Monatsarchiv: März 2010

E-Meter-Scientology-Kunstwerk von KLAUSENS

klau|s|ens, du hast jetzt noch ein kunstwerk zu den scientologen gemacht?

ja, es geht um diesen zentralen gegenstand, dieses oder diesen e-meter.

was ist zu tun?

du musst deine hände um diese zylinder legen und dann gibt es über die kabel in dem e-meter eine anzeige.

welche?

veränderungen, einfach veränderungen. strom, haut, mensch, widerstand. ich las in dem buch eines aussteigers, dass man diesen strömen und der anzeige auf dem e-meter nicht trauen könne.

nein?

die idee ist, dass die scientologen selber daran auch rumstellen und so die anzeige jeweils gezielt verändern.

welche anzeige?

ströme, flüsse, energien. ich denke, es soll der idee des lügendetektors nachähneln.

und dann?

nun hast du eine maschine, diese e-meter-maschine, die dann „objektiv“ sagt, wann der mensch nichts wahres sagt.

beim auditing?

auditing !!! genau: deshalb spricht man ja auch von der gehirnwäsche. bei diesem auditing mit dem e-meter wird es ganz deutlich und ganz offensichtlich.

und du musst gestehen?

du musst alles offenbaren, und wenn du flunkerst, sagen die: der e-meter sagt, dass du flunkerst, und dann bekommst du furchtbar viel angst und sagst denen alles.

du sagst denen alles?

ja, denn du denkst: wow-wow, diese maschine da – die merkt, wenn ich lüge.

ist doch toll?

ich sage: es ist genial, aber leider in der falschen richtung. überall lauern die diktatoren und animal-farm-agierenden.

so arbeiten auch quacksalber: sie verkaufen geräte, die den elektrischen widerstand reduzieren, geräte, die deine wohnung von allem übel der ströme beseitigen … eigentlich aber wird nur etwas angezeigt … in der wohnung passiert realiter nichts … und scientology hat so eine maschine, die misst und misst, den e-meter, und man weiß nicht genau, wie und was, und die messergebnisse können dauernd von den verhörenden noch manipuliert werden.

man darf diese scientologen nicht unterschätzen.

und deshalb hast du nun ein kunstwerk zum e-meter gemacht?

ich habe diesen gegenstand durch die kunst in die wahrheit der bedrohung, aber auch in die aufhebung der wahrheit der bedrohung gebracht.

wo warst du eigentlich gestern?

was soll das denn jetzt?

ich denke, wir müssen zwischen uns beiden auch mal richtig „auditing“ machen, klau|s|ens.

ich verzichte, zweitklausens.

mit dieser haltung kommst du bei scientology nicht weit.

sind die denn noch nicht verboten?

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Vor Scientology warnt auch KLAUSENS

klau|s|ens, du auch?

nein, ich war noch nicht in den fängen von scientology, aber ich sehe sie immer öfter nun. im öffentlichen leben. frech und listig.

du meinst auf der straße?

genau das. anbei sieh ein foto von einem stand von scientology in krefeld auf dem südwall am 20. märz 2010.

aber alle reden doch jetzt von scientology.

das kommt, weil morgen der große fernsehtag der ARD ist. man hat ja extra einen film gedreht. und der läuft morgen, und im vorfeld macht die ARD natürlich werbung für sich selbst.

der film ist wahr?

der film versucht wahre erlebnisse von authentischen ex-scientologen in eine ansprechbare handlung zu bauen, damit wir uns das abends auch als unterhaltung angucken. „bis nichts mehr bleibt“, heißt der film, ARD, 20.15 uhr.

und du machst werbung?

ja, aber für den vor scientology warnenden film, nicht für scientology.

sie werden dich jetzt auch auf ihre liste von bösen und feindlichen menschen aufnehmen, klau|s|ens. scientology kennt kein pardon.

dich aber auch, zweitklausens.

dabei werben sie so scheinbar harmlos mit ANTI-STRESS-TEST.

ich hörte sie in krefeld unaufhörlich halblaut in die menge rufen: „stresstest“ — und das mehrmals. deshalb machte ich das dokugedicht

ANSTRENGENDE TÄTIGKEIT

Stresstest
Stresstest
Stresstest
Stresstest
Stresstest
Stresstest
Stresstest

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, Krefeld, 20. März 2010, Samstag, gegen 15.20 Uhr, Südwall, zwischen Hochstraße und Neusser Straße. Dabei die hinerlistigen An-Werbeworte aufnehmend, die ein Scientologe ins fußwandelnde Volk Krefelds rief.

und das soll nun abschrecken?

das gedicht? nein. aber man muss wissen, wie die dinge funktionieren. eine sekte muss ja an die leute herankommen. und bei scientology gibt es vorgaben zum anwerben, leistungskontrolle, überwachung, alles das. und diese stände sind eben der weg, um der idee des wachsen an menschen (und damit auch an einfluss und geld) nahezukommen.

die organisation muss wachsen?

einerseits um der macht willen, andererseits um des geldes willen. beide sachen laufen immer parallel.

und dann?

