Tagesarchiv: Juli 13, 2009

Vor Lyrikmail warnt KLAUSENS

klau|s|ens, was hast du gegen „lyrikmail“?

man beantwortet meine mail(s) nicht.

ist das schlimm?

aber ja, zumal wenn ich sie zig mal geschrieben habe. das geht jetzt schon jahre: eine einfache, klare, fragende, freundliche mail. – das ist, wie wenn ich dich um ein taschentuch auf der straße bitte … und du gehst einfach vorbei, ohne zu reagieren. (und das bei einem dichter! ich bin doch ein dichter! stell mal vor, ich würde so etwas tun?!)

was folgerst du daraus?

leute, die lyrik posten, wie die oder der von „lyrikmail“, können durchaus gewissenlos und herzlos sein.

was bedeutet das?

lasse dich nie von einem gedicht becircen! und nicht von dem überbringer oder der überbringerin.

denn?

diejenigen, die gedichte verbreiten (zudem von anderen) können charakterlich genauso aufgestellt sein, wie menschen, die häuser entmieten, um an geld zu kommen, oder menschen, die leute entlassen, um den eigenen profit zu mehren, oder leute, die nachbarn denunzieren, um …

genug, genug, wir wollen nicht von allen schlechtigkeiten der welt hören.

das problem ist: schlechte menschen wohnen und „sitzen“ in jedem winkel der welt, und immer auch in den vermeintlich „guten“.

was ist denn ein vermeintlich guter.

gedichte, lyrik, poesie – da wird dann ein goethe zitiert – und schon denkt man: bildung, humanismus, guter mensch.

aber hitler hat doch auch wagner …

eben, eben, aber wagner war ja selber antisemitisch, da konnte man noch denken: die passen in eine schublade. beides miese menschentiere.

aber du weißt, wer heute wagner alles inszeniert. das geht ja bis zu schlingensief.

ich weiß, ich weiß: das schlechte wohnt im guten, das gute im schlechten – alles ist falsch, nichts stimmt. trauen darf man sowieso niemandem. der mensch ist schwach. und vor lyrikmail muss man sich hüten. (auch noten können so oder so benutzt werden!)

wie oft hast du denn nun schon geschrieben und das ohne antwort?

siehe doch:

Klausens MAIL VOM 12.7.2009

Liebes Team von lyrikmail,

auf meine Mails vom 8.5.2007 und 19.6.2007 und 3.8.2007

und 5.9.2007 und 16.10.2007 und 19.11.2007 und 11.12.2007

und 13.2.2008 und 12.3.2008 und 21.4.2008 und 30.6.2008

und 27.8.2008 und 6.10.2008 und 17.11.2008 und 12.12.2008

und 30.12.2008 und 3.3.2009 und 7.4.2009

habe ich (meines Wissens) leider noch keinerlei Antwort erhalten.

Vielleicht haben Sie die Mails ja übersehen.

Ich würde mich über eine Antwort immens freuen.

Der Originaltext steht – weil Sie nicht anworten – jetzt schon ganz, ganz, ganz, ganz weit unten.

Der Originaltext fällt also immer weiter zu Boden.

Ein Jammer.

Herzlich, K.

http://www.klausens.com/die-aeusserst-ae…

ich bin erschüttert. das geht seit mai 2007 !!!

ja, die welt ist so, dass man immer wieder die augen verdrehen muss, um diesem abgrund von unmenschlichkeit herr zu werden. ich texte:

DER ERBOSTE DICHTER BEIM LYRIKER-FRISEUR

„Hör gut zu, Lyrikmail, du alte Socke
Du bist so grauslich herzlos wie ’ne Pocke
Bis ich dich in ’nen Hinterhalt noch“ … „Locke? Soll ab? O.K.: Ich schneid jetzt alles kurz, aber dafür muss ich in die Hocke!“

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, allen menschlosen „Dichtfreunden“ gewidmet, die aber als Menschen und Humaniker auftreten vermeinen zu wollen. 13.7.2009, Montag, Königswinter-Oberdollendorf

weißt du, was ich an dir gut finde, klau|s|ens?

was denn, zweitklausens?

… dass du auch austeilen kannst. aber wie !!! das gedicht haut einen ja aus der frisur!

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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