Monatsarchiv: Januar 2011

Ein „Denkquiem für den Diktator Ben Ali von Tunesien“ schafft KLAUSENS

klau|s|ens, du hast ein kunstwerk geschaffen?

wir beide, zweitklausens, wir beide.

wovon handelt es?

von dem, der nun aus tunesien fliehen musste und milliarden von geldern und schätzen noch mitnahm.

zine el-abidine ben ali.

so ist wohl sein ganzer name.

womit spielst du?

ich spiele mit der idee von den bildern, die dikatoren millionenfach von sich anfertigen lassen und die dann in tausenden von büros und ämtern und regierungshäusern und kasernen und wo noch überall hängen. diktatorenkunst.

ich verstehe.

dürfte ich eine wand von einem museum „bespielen“, würde ich versuchen, originalbilder dieses mannes aus den amtsstuben zu retten und würde diese museumswand dann bis auf den letzten zentimeter mit diesen originalbildern zupflastern. zum schluss müsste man wohl sägen. es dürfte nichts von der wand zu sehen sein, die wand müsste mit ben-ali-bildern und halbbildern und viertelbildern und achtelbildern und sechzehntelbildern usw. bedeckt sein.

das ist klug gedacht.

ich habe aber keine museumswand und auch nicht die bilder. also melde ich diese installation hier schon mal an. es ist bislang nur eine gedachte installation.

wir haben aber diese collage.

genau. diese collage ist ja auch ein kunstwerk eigenen ranges:

„denkquiem für den diktator ben ali von tunesien“

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauDIKTATURsDIKTATURens oder KlauTERRORsTERRORens oder KlauBÖSMENSCHENsBÖSMENSCHENens, erstellt am 18.1.2011 in Königswinter-Oberdollendorf.

groß auch hier: http://www.klausens.com/denkquiem-fuer-den-diktator-ben-ali-von-tunesien.htm

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Mit Anke Engelke beim Preview von „Ladykracher“

klau|s|ens, sie kam?

anke engelke kam und wir kamen auch.

was meint „preview“?

wir sehen das, was andere erst später sehen. ich glaube erst ab 18.2.2011.

was ist der sinn?

reaktionen.

eure reaktionen?

unsere, zweitklausens, du warst auch dabei. und eben die anderen im kölner filmhaus.

sie zeichnen alles auf?

ob es kameras gab, weiß ich nicht. aber mikrofone. darauf wurden wir auch hingewiesen. man konnte sie ja auch sehen.

du meinst, dass genau dein lachen dann dann genau bei jener oder solcher folge zu hören ist?

das könnte sein. vielleicht haben sie von der (mir immer grauslichen) amerikanischen philosophie des konservenlachens abstand genommen und wollen reales lachen. ich werde darauf achten. im februar, wenn die folgen im fernsehen kommen.

und anke engelke?

anke kam und sprach zu uns. mehrfach. denn wir sahen 3 folgen und zusatzmaterial. da gab es auch zwischendrin kleine pausen. die mussten gefüllt werden. mit anke. der magnetin.

sie zieht die leute an – was solltet ihr tun?

wir sollten schon irgendwie „lebendig“ sein. für die mikros. das konnte man ihren worten entnehmen, aber alles wurde charmant in spaß und witz und auflösung des zuvor gesagten gepackt, dass man nicht böse wurde. (motto in etwa: „wenn ihr nicht ordentlich klatscht und lacht, werden die mitarbeiter entlassen.“)

wie ist anke?

sie wirkt kleiner und zerbrechlicher, als man sie aus dem fernsehen wahrhaben will. und: sie muss immer lustig sein. es ist die krankheit der „comedyaner“. sie haben in der öffentlichkeit so zu gelten, wie die erwartungen, die sie stets durch ihre spots und gags hervorrufen.

pastewka machte das zu einem thema in seiner comedy „pastewka“. die gedachte wahrheit hinter der vermeintlichen des „wahren“ lebens des „wahren“ comedians. – oder war es umgekehrt? jedenfalls alles klug beobachtet.

comedy kann sehr viel leisten. diese gags von „ladykracher“ sind auch oft sehr weise beobachtet. und klug geschrieben. ich sehe viele szenen gern, weil anke engelke sie auch so vorzüglich zu spielen weiß. die einblicke in bestimmte familien und milieus sind wundervoll. da gehen gagschreiber/-innen und anke engelke wunderbare harmonien ein. es ist fast eine art dokumentarfilm: obwohl man lachen muss, wird die wirklichkeit sehr präzise wiedergegeben. die milieus eben. wohnungen und familien, von denen man weiß, in die man aber nie hineinschauen darf. bei anke darf man vieles sehen und erleben … und doch auch lachen oder lächeln oder schmunzeln.