dann kommt die idee der sekte: du bist und wirst diesem apparat angegliedert. dann bist du diesem ausgeliefert. zum einen musst du ständig ansprüche erfüllen, die normen, die zahlen, die menschen-fisch-ergebnisse — zum anderen verlierst du deine normalen sozialkontakte. du wächst in die neue sektenwelt hinein, und dadurch wirst du automatisch abhängig. scientology hat aber einige raffinierte methoden-werkzeuge, um diese abhängigkeit in jeder form zu verstärken. zugleich wird immer wieder druck ausgeübt.

und wenn du gehen willst?

dann bist du erledigt. wie eine ausgepustete kerze. aus, weg, vergessen, kein objekt der begierde mehr: als mensch – zugleich aber dennoch überwacht, bespitzelt, kontrolliert.: wie ein ding, oder wie eine küchenschabe.

und am ende?

am ende winken den immer bleibenden diese jeweils höheren stufen, die du in der rangordnung erklimmen kannst. dieses prinzip findest bei vielen gruppen, bis hin zu rockern wie „bandidos“. stufen, diese erklimmen, nach oben kommen. dazu gehorsam sein, und selber das denksystem verinnerlichen.

und alles fängt mit scheinbar harmlosen ständen unter dem motto „anti-stress-test“ an?

genauso ist es: nicht nur in köln, nein auch in krefeld. die scientologen gehen in die fläche. man muss alle menschen warnen, warnen, warnen.

du könntest doch den „scientologen-warn-test“ machen.

schöne idee. dann habe ich auch ein „E-METER“ (diese auffälligen zylinder, die dann ein messgerät angeschlossen sind), und  ich mache AUDITING, was ja reinste gehirnwäsche ist. reinste.

aber erfolgreich. alles das ist erfolgreich.

wieso?

durfte nicht dieser john travolta am wochende in australien beim formel-1-rennen die zielflagge schwenken?

ach ja?

siehst du, siehst du. – man darf diese leute keinesfalls unterschätzen. nie und nimmer. sie wollen in alle positionen hinein, die möglich sind. und dann spielen sie ihren eigenen orden-sekten-codex voll aus.

ich weiß – und irgendwie braucht jeder mal ein AUDITING … oder wie heißt es noch bei den katholiken?

BEICHTE? meinst du das? BEICHTE?

hat die beichte denn wenigstens mit STRESS oder ANTI-STRESS zu tun?

SIEHE AUCH: RELIGIONSGEDICHTE

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Die „Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums“ bei ver.di bzw. beim VS unterschreibt KLAUSENS

klau|s|ens, gestern hast du noch geklagt, was du alles unt

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erzeichnen müsstest, für eine vermeintlich bessere welt … und jetzt hast du aber doch zeit gefunden, für diese leipziger erklärung.

das tat ich schon vor ein paar tagen: die „leipziger erklärung“ unterschreiben.

na und?

manche sachen sind eben wichtig.

das urheberrecht?

ja, aber auch irgendwie nein. (versteh‘ mich nicht falsch!)

wieso nein?

weil alle gedanken sich gegenseitig befruchten. alles denken ist die copy der copy der copy, davon wieder ausschnitte, dann puzzle, und wiederum neueinfügungen, neuverknüpfungen, usw. usf. – das ist der lauf der dinge. mensch zu mensch zu mensch, hirn zu hirn zu hirn, geist zu geist zu geist, und dass jetzt hyperglobal und ultraschnell.

alles denken ist nicht „ego“?

niemals: das ego schwebt in einem raum der communitas, und beides ist in einem prozess des gebens und nehmens verbunden. das ego des künstlers ist eben in der lage, diese strömungen besonders aktiv und darstellend aufzunehmen. das ist der kern. auch schriftsteller und musiker und filmemacher … und schauspieler … und wie sie alle heißen. sie bringen das eher besser nach vorn, was anderen leuten vielleicht genauso im kopf herumgeistert, oder aber ähnlich.

und das alles geht nur mit kopieren?

das kopieren und klauen der gedanken ist unvermeidlich: wenn du hundert mal eine margarine-werbung gesehen hast, wirst du automatisch bilder dieser werbung mit dir und deinem leben und deiner kunst herumtragen.

dann ist also alles an der kunst lug und betrug?

nein, denn nicht alle menschen bringen das auch in einer künstlerischen form hervor, die anspricht. diese besonderheit des künstlers ist seine „leistung“. er formt, das was er (er)lebt, besonders aus. nicht mehr, nicht weniger. und der künstler lebt von den einflüssen, denen er sich aussetzt oder denen er ausgesetzt ist.

dann kann man das urheberrecht doch aufheben. lasst alle diese mädchen wie die hegemann doch weiter diese plagiatsromane mit axolotl und co. dahinschreiben!

das ist nun das andere problem: sobald ich die grenzen ganz und gar aufhebe, entwerte ich das „ich“ noch mehr, als es schon entwertet ist, durch die moderne. deshalb brauche ich schutzwälle, bis dann (sehr bald?) die sturmflut doch noch alles überschwemmt.

du kämpfst also um das „ich“ von autoren/-innen, künstlern/-innen, musiker-/innen und allen diesen leuten? zugleich siehst du das unmögliche?

