Tagesarchiv: April 13, 2009

Die Obstblüte als Wiederauferstehung und KLAUSENS

du, klau|s|ens, heute ist ostermontag.

ich weiß. man muss auch heute noch von der wiederaufstehung reden.

wer ist denn wiederauferstanden?

in unserer region hier: die blüten. besonders die von den obstbäumen oder den obstähnlichen bäumen.

du drückst dich so vorsichtig aus.

das kommt, weil es so viele obstbäume gibt, und ich nicht genau weiß, wie man sie im zustand der blüte unterscheiden kann.

sie sind aber weiß.

sicher, sicher, wir finden viele ganz weiße bäume, eine einzige pracht.

aber?

ich kann sie nicht identifizieren. es gibt ja auch „wilde birne“ … und vielleicht habe ich diese heute abgezupft.

aber die blüten sind nicht gleich groß!

sie sind ja auch von zwei unterschiedlichen bäumen am straßenrand.

kleine blüten und große blüten … aber weiß.

sie sind immer weiß, diese blüten – aber sie können von allem und jedem sein, außer von der japanischen kirsche, weil ich diese kenne und erkenne.

da hast du ja echt ein problem!

das stimmt! – ich laufe durch eine welt, die in diesen tagen „wiedergeboren“ wird, weiß aber gar nicht genau, wer was ist … und was wer ist. die blüten verwirren mich – so schön sie sind.

geht das den menschen nicht oft so?

du meinst, man wäre lieber ein baum, weil man es dann bei allem leichter hätte.

zumindest würden bestimmte dinge nicht von einem erwartet. man bräuchte nicht immerzu zu „wissen“.

können bäume denn glauben? zum beispiel an die wiederauferstehung? schaffen die das?

solche fragen bringen mich jetzt völlig durcheinander.

‚tschuldigung, das kommt nur vom ostermontag. nur davon.

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