musstest du denn dauernd lachen?

nein, aber ich bin auch kein normaler gucker. aber das sagen wohl wiederum alle von sich. das team merkt aber doch, wenn alle im saal sehr ruhig sind, oder wenn die lacher kommen. manchmal ist das lachen vorbei, die szene könnte stoppen, aber der film geht weiter.

das machen sie öfter?

das scheint heute so üblich zu sein: der gag ist eigentlich vorbei, der lacher ist getan (oder auch der schmunzler), aber das filmchen zieht die sekunde noch einige sekunden länger. das ist so eine art ausklang. früher war das meiner meinung nach anders.

und wurde denn viel gelacht?

ich denke, ja. aber genau beurteilen kann ich es nicht. bei einem speziellen sketch blieb es eigentlich die ganze zeit sehr ruhig. das fiel so sehr auf, dass anke es auch besorgt ansprach.

und?

vielleicht nehmen sie den ja raus. es war ja ein „preview“, was wir ableisteten.

schön, dass du der firma „brainpool“, die „ladykracher“ verantwortet, unentgeltlich hilfst.

wieso unentgeltlich? ich musste doch dafür bezahlen.

ach so.

und dann störte mich doch etwas.

was denn?

es gab immer hinweise auf fragen, die wir stellen dürften, und anmerkungen, die wir machen dürften. bald, später, irgendwann.

aber?

es wurde kein raum dafür gelassen.

nicht?

nein, nicht wirklich. es gab keine lücke und hernach auch kein gespräch, wo ernsthaft vorgesehen war, dass wir fragen stellen.

schade, sie tun als ob, dann aber doch nicht.

ich denke, sie wollen es nicht wirklich.

wieso?

wenn einmal das publikum redet, dann sagt dieses alles.

und?

das könnte bedeuten, dass man nachher den eindruck bekommt, dieses müsse da besser, jenes könne dort besser, manches noch hier.

und dann?

dann ist vielleicht das ganze team samt anke demotiviert. künstler sind ja sensibel.

und?

deshalb wollen sie im eigentlichen keine wortliche rückmeldung vom publikum haben, sie wollen nur die akustische via lachen, räuspern, klatschen, schreien, was immer.

dabei könnte doch das FEEDBACK des publikums so wichtig sein. das wörtsprachwortliche.

gewiss. das „wörtsprachwortliche“! sie könnten so verdammt viel lernen, wenn sie den mumm hätten, mal mehrere folgen richtig durchzudiskutieren, mal 120 minuten über drei/vier folgen von ladykracher diskutieren. das wäre toll!

aber sie machen es nicht.

vielleicht haben sie angst, weil die staffel ja noch zum senden kommen muss.

dann sollten sie es aber zumindest hernach tun, wenn die staffel gezeigt worden ist, wenn alles vorbei ist … dann sollten sie mal das publikum über alles diskutieren lassen.

du träumst von der totalen demokratie, für alles und jedes.

ich träume einfach nur von weisen fernsehmachern, die den puls auf die herzniere ihres publikums ausrichten.

schön gesagt: herzniere. noch etwas?

unsere LIVE-gedichte aus dem halbdunkel. es wurden 13 stück. immer wenn anke sprach. http://www.klausens.com/klausens-und-anke-engelke.htm

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Zur schnellen Seligkeit des bald auch heiligen Papstes Johannes Paul der II. schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, wie schnell das geht.

es soll die schnellste seligsprechung im vatikan sein: sechs jahre und 29 tage. schneller noch als bei mutter teresa.

wahnsinn, diese kirche.

aber sie kommt ja direkt von gott.

schon der papst kommt von gott.

alles kommt von gott.

deshalb kommt auch die schnelligkeit der seligsprechung jetzt von gott. (heilig kommt ja dann später.)

man hat sogar die fünfjahresfrist verkürzt, die eigentlich vorgeschrieben ist, bevor man das seligsprechungsverfahren überhaupt beginnen kann.

hat man?

ja, es kommt alles von gott.

wahnsinn. ich muss jetzt an die ROCK’N ROLL HALL OF FAME denken, für rock’n roll.

was ist mit der?

die nehmen dann auch musiker in die HALL OF FAME auf. ein ähnlicher vorgang wie bei der kirche. aber die berufen sich nicht auf gott.

worauf berufen die sich?

