Monatsarchiv: August 2009

Ruhruniversität Bochum wird von KLAUSENS besichtigt

klau|s|ens, was machst du in bochum an der ruhruniversität?

man will sie sehen!

wieso?

weil sie bekannt und berühmt und berüchtigt ist.

wofür?

für ihre architektur. dieser campus fernab des zentrums von bochum, alles beton in beton – das ist eben etwas besonderes. dazu die breiten straßen der an- und abfahrt.

und? was sagst du?

ich fand es interessant. alles hat den hauch von brasilia, jener künstlichen hauptstadt von brasilien. (oscar niemeyer, brasilianer deutscher abstammung, hatte als leiter des staatlichen bauamtes und als entwerfer der öffentlichen gebäude ja viel damit zu tun. mit brasilia – nicht mit bochum. aber das eine erinnert an das andere. ein jeder mensch lebt und gestaltet in seiner zeit.)

war es schlimm? bochum? die uni?

es war teils schlimm (z.b. im parkhaus), teils weniger schlimm. man kann die dinge nicht so oder so sehen. (man liest ja immer wieder von der anonymität und von selbstmorden dort in bochum. aber bei sonne wirkt wieder alles ganz anders.)

aber es ist beton!

ja, ja, aber teilweise ist der beton auch furios gestaltet. es gibt viel licht in den riegel-häusern, es gibt kuriose architekturen, die an den realen sozialismus gemahnen. so ist eben jeder ein kind der einflüsse seiner zeit.

und gigantisch ist es auch?

nein, nur an manchen stellen. bisweilen wirkt es auch leicht. also: ich bin da am schwanken, zu allem. aber bestimmte durchgänge, tunnel und ecken … die sind grauselich. und man stellt sich bibbernd vor, wie winter-abends eine studentin alleine über den campus streifen muss. am schlimmsten sind die durchfahrten, untertunnelungen und solche sachen.

was soll man nun davon halten?

man muss alles wirken lassen. es gibt gutes und schlimmes, und eine gesamtbewertung der ruhruniversität steht noch aus, in 50 jahren oder so.

du meinst, alles ist ein denkmal?

ja, die gesamte anlage als komplex und reißbrettplanung ist ein denkmal seiner oder ihrer zeit.

die architekten?

hier: Architekten der RUB:

Staatshochbauamt für die Universität Bochum: Gesamtplanung; Zentralbibliothek

Hentrich, Petschnigg & Partner, Düsseldorf: Gesamtplanung; Gebäude der Ingenieurswissenschaften, Geisteswissenschaften und Medizin; Zentralmensa; Auditorium Maximum

Eller, Moser & Walter, Düsseldorf: Gebäude der Naturwissenschaften; Hörsaalzentrum-Ost

Lambart, Düsseldorf: Zentralbibliothek

Hennig & Dietrich, Nürnberg: Universitätsverwaltung

Lehmann, Dortmund: Studentenhaus; Musisches Zentrum

und dein gedicht?

unser gedicht, zweitklausens. hier ist es:

BOCHUMER BETONIEN

Ich war im Beton
Umgeben von dieser
Elenden Weite die
Man auch als Kälte
Der Leere bezeichnen
Kann oder einfach
Nur dem Material
Zuschreibt alles in
Erinnerung an das
Brasilia der Bücher
Welches mir nun
Als Realität entsteht
Vor dem Auge von
E 20 oder auch U 90
In Rot und Grün

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau&s&ens oder Klau?s?ens, LIVE geschrieben am Dienstag, 18.8.2009, auf dem Campus der Ruhruniversität Bochum, hier gerade im Bereich des Unicenters bzw. Uni-Centers, wo man Geschäfte und Fressstellen eingerichtet hat, und hohe Häuser mit Wohnungen. – Die Zahlen verweisen auf die Beschriftungssysteme: Farben (Farbleitsystem!) und Zahlen sollen einem sagen, wo und in welchem Stock man sich befindet. Dies ist besonders wichtig, wenn alles scheinbar gleich aussieht und man die Orientierung verliert.

klausens-foto-bochum-ruhruni-18-8-2009

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Nochmals zur „Arbeit“ und was daraus wurde, schreibt KLAUSENS

hey, klau|s|ens, hängst du immer noch an dem thema mit der „miesen arbeit“ … und was die SPD aus alledem gemacht hat.

ja, ich kann nicht genug bekommen, an meinem eigenen ärger über diese einstige „partei der kleinen leute“. und diese partei treibt aktiv die menschen mehr und mehr ins elend. sie hat die türen geöffnet, die das kapital haben wollte. unter schröder wurde dieser weg ganz offen beschritten.

aber was bringt der ärger?

nur aus dem ärger kann neues erwachsen. nur daraus.

dann bitte!

nein, nein, ich drucke einfach die presseerklärung des statistischen bundesamtes im original ab – einfach, um es für alle zeit zu dokumentieren. (das sind ja im übrigen daten, die die arbeitsagentur bei ihren monatsrückblicken nicht vorlegt. ich vermute, mit absicht.)

