Monatsarchiv: Mai 2010

LIVE-Gedichte zu Beate und Serge Klarsfeld in Köln schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du bringst uns nun noch das genau programm jenes denkwürdigen tages in köln? jenes 28.5.2010, als die klarsfelds (beate klarsfeld, serge klarsfeld) offiziell hier waren … wegen der gedenktafel zum lischkaprozess? im gericht am appellhofplatz?

ja: siehe hier:

Anbringung einer Gedenktafel
zur Erinnerung an den Lischka-Prozess
im Appellhof am 28. Mai 2010
—Begrüßung: Dr. Joachim Arntz
Präsident des Verwaltungsgerichts
—Grußworte: Roswitha Müller-Piepenkötter
Justizministerin des Landes NRW
—Jürgen Roters
Oberbürgermeister der Stadt Köln
—Beate Klarsfeld
LES FILS ET FILLES DES DÉPORTÉS
JUIFS DE FRANCE
—Ansprache: Dr. Heinz H. Faßbender
Präsident des Landgerichts Bonn a. D.
„Der Lischka Prozess“
—anschließend: Enthüllung der Gedenktafel vor dem Sitzungssaal
101

JUSTIZ IM KRIEG
4. Symposion des Kuratoriums „Kölner Justiz in der NS-Zeit“
und des Forschungsverbundes „Justiz im Krieg – Der Oberlandesgerichtsbezirk
Köln von 1939 bis 1945“
Ergebnisse des Forschungsprojekts
28. Mai 2010
Gerichtsgebäude Appellhof, Köln

was war mit „justiz im krieg“?

man hatte dann auch noch ein symposium herumgruppiert, an dem die klarsfelds allerdings nicht teilnahmen.

aber die ministerin doch!

sie kam nach der enthüllung noch ins symposium.  (sie stieß also hinzu). aber sie wird wissen, dass a) nicht klar ist, ob die CDU in der neuen regierung NRW drin ist und b) falls ja, dass alles andere als gewiss ist, dass sie dann wieder justizministerin ist.

sie muss sich also deshalb viel zeigen, denn es könnte der abschied für immer sein … vom ministerinnensein.

das kann man so denken und wohl auch so sagen.

die gedichte?

die wären hier: http://www.klausens.com/klausens-und-beate-und-serge-klarsfeld.htm

und die gedichte von dem symposium?

die tue ich dann dazu. hier noch das programm vom symposium:

Begrüßung
—9.45 Uhr
„Aufrechterhaltung der Heimatfront“ – Strafrechtliche Verfolgung
von Frauen und Jugendlichen
Michael Löffelsender
10.15 Uhr
Organisationen im Krieg. Die Justizverwaltung des Oberlandesgerichtsbezirks
Köln 1939-1945
Matthias Herbers
—10.45 Uhr
Richter in der nationalsozialistischen Kriegsgesellschaft,
1939-1945
Barbara Manthe
—11.15 Uhr
Kaffeepause
—11.45 Uhr
Der Krieg als Schaden: Haftpflichtprozesse und deutsches
„Kriegszivilrecht“
Dominik Thompson
—12.15 Uhr
Wehrmachtjustiz im „Heimatkriegsgebiet“
Kerstin Theis
—12.45 Uhr
Mittagspause
—14.00 Uhr – 15.00 Uhr Enthüllung einer Gedenktafel zur
Erinnerung an den Lischka-Prozess
—15.15 Uhr
Rechtsanwaltschaft und Nationalsozialismus – Strafverteidigung
vor dem Sondergericht Köln
Alexandra Kelter
—15.45 Uhr
Die Staatsanwaltschaft als rechts- und kriminalpolitische
Steuerungsinstanz im NS-Regime. Ermittlungs-, Anklageund
Gnadenpraxis im Raum Köln 1933/39-45
Thomas Bichat
—16.15 Uhr
Kaffeepause
—16.45 Uhr
Vorstellung des Projektes „Geschichte des Kölner Oberlandesgerichtsbezirks
zwischen Zweitem Weltkrieg und Wiederaufbau“
—17.30 Uhr
Schlusswort
Ende der Veranstaltung: —17.45 Uhr

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klau|s|ens sah berührt beate und serge klarsfeld, die eine gedenktafel in köln im gericht am appellhofplatz enthüllten – www.klausens.com

klau|s|ens, beate klarsfeld und serge klarsfeld waren in köln? und du warst dabei?