in gewisser weise ja: es ist der schrei, dass man nicht alles über bord werfen darf, weil sich dann alles noch schneller auflöst. ein hilfeschrei ist diese „leipziger erklärung“.

aber?

es löst sich alles schneller auf: nie waren die möglichkeiten des kopierens und übernehmens und vermischens so gut wie heute. ich erinnere nur an den aktuellen prozess gegen bushido, der in gleich mehreren fällen wohl nachweislich von einer französischen band geklaut hat.

ist klauen denn nicht gleich klauen?

wenn ich künstlerisch etwas nehme, um es zu verfremden, um es neu zu verarbeiten, um dann daraus etwas wirklich neues zu machen, ist es etwas anderes, als … wenn ich etwas 1 zu 1 von einer anderen person stehlend übernehme, weil die welt hernach denken soll, es sei von mir.

das mit dem urheberrecht ist also sehr komplex?

überaus. wie sollte john heartfield seine berühmten collagen gemacht haben, aus zeitungen, wenn er nicht das material anderer übernommen hätte?! bei einfachen papier-collagen fangen die probleme des urheberrechts doch schon an.

und dennoch hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben?

ja, denn ich muss ja auch mich und meine (auch finanzielle) existenz schützen. einerseits sage ich „KLAU SENSE!“ (mein also auch dein name lautet ja: klau|s|ens alias klausens alias zweitklausens alias noch x andere variationen), andererseits aber sage ich aber nicht: klaut künstlerische werke! denn: das eine ist nicht das andere.

du weißt aber, dass alles wissen kreist und kreist und kreist (und kreißt mit „ß“!) — so auch die kreativität.

eben: und mit den neuen medien kreist und kreißt ja noch mehr. radio und fernsehen waren ja ein scherz gegen das internet samt der mobilen geräte. alle gedanken gehen blitzschnell über die gesamte welt hinweg. unser beitrag hier wird auch in kurzfom per TWITTER erscheinen. das geht RUCK ZUCK, BUMM BOMM.

dann hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben, als konservativer, bist aber zugleich ein neuerer?

genau: zwischen diesen beiden bewegungen bin ich hin und hergerissen. zwischen der wahrhaftigkeit und der ehrlichkeit. denn: klauen ist ja unvermeidlich! gedanken, wissen, ideen: sie schwirren durch die welt. und so soll es auch sein! – aber wenn alles samt kompletter texte geklaut werden DARF, und das auch GUT IST, und man es nicht einmal vermerkt, dann löst sich jedes künstlerische ICH auf, und der künstler kann nicht mehr leben. (auch finanziell nicht.) man müsste dann also ganz neu denken. ich rufe trotz meines (konservativen) unterzeichens also dazu auf, alles mal ganz neu und revolutionär zu denken.

wer hat denn nun die leipziger erklärung unterzeichnet?

also auf der homepage-seite von VER.DI, genauer dem verband deutscher schriftsteller (VS) in VER.DI, gab es bis heute (soeben) diese nun folgenden eintragungen und unterzeichner: 351 stück – wohl zusätzlich zu den erstunterzeichnern.

„Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums
Schriftstellerinnen und Schriftsteller
fordern uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts

Leipzig, 15. März 2010: Wenn ein Plagiat als preiswürdig erachtet wird, wenn geistiger Diebstahl und Verfälschungen als Kunst hingenommen werden, demonstriert diese Einstellung eine fahrlässige Akzeptanz von Rechtsverstößen im etablierten Literaturbetrieb.

Jedes literarische Werk ist ein originäres Kunstwerk. Das gilt für alle Arten von Techniken der Texterstellung, auch für literarische Collagen. Die Möglichkeiten neuer Medien, auch die des Internets, ändern nichts an der Tatsache, dass der Schutz geistigen Eigentums, die Wahrung der Rechte von Urheberinnen und Urhebern, nach wie vor uneingeschränkt Geltung und Priorität genießen.

Künstlerische Kreativität kann langfristig in einer Gesellschaft nur gedeihen, wenn Übersetzerinnen, Schriftsteller, wenn alle künstlerischen Wortschöpfer sich grundsätzlich und gänzlich darauf verlassen können, dass ihr Urheberrecht an ihren Werken geachtet wird.

Missachtung, Aushöhlung und sträfliche Verletzung des Urheberrechts führt zur Entwertung, Aufgabe und schließlich zum Verlust jedweder eigenständigen intellektuellen und künstlerischen Leistung.

Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers wird in der jüngeren Generation, auch auf Grund von Unkenntnis über den Wert kreativer Leistungen, gelegentlich als Kavaliersdelikt angesehen. Es ist aber eindeutig sträflich – ebenso wie die Unterstützung eines solchen »Kunstverständnisses«. Wer die Verletzung der Urheberrechte, u. a. in Form von Plagiaten, als Originalität begreift, gefährdet letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.

Der Verband deutscher Schriftsteller fordert alle Beteiligten im Literaturbetrieb – insbesondere Verlage, Lektoren, Literaturkritiker, Juroren – auf, geistigen Diebstahl eindeutig zu verurteilen.

