Den Preis in der Vergabe von der Künstlerinnenvereinigung GEDOK für Birthe Blauth erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, eine bekam einen preis?

das ist in der kultur so. ohne preise geht es finanziell gar nicht. oft kommen die preise aber erst viel später, als du sie früher gebraucht hättest.

birthe blauth?

ja. birthe blauth. sie ist sehr präzise, arbeitet klug, und alles ist fein überlegt und ästhetisch sehr gelungen getan.

findest du?

ja, aber entscheiden taten andere.

wer?

die jury:

„Die Jury mit

Prof. Dr. Stephan Berg, Direktor des Kunstmuseums Bonn,
Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des Rheinischen Landesmuseums Bonn,
Hilla Jablonsky, Künstlerin GEDOK Bonn,
Tina Wedel, Künstlerin GEDOK Bonn,
Ingrid Scheller, Künstlerin und Präsidentin GEDOK Bundesverband

hat am 21. September 2010 im Haus der Kultur in Bonn getagt und aus 42
Bewerberinnen die diesjährige Preisträgerin des GEDOK‐Kunstpreises ausgewählt.

Sie entschied sich für die Video‐ und Konzeptkünstlerin
Birthe Blauth, GEDOK München.

In dem Werk der Künstlerin würdigt die Jury ‚die überzeugende inhaltliche wie formale Konsequenz ihrer visuellen WahrnehmungsExperimente. Mit strategischer Klarheit untersucht die Künstlerin menschliche Individualität im Spannungsfeld kultureller, biografischer und neurologischer Vorgaben und stellt sie prozesshaft dar. In Videoarbeiten und mehrteiligen Rauminstallationen gibt Birthe Blauth Bildfolgen zur Wahrnehmung frei, in denen sich spielerisch Fiktion und Realität mischen. Mit Hilfe subtiler Veränderungen wirft sie beim Betrachter Fragen auf, stößt Denkprozesse an. Der Preis gilt ihrem bisherigen Schaffen.‘

Der Preis ist mit 5.000 EURO ausgestattet. Mäzenin ist Gabriele Vossebein, Tochter des Kunstkenners und Kunstförderers Dr. Theobald Simon.“

und noch zu birthe?

ich entnahm ihrer homepage soeben:

„geboren in München,
Magister Artium und Promotion in Sinologie, Ethnologie und europäischer Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximiliansuniversität München
Studienschwerpunkte: Ikonologie, Mythologie, Religionsethnologie
lebt und arbeitet in München.

AUSZEICHNUNGEN UND FÖRDERUNGEN
2011 Bayerisches Atelierförderprogramm
2010 BundesGEDOK Kunstpreis, Dr. Theobald Simon Preis
2010 International Studio & Curatorial Program (ISCP), New York
2010 Atelierförderung der Landeshauptstadt München
2010 Katalogförderung durch die Galerie Bezirk Oberbayern
2009 Förderung durch die Prinzregent-Luitpold-Stiftung, München
2005 Rotbuchenpreis, Zweiter Preis
2005 Auszeichnung beim Andreas-Kunstpreis
2004 HausderKunstPreis München“

und du? hast du einen preis? wenigstens den ehrenpreis der weltlobdümmlichkeit?

ich? wenn schon: wir!

und wir? also: wen preisen wir? was tun wir?

wir dichteten LIVE zur preisübergabe, als dr. martin schumacher, kulturdezernent bonn, ingrid scheller, präsidentin der künstlerinnenvereinigung GEDOK und prof dr. stephan berg, intendant kunstmuseum bonn, sprachen.

also alles ganz klassisch.

preisübergaben und -verleihungen haben oft etwas „klassisches“. aber sie können im sitzungssaal, im stadttheater oder woanders sein.

diesmal?

in der ausstellung selbst, im künstlerforum bonn.

und?

die künstlerin soll wohl diese preisverleihung auch (ähnlich wie wir mit unseren LIVE-gedichten) für eine kleine süße kunstaktion, hier: eine art menschliche installation genutzt haben. da liefen welche in den gleichen T-shirts plus weiteren accessoires umher. jeweils 7 männer und 7 frauen wohl.

keiner hat’s bemerkt?

ich weiß es nicht. ich habe es nicht bemerkt, weil ich selber ja mit meinem tun beschäftigt war.

mit unserem tun!

mit unserem tun, gewiss. da enstanden die LIVE-gedichte http://www.klausens.com/klausens-und-gedok-und-birthe-blauth.htm und es entstand das SERIELLO: http://www.klausens.com/seriello-ingrid-scheller-martin-schumacher.htm

wurde dadurch die welt besser? durch diesen preis? und durch unser tun?

diese frage vermag keiner zu beantworten. immerhin steigt nun eine künstlerin weiter auf, der man das recht zubilligt, weiter aufsteigen zu dürfen.

man oder mann? wer billigt zu?

das ist eine frage! GEDOK hat auf jeden fall nur frauen als künstlerinnen zu mitgliedern. aber in der jury für den preis sitzen ja auch männer. also: mann und frau und man. (übrigens: die dame hier unten auf unserem fotospiel ist ingrid scheller, die präsidentin von GEDOK.)

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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