es war mir ehrvoll, dieses furchtlose ehepaar zu sehen, was so viel dafür tat, dass man diese ganzen NS-untaten nicht immer und ewig verschweigen konnte. und noch mehr: dass viele der täter und täterinnen dann endlich noch (halbwegs gerechten) strafen zugeführt wurden – so alt sie auch waren.

es geht in diesem fall um den „lischka-prozess“.

dieser war in köln, fand aber gegen 3 männer statt, und ohne beate und serge klarsfeld hätte es diesen prozess nie gegeben.

WIKIPEDIA: „Vor dem Landgericht Köln begann am 23. Oktober 1979 ein Prozess, in dem ihm und seinen Mitangeklagten erstmals persönliche Kenntnis vom Ziel und Zweck der französischen Judendeportation nachgewiesen werden konnte, der am 11. Februar 1980 mit Lischkas Verurteilung zu zehn Jahren Haft endete. Seine Mitangeklagten Herbert M. Hagen, Stellvertreter des Militärbefehlshabers in Frankreich, und Ernst Heinrichsohn, Mitarbeiter im Judenreferat von Paris, wurden zu zwölf und sechs Jahren verurteilt. Lischka und Hagen verbüßten zwei Drittel ihrer Haftstrafe und wurden 1985 entlassen.“

gestern waren sie dann wieder da? die klarsfelds? mann und frau? in köln?

sie waren in eben diesem gericht, und sie waren dann auch in dem gerichtssaal von einst, der heute „101“ heißt und im ersten stock des (heutigen) verwaltungsgerichtes (und finanzgerichtes) köln liegt, welches wiederum am appellhofplatz liegt.

und warum kamen sie gestern?

weil man eine gedenktafel enthüllte – allerdings nicht draußen, sondern drinnen, am saal. diese tafel wird mehr die beschäftigten im gerichtswesen mahnen als das gesamte volk. aber wie wichtig ist eine justiz, die sich nicht korrumpieren und vereinnahmen lässt! und wie sehr muss man immer wieder darüber berichten!

dafür kamen die klarsfelds?

nicht nur die! auch eine große abordnung von FFDJF (Fils et Filles de Déportés Juifs de France): söhne und töchter der deportierten juden von frankreich. serge klarsfeld ist deren präsident. alle haben dicke gelbe buttons. siehe deren homepage: FFDJF. und beate klarsfeld sprach dann auch … und das in der so hellen lichthalle des gerichtes, wo früher der haupteingang des gerichtes war, der aber jetzt leider verschlossen ist, dauerhaft (warum nur?) … klarsfeld meinte u.a., dieser prozess, dieser lischka-prozess, sei für sie (beide klarsfelds) der „bedeutendste aller prozesse, die wir erlebt haben“, gewesen.

wirklich?

ich hoffe, ich habe sie richtig zitiert. morgen mehr. der richter von einst, der als weise und besonnen galt, wie er den prozess führte, also als vorbild einer demokratisch gesinnten justiz, faßbender, war auch dabei. er sprach ebenfalls. ich schrieb gedichte, die ich unter www.klausens.com/klausens-und-beate-und-serge-klarsfeld.htm ablegen werde. anbei noch der vorankündigende text der justizverwaltung:

„Um 14.00 Uhr wird im Rahmen der Veranstaltung im Gerichtsgebäude am Appellhofplatz zur Erinnerung an den dort vor dreißig Jahren abgeschlossenen Lischka-Prozess eine Gedenktafel enthüllt. Zu der Feierstunde (von 14.00 – 15.00 Uhr) werden die Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Roswitha Müller-Piepenkötter, der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters, sowie aus Frankreich Beate Klarsfeld und zahlreiche Nachkommen bzw. Verwandte der jüdischen Opfer erwartet. Der damalige Vorsitzende des Schwurgerichts des Landgerichts Köln und spätere Präsident des Landgerichts Bonn, Dr. Heinz H. Faßbender, wird eine Ansprache halten.