offenbar auf FAME, auf ruhm, aber nicht nur. da gibt es dann kommissionen und vorschläge und wahlen und bestimmungen. ein ähnlicher vorgang wie bei der kirche, aber doch auch wieder sehr anders.

was wolltest du eigentlich sagen?

um in die HALL OF FAME aufgenommen zu werden, muss das erste publizierte album der musiker mindestens 25 jahre zurückliegen, vorher kommst du für eine aufnahme sowieso nicht in frage.

eben: und bei den katholiken muss der tod 5 jahre zurückliegen, bevor das verfahren zur seligsprechung … und selbst da kann man noch kürzen. es kommt alles von gott.

ich habe gelesen, man will jetzt auch beginnen, blogeinträge selig und dann heilig zu sprechen.

will man?

ja, ja, aber klau|s|ens und zweitklausens sind ausdrücklich ausgeschlossen. das kam alles von gott.

aber wir haben eben mit diesen worten hier dazu beigetragen, dass millionen von menschen die schmerzen vergangen sind. mit meiner ironie.

mit unserer ironie! – aber welche schmerzen?

die schmerzen, die sie haben, wenn sie hören, wie schnell man selig werden kann, bei den katholiken.

dann sind wir auch wunderheiler?

eigentlich ja – der vatikan wird sich eines tages noch damit beschäftigen müssen.

eines tages … aber jetzt schon klingelt das telefon. es wollen sich unzählige menschen bei uns bedanken. die schmerzen über all den irrsinn des menschlichen hirnes sind nun total weg.

ich lese im heiligenlexikon.de:

„Unter dem Pontifikat von Johannes Paul II. wurden nach unserer Zählung insgesamt 1268 Menschen selig und 483 heiliggesprochen; das sind deutlich mehr Selig- und fast doppelt so viele Heiligsprechungen als bis dahin in den fast 400 Jahren seit 1588, der Einführung des Kanonisierungsverfahrens *. Allein im Jahr 1997 arbeitete die Kongregation an 1500 Verfahren, jedes kostet rund 250.000 Euro. Diese Kosten werden in der Regel von den Antragstellern – Diözesen oder Orden – aufgebracht und sind eine wichtige Einnahmequelle für den Vatikan.“

dann hat johannes paul der zweite das ausgebreitet, von dem er jetzt selber profitiert.

nehmen und geben. selig sei der herr.

(siehe auch zum heutigen 10. jahrestag von wikipedia auch die kunstaktion von KLAUSENS: „Heilig – Zehn Jahre Wikipedia“)

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Die verschwundene Welt im Zusammenhang mit der Höhe des Strompreises beobachtet KLAUSENS

klau|s|ens, es ist doch kein wunder, wenn es heißt, die menschen verbrauchen zu viel energie.

nein?

nein.

wie kommst du darauf?

überall brennt licht.

ja, gewiss. wir haben ja den strom erfunden. genau dazu. wir wollen ihn verbrauchen.

aber es ist keiner da.

das licht brennt und es ist keiner da?

wir haben viele wohnungen und häuser, die sind leer, aber das licht brennt.

und keiner ist da?

die menschen sind außer haus.

warum aber lassen sie das licht brennen?

wir sollen denken, das haus sei bewohnt.

dann wollen die menschen, dass wir denken, deren haus oder deren wohnung seien bewohnt? akut bewohnt?

gewiss, denn ein etwas, was nicht beleuchtet ist, wird akut nicht bewohnt. zumindest sind die bewohner dann wohl kaum da.

warum soll alles bewohnt aussehen?

… wegen der sicherheit. die menschen fürchten die kriminalität.

und dann haben sie diese zeitschaltuhren und automatischen an- und ausknipser.

ja, millionen. niemand spricht darüber. auch die GRÜNEN schweigen.

das ist ja ein skandal.

die welt ist so voller „skandale“, dass man eher lächelt als weint.

dann ist also ein teil des stromverbrauches eine täuschung der verbrecher?

dazu dient sie, ja. gerade im winter. und wenn die menschen auf mallorca sind, dann brennt das licht zuhause erst recht.

dann ist diese welt voller täuschungen.

diese welt ist eine einzige täuschung.

das ist ein skandal!

das sagen die philosophen auch immer.

und nun?

nun? nun werden wir gezielt in die häuser einbrechen, wo das licht brennt.

du hoffst, dass dann keiner da ist.

man bekommt mit der zeit ein gefühl, für das falsche licht.

das „falsche“ licht ist von denen, die nicht da sind?

ja, und man erkennt an der menge der angeschalteten lampen mit etwas übung, wo es „falsches“ licht von aushäusigen oder verreisten ist.

