Monatsarchiv: August 2011

Überall erlebt KLAUSENS „Experten“

klau|s|ens, überall nur experten.

gewiss, alle reden und alle reden mit. (wie wir!)

ich habe gestern mal auf die schnelle den peter neururer gesehen, dann den professor kronenberg, dann den michael graeter – alles experten.

so nennt man sie. aber was sagen sie?

sie sagen das, was ich auch sagen könnte.

du giltst aber nicht als „experte“.

vielleicht ist das die tragik.

welche?

man muss „gelten“, und darf man dasselbe sagen, was andere auch sagen würden … und man gilt dann als „experte“.

achtung: es gibt experten, die wirklich etwas wissen.

ja, ja, und es gibt dennoch viele experten, die wirklich nichts wissen. zumindest nicht mehr als otto und herr normalverbraucher.

also: der michael graeter scheint etwas um oder gar von der ehefrau von michael ballack zu wissen. dann wäre er experte. society-experte, weil er wirklich etwas weiß, was ich nicht weiß. er hat also informationen, welche über meinige weit hinausgehen.

er hat es in der abendzeitung als erster geschrieben. er scheint frau ballack persönlich zu kennen. und die ist ja verzogen, von meerbusch an den starnberger see. ohne michael ballack. so heißt es, so heißt es, so heißt es. über die gründe weiß er aber nichts. oder er (graeter) sagt sie nicht, obschon er sie doch weiß. alles ist nebel. aber im nebel reden macht einen schon zum experten. gewiss.

michael graeter: das wäre der eine experte. gut, gut.

dann war da noch der professor kronenberg.

das ist ein ganz schneidiger. huu, da wird einem heiß und kalt, wenn der spricht. man hat den eindruck: er will hoch und er will weiter hoch. und dann noch höher. wie hoch kann ein professor steigen? kanzler?

aber was sagt er?

ich denke, alles, was er sagt, gestern zumindest, das hätte ich auch sagen können. er schien mir kein oder kaum insiderwissen zu haben.

aber er darf bei phoenix reden.

man redet sich ja auch nach oben. schritt für schritt, satz für satz. je öfter du aufgerufen wirst, desto mehr bist du dann experte. das sind selbstläufer.

dieser jo groebel, dieser „medienexperte“ … vom „deutschen digital-institut“.

… der wird auch gern zu allem befragt. den sah ich auch gestern: aber der war gestern zur ballack-sache dran. ach, jo groebel! – kronenberg war mehr zur westerwelle-sache dran. er ist ja mehr politikexperte … und auch politikprofessor. aber groebel ist auch ein professor, war aber mal mit einer fernsehansagerin liiert. da hatte er auch insiderwissen. aber hat er auch heute noch aktuelles insiderwissen?

da war aber dann noch der peter neururer. gestern. SPORT1.

was der sagte, zum fußball, zur LIGA-analyse, oder zur affaire um „das lahm-buch“ … das hätten wir auch sagen können.

neururer ist aber ausgewiesener „experte“.

gewiss, er ist kein trainer mehr, vielleicht bekommt er keinen neuen job … und jetzt spielt er experte.

er weiß mehr als wir.

ja, er hat schon schwitzende männer 1000-fach in der kabine gesehen … aber das, was er gestern sagte, auf SPORT1, das hätten wir auch sagen können. seine erfahrungen haben bei ihm keine anderen erkenntnisse erbracht als bei uns. und wir waren nie trainer, können aber auch den ball angucken.

dann sind viele also „experten“, aber eigentlich sagen sie nicht mehr, als wir hätten sagen können.

so ist die welt: die einen sprechen im scheinwerferlicht und bekommen dafür geld …

… die anderen schreiben in blog(g)s und bekommen dafür im besten fall schläge.

damit ist unsere alte these bewiesen.

welche wäre das?

a) die welt ist ungerecht. b) es sind nicht immer die klügsten an den besten positionen.

und sind oft seltsame menschen in den positionen, die man für die besten positionen hält.

man könnte jetzt mal alle professoren und professorinnen durchgehen und überlegen, wer von diesen wirklich etwas zu sagen hat und als experte gelten kann.

das könnte man auch für alle society-menschen machen.

und für die sportexperten.

und natürlich für die politiker. es scheint, dass an den besten stellen fast nie die besten „experten“ oder „expertinnen“ sind.

jetzt fange bitte nicht von guido westerwelle an.