Kurt Lischka, im besetzten Frankreich u.a. Polizeichef von Paris, war an den Deportationen von Juden aus Frankreich in die Konzentrationslager des Ostens beteiligt. Nach dem Krieg lebte er zunächst unbehelligt in Köln. Am 11. Februar 1980 verurteilte ihn das Schwurgericht des Landgerichts Köln wegen Beihilfe zum Mord zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren.“

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Live-dichtend erfreute sich KLAUSENS an und bei der Lesung von Dieter Wellershoff in der Lutherkirche zu Bonn

klau|s|ens, gib uns mehr material zu der denkwürdigen lesung von dieter wellershoff in der lutherkirche! am 26.5.2010!

das meiste material sind doch meine, also: unsere,  LIVE-gedichte, zweitklausens.

ja, dann druck doch mal eines hier ab:

also gut.

DER ORT UNERWARTET

Man hatte ihn
Gerufen was ihn
Freute wo der
Wischer über
Die Scheiber
Rutschte wie
Ein Buckel
Im Dunkel
Innen vom
Raum

© Klau|s|ensĦķΩ7 Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau*s*ens oder Klau§s§ens, LIVE geschrieben von Klau|s|ens am 26.5.2010, Mittwoch, gegen 20:21 Uhr, Bonn, Lutherkirche, bei der Lesung von Dieter Wellershoff zu seinem Buch von 2009 „Der Himmel ist kein Ort“, veranstaltet vom „buchLaden 46“ aus der Kaiserstraße. Wellershoff liest aus seinem Buch und KLAUSENS schreibt schnell und zügig seine LIVE-Gedichte. Siehe auch:
http://www.klausens.com/klausens_live_dichten_theorie.htm

oder

WIEDERBELEBUNGS-
VERSUCHE

Ich halte jemand
Im Leise meiner
Arme wo ich keine
Antwort als die
Der Seite auf der
Anderen Straße
Bekomme als
Kämpfte da ein
Leben mit dem
Erschauern Gottes

© Klau|s|ensĦķΩ7 Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau*s*ens oder Klau§s§ens, LIVE geschrieben von Klau|s|ens am 26.5.2010, Mittwoch, gegen 20:26 Uhr, Bonn, Lutherkirche, bei der Lesung von Dieter Wellershoff zu seinem Buch von 2009 „Der Himmel ist kein Ort“, veranstaltet vom „buchLaden 46“ aus der Kaiserstraße. Wellershoff liest aus seinem Buch.

schön, schön!

danke! – die lesung wurde vom „buchLaden 46“ veranstaltet. es moderierte holger schwab, der alles das in der lutherkirche wohl auch initiert hat. – als presbyter der sehr kooperativen lutherkirche begrüßte uns dann berthold lange stellvertretend für das presbyterium. und küster albrecht knur half universell.

und wo war gott?

wenn es etwas wie gott gibt, dann ist er immer da, allzeit, in allem. auch in den worten. „jedes wort ist eine kirche!“ (spontanes zitat von mir nun.) – übrigens ist gott dann auch in diesen worten, die ich hier schreibe: ich, der atheist und agnostizist und pantheist und dichterist.

oh, du, gottlos göttlicher!

nicht ich allein – auch: wellershoff!

siehe: http://www.klausens.com/klausens-und-dieter-wellershoff.htm

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Dieter Wellershoff, den Schriftsteller, erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, du erlebtest dieter wellershoff in bonn, in der lutherkirche?

ja, es war mir doch ein genuss.

warum?

es ist, wie alles an gefühlen, die aufkommen und abkommen, schwer zu sagen. er hat eine abgeklärte ruhe, eine weitsicht auf die welt, etwas erhobenes in demut, bei klarem verstand. diese ganze mischung hat mich seltsam berührt.

er ist jahrgang 1925.

eben: er hat so vieles erlebt. so viele wirrungen mitgemacht, angefangen beim krieg, in dem er selber als soldat „stritt“. und über die vielen jahre, das viele lektorieren (u.a. ja böll, bei kiepenheuer & witsch), und lesen, dann auch das viele schreiben … ist er mehr und mehr in die welt eingetaucht. erst seit 1981 ist er vollends „freier schriftsteller“. vorher war der broterwerb durchs lektorieren. über 20 jahre. nun aber fast 30 jahre das leben mit und für die worte und sätze als selbst geschriebene.

das gefällt dir?