Nur so schützen wir den Wert der Wortkunst und die künstlerische Freiheit aller Autorinnen und Autoren.“

Erstunterzeichnerinnen
Erstunterzeichner

Claire Bayer
Hans Peter Bleuel
Horst Bosetzky
Anna Dünnebier
Uwe Friesel
Günter Grass
Günter Kunert
Dieter Lattmann
Sybille Lewitscharoff
Jürgen Lodemann
Erich Loest
Regine Möbius
Gerlinde Schermer-Rauwolf
Hinrich Schmidt-Henkel
Friedrich Schorlemmer
Christa Schuenke
Imre Török
Christa Wolf

Weitere 351 Unterzeichnerinnen/Unterzeichner …

… aus Deutschland, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA:

Jörg Aberger, Barbara Ahrens, Susanne Alge, Barbara Arndt, Sabina Altermatt, Thekla Altmann, Andrea Alvermann, Jutta Arzdorf, Vougar Aslanov, Mischa Bach, Andrea Bakovic, Tilo Ballien, Burkhard Baltzer, Evelyn Barenbrügge, Eva Baronsky, Andrea Bartel, Kaya Batz, Petra A. Bauer, Beate Baum, Margot S. Baumann, Günter Baumer, Elisabeth Baumhöfer, Stephan R. Bellem, Klaus Behringer, Katryn Berlinger, Sandra Beyer, Burkhard P. Bierschenck, Raoul Biltgen, Fiolka Birgit, Steffen Birnbaum, Verena Blecher, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Ariane Blessing, Ulrike Bliefert, Susanne Bloos, Hans-Ulrich Brandt, Gabriele Brang, Jörg Braunsdorf, Charlotte Brinkmann, Dr. Petra Busch, Miriam Buschatz, Oliver Buslau, Monika Buttler, Yvonne Orrego Cárdenas, Anne Chaplet, Manfred Chobot, F. M. Christians, Dietmar Damwerth, Giuseppe de Siati, Volker W. Degener, Antje Dertinger, Monika Detering, Michaela Didyk, Christiane Dieckerhoff, Petra Dohle, Hans-Jörg Dost, Dr. Barbara Draxler, Erwin Draxler, Klaus Ebner, Ann Eckert, Ann Eckert, Angela Egli, Jan Eik, Elisabeth Eril, Tomas Escher, Angela Eßer, Daniel Eßer, Birgit Fabich, Sabine Faltmann, Wolfgang Fehse, Anja Feldhorst, Michael Fischer, Elke Fleing, Gabriele Flessenkemper, Romy Fölck, Ekkes Frank, Margarete Franz, Dr. Jörg Friedrich, Anja Frisch, Ulrich Frohriep, Ruth Fruchtman, Lucas Fuhr, Rebecca Gablé, Petra Gabriel, Anne Gallinat, Petra Ganglbauer, Sigrid Gauch, Ines Geipel, Heike Gellert, Indes Gerstmann, Silvia Gillardon, Susanne Giristmann, Brigitte Glaser, Annegret Glock, Alexander Goeb, Peter H. Gogolin, Christian Gomille, Franziska Götsch, Andreas Götz, Jan Groh, Ester Grund, Nora Günther, Gabriele Haas-Rupp, Gisbert Haefs, Thomas J. Hauck, Lutz O. Heinrich, Stefan Helbig, Sonja Helm, Manfred Helmecke, Monika Helmecke, Barbara Henkel, Bettina Hennig, Peter Henri, Fran Henz, Jutta Herrmann, Gabriele Hesse, Sandra Hesse, Tobias Hierl, Almuth Heuner, Martin Höfer, Michael Höfler, Sabine Höhn, Hannes Hofbauer, Nikki G. House, Adi Hübel, Sigrid Hunold-Reime, Dorothea Iser, Andreas Izquierdo, Astrid Ann Jabusch, Jürgen Jankofsky, Micaela Jary, Nils Jensen, Constanze John, Michael Jordan, Christoph Jung, Reinhard Junge, Wolf Käfer, Iris Kammerer, Andrea Karimé, Dr. Eva Karnofsky, Thomas Kastura, Sabine Kebir, Ruth Keen, Jürgen Kehrer, Simone Keil, Stefanie Kemper, Donata Kinzelbach, Hannes Kirmse, Tobias Kiwitt, Thomas Klaus, Klaus Klausens, Stefanie Klawitter, Katrin Kleemann, Klarissa Klein, Dr. Anette Kleszcz-Wagner, Sabine Klewe, Gisa Klönne, Peter Klusen, Maria Knissel, Daniela