dennoch weich … und wäre gegen zensur. (schon ja nicht zensiert sie im eigenen gästebuch, sofern es nicht rassistisch oder sexistisch daherkommt.)

ist dein gedicht vielleicht so?

meine gedichte sind immer anders, als sie sind. schon das reicht, um sie von jeder zensur auszuschließen.

oder aufzunehmen: deine gedichte verunsichern. die menschen denken: was führt er im schilde? – und deine postkartenaktionen? und tibet? und alles das? und diese vielen weltrekorde bei den schwimmern? – wo doch alle denken, dass …

bitte rede nicht weiter, sonst kommt nachher noch ein bloggwart oder blogwart und übt …

… zensur!

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Protestpostkarte TIBET nun erweitert zu OSSETIEN von KLAUSENS

klau|s|ens, warum hast du deine kunst-postkarte jetzt zerstört?

ich habe sie nur erweitert!

warum?

weil tibet EIN mahnmal der welt ist – es aber auf der welt viele solcher mahnmale gibt.

und nun?

nun kommen die toten von ossetien hinzu (und georgien ja auch).

was will die welt?

in diesem fall spinnt ein staatsmann in georgien – zugleich demonstrieren die russen ihre macht. es ist der konflikt von einfluss ost gegen einfluss west.

wie konnte es dazu kommen?

die bush-administration vermeidet ja sowieso gezielt jede weisheit, provoziert andauernd die alte großmacht russland (UDSSR) … und zieht zusammen mit der NATO alle möglichen länder ins westliche lager – und das will russland nicht ertragen. (auch keine raketenstationen und anderes amerikanisches in nachbarländern, die früher zum warschauer pakt gehörten.)

aha!

schön, wie ich die komplexität der welt in wenigsten zeilen erkläre?

ja, manchmal hat es vorteile, schriftsteller zu sein: man braucht nicht seitenlang zu analysieren, sondern macht es „klatsch“ und „klatsch“.

ich denke aber, dass putin und konsorten auch noch sagen wollen: „hallo WESTEN! wenn ihr das völkerrecht zurechtdreht, wie ihr wollt, und den kosovo anerkennt, weil ihr ja seine unabhängigkeitserklärung befördert habt, dann …“

dann?

„… dann braucht ihr euch nicht zu wundern, wenn wir mit ossetien den spieß umdrehen!“

erst haben die russen alle völker in das UDSSR-großreich gezwängt … und heute spielen sie die apostel von „unabhängigkeit“?

sie „schützen“ angeblich auch russische bürger. (aber sie haben denen erst gezielt solche pässe gegeben, damit sie sie heute „beschützen“ können.)

und der mensch aus georgien?

dieser sakaaschwili?

ja, der?

auch ein schlimmer! der wollte wohl schnell noch handeln, bevor es bush nicht mehr gibt. der dachte nun, ich zeig’s den russen. denn der westen steht hinter mir!

was ist allen gemeinsam?

diesen staatsterroristen? sie spielen mit den menschenleben. sie stehen vor landkarten, erkennen da dann „gebiete“, bombardieren hier, schlachten dort ab, töten mal eben da … alles an karten und monitoren. der mensch ist dabei nur gehölz.

sie spielen mit den menschen?

aber, ja. ich habe heute ein neues klausensisches zitat geprägt.

nach deinem berühmten zitat „DAS WISSEN MACHT!“?

jajaja – ich habe heute gesagt und tue es hier nochmals: DIE MACHT WILL!

schön, schön: DIE MACHT WILL!

und unsere kunstprotestkarte habe ich noch schnell verändert. ich habe die flaggen von georgien und russland draufgelegt, und ganz zum schluss noch die flagge von südossetien.

wie ist die?

weiß-rot-gelb!

„!DANKE FÜRS SCHWEIGEN!“ kann ich aber immer noch lesen.

aber wir haben zumindest etwas geschrieben. also nicht geschwiegen. wir sind fein raus!

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Kunstpostkarte von KLAUSENS zu DAS WISSEN MACHT

hallo, herr klau|s|ens, was ist denn nun mit der postkarte?

die verschicke ich doch derzeit.

ja, ja, du bist immer etwas am verschicken. „geschickte kunst“, würde ich mal sagen.

so können wir diese kunst des schickens doch nennen, zweitklausens: „geschickte kunst“. – schön, dass auch du mal ideen hast.

ich dachte, wir sind zusammen ein künstler und schriftsteller.

ja, ja, aber die meisten ideen kommen doch wohl von mir!

ich würde sagen, der hochmut kommt mehr von dir. aber, was steht denn da überhaupt?

kann man es immer noch nicht lesen? ich habe einen ausschnitt von der rückseite unserer postkarte vergrößert:

KUNST ALS DAS VERSCHWEIGEN
oder
KUNST DAS ALS VERSCHWEIGEN
oder
DAS VERSCHWEIGEN ALS KUNST
oder …

… steht da.

und?

DAS WEISS MAN VOM LEBEN NICHT
sowie
MAN WEISS NICHT WAS DIE KUNST BEWIRKT ODER WIE SIE DIE DINGE VERÄNDERT

diese beiden sätze kann man übrigens auch vertauschen!

und? was steht da noch?

DAS WISSEN MACHT!
und nochmals
DAS WISSEN MACHT!

wer soll das jemals verstehen?

zweitklausens, es ist „geschickte kunst“: der künstler will und darf sie nicht erklären. kunst wirkt aus sich heraus. sie wird im kopf des betrachters gemacht. soll ich steuern, was der betrachter (oder die betrachterin) aus allem macht?

mich macht genau das verrückt: ich will klare botschaften, einfache merksätze, durchschaubares tun. ich hätte es lieber ganz einfach.

meinst du etwas wie „FREE TIBET“? willst du immer nur so etwas haben? also am liebsten gar keine kunst?

für mich ist der pragmatismus die höchste kunst.

und warum arbeitest du dann mit mir zusammen?

es war eine fügung: klau|s|ens und zweitklausens.

und dein unauslöschlicher pragmatismus hat dich dann dazu bewogen, die dinge anzuerkennen. ich verstehe!

bislang habe ich ja darüber geschwiegen, aber heute …

vorsicht, sag nichts! – DAS WISSEN MACHT!

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tibet-postkartenaktion zum Schweigen und zu Olympia und zu Peking 2008

du, klau|s|ens, pünktlich zu den olympischen spielen verschickst du nun im august 2008 eine postkarte!

zweitklausens, es ist unsere postkarte!

wir verschicken eine postkarte – OK. aber was soll sie?

das kann der künstler nicht sagen. dann würde er die wirkung seiner eigenen karte doch wieder aufheben.

ich verstehe.

du scheinst es nicht wirklich zu verstehen.

mir sind künstler bisweilen fremd.

und schriftsteller?

die auch!

und warum bist du dann als zweitklausens auf ewig mit einem (klau|s|ens) verbunden?

das würde ich ja gerne wissen wollen! – du aber machst etwas zu tibet und china und zu alledem!

es ging nicht anders.

siehe auch: KLAUSENS KÜNSTLERPOSTKARTEN
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