bei ihm ist etwas eigenes. es ist nicht die große, einschüchternde intellektualität, die einen verstummen lässt, sondern fast schon andersherum: der dezidiert gelebte humanismus, der aus seinen feinen rein-beobachtungen hervorspringt, was einen anzieht und denkrunzelschweigend macht. da schaut einer, da schreibt einer mit: es ist keine weltweltphilosophie, sondern die wahrheit der welt in der beobachtung vom alltäglichen – ein ganz anderer ansatz als bei anderen „geistesblitzern“. (wort von mir soeben erfunden! geistesblitzer! für intellektuelle, die das ihrige offensiv in die welt einbringen.) … und doch weise und klug und uns in-sich-nehmend.

seine worte bergen dich? eine wohlige bescheidenheit der demut des weltwissens?

in seinen schreibworten (und sprechworten) kann mancher mensch sich bergen. es ist wie eine heilsame mediation. das leben ist irrsinn und wahnwitz. das leben ist rettungslos … und (wie ich glaube) gottlos. aber ein schriftsteller schreibt es wenigstens so auf, dass man sich daran festhalten kann; an der wahrheit der unzulänglichkeit unser aller existenz. und er (wellershoff) spricht in klaren worten über diese erfahrung, in texten, aber auch LIVE als person.

du lobst?

ja, denn manches mal rührt einen dieses an, oder jenes. bei wellershoff war es jenes.

du schriebst gedichte?

ja, ich schrieb über 50 LIVE-gedichte, die jetzt wieder nach und nach abgeschrieben und abgetippt werden wollen. zweitklausens, siehe hier:

http://www.klausens.com/klausens-und-dieter-wellershoff.htm

es sind unsere gedichte, klau|s|ens. wir schreiben sie immer zusammen. – das leben ist nur durch kunst erträglich?

wahrscheinlich. sonst würden wir uns nicht wieder und wieder in kunst und neuer kunst verlieren, die doch an den kernwahrheiten nichts ändert: wir leben und wir werden sterben. ob mit 100 millionen büchern oder 200 millionen gedichten oder 300 millionen bildern oder 400 millionen liedern. aber darüber will beständig reflektiert werden. was für eine existenz?! der mensch?!

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Wieder über Königswinter und die Zerbauung davon schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, das ist heute dein vierter beitrag zur zerstörung in königswinter in einer reihe. (zerbauung als erbauung!)

ich weiß: und ich schreibe nur über die rheinallee. allein damit könnte man sich wochen beschäftigen.

und alles andere lässt du aus. alle diese baugebiete, diese gewerbegebiete, immer diese fläche, die bebaut wird?

königswinter wird eine einzige betonplatte werden. so wünschen es sich böse bauhaie. es werden auch noch leute vorschlagen, alle hügel des siebengebirges zu schleifen. und dann bebauen! alles wird eine welt aus stein und beton und asphalt. dazwischen drei bäume, einfach so. für das gute gewissen! aber in der masse: bauen, bauen, bauen.

bauen heizt die wirtschaft an.

siehst du: wie du schon selber diesen undurchdachten quatsch nachplapperst: alles heizt die wirtschaft an, übrigens auch kunst. du musst nur schaffen, dass es gekauft wird.

man kann auch luft verkaufen!

es gibt tatsächlich „berliner luft“ in dosen. diesen gag haben dir schon andere weggenommen.

aber was ist denn nun an der rheinallee?

das ist noch ein haus geschliffen worden, ecke rheinallee, dechant-ibach-straße.

ach ja?

und ich fürchte, da kommt nun auch ein klötzchen hin, mit mehr wohnungen und mehr fläche und mehr menschen und mehr autos.

du meinst wie im lemmerzpark, wo sie aus einer villa nun 4 klötzchen mit 64 wohnungen machen?

ich weiß es ja nicht. aber man muss es doch vermuten. das haus war schön und nett und freizügig und hell. und zwei junge und eher zarte boxer bellten immer so süß.

und das haus ist schon platt?

ja, ich habe nur noch die leere fotografieren können. am 16.5.2010. und von google earth holte ich mir am 20.5.2010 das (alte) aussehen aus der luft.

dann ist an der rheinallee aber verdammt viel los!

sicher: die rheinallee in königswinter wird verbaut und zugebaut und umgebaut und dichtgebaut.

hauptsache: bebaut.

ja, und ich habe es bemerkt und aufgeschrieben. aber keine partei und kein heimatverein tut/tun irgendetwas.