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c…

STATISTISCHES BUNDESAMT
Pressemitteilung Nr. 304 vom 19.08.2009
Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen

WIESBADEN – Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Frankfurt am Main mitgeteilt, dass in Deutschland der Anteil atypisch Beschäftigter nach Ergebnissen des Mikrozensus seit 1998 deutlich zugenommen hat: 1998 standen noch fast drei Viertel (72,6%) der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis, 2008 waren es nur noch 66,0%. Der Anteil atypischer Beschäftigungsformen stieg im gleichen Zeitraum von 16,2% auf 22,2%.

Unter einem Normalarbeitsverhältnis wird ein Beschäftigungsverhältnis verstanden, das voll sozialversicherungspflichtig, mit mindestens der Hälfte der üblichen vollen Wochenarbeitszeit und mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag ausgeübt wird. Ein Normalarbeitnehmer arbeitet direkt in dem Unternehmen, mit dem er einen Arbeitsvertrag hat, was bei Zeitarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern nicht der Fall ist. Von atypischen Beschäftigungsformen wird gesprochen, wenn eines oder mehrere dieser Kriterien nicht erfüllt sind. Dazu zählen neben der Zeitarbeit, Teil­zeitbeschäftigungen mit 20 oder weniger Stunden Arbeit pro Woche, geringfügige Beschäftigungen sowie befristete Beschäftigungen.

Nach Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung, die zuletzt 2006 durch­geführt wurde, erhielt fast jeder zweite atypisch Beschäftigte (49,2%) einen Bruttostundenlohn unter der Niedriglohngrenze.

Die Niedriglohngrenze wurde nach von der Organisation für ökonomische Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) international angewendeten Kriterien errechnet. Demnach gilt der Stundenlohn einer Person als Niedriglohn, wenn er weniger als zwei Drittel des Medians aller erfassten Bruttostundenlöhne beträgt. Der Median ist der Wert, der alle erfassten Bruttostundenlöhne genau in zwei Hälften teilt. Im Jahr 2006 lag die so berechnete Niedriglohngrenze bei 9,85 Euro.

Bei der größten Gruppe der atypisch Beschäftigten, den Teilzeitbeschäftigten mit wöchentlich 20 oder weniger Stunden, erhielten knapp ein Fünftel (19,5%) einen Niedriglohn. Befristet Beschäftigte hatten ein Niedriglohnrisiko von 36,0%. Am stärksten waren 2006 die geringfügig Beschäftigten (81,2%) von Niedriglöhnen betroffen. Auch die Zeitarbeit (67,2%) war häufig mit einem Niedriglohn verbunden. Somit lag für alle Kategorien atypisch Beschäftigter das Niedriglohnrisiko deutlich höher als für Personen in einem Normalarbeitsverhältnis. Bei diesen betrug die Niedriglohnquote 11,1%. Unter allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland lag der Niedriglohnanteil bei 20,0%.

Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass ein Niedriglohn aus Erwerbstätigkeit nicht zwingend zu Armutsgefährdung führt, da hierbei auch soziale Transferleistungen und die Haushaltszusammensetzung eine Rolle spielen. Nach Auswertungen des Mikrozensus für 2008 zeigt sich, dass trotzdem atypisch Beschäftigte nach EU-Definition deutlich häufiger armutsgefährdet sind (14,3%) als Personen in einem Normalarbeitsverhältnis (3,2%). Insgesamt waren in Deutschland 2008 6,2% aller Erwerbstätigen armutsgefährdet.

Die vorliegende Betrachtung der verschiedenen Beschäftigungsformen beschränkt sich auf Personen im Erwerbsalter von 15 bis 64 Jahren, soweit sich diese nicht in Bildung oder Ausbildung befinden.

Weiteres umfangreiches Daten- und Informationsmaterial zum Pressegespräch gibt es hier.