nein, nein, man könnte aber doch einmal über frau schavan diskutieren.

aha: themenwechsel. das bildungs- und forschungsministerium.

wenn frau schavan allerdings ein blog(g)-stipendium ausloben würde …

… dann gilt sie auf einmal auch in ganz anderen kreisen als „expertin“, sicher, sicher.

so ist die welt käuflich, die menschen in dieser welt schwach … und experten haben seltenst diesen namen verdient.

schriftsteller denn? haben die ihren namen verdient? sollte man diese nicht besser als fallensteller bezeichnen?

das wäre eine idee für die nächsten expertengespräche im fernsehen. gewiss. jetzt haben wir den „experten“ auch noch stoff gegeben, was sie noch so alles sagen könnten.

das aber wiederum nennt man humanismus. dann wären wir „humanismusexperten“, wir geben den „experten“ den zusatzstoff, mit dem sie dann ihre „expertisen“ noch anfüllen können.

wenn die sonne scheint, nennt man das gerne „schönes wetter“. aber mehr in der europäischen welt, wo nicht dauerhaft heiße temperaturen herrschen. anders verhält sich das in der wüstengegend. da ist die scheinende sonne manchmal auch das „verfluchte wetter“.

was du alles weißt! toll! – hat man dich noch nicht angerufen?

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klau|s|ens und die worte zum geschehen – www.klausens.com

klau|s|ens, worüber schreibt man heute?

über den hurricane = hurrikan? irene?

gewiss, eine schlimme sache, aber ist libyen nicht schlimmer und wichtiger?

oder syrien?

oder der hunger in somalia?

oder die immer-noch-katastrophe in japan, fukushima, alles das?

oder schreibt man über den unfall in koblenz, als der ast einen menschen erschlug?

über den untergang der FDP?

über die niederlagen des HSV?

über die finanzmärkte, die so böse und herzlos sind?

über den untergang der welt?

über die schwarzen löcher, die es ja überall gibt: im all und in den hirnen?

über die vielfalt des lebens?

über den letzten atemzug einer mücke?

oder dann doch über den „hurricane irene“?

man weiß es nicht, es gibt zu viel von allem. von allem ist es zu viel. das ZUVIEL wird einem zu viel.

dabei werden dem wind auch heilende kräfte zugeschrieben.

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Vom Eklat um das Buch von Philipp Lahm hört KLAUSENS

klau|s|ens, das buch ist doch noch gar nicht raus!

nein, nein, noch nicht, aber es kommt in diesen tagen.

Philipp Lahm
Der feine Unterschied
Wie man heute Spitzenfußballer wird
272 Seiten
lieferbar ab 29.08.2011
ISBN 978-3-88897-729-9
Verlag Antje Kunstmann GmbH

aha, ein kleinerer, feiner, unabhängiger verlag aus münchen.

gewiss, keine große medienkrake à la RANDOM HOUSE, sondern einer der verlage, die man noch mag.

die haben sich jetzt den lahm geangelt.

und sie geben vorab statements aus dem buch frei: häppchen.

diese häppchen druckt die BILD – und schon ist der eklat da.

BILD weiß ja auch, was man dann noch darüber schreibt. überschriften und so. BILD hat auch menschen an der hand, die man anrufen kann. viele, viele menschen.

du meinst rudi völler?

vielleicht. wir wissen nicht genau den ablauf der publikations-folge-ereignisse, deshalb müssen wir schweigen.

was denkst du denn zu lahm?

ich denke, er muss sich „positionieren“.

wie? wo? was?

er will zeigen, dass er ein „kerl“ ist und kein blässling.

denkst du, er sei ein blässling?

früher empfand ich ihn als urbrav und urfleißig und urtreu. sehr deutsch auch. mögen tat ich ihn nicht.

und nun?

nun? es geschah, als er ballack abservierte, als kapitän der nationalmannschaft. da dachte ich: hallo, dieser mensch hat unter der oberfläche noch eine weitere (gefährliche) oberfläche.

empfandest du ihn als kapitän. den philipp lahm?

nein, mir kam es immer komisch vor, ihn mit der binde zu sehen. er ist als typ nicht der typ, hinter dem man sich versammeln möchte. ich kann es mir für den FC BAYERN nicht vorstellen und nicht für die DEUTSCHE nationalmannschaft.