das kommt, weil königswinter allüberall gleichzeitig zubetoniert wird.

wahrscheinlich. man wird müde. man stumpft ab.

so wie roland koch: man wird müde und man stumpft ab.

das wäre ein extra thema: warum geht dieser fiese mensch, der sich nicht für rassismus und ausländerhetze zu schade war, und nicht für geldtrickslügen aller art? und für absprachen in hinter- und vorderzimmern …? da gibt es handfeste gründe, die wir nicht kennen. taktische viellleicht. vielleicht gibt es auch neue dokumente zu seinen (un)taten, die ihn eh‘ hätten stürzen lassen. und er wollte dem zuvorkommen.

lassen wir koch … und ärgern wir uns lieber über königswinter.

ärgern ist das schönste am leben. einfach nur volles und frisches ärgern!

das ist noch schöner als alles zuzubauen!

SIEHE AUCH: 3 andere königswinter-beiträge von KLAUSENS aus den letzten 3 tagen:

klau|s|ens schreibt unermüdlich über die „verdichtung“ von königswinter – http://www.klausens.com
klau|s|ens, du schreibst schon wieder über die verdichtung und zersiedelung und zubebauung von königswinter? gestern und vorgestern doch auch: klau|s|ens schreibt weiter zum bauen im lemmerz-park oder lemmerzpark in königswinter – http://www.klausens.com…ne lemmerz-villa. dazu hattest du gestern geschrieben: klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark -…
25.05.2010 Zum Eintrag

klau|s|ens schreibt weiter zum bauen im lemmerz-park oder lemmerzpark in königswinter – http://www.klausens.com…ne lemmerz-villa.dazu hattest du gestern geschrieben:klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com
klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da. und dann wird neu gebaut. aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter. es pass…
24.05.2010 Zum Eintrag

klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com…ter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.)und zudem zersiedelter.das passiert jetzt in königswinter.es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes.aber man liest nichts davon.es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert.und dann?dann werden viele wohnungen statt der einen villa entstehen. und das bringt geld.so tickt die…
23.05.2010 Zum Eintrag

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Unermüdlich schreibt KLAUSENS über die „Verdichtung“ von Königswinter

klau|s|ens, du schreibst schon wieder über die verdichtung und zersiedelung und zube

bauung von königswinter? gestern und vorgestern doch auch:

klau|s|ens schreibt weiter zum bauen im lemmerz-park oder lemmerzpark in königswinter – http://www.klausens.com

…ne lemmerz-villa. dazu hattest du gestern geschrieben: klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com
klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da. und dann wird neu gebaut. aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter. es pass… 24.05.2010 Zum Eintrag

klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com

…ter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter.es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes.aber man liest nichts davon.es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert.und dann? dann werden viele wohnungen statt der einen villa entstehen. und das bringt geld. so tickt die … 23.05.2010 Zum Eintrag

ich schreibe nur darüber, weil es mir jetzt auffiel. es ist ja nicht nur die bebauung des lemmerzparkes und der abriss der villa dort …

sondern?

… direkt daneben steht nun auch eine villa zum verkauf (rheinallee, ecke friedrichsallee: das frontfoto unten ist von mir, das luftfoto von google earth, heute abgerufen)  … und vielleicht wird die dann auch aufgekauft, abgerissen … und mit appartement-klötzchen dann neu „verdichtet“.

so funktioniert das kapital?

das kapital möchte alle grundstücke zerschneiden, eng bebauen und möglichst viel an gewinn „generieren“.

und du fürchtest, dass es auch mit dem haus ecke rheinallee / friedrichsallee in königswinter am rhein der fall sein wird?

darf man das nicht? etwas befürchten? darf man nicht warnen und mahnen? sind dafür die autoren und schreiber und künstler nicht letztendlich da?

aber sie sollen das durch ihre kunst tun.

ist dieser blog(g)-eintrag etwas keine kunst? willst du das behaupten, zweitklausens?

ja!

gut, dann schreibe ich noch schnell ein gedicht:

ENTHAUSUNG
– Königswinter-Gedicht –

Wo gestern noch eines stand
Stehen morgen schon drei
Oder vier – zur Plaisier! –

Denn wieder weniger Wiese
Macht uns ganz ungezieferfrei
Und dafür sind wir Menschen ja hier

Auf des Globus‘ Kante vom Rand
In schönster Dauerzivilisiererei
Man sich alles kaputtdezimier‘

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, unter anderem als Klau/s/ens oder Klau(s)ens oder Klau$s$ens, am 25.5.2010, Dienstag, gegen 10:25 bzw. 10:34 bzw. 10:38 Uhr, Sommerzeit, aus Protest gegen die Zersiedelung und Verdichtung der Welt geschrieben, am Beispiel von Königswinter, hier: Rheinallee.

