Tagesarchiv: Juni 21, 2009

Gottfried Honnefelder wird die Weltneuschreibung anlässlich der Buchtage Berlin 2009 von KLAUSENS erläutert

klau|s|ens, in berlin sich die buchtage, die früher buchhändlertage hießen – aber du bist nicht da.

nein, ich musste nach hanau.

und wozu?

ich musste die welt neu schreiben.

wie geht das?

nun: man ist in hanau, der stadt der gebrüder grimm, und dann schreibt man dort die welt neu. das ist doch ganz einfach.

und das wolltest du prof. dr. gottfried honnefelder als vorsteher des börsenvereins für den deutschen buchhandel sagen?

ja, ja, genau. ich schrieb noch ein gedicht dort.

welches?

dieses:

MÄRCHENWÖLFE

In Hanau sind wir
Ganz besonders grimm
So wie die Gebrüder
Kriegen wir’s schon hin

schön, schön, aber das versteht doch wieder keiner! auch nicht deine honnefelder-LIVE-gedichte: http://www.klausens.com/klausens-und-got…

der herr honnefelder ist sehr belesen und sehr klug, er wird das verstehen.

aber hat er einen bezug zur moderne deines schreibens?

er muss!

was ist denn nun mit deiner „weltneuschreibung“?

ach so ja: die ist von uns.

von uns?

unsere texte, zweitklausens, sind doch immer von uns – nur du distanzierst dich dann davon (oder heißt es: davor?).

tue ich das?

aber ja, es ist ein jammer.

und der herr honnefelder?

der würde sich nie von uns distanzieren – selbst wenn er unsere schreibschaft und unser kunsttum nicht versteht.

„schreibschaft“ und „kunsttum“ – das ist ja grauselich.

„grauselich“ – soll das ein neues wort sein? von dir?

na und? erinnere dich an: http://www.klausens.com/wortschoepfungen…

also: ich habe die welt neu geschrieben und am 20.6.2009 in hanau, in der stadt der gebrüder grimm, eine neue schrift erfunden.

verstehst du sie denn?

nein, ich weiß bis jetzt noch nicht, welches zeichen was bedeuten könnte. das macht alles noch reizvoller.

du hast also – wie die menschen zu pfingsten in fremden zungen – in einer fremden schreibe geschrieben?

ja, gott dürfte mir pate gestanden haben.

und davon weiß herr honnefelder nichts? – das ist doch wichtig!

deshalb schreiben wir es doch hier und heute und für alle zeit.

die schrift hat etwas arabisches.

aber nur entfernt. denn die „weltneuschreibung“ setzt sich über alle bekannten varietäten hinweg. niemand wir sie zudem jemals verstehen können.

NIEMAND! … außer vielleicht herr honnefelder.

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