und wenn herr löw eben diesen lahm brauchte, um ballack dezent aus der pflicht der nationalmannschaft zu entlassen? die ballacksache war ja ganz schlimm und ganz gemein, denn ballack war verletzt und wurde danach einfach aussortiert, obwohl er wieder gesund wurde.

diese löw-lahm-brauch-dinge sind alle gut möglich. denn: lahm scheint sich ja kritisch zu äußern, über trainer wie völler, klinsmann oder auch magath. aber zu löw scheint es solche sätze nicht zu geben.

ich denke, der berater vom lahm meinte: „hey, philipp, die öffentlichkeit sieht dich nicht als kapitän. du wirkst blass. man traut dir vieles noch nicht zu. wir machen ein buch.“

und dann haben sie das buch gemacht.

nun kommt lahm aber nicht als der große guru daher, sondern als der kleine nestbeschmutzer.

das ist in allem das problem: es gibt die meinungsfreiheit – aber nicht immer ist es sinnvoll, diese wahrzunehmen.

denn jetzt haben alle leute angst, alle mitfußballer.

die denken: was ich jetzt sage, kann morgen öffentlich sein, weil lahm sich nicht mehr an den codex hält.

wie ist denn dieser codex?

elf freunde sind wir! 11 freunde! (und schweige über die interna der kabine!)

ich dachte 20 oder 22 oder 24 „freunde“, also gladiatoren … sind das.

egal, egal: ob auf dem platz oder in der kabine. du bist – nach außen – das „eingeschworene team“, das sich zu immer neuen taten aus der kabine auf den platz begibt.

und dieses team hat lahm jetzt verraten. also lahm hat das team verraten.

so scheint es, teilweise. die offenheit ist eben auch ein schuss nach hinten. – aber das buch ist ja noch gar nicht raus!

aber doch die auszüge.

und die sorgen für wirbel.

der wirbel sorgt für den verkauf.

der verkauf sorgt für geld.

das ist der charlotte-roche-effekt: provokation sorgt für skandal und der für verkauf und alles das danach für geld.

es geht also nun immer um den skandal. die frage ist nur: wie groß darf und soll er sein?

ich denke, dass für lahm schon dieser „skandal“ so groß ist, dass er ihn nun mehr behindert als fördert.

nach seinen vielen äußerungen gegen ballack als kapitän … da war dieser lahm schon bei mir unten durch. ein bravmensch, scheinbar, und doch hat er noch so viele dunkle seiten dahinter. was soll man von ihm halten?

es kann nicht jeder so rein und gut sein wie der weltgroße künstler klau|s|ens = zweitklausens.

wer ist das überhaupt? außerdem: kapitän wird der nie!

aber die dunklen seiten des lebens weiß er gut auszuloten: schön, dein kunst-scan von den brombeeren. sehr schön!

ob es am ende was mit lahm zu tun hat?

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Mit einem Nachtrag zu Loriot meldet sich KLAUSENS

klau|s|ens, was wolltest du noch nachtragen? zu loriot?

ich dachte nur, er hat doch so viel beobachtet und es dann umgesetzt: in zeichnungen, in sketche, in beiträge.

gewiss, alles, was er sah (wohl auch an sich selber) hat er dann so umgewandelt, dass wir es für alle zeit anschauen können. wir menschen.

dann sind es doch wir menschen, die da zu sehen sind.

gewiss, wir alle.

und das ist doch das seltsame, was man so oft findet.

was?

die menschen, die dort karikiert wurden, die sind weiterhin so.

wie soll ich das verstehen?

der spießer bleibt der spießer.

dafür ist er doch da!

aber es gibt viele spießer, die sehen einen gag von loriot, über den spießer … und nach dem sehen des gags sind sie immer noch spießer.

da hast du sehr recht. diese spießer lachen über den gag, erzählen auf dem nächsten fest den freunden und bekannten von dem gag, betonenen überall, wie sehr sie loriot schätzen …

… ändern sich aber selber kein stück!

sie haben nämlich gar nicht bemerkt, dass sie selber gemeint sind!

so geht es oft mit der kunst. nimm das theater: da werden die schlimmsten und peinlichsten menschen dargestellt … auf der bühne …

… oder kleine, miese, schleimerische existenzen.

im publikum des theaters sitzen genau solche menschen ...