Weitere Auskünfte gibt:
Katharina Puch,
Telefon: (0611) 75-4106,

E-Mail: arbeitsmarkt [ÄTT] destatis.de

klausens-k-werk-sonstige-arbeit-21-8-2009

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Immer mehr schlechte miese Arbeit beklagt KLAUSENS

klau|s|ens, das statistische bundesamt hat berichtet.

was denn?

grausames.

was denn?

der ganze arbeitsmarkt geht vor die hunde.

wie denn?

er verludert. die gewerkschaften haben jahrhunderte gekämpft – und nun verludert alles.

warum?

weil SPD und GRÜNE es begonnen haben, und weil CDU/CSU und FDP das alles auch so wollen.

diese parteien also?!

aber ja – und die SPD ist die schlimmste von allen, weil sie die arbeiter verraten hat.

was ist denn passiert?

lies es doch – aus einer AFP-meldung:

„In Deutschland arbeiten immer weniger Menschen in klassischen Beschäftigungsverhältnissen. Stattdessen wächst der Anteil von Zeitarbeitern, Teilzeit-Kräften oder geringfügig Beschäftigten, wie das Statistische Bundesamt in Frankfurt am Main mitteilte. Laut einer Studie der IG Metall missbrauchen deutsche Unternehmen Leiharbeit dabei zudem immer häufiger als Mittel zur Steigerung ihrer Gewinne.

Der Anteil der Erwerbstätigen in einem sogenannten Normalarbeitsverhältnis sank den Statistikern zufolge von knapp 73 Prozent im Jahr 1998 auf 66 Prozent im vergangenen Jahr. Von einem normalen Arbeitsverhältnis wird unter anderem gesprochen, wenn jemand in einer voll sozialversicherungspflichtigen Stelle mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag und mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet.

Der Anteil der sogenannten atypischen Beschäftigungsformen – mit befristeten Verträgen, Teilzeit unter 20 Stunden, Zeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung – stieg im gleichen Zeitraum demnach von 16,2 auf 22,2 Prozent. Insgesamt befanden sich 2008 damit 7,7 Millionen Menschen in atypischer Beschäftigung.

Durch den wachsenden Einsatz von Zeitarbeitern, Teilzeit-, geringfügig oder befristet Beschäftigten sparen die Unternehmen den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge zunehmend Geld. In dieser Gruppe erhalten demnach deutlich mehr Menschen Niedriglöhne. Im Jahr 2006 verdienten Arbeitnehmer durchschnittlich 16,63 Euro brutto pro Stunde. Normalbeschäftigte bekamen brutto 18,04 Euro, atypisch Beschäftigte lediglich 11,98 Euro im Schnitt.“

ich finde das alles nur widerwärtig und widerlich.

eben: dieser „flexible arbeitsmarkt“ soll die nur die armen leute noch ärmer machen. später bekommen sie dann keine rente.

ich habe ja immer gesagt: arbeit ist nicht gleich arbeit.

auch die „arbeitslosenstatistik“ oder die „arbeitsmarktstatistik“ sagt ja nichts über den arbeitsplatz aus. man sagt nur „arbeitsplatz“, aber wieviel stunden, und zu welchen bedingungen und zu welchem lohn – das verschweigen sie.

die SPD wundert sich, warum sie so viele stimmen verliert.

ich wundere mich, dass leute wie günter grass immer noch zur wahl der SPD auffordern, die mit hartz IV und anderen reformen diesen weg der massenverelendung konsequent beschritten hat. von den anderen parteien war das immer zu erwarten – aber von der SPD? es ist betrüblich und schauerlich.

aber dein bild ist dafür ganz nett – es dokumentiert die „teilzeitarbeit“.

ja, ja, aber es ist in leiharbeit entstanden.

wie denn?

ich habe meine arbeitskraft an dich, klau|s|ens, verliehen, und dann hast du wiederum dir meinen namen als zweitklausens geliehen – und so ist es entstanden.

dann gehören wir beide am ende auch noch zu diesem verelendungskartell? ist alles verloren?

klausens-kunstfoto-kunstwerk-teilzeitarbeit-teilzeit-20-8-2009

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Mit noch einem Foto zum Rheinschwimmen Erpel Unkel kommt KLAUSENS

klau|s|ens, heute ist aber kein foto spiegelverkehrt.

ich wollte den menschen auch einmal etwas gutes tun.

das ist sehr lieb von dir – aber deine gedichte sind doch auch „gutes“.

das stimmt, aber die gedichte sind von uns beiden, zweitklausens. http://www.klausens.com/klausens-und-das…

und die fotos?

eines ist von dir und eines ist von mir.

ich verstehe: und es ist genau dasselbe foto als gleiches.

ja, du bist überaus klug.

aber was hat das alles nun mit dem rheinschwimmen zu tun?

am ende ist alles „eins“ – das ist eine philosophische sicht auf die ereignisse der welt. die gilt für das rheinschwimmen, für fotos und für klau|s|ens und zweitklausens.

