Tagesarchiv: August 21, 2011

Mehr-Reichtums-Theorie von KLAUSENS scheint unaufhaltsam

klau|s|ens, die mehr-reichtums-theorie greift und greift und greift. http://www.klausens.com/mehr-reichtums-theorie.htm

wir können stolz auf uns und die ökonomie sein.

alle welt diskutiert, wie die reichen noch reicher werden können.

alle welt weiß, dass nur darin die rettung unserer ökonomie liegt.

auch die banken brauchen mehr geld, finde ich.

die banken brauchen mehr und noch mehr geld, gewiss. die aktionäre der banken wollen ja ihre peanuts haben. ihre dicken peanuts. das kann ich gut verstehen. sie wollen etwas scheffeln. und sie sollen nun mehr geld scheffeln. deshalb ist auch eine hohe staatsverschuldung gut für den reichtum.

meinst du?

gewiss, denn die banken verleihen doch das geld, letztlich, was der staat braucht. (man müsste natürlich verbieten, dass privatbürger staatsanleihen zeichnen. das ginge nicht mehr! nur noch banken sollten dem staate gelde geben dürfen – und die gruppe der reichen und superreichen. alle anderen müssten von der staatsanleihensache ausgenommen bleiben. dazu brauchen wir ein gesetz.)

ich liebe unsere theorien und thesen. alles verfestigt sich. alles wird klarer. an jeder ecke wird aufgeräumt.

diese welt ist seit dem 18.8.2011, als wir unsere theorie in die welt setzten, nicht mehr die gleiche.

sie ist endlich eine vollkommen gesunde und vollkommen profitorientierte welt.

das wird sich auch in den wahlen und vorwahlen in den USA beweisen: die mehr-reichtums-theorie ist stark und wird jeden tag stärker. mittlerweile ist ja auch prof. paul kirchhof an die presse gegangen.

als reaktion auf unsere theorie?

man muss es befürchten, denn in der FAS, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die man heute lesen kann, da äußert er sich.

also am vierten tag nach veröffentlichung unserer thesen.

sehr auffällig! sehr durchsichtig! und kirchhof sagte seltsames:### Der Steuerrechtler und frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof hat „Feudalismus“ im deutschen Steuerrecht beklagt. Es beruhe auf dem „Recht des ökonomisch Stärkeren“ und führe zu einer „Umverteilung von Arm zu Reich“, sagte Kirchhof der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Politik habe über lange Zeit Ausnahmen und Privilegien geschaffen, die vor allem gut organisierte Interessengruppen begünstigten, die ohnehin ökonomisch bevorteilt seien. „Die Schwachen werden belastet und die Starken begünstigt“, sagte Kirchhof. ### so lese ich es aus der FAS vom 21.8.2011.

der mann sieht die dinge völlig falsch. er ist gegen die umverteilung. wieso denn? was soll das? es kann doch nur gut sein, wenn die reichen reicher werden. er aber sagt nun das gegenteil. das empfinde ich fast schon als peinlich. wir brauchen noch mehr ausnahmen und sonderregeln für die reichen. mehr – nicht weniger!

kirchhofs interview zeigt nur die hilflosigkeit der wirtschaftstheoretiker und -juristen. gegen unsere mehr-reichtums-theorie führen sie keine echten argumente, sondern fast schon nur-noch-hilflos-statements an.

dabei weiß doch jeder, dass die welt nur gesunden kann und wird, wenn es den reichen und superreichen endlich besser geht.

ich denke, man könnte auch eine reichen- und superreichenabgabe diskutieren.

wie sähe die aus?

alle menschen, die zum stichttag 18.8.2011 weniger als 20 millionen pro jahr verdient haben (da nehmen wir wohl besser den brutto-wert, denn durch steuertricks blieben ja netto oft so wenig über) … alle diese müssen 1.000 EURO abgabe an die reichen und superreichen bezahlen.

wer bekommt das geld? der staat?

nein, es geht direkt an die reichen und superreichen. es wird ganz unbürokratisch aufgeteilt und dann auf die konten der reichen und superreichen überwiesen. alles binnen vier wochen.

und danach?

danach haben diese noch mehr geld, um noch mehr ausgeben zu können, was dann der ökonomie noch mehr schübe geben wird.

… wovon dann wieder alle profitieren.

eben! du sagst es!

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com