… die sich aber alle nicht als EGO angesprochen fühlen und dann genauso bleiben. ja, ja, so ist der mensch.

er lacht über sich selber … merkt aber gar nicht, dass er auch selber gemeint ist.

das ist das tragische von loriot.

was?

alle menschen nehmen ihn für sich in beschlag, alle lachen über ihn, alle finden ihn gut …

… aber kein schwein hält es für nötig sich irgendwie zu ändern. kein schwein!

du musst nicht immer so beleidigend werden! ich kann doch nichts dafür, dass loriot auch dich so treffend karikiert hat. so treffend.

ich aber habe heute „tino und tinchen“ erfunden.

wozu?

… um der welt zu zeigen, welche karikaturen es überall gibt. überall auf der welt.

„tino und tinchen“ – aha. du hattest aber nicht den mut, die fiesen fratzen von klau|s|ens und zweitklausens zu zeichnen. (ach so, eine kleine frage: über wie viele sketche von loriot hast du eigentlich gelacht, ohne zu bemerken, dass genau du damit gemeint warst?)

über mehr als du. du kannst ja noch nicht einmal mehr darüber lachen, dass du so bist, wie du bist.

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klau|s|ens weiß: loriot ist tot gleich loriotot – www.klausens.com

klau|s|ens, nun ist es aus.

das ist das seltsame am leben: du kannst schreiben und machen, filmen, dichten, sketche erarbeiten, du kannst tun und lassen …

… und doch bist du dann tot.

danach die nachrufe.

tonnenweise nachrufe und tonnenweise wiederholungen. überall die gleichen wiederholungen. an einem tag millionen wiederholungen.

immer an den ersten tagen nach dem tod. am liebsten am allerersten. sein tod war am 22.8., an die öffentlichkeit kam es am 23.8.

danach ist wieder alles ruhig. sehr ruhig.

im tode und nach dem tode ist dann alles ruhig.

und dafür war man auf der welt.

loriot war genau dafür auif der welt: ein ewiges abarbeiten an der menschheit, an all den verhaltensweisen und auffälligkeiten.

er war ja selber so einer.

was für einer?

ein kurioser mensch. er soll pedantisch gewesen sein. als beispiel.

er hat auch gerne solche leute nachgemacht. pedantische.

gerne die steifen, die verklemmten, die gehemmten – die hat er gerne nachgemacht. er hat viel von den 50ern und 60ern beobachtet, auch noch in den 70ern und 80ern.

immer diese menschen, die angepasst sind, überangepasst, die darunter leiden und die auch die umwelt (also die mitmenschen) darunter leiden lassen.

das hat er alles wunderbar beobachtet und dann umgesetzt.

das war loriot.

unser gedicht?

EHRERBIETUNG FÜR LORIOT

Da Du diese Zeile
Nimmer nicht mehr
Lesen kannst, habe
Ich sie auch nie
Geschrieben. [Ist
Das schon durch
Das Lektorat, Hedi?]

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau!s!ens oder KlauLORIOTsLORIOTens, am 23.8.2011, in Königswinter-Oberdollendorf, gegen 20:40 Uhr (Gestorben ist Loriot schon am 22.8.2011.)

Und die Zeichnung?

Entstand gestern am Nachmittag: „Loriot ist tot gleich Loriotot“ heißt sie.

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An die Aktien-Leer-Verkäufe und seine MEHR-REICHTUMS-THEORIE denkt KLAUSENS

klau|s|ens, der DAX ist nur noch ganz leicht gefallen.

ja, alles wird besser. wenn libyen erst einmal wieder völlig in der hand des westens ist und die ölpreise schön stabil sind, dann wird alles noch besser und besser. wir werden noch reicher.

geld stinkt nicht!

nein, nein, es muss mehr und mehr geld geben … allerdings in den händen der reichen und superreichen. alles, was dem dient … das ist gut.

das sind hohe aktienkurse gut?

sicher, denn sie vermehren das geld der reichen und superreichen binnen sekunden. lass die aktienkurse steigen! bitte, lass sie steigen!

was ist denn mit den leerverkäufen?

ja, das ist so ein problem: man verkauft ja etwas, was man noch gar nicht hat.

so geht das?

gewiss, das ist der kern der idee, der dann unterschiedliche varianten kennt: „gedeckte“ und „ungedeckte“. der kern ist: du hast es nicht, was du verkaufst. wie wenn du bei EBAY nur leere verpackungen verkaufst, aber dann nachher doch noch inhalt irgendwie nachschiebst. irgendwie.