ich sehe gerade: es sind ja doch zwei verschiedene fotos – ich habe zu flüchtig geschaut.

sage ich doch: am ende ist alles eins!

klausens-foto-rheinschwimmen-16-8-2009 046 [800x600]

klausens-foto-rheinschwimmen-16-8-2009 047 [800x600]

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Das Rheinschwimmen von Erpel nach Unkel dokumentiert KLAUSENS

klau|s|ens, sie schwimmen im rhein?

ja, das tun sie.

aber das ist doch lebensgefährlich!

das stimmt – immer wieder liest man von toten im rhein, in wesel waren es unlängst drei.

eben!

der rhein ist schnell und gefährlich. er wird immer wieder unterschätzt.

und trotzdem schwimmen sie darinnen?

das ist ja das besondere: sie schwimmen von erpel nach unkel, 2 x sogar, an einem tag, mit jeweils 450 teilnehmern etwa.

aha – und das ist ungefährlich?

nein, aber sie haben die boote dabei: polizei, feuerwehr, THW, kanus, kajaks – also: es wird alles überwacht und bewacht … und dann kann man helfen.

aber sie schwimmen im rhein!

ja, das stimmt – und ich habe es dokumentiert.

bist du selber geschwommen?

dieses mal nicht, aber ich denke, ich werde es noch tun.

warum?

weil sie im rhein schwimmen.

und?

es geht mit der strömung des rheins von erpel nach unkel – und das machen sie jedes jahr.

es soll schon das 16. mal gewesen sein.

eben! und der rhein ist der urquell von deutschland und auch von europa, voller mythen, voller kämpfe, voller ängste. wir selber sind bekannt als RHEINDICHTER PAAR ECHSE LENZ. und wir schreiben ja deshalb auch brav ab und an rheingedichte: http://www.klausens.com/rheingedichte.ht…

der rhein also?

ja, ja, ich sage es doch – und auch kinder waren dabei, mit schwimmringen, und was man alles so benutzen kann. auch kinder.

und wie soll es weitergehen?

ich denke mit dem 17. rheinschimmen im jahr 2010 – so ist das mit den traditionen. sie gehen dann einfach weiter. (bis etwas gegenteiliges passiert.)

ich verstehe. danke übrigens auch für deine gedichte.

welche denn?

na, diese LIVE-gedichte vom 16. rheinschwimmen: http://www.klausens.com/klausens-und-das…

bitte, bitte, aber sind sie nicht von uns beiden?

wäre es denn nicht schöner gewesen, ein LIVE-gedicht direkt aus dem wasser des rheines zu bekommen?

das stimmt, das stimmt. wir haben ja noch ein paar jahre. es kann also noch geschehen. man muss die dinge ja erst einmal kennenlernen.

welches foto stimmt eigentlich?

gute frage: eines ist spiegelverkehrt. ein trick des fotografen namens KLAUSENS unter der devise „SEHEN LERNEN“.

aha, und ich muss jetzt wissen auf welcher rheinseite erpel liegt.

ist das nicht allgemeinwissen?

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Zum „Fabel“-Weltrekord von Usain Bolt äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, ein neuer „fabel“-weltrekord. 100 meter. USAIN BOLT aus jamaica oder jamaika. 9,58 Sekunden.

gewiss – aber was soll es?

wie meinst du?

es gibt eine solche „leistung“ nicht – es kann gar nicht sein.

was folgerst du?

das, was ich schon bei der TOUR DE FRANCE folgerte bzw. viele andere wissen: es gibt immer mittel, die man noch nicht nachweisen kann.

kennst du eins?

bei der TOUR hieß es, GEFRE sei so ein neueres mittel.

und nun?

nichts, alles ist nichts – es ist theater, ein großes theater, so wie dieses WRESTLING im fernsehen, wenn der UNDERTAKER springt, aber dann mit seinen beinen den ton auf dem boden erzeugt – wir aber denken sollen, das gegenüber wäre getroffen worden, von einem schlag.

alles theater?

aber ja – das schlimme ist nur: die meisten spielen mit. WRESTLING ist als theater bekannt, die leichtathletik-WM gilt als „seriös“. – und dennoch spielen alle das theater mit.

wieso?

die reden von BOLT, sie schwärmen von BOLT …. und es kann gar nicht sein.

hast du andere beispiele?

ach klar: das war doch dieser BEN JOHNSON. 1988. olympia. neuer weltrekord: 9,79.

und?

damals sagten alle: das kann nicht, das gibt es nicht.

und?

er wurde dann zwei oder drei tage später überführt: und zwar stanozolol genommen zu haben, ein steroid. und steroide hatte der schon jahre genommen, wie er dann zugab. jahrelang!

das war sein ende?

sicher – aber gestern lief sogar einer wieder mit, der auch wegen dopings überführt war.

wer?

