Monatsarchiv: November 2011

Den öffentlichen Sumpf der rechten Gewalt sieht KLAUSENS

klau|s|ens, wann geschehen diese bösen morde, diese abscheulichen taten?

die entstehen immer auch da und dort, wo die gesellschaft die ideologien (er)duldet, aus denen auch diese morde entspringen. (und sie entstehen in einer gesellschaft, die diese ideologien sogar befördert!)

also geschieht nie das eine allein?

auch nicht das andere.

dann sind also alle fälschlich überrascht, heute, über diese bösen morde an türken und griechen, die diese NSU-zelle da verübte?

ich erinnere an die schlimmen schriften des herrn sarrazin, der damit wohl auch noch millionen verdient hat. ich erinnere daran. diese art, mit den dingen umzugehen … sie ist der humus, auf dem alles andere dann umso besser gedeihen kann.

ich erinnere an eine kampagne „kinder statt inder“, die der herr ex-ministerpräsident rüttgers mal in NRW betrieb.

wir könnten hunderte, tausende solcher fälle aufführen.

es sind immer wieder menschen, die aus der suppe der ausländerfeindlichkeit sich terrinen entnehmen, um dann …

alles hat eine geschichte, aber alles bekommt auch eine zukunft.

wenn dann schlimme dinge geschehen, ..

… sind die vorläuferhandlungen jahre vorher schon geschehen. der ganze kleine rassismus des alltages verdichtet sich in gemeinen verbrechen. auf A folgt (fast schon automatisch) B.

einflüsse da und dort.

aber nichts geschieht, scheinbar, …

dennocht koch und braut sich eine sudbrühe zusammen, …

… die sich dann in den köpfen einzelner zu so grausigen taten verdichtete, die ja dann etwas später auch noch ausgeführt werden.

so gibt es immer die grundstimmung in der gesellschaft …

… und die angeblichen einzeltäter, die aber doch in dieser grundstimmung lange schon dahinschwimmen. A und B gehören zusammen.

plötzlich geschieht etwas schlimmes (man denke auch an den täter aus norwegen, 77 tote) … und dann weiß angeblich keiner, woher es kommt.

und genau die politiker und publizisten, die so oft zündeln, mit worten, mit einem schleichenden rassismus … die treten dann erschreckt vor die kameras und suchen nach den ursachen.

vieles liegt weit zurück.

vieles geschieht aber täglich.

das kleine … aber auch die lauten parolen …

alles wird verkocht … scheinbar ist ja alles „harmlos“.

es wird ja auch immer verharmlost.

„keine rechte gefahr!“

und dann ist sie angeblich ganz plötzlich und dann auch noch hyperhyperhochübersteigert da. plötzlich rufen alle lauter als die lautesten kirchturmglocken.

so funktioniert die welt.

so funktionieren die menschen.

… die nächsten verbrechen folgen bestimmt.

und es werden dieselben muster sein, immer wieder dieselben muster.

und dann wird wieder ein naivling mit einem transparent durch die straßen laufen, auf dem steht: „wehret den anfängen!“

dabei ist alles und jedes ein anfang. alles kann ursache von dem anderen sein. jeder „dezente“ rassismus angeblicher „gutmenschen“ erzeugt das haifischbecken, aus dem heraus und in dem drin dann die schlimmsten beißen und morden.

und dann tauchen wieder neue symbole auf … scheinbar ganz harmlos … kleine spielereien nur …

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Den Abschied vom Bahnhof Stuttgart bedauert KLAUSENS

das war’s dann wohl. adieu, bahnhof stuttgart. adieu!

es lebe das geld, die investition, der gewinn, das schaffen und machen.

der fortschritt will gelebt sein.

fortschritt heißt: die menschen gehen mehr und mehr unter die erde.

fortschritt heißt: wir verstecken uns vor dem oben und dem draußen.

fortschritt heißt: hinein ins dunkle.

können wir nicht auch noch einige tausende shoppingcenter unter der erde bekommen?

shopping und „unter der erde“ … das wird und muss eine einheit werden.

und: investieren, investieren.

warum?

die wirtschaft muss florieren.

na dann: wir könnten ja endlich alle autobahnen unter die erde legen.

na, das wäre doch mal was!