Knor, Regine Kölpin, Johann-Günther König, Johanna König, Roman Konzack, Anja Kootz, Anne-Kathrin Koppetsch, Hermann-Anders Korte, Claudia Kramatschek, Ralf Kramp, Peter J. Kraus, Angela Kreuz, Manfred Kriegel, Jeanine Krock, Alexander Kröger, Barbara Krohn, Erika Kronabitter, Julia Krumme, Ulrike A. Kucera, Christoph Kuhn, Gunnar Kunz, Ulrich L., Ludwig Laher, April Elizabeth Lamm, Ralf G. Landmesser, Siegfried Langer, Gundula Lasch, Mara Laue, Ulla Lessmann, Alf Leue, Fritz Leverenz, Tom Liehr, Mila Lippke, Eva Lirot, Monika Littau, Sandra Lüpkes, Heinz Lunzer, Eva Maaser, Matthias Mala, Wolfram Männel, Christian Noel Marin, Mike Markart, Gabriele Matzantke, Martin Meißner, Andreas Menzel, Detlef Michelers, Edda Minck, Anna Mitgutsch, Uli Moll, Julia Möbius, G. Mohr, Peter Mosler, Ingeborg Mues, Hilke Müller, Roland Müller, Hans Müncheberg, Olav Münzberg, Sabina Naber, Norbert Niemann, Heinrich-Stefan Noelke, Regina Nössler, Gisela Notz, Gregor Nowak, Sibylle Nowak, Doris Nußbaumer, Karina Odenthal, Bärbel Oftring, Birgit Ohlsen, Dr. Thomas Orthmann, Irmgard Maria Ostermann, Ronya Othmann, Mirko Perschke, Barbara Peters, Annette Petersen, Alexander Pfeiffer, Dietger Pforte, Karin Pickl, Evelyn Pilz-Günther, Jonas Plöttner, Dieter Polz, Traian Pop, H. Poppe, Ursula Posse-Kleimann, Uwe Post, Günther H. W. Preuße, Sabine Prilop, Claudia Puhlfürst, Horst-Dieter Radke, Heidi Ramlow, Lutz Rathenow, Jacqueline Raussetz, Petra Reategui, Heidi Rehn, Peter Reuter, Werner Richter, Traudel Ridder, Hartmut Rißmann, Simon Ritzkowsky, Jutta Rosenkranz, Claudia Rossbacher, Uli Rothfuss, Petra Rudolf, Ulrike Rudolph, Eugen Ruge, Gerhard Ruiss, Hans-Jürgen Rusch, Can Safiye, Till Sailer, Waltraud Schade, Sabine Schäfers, Erich Schanda, Regina Scheer, Annette Schelb, Dr. Dagmar Scherf, Dieter Scherr, Petra Schier, Ulf Schiewe, Wolfgang Schimmel, André Schinkel, Regina Schleheck, Marion Schmid, Barbara Schmidt, Ute Schmidt, Ursula Schmiedgen, Ronya Schmidt, Gerald Schmitt, Karl-Hermann Schneider, Rainer Schneider, Martina K. Schneiders, Wilfried F. Schöller, Helmuth Schönauer, Sylvia Schopf, Karl-Heinz Schreiber, Peer Schröder, Gesine Schulz, Christiane Schwarze, Leonhard Michael Seidl, Katja Selig, Gerda Sengstbratl, Shirley Michaela Seul, Heide Simon, Hermann Spix, Klaus Staeck, Robert Stauffer, Franziska Steinhauer, Elisabeth Steinweg-Fleckner, Ursula Sternberg, Friedeborg Stisser, Armin Strohmeyr, Sigrid Strohschneider-Laue, Volly Tanner, Heiko Tessmann, Helga Thiel-Ballien, Thomas Thiemeyer, Axel Thormählen, Sylvia Treudl, Franziska van Haaren, Benedikt Viertelhaus, Birte Vogel, Sabine Völkel, Dirk von Kügelgen, Johann Voß, Corinna Waffender, Netka Wakounig, Markus Walther, Michael Weber, Rainer Wedler, Renate Welsh, Ellen Widmaier, Johannes Wiegel, Jutta Wilke, Brigitta Willer, Stefan Winges, Maria Winkler, Carmen Winter, Christa Winter, Otto Winzen, Elvira Wischniewski, Prof. Dr. Gerald Wolf, Bernd Wolff, Susanne Wolff, Jens Wonneberger, Charlotte Worgitzky, Heike Wulf, Günther Zäuner, Anne Zeisig, Barbara Zeizinger, O. P. Zier, Peter Zingler, Alfred Zirwes, Katja Zucchetti, Jan Zweyer

