Den Aufruf der Autorinnen und Autoren zum Urheberrecht druckt KLAUSENS

klau|s|ens, wir sind gegen die pirateske welt! wir sind gegen die piratöse welt!

aber ja doch!

man will uns bestehlen!

aber so geht es nicht!

alle tun so, als wären künstler reich!

dabei sind die meisten arm, bitterarm.

auch die künstlerinnen.

auch autoren und autorinnen, und die musiker … und wen haben wir alles noch?!

die sind doch bitterarm.

aber auch reich!

ja, reich an phantasie, aber ansonsten eher arm.

dieter bohlen?

gilt er als künstler?

auf jeden fall ist die masse arm an geld, aber reich an hirn.

reich an schaffenskraft – aber nun will man uns endgültig den todestoß versetzen.

man will uns vom „nichts“ noch etwas klauen. das fordern die piraten.

so geht es doch nicht!

nein, so geht es nicht!

dann kann ich mir ja auch schnell mal im supermarkt alles holen, was ich brauche, ohne zu bezahlen.

so geht es doch nicht!

das geschieht doch! bisweilen! wenn die massen anfangen zu plündern: dann ist kurzzeitig alles kostenlos.

piraten plündern ja auch!

nimm die piraten an der küste von somalia.

vielleicht aber befreien sie nur das volk und enteignen das kapital, diese piraten. es lebe die freiheit!

also: nicht „enteignet springer!“, sondern: „enteignet die autoren!“, denn diese sind reich und kapitalistisch und widerwärtig!

so denken wohl einige, so denken sie. diese piraten sind unberechenbar!

wenn sie überhaupt denken!

aber wir sind bitterarm! (und werden es so oder so bleiben.)

http://www.wir-sind-die-urheber.de

„Wir sind die Urheber!
Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums


Mit Sorge und Unverständnis verfolgen wir als Autoren und Künstler die öffentlichen Angriffe gegen das Urheberrecht. Das Urheberrecht ist eine historische Errungenschaft bürgerlicher Freiheit gegen feudale Abhängigkeit, und es garantiert die materielle Basis für individuelles geistiges Schaffen.

Der in diesem Zusammenhang behauptete Interessengegensatz zwischen Urhebern und „Verwertern“ entwirft ein abwegiges Bild unserer Arbeitsrealität.
In einer arbeitsteiligen Gesellschaft geben Künstler die Vermarktung ihrer Werke in die Hände von Verlagen, Galerien, Produzenten oder Verwertungsgesellschaften, wenn diese ihre Interessen bestmöglich vertreten und verteidigen. Die neuen Realitäten der Digitalisierung und des Internets sind kein Grund, den profanen Diebstahl geistigen Eigentums zu rechtfertigen oder gar seine Legalisierung zu fordern.
Im Gegenteil: Es gilt, den Schutz des Urheberrechts zu stärken und den heutigen Bedingungen des schnellen und massenhaften Zugangs zu den Produkten geistiger Arbeit anzupassen.

Das Urheberrecht ermöglicht, dass wir Künstler und Autoren von unserer Arbeit leben können und schützt uns alle, auch vor global agierenden Internetkonzernen, deren Geschäftsmodell die Entrechtung von Künstlern und Autoren in Kauf nimmt. Die alltägliche Präsenz und der Nutzen des Internets in unserem Leben kann keinen Diebstahl rechtfertigen und ist keine Entschuldigung für Gier oder Geiz.“

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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