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Fortsetzung zum Nicht-Treffen der Künstlerin Cosima von Bonin durch KLAUSENS

klau|s|ens, du wolltest doch noch zu ende erzählen.

was denn?

na, am freitag, wo du ins museum wolltest, wo die künstlerin cosima von bonin auch da war … und dann der stau … und noch ein stau … und du wolltest zu diesem termin:

Eine Veranstaltung der Reihe „KunstBewusst“
MUSEUM LUDWIG
Künstlerin anwesend
Termin: Freitag, 25. November, 19 Uhr
Zielgruppe: Erwachsene
Veranstalter: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig
Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich
Referent: Katia Baudin mit anschließendem Musikauftritt von Andreas Dorau (anlässlich der Katalogveröffentlichung)
Vortrag
Cosima von Bonin und das Gesamtkunstwerk: Auseinandersetzung mit der Rolle des Künstlers und dem kreativen Prozess
Ort: innerhalb der Ausstellung, im DC-Saal, Museum Ludwig

ich hab es ja geschafft. ich war dann immerhin gegen 19:06 uhr oder 19:07 uhr da, am museum. um 19:00 uhr sollte es losgehen.

na also, es geht ja!

dachte ich auch. ich kam aber nicht rein.

wieso?

schon voll – ich stand nicht auf der gästeliste.

was tatest du? warten?

nein, ich wollte nach diesen vielen ernüchterungen des tages nicht auch noch auf ein eventuelles nachrücken warten. – es gibt diese tage, wo die dinge einfach nicht zusammenpassen.

du gingst wieder.

ich machte auf dem absatz kehrt und schrieb schnell ein gedicht.

welches?

BONIN WAR NICHT

Stehen Sie auf
Der Gästeliste
Dann ist es
Leider schon
Voll es kann
Aber sein dass
Nachher …

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens doer Klau&s&ens oder Klau“s“ens, LIVE geschrieben, am 25.11.2011, Freitag, vor dem Eingang Museum Ludwig (Philharmonieseite), gegen 19:08 Uhr. (Unter Verwendung der Kommentare der freundlichen Damen am Eingang.)

darf ich etwas fragen?

was?

wie kommt es eigentlich, dass du nicht auf der gästeliste stehst oder standest?

du denn? (erinnere dich: „anmeldung nicht erforderlich“.)

nein. ich verachte gästelisten, wenn diese nicht erforderlich sind. – was kostete eigentlich das parkhaus? für diese wenigen sekunden, die du es benutzt hast?

ach ja: ich musste dafür dann noch sinnlose 2,50 euro bezahlen. für wenige sekunden, also nur ein oder zwei minuten.

in welcher welt leben wir?

in einer welt, die aus allem kunst hervorbringt … aus unserem ewigen sinnlosen tun.

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Nicht auf die Künstlerin Cosima von Bonin trifft KLAUSENS

klau|s|ens, du konntest gestern nicht auf die künstlerin cosima von bonin treffen?

nein, das schicksal war dagegen.

wie sah das schicksal aus?

frau von bonin in persona sollte gestern abend ab 19:00 uhr im museum ludwig zu köln sein.

HINTERGRUND: *** Das Museum Ludwig widmet der Künstlerin Cosima von Bonin (*1962) eine Ausstellung, die sich wie ein Work in Progress in vier europäischen Städten entwickelt. Die Ausstellung begann in Rotterdam, wanderte dann nach Bristol und war zuletzt in Genf zu sehen. Für jede Station erarbeitete die Künstlerin zusammen mit der jeweiligen Institution eine ganz eigene Ausstellungssituation. In der Heimatstadt Cosima von Bonins findet die Schau nun ihren Höhepunkt und einen dynamischen Abschluss. Köln bildet damit die letzte „Schlaufe“ des kreisenden Ausstellungsprinzips, das sich bereits im Titel andeutet: LAZY SUSAN bezeichnet im Englischen einen rotierenden Tischaufsatz, der drehend Speisen anbietet. Nicht zufällig trägt das Haushaltsgerät einen weiblichen Namen und ebenso wenig zufällig spiegelt sich im Begriff der Laziness (Faulheit) ein wesentliches Motiv der Werke Cosima von Bonins. Die zentrale neue Arbeit der vier Loops der Lazy Susan Series, AMATEUR DRAMATICS (2010) wurde von den beteiligten Institutionen koproduziert und nimmt eben jene Form der Lazy Susan auf: eine große kreisende Scheibe, die wie eine Mischung aus Karussell und Präsentationsplattform anmutet. Auf dieser Scheibe platziert die Künstlerin verschiedene bereits bestehende Arbeiten. Im Mittelpunkt befindet sich stets der PURPLE SLOTH RABBIT (2010) – ein großer Hase, der liegend die Sicht frei gibt auf die mit dem Wort SLOTH (Faultier) bestickten Fußunterseiten. Ironisch und provokant macht Cosima von Bonin die Faulheit – zugleich Schimpfwort und Traum eines Zeitalters, in dem jede Minute zählt – zum Leitmotiv des Ausstellungszyklus‘, der hier mehr mit Produktionswut und Hyperaktivität als mit Untätigkeit und Trägheit zu tun hat. *** (Zitiert aus den Texten des Museums Ludwig)

