Tagesarchiv: Dezember 14, 2008

Dokugedicht zu Manni Breuckmann von KLAUSENS

mensch, klau|s|ens, musste das denn sein?

was habe ich denn getan, zweitklausens?

du hattest gestern zwei einträge in deinem blog(g), sonst hast du immer höchstens einen pro tag.

das stimmt. aber ich habe immer wieder gesagt: „dogmen befolge ich grundsätzlich nicht!“

und das bedeutet?

manchmal mache ich auch zwei einträge an einem tag.

wieso gestern?

gestern hatte doch manfred breuckmann = manni breuckmann seine letzte offizielle radioreportage vom fußball, bevor er dann in rente geht, genauer: altersteilzeit.

niemals mehr manni?

offenbar nicht in der sendung „LIGA LIVE“ vom WDR 2 radio, wo es dann immer die berühmte schaltkonfernz gibt, besonders zum ende der spiele hin.

was wird da geschaltet?

da sind alle moderatoren untereinander verbunden und geben dann immer hupp und hopp von einem stadion zum anderen, bis überall der schlusspfiff getan ist.

und was hast du gestern gemacht?

wir, zweitklausens, wir!

was haben wir gemacht?

wir haben LIVE ein dokugedicht http://www.klausens.com/dokugedichte.htm geschrieben, am radio sitzend, von dieser letzten reportage von manni breuckmann.

deine DOKUGEDICHTE! http://www.klausens.com/dokugedichte.htm deine LIVEGEDICHTE! http://www.klausens.com/klausens_live_di…

die sind doch weltberühmt, mittlerweile.

was bezweckst du mit denen?

es sind doch wir, zweitklausens, wir!!!

also gut, was soll das alles?

mein gott, wie kannst du nur fragen? die doku-gedichte sind eine ausprägung unserer kunst, die sich in tausenden formen über die menschheit ergießt.

was war denn das erste doku-gedicht?

das war auch vom fußball, ein spiel des fc spich in der bezirksliga, als guido cantz, der komiker und moderator, noch aktiv mitspielte.

und nun?

nun sind schon ein paar dieser doku-gedichte entstanden.

und was war gestern?

das habe ich doch schon erklärt: die kultfigur manni breuckmann „gab“ ihre letzte reportage, und zwar vom spiel VfL BOCHUM gegen den 1. FC KÖLN.

und weiter?

nichts weiter … er hatte glück, dass zum ende ein tor fiel, und dass köln zum schluss mit 9 gegen 11 spielte, weil zwei vom platz gestellt worden waren. (köln gewann dann in bochum 2:1.)

wieso glück?

… weil er so doch ein spiel hat, wo er immer sagen kann: das letzte spiel, das ich für den WDR kommentierte oder „reportierte“ …

schön, schön, du hast wieder ein neues wort erfunden: „reportieren“!!!

… spiel, das ich reportierte, war wenigstens brisant und wild und hatte noch etwas pfeffer.

so, so, und nun ist er weg vom fenster.

nein, nein, so leute kommen ja überall wieder: sie schreiben hier ein buch, geben dort ein interview, moderieren da etwas soziales, – also: weg sind die nicht.

dann gibt es keinen grund zum weinen?

nein, aber wehmut muss man doch feiern.

und dazu braucht man weltdichter wie dich?

wie uns, zweitklausens, wie uns!

ist das so?

ja, wir bilden den orkus des unsterblichen in aller vergänglichkeit des ewigen nichtseins als dasein aller kosmotischen kontinente.

wenn du wenigstens immer so deutlich reportieren würdest, klau|s|ens – dann wäre mir um die zeit nach manfred breuckmann nicht bang.

aber wir haben doch das „doku-gedicht abschied manfred breuckmann“ für alle welt und alle zeit. http://www.klausens.com/dokugedicht-absc…

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