du unterschreibst (als klaus klausens), weisst aber dennoch, dass etwas doch hakt?
an der sache?

ja, man müsste das alles viel offener und freier diskutieren. die „leipziger erklärung“ ist im kern konservativ, weil sie die veränderung von medien, hirn und welt und mensch nicht wirklich aufgreift, sondern weil sie verhindern möchte, dass die dampfwebstühle in manchester siegen. eine echte auseinandersetzung mit der revolution der medien ist nicht vorgesehen.

oho! du neudenker. du aber willst diese echte auseinandersetzung nun? da bin ich ja mal gespannt. und das bild unten? was sollen diese violetten dinger darauf?

das ist ein kunstwerk von mir: es heißt „leipziger erklärung“.

aha, aber im kern wolltest du nur vermeiden, dass der VS dich wegen verletzung des urheberrechtes verklagt, wenn du seine homepage-seite am 29.3.2010 aus dem internet klaust – und deshalb hast du es künstlerisch ein bisschen verfremdet. ich verstehe dich sehr wohl! eigentlich verstehe ich die welt!

hier klicken für die homepage leipziger erklärung des VS

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Zur Verdunkelung der „Earth Hour“ oder „Earth Our“ schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, alles dunkel? ich seh gar kein bild in unserem blog(g).

eben, eben: da war doch gestern diese aktion, earth hour, jeweils um 20.30 uhr, in jeder zeitzone, und da wurde dann das licht abgeschaltet, an den großen öffentlichen gebäuden.

wirklich?

ich weiß es nicht, aber man sagte so.

hast du dich nicht vor die oper in havanna gestellt? oder unter die brücke in queensland? oder vor den tower in ogadugu? nichts kontrolliert? nichts getan? nichts gemacht?

nein, habe ich nicht.

hast du denn selber das licht ausgemacht?

ich habe daran gedacht.

was denn nun? ja oder nein?

eher nein.

warum denn nicht?

ich schaffe es nicht mehr.

was denn?

das elend der welt.

das macht dir zu schaffen?

ja, denn es gibt so viel böses und schlimmes.

und die konsequenz?

ich soll von morgens bis abends etwas tun. ich soll da unterschreiben, hier eine mail schicken, dort den richtigen kaffee kaufen, dann gegen die neonazis demonstrieren, wuppertal vor der schließung des theaters bewahren, das licht ausschalten, dann mal kerzen aber anzünden, kerzen hinstellen, der toten gedenken, den ostermarsch vorbereiten, solarstrom kaufen, billigen strom nutzen, gegen den atomstrom mich wehren, auf die etiketten achten, von den lebensmitteln, mein brot sorgsam kaufen, das gemüse auf schadstoffe durchleuchten, den sand am spielplatz auswechseln, bürgeraktion, dann dort wieder etwas abgeben, hier selber müll einsammeln, den müll auch trennen, dann noch mal demonstrieren, dann doch noch unterschreiben, wieder eine mail, oder bei FACEBOOK freund einer gruppe werden, die da dann durchs klicken gegen tierversuche protestiert; dann soll ich arme hunde aus mallorca aufnehmen, ich soll keine plastiktüten kaufen, ich muss das wasser mal checken, noch sauber?, ich soll sowieso mehr wasser trinken, mich da mal anketten lassen, dort die scheiben verkleben, dann bei der tafel für die armen mithelfen, vor den scientologen warnen, gegen missbrauch unter kirchenmänteln aufbrausen … und meinen körper trainieren, wegen der krankenkassen: nein, nein, nein, ich kann nicht mehr … ICH KANN NICHT MEHR !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

aber einfach mal den strom ausschalten, um 20.30 uhr? ist das denn zuviel verlangt? für einen schriftsteller? ich bitte dich!

und mit unverbesserlichen spätcalvinisten wie dir muss ich jetzt auch noch diskutieren … die welt ist unerträglich, in ihrem unendlichen und vollkommen aussichtlosen streben, so verdammt gut zu sein. ständig ist es fünf vor zwölf. überall werden särge getragen, um gegen eine schließung oder so was zu demonstrieren. überall lauern der untergang und der hochmut der großen zahl. ich zitiere die ZEIT-online:

#Bis Samstagabend MEZ hatten sich auf der „Earth Hour“-Website mehr als 5,6 Millionen Unterstützer registriert. Mit der Aktion hatte der WWF Privatpersonen, Kommunen und Schulen aufgerufen, ein Signal für den Klimaschutz an ihre Regierungen zu senden. Im Jahr 2007 begann die Aktion in Sydney. 2008 beteiligten sich 35 Länder, 2009 waren es 88.#

hurra: millionen! wundervoll! millionen! – wir schaffen es! hurra!

millionen, millionen!? gegen die bös-banken müssen wir ja auch noch was unternehmen. – ach so: zweitklausens, machst du mal bitte die herdplatte von „3 „auf „2“. so heiß muss dein kalbssteak von REWE ja wirklich nicht bruzzeln. und schon ja nicht gegessen werden.

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Ein Weidenkätzchen-Kunstwerk legt KLAUSENS nach

au, au, klau|s|ens, eine ganz neue weidenkätzchenperspektive.

ich weiß, zweitklausens, ich weiß. aber irgendetwas muss man ja machen … wenn der frühling kommt!

ich verstehe: „hilfe, der frühling kommt. hilfe. ich kann ihn nur verfremdet noch ertragen.“

wir sind doch alle nur menschlein zart und klein. habe doch etwas verständnis für unsere verkümmerung, die wir als überlegenheit über die profane natur uminterpretieren!

ich bin doch selber einer. einer dieser menschen. außerdem will ich dir heute den anflug japanischer ästhetik zugute halten.

danke, danke: ich wusste doch, dass das abbild am ende schöner ist als die wahrheit der profanen natur.

du widersprichst dir aber dauernd selbst.

wir sind doch alle nur menschlein zart!

und du wiederholst dich andauernd!