dann bist du ja bald reich.

wollte ich verbrecher sein, wäre ich das.

und die stromindustrie.

die ist immer reich, besonders nach der sendung „aktenzeichen xy“.

weshalb?

weil dann der verbrauch des „falschen“ lichtes dramatisch in die höhe schnellt. der angstfaktor.

und dann?

dann leben wir weiter, dieses absurde leben, und knipsen das licht an oder aus, oder setzen die schaltuhr ein, knipsen diese an oder aus.

aber irgendjemand muss sich dieses globale leuchten doch ausgedacht haben.

was wäre, wenn GOTT die klimakatastrophe wäre, hast du dir das schon mal überlegt?

wie recht du hast: bei hochwasser wird aus sicherheitsgründen der strom immer abgeschaltet.

und dann ist endlich mal alles richtig dunkel, und nicht falsch dunkel.

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Dirk Luckow, den hört KLAUSENS beim Beuys-Symposium in Düsseldorf

klau|s|ens, du sahst beuys?

nein, der ist doch tot. ich sah dirk luckow.

wer ist dirk luckow?

er ist der intendant der deichtorhallen in hamburg. eine wichtige adresse für und um kunst in deutschland.

luckow war bei beuys?

luckow war beim symposium zu beuys. zu joseph beuys. also zu dieser ausstellung namens …

Joseph Beuys. Parallelprozesse
11.09.2010 – 16.01.2011
K20 GRABBEPLATZ und SCHMELA HAUS

und weiter?

also: es gab zu dieser ausstellung auch ein mehrtägiges symposium. da sprach neben vielen anderen dirk luckow.

und weiter?

ich begleitete seinen vortrag, indem ich LIVE dichtete.

ich dachte, wir machen alles zusammen.

also gut, zweitklausens, wir beide waren in düsseldorf und wir beide dichteten LIVE zu luckow.

was ergab das?

lies doch selbst:
http://www.klausens.com/klausens-und-dirk-luckow.htm

und warum ist das foto unten so unscharf?

das „foto“ ist ein kunstwerk, von uns beiden, wobei wir die unschärfe absichtlich hergestellt haben. es ist ja eine unschärfe der besonderen dimension.

was sehen wir?

wir blicken in das HAUS SCHMELA bzw. SCHMELA HAUS hinein, mutter-ey-straße 3, wo das symposium meistenteils stattfand … und sehen, wie sich die gäste erheben oder schon erhoben haben, um am 8.1.2011 die mittagspause anzutreten.

das sieht beunruhigend aus.

dann werf lieber nochmals einen blick auf das programm des symposium:

PROGRAMM

Donnerstag, 6. Januar 2011
K20 GRABBEPLATZ (Trinkaus Auditorium)

18.00 Uhr Eröffnung, Begrüßung, Einführung
19.00 Uhr Prof. Dr. Horst Bredekamp, Beuys als Mitstreiter der Form

Freitag, 7. Januar 2011
SCHMELA HAUS

10.00 Uhr Prof. Dr. Hans Dickel, Joseph und seine Söhne. Beuys-Rezeptionen in der zeitgenössischen Kunst
11.00 Uhr Prof. Dr. Antje von Graevenitz, Im Namen der Freiheit – und des Mitleids. Schelling als Inspirationsquelle für Beuys
12.00 Uhr Dr. Barbara Gronau, „man muss eine Art ständiges Theater spielen“. Performativität und Aufführung bei Joseph Beuys
15.00 Uhr Prof. Dr. Wolfram Hogrebe, Beuysianismus. Monopolprozesse und Parallelprozesse
16.00 Uhr Dr. Magdalena Holzhey, „Ich durchsuche Feldcharakter“. Zur Analogie zwischen chemischen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen
17.00 Uhr Dr. Melitta Kliege, Vom Prinzip Plastik zur Sozialen Plastik. Immaterielle Formfindungsprozesse als Sinnbild der Kunst

Samstag, 8. Januar 2011
SCHMELA HAUS

10.00 Uhr Dr. Dirk Luckow, Unerwartete Parallelen: Joseph Beuys und die amerikanische Anti-Form-Kunst
11.00 Uhr Dr. Isabelle Malz, Das unbestimmte Etwas zwischen den Dingen. Die Staubbilder von Joseph Beuys
12.00 Uhr PD Dr. Ulrich Müller, Ungleichzeitige Parallelprozesse. Joseph Beuys und Frank Lloyd Wright
15.00 Uhr PD Dr. Antje Quast, Am Nullpunkt der Katastrophe: Terremoto
16.00 Uhr Johannes Stüttgen, Die soziale Plastik und der ökologische Geldkreislauf
17.00 Uhr Dr. Kirsten Claudia Voigt, Gib mir Honig. Beuys liest Nietzsche