ja, wo liegt das problem?

ich fuhr kurz nach 17:00 uhr los, weil ich wußte, dass freitag ist.

der freitag!

nein: der freitag, die autobahn und der stau.

aber es gab keinen regen.

das stimmt. das klima war gut. es schien auch alles zu funktionieren.

was geschah?

es gab einen stau.

also doch. trotz des eher guten wetters!

eben! november ist stau, immer ist stau. die lazyness der deutschen entfaltet sich im stau. stau ist das beste kunstwerk aller zeiten: kleiner auffahrunfall, eine spur eine zeit lang gesperrt – stau. (man kennt es ja.)

man hat also immer stau.

gutes wetter, schlechtes wetter: man hat immer stau.

man sollte nicht mehr das haus verlassen!

ja, man sollte immer zuhause bleiben … und hätte nie stau.

dann also der stau – und nun?

der stau löst sich wieder auf. der auffahrunfall steht nun auf dem standstreifen.

und dann?

dann weiter nach köln. zur deutzer brücke.

du fährst über die deutzer brücke?

ich kenne es nicht besser.

aber da ist doch stau!

eben: da war stau. vor der deutzer brücke und auf der deutzer brücke und nach der deutzer brücke. ich werde bestimmt 45 minuten nur für diesen teil von köln gebraucht haben. stau! wenige meter, aber stau!

armer kerl!

danke, ich schrieb ein gedicht. im stau.

aha. welches?

WETTSTREITREIM

Als Dichter Nebel
Auf Dichter Stau
Traf konnte nicht
Geklärt werden
Wer als erster
Mit seinem PWK
Da war nichts

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauAUTOsAUTOens oder KlauSTAUsSTAUens, am 25.11.2011, Freitag, gegen 18:12/18:13 Uhr, LIVE geschrieben, im Stau, vor der Deutzer Brücke, also im Anfahrtbereich, Mindener Straße.

so also war es.

ich also warte und warte.

kamst du denn weg?

irgendwann kam ich weg. aber der grund des staus ist ja die blöde U-bahn und dann diese bauarbeiten. da machen die in köln einfach eine fahrspur dicht, deutzer brücke – augustinerstraße. nur für diese blöde u-bahn. da stehen wochenlang und monatelang und jahrelang alle in köln im stau.

die spinnen, die kölner.

ja, ja, das stimmt. (scheiß U-bahn. und so unnötig!) und jetzt kommt ja noch der weihnachtsärger von „kaufen und kaufen und kaufen“.

und von STAU und STAU und STAU.

ich schaffe es also dann doch noch über die deutzer brücke und will zu einem parkhaus, wo ich oft parke.

dann mache es doch!

ich mache es ja auch. aber ich kann da nicht mehr hin.

wieso?

weil die straße dahin gesperrt ist. ich kann nach all dem stau nicht zu meinem parkhaus.

armer mensch!

ich fahre also über andere wege fluchend zum neumarkt, über die ringe, dann magnusstraße und nähere mich so dem museum ludwig, also dem umfeld, von einer ganz anderen seite.

schön. was nun?

das parkhaus am dom war schon voll, da standen die autos schon draußen und warteten, um irgendwann mal einfahren zu können.

die blockierten dann die straße.

eben, so ist es immer: wenn viel verkehr ist, sind immer zusätzlich noch autos da, die alles blockieren.

was tatest du?

ich fuhr erstmals in meinem leben ins parkhaus der philharmonie. schnell, schnell. ich wollte ja zu cosima von bonin.

und? war es schön?

nein, ein enges parkhaus, ständig wartet man, weil leute ein- und ausparken. außerdem sind einige der philharmoniebesucher, z.b. welche aus bonn, sehr unverschämt, oder sehr egoistisch, oder sehr aggressiv. man findet ja alles.

arme welt.

die welt ist grausam, die menschen auch.

auch in einem parkhaus.

unter anderem da.

und dann?

den rest morgen, ich habe keine lust mehr. mich kotzen STAU und DIE GESAMTE MENSCHHEIT an. die KUNST erst recht.

