Tagesarchiv: Juli 9, 2011

Seinen Finger beim Auslösen beim Fotografie-Symposium als Schatten seiner selbst fotografiert KLAUSENS

klau|s|ens, du warst wieder als künstler aktiv?!

wir beide, zweitklausens. immer wir beide!

es war eine tagung zum thema fotografie? kulturstiftung des bundes?

ja, das stimmt.

sie sprachen also über die fotografie?

auch da hast du alles richtig wiedergegeben, wenn auch überaus verkürzt.

was war noch?

da war klausens als klau|s|ens als KLAUSENS, der künstler aller schraibwaisen und schreibweisen, der während dieser tagung LIVE ein foto-seriello machte, was sich mit dem thema der tagung befasste bzw. darauf reagierte.

wie war das thema genau?

so, samt vortragsthemen:

„Können Bilder lügen? – Fotografie zwischen Dokumentation und Inszenierung

Tagung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Philosophie:Kunst 2009-2011 – eine Kooperation der Kulturstiftung des Bundes und der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das digitale Zeitalter und der Einsatz neuartiger Techniken der Bildproduktion und -bearbeitung haben unseren Begriff von Fotografie, Abbild und Wirklichkeit nachhaltig verändert. Der Fotografie als Zeugnis oder Mittel für die Dokumentation realer Sachverhalte steht das weite, und nicht ausschließlich künstlerisch besetzte Feld fotografischer Inszenierung gegenüber: Mit Bildwelten, die das Spektrum des Darstellbaren radikal erweitern und die Wahrnehmung des Betrachters herausfordern.

Die Tagung Fotografie zwischen Dokumentation und Inszenierung in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn setzt sich zum Ziel, zeitgenössische Fotografie im Kontext dieser unterschiedlichen Strategien zu analysieren. Eingeladen sind führende Vertreter der Philosophie, Bild- und Kunstwissenschaften aus Deutschland, Kanada und den USA, um ihre Positionen mit dem Publikum zu diskutieren.

Die Tagung ist die letzte Veranstaltung im Rahmen der Konferenz-Reihe Philosophie:Kunst, die die Ludwig-Maximilians-Universität München zusammen mit fünf Museen in Deutschland veranstaltet. Ziel des Projekts ist es, aktuelle Fragen der Kunst in einer möglichst klaren und verständlichen Sprache zu erörtern. Dabei sollen die Methoden und Begriffe der analytischen Philosophie für das Verständnis zeitgenössischer Kunst fruchtbar gemacht werden.“

Projektverantwortliche:
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin und Prof. Dr. Jakob Steinbrenner
Lehrstuhl für Philosophie IV, Ludwig-Maximilians-Universität München

Begrüßung: Dr. Stefan Gronert, Kurator für Gegenwartskunst, Kunstmuseum Bonn
Moderation: Prof. Dr. Jakob Steinbrenner, Philosophisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München

Referenten/-innen und Vorträge:

Prof. Dr. Kendall L. Walton Department of Philosophy der University of Michigan

What is Special about Photography?

Prof. Dr. Herta Wolf Kunsthistorisches Institut der Universität Köln

Ein Bild ist etwas nur in einer Bildersprache (Ludwig Wittgenstein) – und eine Fotografie in einer Fotografiensprache

Prof. Dr. Michael Wetzel Germanistisches Seminar der Universität Bonn

Inframediale Spuren: Fotografien zwischen Beweis und Zeugnis und das Dilemma des Dokumentarfilms

Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach Philosophische Fakultät der Technischen Universität Chemnitz

Die Fotografie als die ›› menschenfeindlichste aller Künste ‹‹ ?

Prof. Dr. Dominic McIver Lopes Department of Philosophy der University of British Columbia.

We’re All Artists Now: Digital Photography Beyond Documentary and Staged Production

oho!

siehst du: oho! die einen reden immer nur. sie reden immer über die kunst. – die anderen machen kunst.

und dann gibt es leute, wie klau|s|ens und zweitklausens, die kunst auch davon machen, wie bzw. wenn leute über die kunst reden.

gewiss, auch das gibt es. ein sonderweg, der beides löblich vereint. (ein teilaspekt unserer weitgefächerten kunst.)

ein SERIELLO?

gewiss, ein SERIELLO. hier leicht abgewandelt der kleine erläuternde text auf der homepage von uns, wie er sich jetzt darstellt:

“ Mein Finger am Auslöser zur Fotografie zwischen Dokumentation und Inszenierung “

Dieses SERIELLO von Klau|s|ens = Klausens entstand am 7.7.2011 LIVE während eines Symposiums / einer Tagung zur Fotografie im Kunstmuseum Bonn.
„Fotografie zwischen Dokumentation und Inszenierung“.
Die Bilder zeigen, wie der Fotograf und Künstler Klau|s|ens LIVE den Schatten auf seinem eigenen weißen Papier fotografiert, den er selber wirft, also: der sich ergibt, während er fotografiert und zugleich die Tagung zur Fotografie schon stattfindet. Wir sehen also zum Beispiel im oberen Teil der Fotos im helleren Grau (als einen Hügel oder Berg) immer den realen Finger des Fotografen selbst (KLAUSENS Zeigefinger), der Teil des Fotos wird, welches er gerade selber auslöst, wobei alles zudem LIVE während der Tagung zur Fotografie (Können Bilder lügen?) stattfindet, die auch schon begonnen hat. Es spricht gerade Stefan Gronert vom Kunstmuseum die ersten Begrüßungsworte der Veranstaltung. Die Fotos wurden von KLAUSENS zwischen 10:06 und 10.11 Uhr MESZ LIVE aufgenommen. 69 Bilder, die das Wesen der Fotografie in aller essentiellen Herrlichkeit dokumentieren.

wo?

im internet hier: http://www.klausens.com/seriello-mein-finger-am-ausloeser-zur-fotografie.htm

und ich dachte erst: was sind das für berge und hügel? wo hat der die her? soll das japanisch oder koreanisch sein?

es ist … mein finger (also unser finger, zweitklausens!)  … es ist die dokumentation der wahrheit als irreal-reale inszenierung eben dieser, die aber doch LIVE und wahrlich aufgenommen wurde, und doch so verfremdet und fern erscheint. so vertrackt ist die welt. und die der kunst erst recht.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com