Tagesarchiv: September 21, 2008

Große Pixelkiwi und Doppeldeutigkeit bei KLAUSENS

klau|s|ens, es ist sonntag. warum muss ich mir eine kiwi anschauen? wofür? wozu?

warum denn nicht? haben künstler denn jemals sonntag? und schriftsteller? jemals?

aber warum eine kiwi?

diese kiwi hätte auch etwas anderes sein können. mir geht es um die pixel.

was ist das?

siehst du es nicht?

nein!

aber da sind doch kästchen.

diese vierecke?

aber ja: das bild ist zerlegt in punkte, die wie vierecke aussehen.

und nun?

nun ist die ganze bilderwelt in solche pixel aufgeteilt.

auch an meinem computer?

aber ja doch – auch an meinem.

haben wir denn zwei computer, wo wir doch nur ein mensch sind?

du bringst mich durcheinander. ich wollte nur sagen: es sind pixel, die die bilderwelt nun machen.

aha.

jedes bild ist aufgeteilt in verschiedenartige vierecke.

und dann?

dann machst du sie wieder klein – und es ist ein bild. wie bei den pointilisten, diesen malern, damals.

aha. und wenn ich groß mache, dann sehe ich die vierecke.

eben. das wollte ich nur mal zeigen.

wieso?

weil nun die vierecke eine eigene dimension der ästhetik bilden. unsere wahrnehmung ändert sich. wir sehen nun die neue pixelwelt und haben sie als eigene dimension des reinen und feinen akzeptiert.

ist das so?

aber schau doch hin! ist sie nicht herrlich, die kiwi?!

so vergrößert?

aber ja, das sind doch ganz neue formen der kunst!

du sprachst doch bereits von den vierecken. du brauchst das mit den „neuen formen“ nicht ewig zu wiederholen.

mich ärgert diese ewige doppeldeutigkeit der sprache.

die gab es aber schon vor der pixelei! so schön sie auch sei!

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