DWAIN CHAMBERS, der jetzt nach 2 jahren sperre wieder laufen darf.

und?

er musste angeblich seine preisgelder zurückzahlen und ist nun überschuldet.

das bedeutet?

ich denke, abschreckung.

aha, dann wird alles gut.

nein: es werden manche erwischt … aber viele nicht.

aber USAIN BOLT hat doch so lange beine. deshalb ist er so schnell

da gab es mal eine amerikanerin. marion jones. die war furchtbar groß und lief rekorde. 100 meter und so. 200 meter. auch weitsprung machte die.

und dann?

dann? es gab anklagen wegen dopings!

und?

sie hat wohl THG genommen – aber sie leugnete das an eides statt.

und dann?

dann musste sie mehrere monate ins gefängnis. und alle medaillen von olympia sind auch futsch.

was willst du uns sagen?

sie lief „fabel“-zeiten, aber nicht wegen der langen beine, sondern weil sie gedopt war.

aha – und USAIN BOLT.

der hat lange beine, wie marion jones. aber er ist des dopings nicht überführt.

aber haben sie nicht einige jamaikaner kurz vor der WM wegen dopings überführt?

ja, aber nicht USAIN BOLT. es ist aber auffällig, dass es einen aufstieg der jamaikaner zu der renn-nation der kurzstrecken gegeben hat, in den letzten jahren.

ist das auffällig?

sehr. – früher war alles USA, USA, USA … und dann war es vorbei. so ziemlich.

die sind eben nicht mehr in die USA abgewandert, die leute aus der karibik. neuer nationalstolz und so.

denkst du das wirklich?

nein – aber man muss alle varianten durchspielen.

ich sage nur: „fabel“-weltrekord, aber die betonung liegt auf fabel. ich habe diese fabel selber LIVE am fernseher fotografiert.

… und jetzt glauben das die leute? oder wie?

klausens-kunst-foto-vom-fernsehen-LIVE-weltrekord-usain-bolt-16-8-2009-9k58

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Zu „sehen lernen“ und zu HERTIE macht KLAUSENS etwas

klau|s|ens, was sollen wir heute „SEHEN LERNEN“?

schau doch hin, zweitklausens. HERTIE!

ja, ja, letzter tag, gestern, die letzten filialen haben jetzt zugemacht. HERTIE ist ganz zu. aus für HERTIE. ende. vorbei adieu!

und das muss man sehen! man muss es wahrnehmen! man muss es verarbeiten!

danke, dass du mich darauf hingewiesen hast. worum geht es überhaupt in bonn, bei diesem „SEHEN LERNEN“?

ich sage es dir!

Die Bundesstadt Bonn ist, nach dem diesjährigen Auftakt in der Parkstadt Oberhausen, den Standorten in Siegen und der Alten Hansestadt Lemgo, die vierte Etappe der SEHSTATION-Tour 2009 durch Nordrhein-Westfalens Städte.

Die von dem Augsburger Architekten Andy Brauneis entworfene 12 mal 7 mal 7 Meter große begehbare SEHSTATION ist Teil der Kampagne „Sehen lernen“, mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren.

Die Kampagne „Sehen lernen“

Ziele

Die Kampagne will die Öffentlichkeit für ihre gebaute Umwelt sensibilisieren, einen inhaltlichen Austausch über die Lebensqualität in unseren Städten anregen und gute Gestaltung sowie die Nutzung des öffentlichen Raums thematisieren. Die Kampagne ist mehrjährig angelegt.

Bestandteile

* Die Internetplattform BAUKULTUR ABC visualisiert wie ein fotografischer Bilderbogen die gestaltete Umwelt. Sie ist ein erster Schritt zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die gebaute Umwelt – von der unterbewussten Wahrnehmung zur bewussteren – und spricht insbesondere Kinder und Jugendliche an.
* Die Tour der SEHSTATION durch die Städte des Landes Nordrhein-Westfalens
* Aktionen vor Ort für interessierte Bewohner, Kinder und Jugendliche

Nächste Station

Am 12. September 2009 ist in Düsseldorf am Mannesmannufer der diesjährig letzte Standort der SEHSTATION mit Fokus auf die Lebensqualität der Landeshauptstadt zwischen Tradition und Innovation.

danke, wenn es was nützt.

wir müssen die arbeitslosen endlich SEHEN LERNEN! – und dann dringend etwas ändern! dringend! die arbeitslosigkeit ist teil unserer „gebauten umwelt“.

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