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Sehr über die Zu-Guttenberg-Verfahrenseinstellung ärgert sich KLAUSENS

klau|s|ens, die staatsanwaltschaft hof hat das verfahren eingestellt, gegen herrn zu guttenberg.

ja, es ist einer dieser vielen vorgänge, die die ungerechtigkeit der welt immer wieder beweisen und dann nochmals beweisen.

ZITAT AUS DEM HAMBURGER ABENDBLATT: ### In jedem Fall bleibt ihm jetzt ein peinliches Gerichtsverfahren erspart. Er gilt nicht als vorbestraft, dass er Teile seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat, wird nicht in sein polizeiliches Führungszeugnis eingetragen. Oberstaatsanwalt Reiner Laib erklärte jedoch, 23 kopierte Passagen in der Doktorarbeit seien strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße. Der wirtschaftliche Schaden der Urheber sei aber nur marginal. Bei der Staatsanwaltschaft waren 199 Strafanzeigen gegen Guttenberg eingegangen – hauptsächlich wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. „Damit ist das Verfahren mit einem guten Ergebnis rechtskräftig erledigt“, teilten Guttenbergs Anwälte mit. ###

muss man mehr sagen?

nein, es ist ja wie ein aufruf an alle welt, sich in und an urheberrechtsverletzungen zu ergehen. täuscht! betrügt! tuet falsch!

eben: klaut und plagiiert! es passiert nichts! zahlt an die krebshilfe 20.000 euro und alles ist wieder gut.

wie schön das recht doch ist! wie schön gerecht ist doch das recht!

eben: es ist immer wieder milde und nochmals milde.

aber wehe, ein 14-jähriger schüler klaut sich was aus dem internet! wehe!

so ist das: für den einen gilt nicht, was für den anderen auch gelten sollte.

und dass der angeblich „hochanständige“ giovanni di lorenzo sich dann nicht zu schade ist, diesen mann für die ZEIT zu interviewen, um die auflage zu steigern! man schaudert! überall sind menschen, vor denen man sich hüten sollte.

vielleicht wird zu guttenberg ja von den deutschen medien bezahlt, weil sie diesen brauchen … für die verkaufszahlen und die quoten.

und wer hat ihm nun bei der doktor-falsch-arbeit geholfen? wer? dem freiherrn zu guttenberg?

ich verachte die welt. und die menschen, die dazu beitragen, dass sie so ist.

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Ein SERIELLO zu einer aktuell schon entfernten Lärmschutzwand oder Schallschutzwand an der Autobahn erstellt KLAUSENS

klau|s|ens, schallschutz, der weg ist! ist doch toll!

nein!

wieso? diese dinger an der autobahn … die sind doch mit das schlimmste, was der mensch hervorgebracht hat.

da hast du recht!

dann freue dich doch, dass da auf der A 59, höhe bonn-beuel, (sie geht dann richtung königswinter/linz/neuwied in die b 42 über) diese dinger entfernt werden und wurden. (es geschieht ja dieser tage!)

es waren im rahmen der kategorie „ewig hässliche schallschutzwände“ noch welche der schönsten.

wirklich?

da durften noch pflanzen sich breitmachen.

und nun?

nun werden die dinger abgebaut.

was tatest du?

ich fotografierte noch einige der elemente, die da noch nicht rausgerissen waren, aus den halterungen.

dann verschwinden die dinger jetzt!

ja, sie sind schon raus! – aber es werden noch hässlichere dorthingelangen.

dann findest du diese schön?

es hört sich seltsam an: aber ich finde diese (angesichts der umstände) schön. sie waren besonders schön, wenn alle diese pflanzen grün waren, noch nicht abgeschnitten, andere jahreszeit … dann sah man an manchen stellen gar keinen lärmschutz mehr. außerdem symbolisch: das grün „sprengte“ das material der lärmschutzwand. und so war es wohl auch vorgesehen.

ich verstehe, alle dinge haben zwei seiten.

das wollte ich sagen.

und unser SERIELLO?

unser SERIELLO findest du hier: http://www.klausens.com/seriello-schallschutzwand-laermschutzwand.htm

und nun?