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Weiter zum Bauen im Lemmerz-Park oder Lemmerzpark in Königswinter schreibt KLAUSENS

du, klau|s|ens, im lemmerzpark an der rheinallee liegt nun ein haufen schutt.

sie haben etwas zertrümmert, was wohl vorher ein haus war. eine villa war. eine villa von reichen leuten. wahrscheinlich doch eine lemmerz-villa.

dazu hattest du gestern geschrieben:

klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com

klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da. und dann wird neu gebaut. aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter. es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes. aber man liest nichts davon. es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert….
23.05.2010 Zum Eintrag

eben. so schrieb ich gestern. – und heute bringe ich mal ein foto von GOOGLE EARTH, welches ich am 20.5.2010 abgerufen habe. GOOGLE EARTH bietet oft nämlich alte oder gar uralte versionen aus der luft an. das foto unten kann auch schon jahre alt sein.

aber das foto dokumentiert die vergangene zeit. was hast du denn gefunden?

ich glaube, ich habe den lemmerzpark gefunden. und was da früher stand … bzw. noch vor wenigen tagen.

aha! ich sehe! und das (die villa mit pool) wird jetzt durch 64 wohneinheiten der KSK ersetzt.

es ist die KSK immobiliengruppe. also: „KSK Immobilien GmbH“.

aber doch KREISSPARKASSE KÖLN?

KSK steht für kreissparkasse köln. die sparkassen sind gerne beteiligt, wenn die zersiedelung deutschlands geld in die kassen spült. es ist das menschliche prinzip: wenn wir es nicht machen, macht es jemand anders. folgende sind derzeit offenbar aktiv am projekt lemmerzpark beteiligt:

Beratung und Verkauf
KSK-Immobilien GmbH
Neumarkt 18-24 – 50667 Köln
Telefon: 0221 227-2216
Telefax: 0221 227-3780
Internet: http://www.ksk-immobilien.de

Bauträger
Wohn-Kreativ und maXimmo GmbH Theo Bröhl
Am Saynschen Hof 6
53604 Bad Honnef
Telefon: 02224 902627

Planung
raum-conzept
Arch. Jochen Schütz
Am Saynschen Hof 6
53604 Bad Honnef

Kontakt bei der KSK für alles
Herr Rolf Wohlfahrt
Tel.: 02241 100-1855
Mobil: 0170 2947425

aha: und dann wird gebaut! mehr, mehr, mehr! höher, höher, höher! weiter, weiter, weiter!

es werden ja keine bösen hochhäuser, sondern „lediglich“ angepasste appartmentblocks. die welt ist ja nie eindimensional zu betrachten. dennoch: aus einer villa 64 werden wohneinheiten und es erfolgt eine weitere verschandelung der bauflucht rheinallee durch noch mehr dichte und voluminöse baukörper.

sie machen nun aus dem rhein in königswinter das „königswinterer westend“?

so kann man es nennen: die bautätigkeit ist rege, der abriss schreitet voran, die zersiedelung geht weiter. man erinnert sich an das „frankfurter westend“ und die damaligen proteste gegen die stadtzerstörung. joschka fischer wüsste uns etwas darüber zu erzählen. er hat sich aber auch auf die seite des kapitals nun geschlagen.

und du schreibst dagegen an!

ich denke, dass die schlechtigkeit der welt so unendlich ist, dass man nicht dagegen anschreiben kann. auch beten nützt nichts. man kann es nur noch „benennen“, für die analen. und das tue ich. ich arbeite für die analen.

analen sind genauso sinnlos wie bauprojekte, die alles weiter zerschandeln und verschundeln.

wohl wahr! wohl wahr! – aber was soll man tun? das leben muss ja weitergehen.

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