Sonntag, 9. Januar 2011
SCHMELA HAUS
Matinee Junger Beuys-Forscher

10.00 Uhr Dr. des Christine Demele, Das Bild und das Blatt. Zum Bildbegriff von Joseph Beuys und den Formprinzipien“ in Kunst und Natur
11.00 Uhr Benjamin Dodenhoff M.A., Schichtung als evolutionäres Entwicklungsmodell im Werk von Joseph Beuys
12.00 Uhr Ulf Jensen M.A., Aktion als Parallelprozess. Die bewegte Gestalt in der Kunst von Joseph Beuys

und die ausstellung?

zu beuys, in düsseldorf. in der kunstsammlung NRW? am grabbeplatz? im K 20? die läuft noch bis zum 16.1.2011. die letzten tage sind bezogen auf den eintritt nun sogar kostenlos.

hatten wir nicht auch ein SERIELLO erstellt?

gewiss, ja: http://www.klausens.com/seriello-beuys-und-das-foyer-der-kunstsammlung-nrw.htm

und nun?

geht das leben weiter … und die kunst auch. nächste retrospektiven sind uns gewiss.

DÜDÜSSELDORFDORF

Da wo sie sich
Trafen begegneten
Auch wir der Idee
Einer Zusammenkunft

Copyright © Klau|s|ensĦķΩ7 Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens
8.1.2011. LIVE GESCHRIEBEN. Beuys-Symposium. Düsseldorf. Schmela Haus. Mutter-Ey-Straße 3. Es spricht Dr. Dirk Luckow über „Unerwartete Parallelen. Joseph Beuys und die amerikanische Anti Form-Kunst“. Es ist circa 10:15 Uhr. – Luckow über das Zusammentreffen von Joseph Beuys und Robert Morris.

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Aller Welt sagt KLAUSENS den Rheinpegel von Bonn

klau|s|ens, wie hoch?

eben, um 10.00 uhr: 8,02 meter, zweitklausens. der rheinpegel von bonn. er sinkt! gestern stieg er. schau nur beide schaubilder.

ich finde es toll, wie sich ein künstler für das wohl der gesellschaft einsetzt … und einfach mal selbstlos mithilft. diese information jetzt hier in unserem blog: das ist mitmenschlichkeit in aller humanität.

ja, das finde ich auch. kunst kann so einfach sein! man muss es nur sehen! beuys hätte seine freude an mir, also uns, gehabt.

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Zum Ei-Dioxin-Skandal hört KLAUSENS die Einfältigkeit der Journalisten

klau|s|ens, die journalisten und -innen überschlagen sich: skandal, skandal, skandal.

gewiss, das ist ihr recht. es langweilt uns. aber es ist ihr recht.

aber sie versuchen nun alle, ganz toll zu sein.

wie machen sie das?

sie stellen alle die gleiche eingangsfrage.

wann?

wenn sie leute interviewen, zum thema.

worum geht diese frage?

diese frage geht um das ei.

das war doch klar, aber was ist der vermeintliche „pfiff“ der journalisten?

sie fragen alle als einstieg:

„herr minister, haben Sie heute schon ein ei gegessen?“

„frau staatssekretärin, was haben Sie heute zum frühstück gegessen?“

„herr verbandspräsident, werden Sie heute noch ein ei essen?“

„frau bundestagsabgeordnete, wann haben Sie zum letzten mal ein ei gegessen?“

„herr biobauer, haben Sie heute auf ihr ei verzichtet?“

„frau verbraucherschützerin, wie hat Ihnen heute das ei geschmeckt?“

etc. etc. etc.

dann ist der dioxin-skandal auch ein journalistenskandal?

gewiss: wenn eine/r mal so etwas fragt, denkt man: aha, er/sie hat sich was überlegt. wenn aber alle ihre interviews so beginnen, dann wird man nachdenklich.

es lebt der eine berufsstand nicht ohne den anderen. es kann der eine skandal nicht ohne den anderen.

„herr künstler, hatten Sie heute schon an Ihrem täglichen skandal genossen?“

„nein, danke, aber ich habe gestern ein weiteres ei-dioxin-kunstwerk produziert: es heißt ’solange man es noch zerschlagen kann‘, sehen Sie selbst.“

„danke herr künstler, also auch Sie … ich verstehe.“

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