aha, aber nachher hast du’s? das geld … und den gewinn!

so ungefähr, ja, ja. man fragt sich, wofür es die gibt. die leerverkäufe.

wofür gibt es die?

ich vermute, damit reiche noch reicher werden. einige gute spieler machen sich so reich.

nicht alle?

nein, denn nicht alle beherrschen die spielregeln.

dann bist du für und gegen leerverkäufe?

so kann man es sagen. die leerverkäufe sind gut, wenn sich jemand bereichert und dann noch reicher wird. denn reichtum der reichen nutzt ja allen. gemäß unserer theorie. der MEHR-REICHTUMS-THEORIE. http://www.klausens.com/mehr-reichtums-theorie.htm

wann sind sie schlecht?

die leerverkäufe sind schlecht, wenn sie andere reiche ärmer machen.

inwiefern?

wenn durch die leerverkäufe kursabsackungen entstehen, die bei anderen reichen den reichtum zerstören.

dann ist also alles nicht immer einfach?

nein, nur unsere mehr-reichtums-theorie ist einfach – aber auch dem reichtum kann viel schlimmes geschehen.

dann muss man also immer aufpassen, dass die reichen auch reich bleiben.

gewiss, und wenn man den eindruck hat, es gäbe da dinge, die der masse der reichen schaden, weil sie einzelnen reichen dienen, dann sind diese einzuschränken oder zu verbieten. es zählt der gesamte reichtum der reichen und superreichen. den müssen wir im auge haben. nicht den von einzelnen spielern.

warum sind die leerverkäufe denn nicht verboten?

ich denke, dass sie der masse der reichen am ende nützen.

das ist schön.

die ganze börse ist schön. leider ist sie etwas durcheinander.

woher kommt es?

alle haben nun computerprogramme, die die börsendaten berechnen, vergleichen und dann kaufentscheidungen loslassen.

nicht mehr der mensch?

nein, mehr und mehr die programme. wer die besten programme hat, wird am reichesten.

aber?

manchmal funkioniert es nicht gut.

wann?

an tagen und in wochen, wo alles sinkt und sackt.

wieso?

dann gibt es die funktion STOPP-LOSS – diese sagt: verkaufe, wenn das papier unter eine bestimmte grenze fällt.

dann verkaufen computer die aktien?

das machen viele computer gleichzeitig, weil es das programm so will.

und dann?

dann fallen die kurse noch mehr und noch weiter, und dann wirkt die STOPP-LOSS-funktion noch mehr. und dann sinken die kurse noch mehr. das ist schon blöd.

du findest also computerprogramme gut, wenn sie den reichtum fördern?

ja.

und schlecht, wenn sie dem reichtum schaden?

ja, auch da.

wie schlimm!

wieso?

manchmal sind es ein und dieselben computerprogramme.

aber mit unserer MEHR-REICHTUMS-THEORIE haben wir ganz einfache parameter, um diese dinge nun zu prüfen und unsere entscheidungen zu treffen. diese theorie ist genial und hat die welt der ökonomie revolutioniert.

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klau|s|ens hört vom möglichen ende des gaddafi-regimes – www.klausens.com

es scheint nun vorbei.

widersprüchlich sind die menschen.

sie wehren sich gegen kolonialismus und despotie und die USA, und sind dann selber despoten.

widersprüchlich ist der mensch.

und ich dachte, der mensch sei gut.

nein, der mensch ist widersprüchlich. bisweilen findet man auch despoten gut.

… wenn sie sich gegen andere despoten positionieren.

wie beim sport: zwei despoten kämpfen, man hält aber dennoch zum einen, vermeintlich weniger bösen. – und bisweilen lässt man menschen fallen wie heiße kartoffeln. und schon sind sie weg. (denke an sarkozy und gaddafi.)

dabei hat es gaddafi zwischen all den supermächten doch so lange ganz gut ausgehalten. gut taktiert.

politik und wahnsinn – die welt ist verrückt. ich schrieb:

VON DEN BÖSEN

Diktatoren kommen
Und gehen
Wir noch schnell
Eine Runde um den Block

Bevor wir auch diesen sprengen lassen!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder KlauDIKTATORsDIKTATORens, am 22.8.2011, Montag, in Oberdollendorf geschrieben.

und die neuen herrscher. in libyen? was machen die? sind die besser? oder nur anders?

du stellst fragen. ich werde sie aber nicht beantworten.

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