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Um das Recht auf ein Weidenkätzchen weiß KLAUSENS

klau|s|ens, jeder mensch hat das recht auf ein weidenkätzchen?

ja, ich denke, das müsste zu den grundrechten gehören.

also nicht nur essen, freiheit und auskommen? auch weidenkätzchen?

eine humane welt gewährt den freien zugang zu weidenkätzchen.

was muss man dazu tun?

man muss an eine weide gelangen und sich dann dieses kätzchen abzupfen.

du willst also letztendlich die zerstörung aller weiden?

wieso denn?

du willst doch, dass alle menschen sich die weidenkätzchen von den weiden zupfen. das wird ja wie ein massaker.

das tut mir leid.

du solltest erst einmal nachdenken, bevor du bestimmte dinge in die welt setzt.

es tut mir so leid. aber die weidenkätzchen sind wirklich so schön weich.

ich weiß. und die giftschlangen sind so schön ästhetisch. welche welt soll das werden, wenn sich jeder nimmt, was er schön findet?

das wäre die welt der entführer und räuber und diebe und unterschlager und alles dieses.

also die welt, die wir sowieso schon haben. dein weidenkätzchen ist nämlich kein einzelfall!

und welche welt forderst du?

ich fordere die welt der radikalen kontrolle, die welt der unfreiheit, die welt ohne freude, die welt der überwachung, die welt der regeln.

aber diese welt haben wir doch auch schon.

siehst’e – und niemandem hat all das bislang genutzt.

die weidenkätzchenabnahme oder die überregulierung? was denn nun?

ich weiß es doch auch nicht. – nichts weiß man. nichts!

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Bei der Premiere von „Frau Höpker bittet zum Gesang“ in Bonn im „Anno Tubac“ war KLAUSENS

klau|s|ens, frau höpker breitet sich aus.

ja, diese frau höpker wird noch die ganze welt erobern. die fischer-chöre haben es vorgemacht … und jetzt kommt sie.

aber wie?

sie ist nun von köln auch noch nach bonn gegangen.

sie singt also nun in zwei städten? regelmäßig? einmal im monat?

sicher, aber sie singt ja mit den menschen. sie ist die vorsängerin, weil sie so gut singen kann, eine musikalische ausbildung hat, und weil sie das piano spielt, und weil sie eben spaß an der sache hat, und … gut ist sie auch. sie hat talent.

also frau höpker singt. und die menschen singen mit. alle singen zusammen. und dann entsteht so etwas wie glück?

so könnte man es beschreiben, sofern man sich in dieser besonderen höpker-soziologischen mischung geborgen fühlt. jede veranstaltungsform erbringt eine soziologische mischung, und frau höpker erzeugt eben die ihre … zumal wenn an einem mittwoch noch ein (lahmes) pokalspiel viele singmögliche männer abwirbt.

und was wird gesungen?

das weißt du doch: quer beet. von rock bis pop bis schlager bis volkslied bis evergreen bis schunkelwalzer bis … alles ist möglich, die „mundorgel“ lässt grüßen, die pfadfinder, die lagerfeuer, die jugend, die disco, das rockfestival … wir wir eben alle gestrickt sind. … die ersten küsse … alles ist ja oft auch mit liedern verbunden: „konnotiert“, um es fachsprachlicher zu sagen.

jetzt möchte ich aber wissen, was in bonn gesungen wurde.

gleich! – die katrin höpker macht ihr programm im prinzip monatlich neu, dann geht sie auch immer auf wünsche aus dem publikum ein, die auf weiße zettel geschrieben werden können und die sie dann studiert, wie lehrerinnen ihre klassenarbeiten.

also ganz „die höpker“.

„die höpker“ wird zu einem konzern. sie breitet sich wie der immer noch emsige fischer über ganz deutschland aus, singt da und dort, man kann sie auch buchen, für den geburtstag oder was immer, sie wird am 7. mai sogar auch schon im polizeipräsidum bonn spielen … also dem allem sind keine grenzen gesetzt. musik ist ja grenzenlos.

und in bonn?

da tritt sie regelmäßig ab jetzt auf, monat für monat, wie sie es auch schon in köln tut. unter dem label „frau höpker bittet zum gesang“. die premiere im „anno tubac“ war sehr gut besucht, zugleich aber konnte man immer noch dastehen, ohne sich wie eine eingedoste sardine zu fühlen. (eintritt war 8 euro.)

und wie findest du oder man oder frau zu dieser frau höpker und ihrem „frau höpker bittet zum gesang“? wie findest du zu hier ihr hin? zu ihren singterminen?

du gehst auf diese homepage … und dann meldest du dich an und dann bekommst du mails und dann weißt du bescheid, was zu tun ist.

ach, wenn doch alle menschen sängen … dann gäbe es weniger krieg und gewalt!

du bist naiv: ich erinnere an fußballschlachtlieder, demonstration-vorne-lieder und streiklieder und militärische lieder und böse lieder (horst-wessel-lied) und punk-musik: also mit liedern ist alles möglich, das gute, aber auch das schlechte. das sanfte und das brutale. so einfach ist die ganze rechnung also nicht. („völker hört die signale“)

aber frau höpker will keinen krieg?

nichts spricht dafür. sie will sogar diejenigen, die nicht recht singen können, dazu animieren, es trotzdem zu tun. denn alle bilden die große masse … und darinnen kann sich der/die einzelne dann verstecken und falsch mitsingen, weil die masse es ja doch dann richtig übertönt.

und die texte kommen vom beamer an die wand? zeile für zeile?

ja, zeile für zeile – also: für analphabeten macht es nur sinn, wenn sie die texte auswendig können. für die, die gerne singen wollen, aber von jedem lied nur eine strophe kennen, für die macht es viel sinn, weil sie alle möglichen lieder kennenlernen … und in ihrer kompletttextigkeit dann auch singen werden.