nun sehen wir diese SERIELLO als ersten baustein zu einem „museum der schallschutzwände und lärmschutzwände unter besonderer berücksichtigung der hässlichsten und schönsten exemplare längs der autobahnen.“

dann kämpfen wir also gegen das vergessen?

wir kämpfen gegen das vergessen dieser einen schutzwand, die wir im SERIELLO abgelichtet haben.

und zugleich?

zugleich klagen wir an, wie der mensch seine welt jeden tag mehr und mehr zerstört. erst kamen die autobahnen, dann die hässlichen schallschutzwände. beton folgt dem beton, kunststoff dem kunststoff, das fiese dem fiesen.

und an den stellen, wo die natur noch etwas über das fiese sich erhob … da wird alles wieder abgerissen und durch noch fieseres ersetzt.

der mensch ist unrettbar. daran wird auch dieser blog(g)-eintrag nichts ändern.

der mensch ist ein wesen, das ich total verachte.

eben: aber wir gehören leider dazu. klau|s|ens und zweitklausens gehören ebenfalls dieser gattung „mensch“ an.

vielleicht. – mit unseren SERIELLOs schaffen wir es aber immer wieder, uns dieser gattung etwas zu entziehen. (gedanklich zumindest.)

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Für die Gründung einer V-Leute-Partei (VLP) plädiert KLAUSENS

klau|s|ens, du hast eine neue idee?

aber ja, zweitklausens, ich denke: man sollte eine v-leute-partei gründen.

was wäre der zweck?

diese partei wäre wie ein pool. es ist ja heute schon so, dass man nicht weiß, ob vielleicht die mehrheit der mitglieder der NPD nur (oder auch) V-leute sind, V-männer, V-frauen.

ist das so?

gewiss, gewiss. und da dachte ich: man könnte alles umkehren.

wie denn?

wir gründen eine V-leute-partei. eine VLP.

ja, und nun?

nun sind alle V-leute darinnen – also alle elemente, die sich irgendwie kaufen lassen, für irgendetwas, was ihm weitesten sinne mit politik zu tun hat.

die bräuchte man gar nicht mehr anwerben? diese seltsamen menschen?

genau so: man sagt diesen: „alle, die ihr so käuflich und seltsam seid, kommt bitte direkt zu uns. in die V-leute-partei. das macht alles leichter!“

dann wären die also in der V-leute-partei. und nun?

nun willst du eine neue NPD gründen oder eine „nationale verbindung ost“ oder einen „heimattrupp südschwaben“ oder eine „kampfgruppe mannheim“ oder einen „stoßkern hamburg-altona“ …

so etwas will ich gründen?

nicht du, aber diese bösen menschen, die so rechts denken, so gemein. die gründen doch immer etwas mit so komischen namen …

was sollen die tun?

die treten nun vor der gründung einer neuen truppe oder gruppe oder partei oder kameradschaft an die V-leute-partei ran.

aha.

diese gibt denen dann das menschenmaterial, was die brauchen. „2000 mann? könnt ihr haben!“

danach?

danach haben die diese 2000 mann. und können demonstrationen abhalten oder unschuldige auf der straße zusammenschlagen.

und wenn die polizei so eine neugegründete gruppe bald wieder verbietet?

dann sind die ja alle als einzelne immer noch (als basis) ewiges mitglied der V-leute-partei, der VLP.
wenn jemand eine neue gruppierung benötigt, tritt er an die VLP ran und hat sofort das menschenmaterial, was er braucht. (so werden alle ex-mitglieder bestimmter rechter und verfassungsfeindlicher gruppierungen immer wieder neu eingesetzt.)

und der verfassungsschutz … in deiner genialen idee?

… der könnte doch automatisch (kraft seines amtes) immerwährendes vorstandsmitglied in dieser V-leute-partei sein.

damit wäre allen gedient.

eben: man hätte nicht den ärger, nicht die vielen medienberichte, wenn etwas schiefgeht … und es sind immer ausreichend V-leute vorhanden, die überall eingesetzt werden können. – und alle wissen bescheid.

und wenn jemand einen „kameradschaftsbund klau|s|ens versus zweitklausens“ gründen wollte?

dann könnte er (oder sie) dafür ebenfalls menschenmaterial in oder aus der V-leute-partei bekommen.

kraft unserer freude!

nein: kraft unserer genialen idee.

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