„kompletttextigkeit“, ein neues wort?

ja, ja, ich gebe es zu. ein neues wort . – man muss auch erwähnen, dass die frau höpker auch freude an der sache hat. sie macht gesten, mimiken, stimmnachäffungen und führt das publikum mit bestimmter, bisweilen erhobener hand, wenn es mal schweigen möge, oder lauter singen möge, oder im kanon zu singen habe. das alles geschieht in einer sphäre der reinsten demokratie der zart tonangebenden katrin höpker … vor einem publikum, von dem niemals auch nur gefährdungen zu vermuten sind. das publikum ist lieb und nett, aber in der masse eben auch „sehr brav“.

was soll man davon halten?

alles und nichts.  es muss ja nicht jeder mensch das mobiliar zerschlagen. die tolerante welt überlässt jedem sein plesierchen, solange niemand dabei zu schaden kommt.

schadet die höpker denn?

ich denke, in vielen fällen wird sie eher nützen oder auch heilen. also ganz der ansatz von gotthilf fischer.

und ihre lieder von gestern?

hier sind sie:

ÜBER DEN WOLKEN – bekannt durch reinhard mey
IT’S BEEN A HARD DAYS NIGHT – bekannt durch die beatles
ALLE VÖGEL SIND SCHON DA – bekannt als volkslied
TULPEN AUS AMSTERDAM – bekannt als evergreen
FROH ZU SEIN – bekannt als kanon
IT’S A REAL GOOD FEELING – bekannt durch peter kent
ENGLISH MAN IN NEW YORK – bekannt durch sting
ER GEHÖRT ZU MIR – bekannt durch marianne rosenberg
CROCODILE ROCK – bekannt durch elton john
DAVE IS ON THE ROAD AGAIN – bekannt durch manfred mann und seine earthband
IM MÄRZEN DER BAUER – bekannt als volkslied
MATERIAL GIRL – bekannt durch madonna
JETZT FAHR’N WIR ÜBER’N SEE – bekannt als volkslied
ICK HEFF MOL IN HAMBURG EEN VEERMASTER SEIN – bekannt als dialektales volkslied oder seemannslied
BEL AMI – bekannt als evergreen
THE LETTER (auch bekannt als GIMME A TICKET FOR AN AEROPLANE) – bekannt durch the box tops
I’M SO EXCITED – bekannt durch die pointer sisters
GAMES PEOPLE PLAY – bekannt durch alan parson’s project
ÜBER SIEBEN BRÜCKEN – bekannt durch karat und peter maffay
BREAKING UP IS HARD TO – bekannt durch die carpenters
SOMETHING STUPID – bekannt durch frank und nancy sinatra
HEUTE HIER, MORGEN DORT – bekannt durch hannes wader
ICH LIEBE DAS LEBEN – bekannt durch vicky leandros
THANK YOU FOR THE MUSIC – bekannt durch abba
THOSE WERE THE DAYS – bekannt durch mary hopkins
WE ARE THE CHAMPIONS – bekannt durch queen
ROCK’N ROLL OVER THE WORLD – bekannt durch status quo
EN UNSER’M VEEDEL – bekannt durch die bläck fööss

das ist aber eine lange liste.

ja, es müssten so in etwa 29 lieder sein. aufgeteilt in „3 runden“, ein begriff, der mir bislang vom boxen, ringen und hallo-ü-wagen erst bekannt war.

wow, wow, wow.

du meinst mal dies, mal das – mal jene stilrichtung, mal diese?

ja, das meine ich.

das ist ein markenzeichen von katrin höpker. sie hat es für sich selber als „DER BRUCH“ nun zu einem markenzeichen mit eigenem markenzeichennamen durchstilisiert.

ich verstehe. dann schreibe ich mal schnell ein gedicht:

DER BRUCH

Wo viele Gaumenschenkel wildens klappern
Und manch‘ gar böse Zungen die Ziegen spiel’n
Wird keine Lippe jemals meckernd wieder sabbern
Sondern stets glücksvoll nur dies-unser Liedgut siegen
(Vorsicht! Sing lauter! – Die ersten Zähne fliegen!)

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, u.a. als Klausens oder Klau/s/ens oder Klau-s-ens, wohlwollend, wenngleich dezent kalauernd, „Frau Höpker“ und „Frau Höpker bittet zum Gesang“ gewidmet … und ihrem sinnreichen Tun. Königswinter-Oberdollendorf, 25.3.2010, einen Tag nach dem Besuch der Premiere der Veranstaltung in Bonn, im „Anno Tubac“, am 24.3.2010

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