Monatsarchiv: Oktober 2013

klau|s|ens wartet auf den richtigen herbst – www.klausens.com

klau|s|ens, wir sind ganz aufgeregt.

gewiss, denn wir warten auf den herbst.

eigentlich ist er schon da: kastanien und blätter fallen, auch die walnüsse machen schon ticke-ti-tack.

aber es ist so warm noch.

du willst die kälte?

ich will die kälte und die nässe, und auch die dunkelheit. dazu die erkältungskrankheiten.

das willst du?

ich will auch nicht mehr das haus verlassen müssen.

wieso?

weil der herbst dann da ist, die uhren werden auch noch umgestellt.

und dann?

dann versinken wir in dunkelheit und nässe und kälte. (und staus.)

was ist das?

das ist der herbst von seiner schlimmsten seite.

wann kommt der?

angeblich noch diese woche.

und dann?

dann ist der „goldene herbst“ eine mär.

wieso?

weil wir in nässe und kälte und dunkelheit über das leben nachdenken … und über die welt … und über das wetter.

dazu dient der herbst?

der herrgott muss doch wissen, warum er den nassen, kalten, dunklen herbst erfunden hat, zusätzlich zum goldenen.

warum?

ich weiß es nicht. es soll ja auch länder geben, die nur sommer und winter kennen.

dann weiß der herrgott gar nicht, was er warum tut?

aber der herbst weiß es!

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klau|s|ens spürt allüberall strahlen, (be)strahlung, wellen und all solches und dieses in der geräte-hype-welt – www.klausens.com

klau|s|ens, überall.

ja, es wird mehr und mehr, tag für tag.

man sieht das meiste nicht.

man sieht gar nix – aber man weiß, es wird mehr.

man spürt es.

man weiß nicht, ob man es spürt, aber man spürt doch, dass man was spürt.

es kommt von innen.

es ist dieses wissen, diese überzeugung, dieses ahnen.

wenn ich den computer anschalte, meldet mir der direkt schon aktive netzwerke in meiner umgebung.

alle haben LAN und WLAN und Wi-Fi (WiFi) und wie man es nennt. (wobei kaum einer weiß, was was genau ist und meint.)

dann sind die leute, die mit smartphones und tablet-computern rumrennen.

überall neue und andere antennen … und ewig “hotspots”. selbst DVB-T kommt durch die luft. auch das digitale kommt durch den äther.

dazu satelliten und rund-schüssel-antennen.

es fing mit dem radios einst noch sachte an.

jetzt aber ist alles voll, die ganze luft, jederzeit, überall.

nimm doch nur die fernbedienungen. jeder druck löst etwas aus.

nimm die vielen elektrogeräte. (allein der strom! der strom!)

und diese sollen ja auch nun ferngesteuert werden, bis hin zu komplexen programmen, via smartphone zum beispiel.

oder nimm doch alles, was mit wellen und und luft zu tun hat.

nimm die alpha- und gamma-strahlen, kernenergie, atome, nimm dieses und jenes, bis hin zu ferngesteuerten modellflugzeugen und spielzeugdrohnen.

dazu bordcomputer in und an den autos, die ja auch überall (an uns vorbei) fahren.

die welt ist voll von diesem zeug.

es gibt keine normale “luft” mehr, nur noch strahlen- und wellenatemcocktails. aber es geht ja auch in die haut … und damit in unsere seele. all das!

das geht munter so weiter.

man fühlt sich eingeschlossen darin, man wird bald nicht mehr “atmen” können. diese welt ist voller künstlicher energie.

die gene degenerieren, die sinne auch.

wir schwelgen in der strahlungssuppe, sehen im fernsehen den langsamen untergang von fukushima und co … und hechten zum arzt, um da in diese röhre geschoben zu werden … oder jene. – auch da wieder strahlen und wellen.

es passiert jeden tag, geht weiter und weiter.

niemand stoppt es, niemand hält inne.

blogbeiträge dazu erscheinen nun auch. via computer, via internet.

und auch diese tragen zur weltsuppe des elektro-magnetisch-radiologisch-wellen-digital-humba-gebräus bei. genauso wie ferngesteuerte überwachungskameras.

am ende lösen wir uns auf, wir zerfallen in dem wellen-strahl-dumpf-gemix, welches wir selber erzeugt haben.

und das zerfallsprodukt “mensch” kommt dann in die stickstoff-kühltruhe, damit auch die generationen noch uns noch etwas davon haben.

ich schaue gerade: ja, unser WLAN steht noch auf grün. schön!

schön grün ist immer schön.

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klau|s|ens sieht den herbst der kastanien – www.klausens.com

klau|s|ens, sie fallen wieder.

ja, das ist eine herrliche melodie.

wenn dazu die sonne scheint …

… dann glänzt das braun vom kastanienbauch (einmal geöffnet, aus der frucht heraus) so wundervoll vor sich hin.

du meinst die nicht-ess-kastanien.

ja, ich meine die vollen und runden, die wir nicht genießen können, speislich gesehen.

aber optisch gesehen doch!

eben, man kann so und so genießen. die esskastanien machen optisch weniger her.

aber diese rosskastanie!

ja, diese herrlichen rosskastanien.

gäbe es keinen herbst, …

… dann bräuchte man ihn doch: für diese kastanien.

aber sie beschmutzen die straße und den garten und die gehsteige …

… sagen so manche und leider auch viele deutsche.

diese deutschen wissen nichts vom leben.

sie wissen nicht, dass nur durch diese (nur vermeintliche) herabfallverschmutzung die schönheit der welt sich verkünden kann.

JA, DU, KASTANIE

Verkünde die Schönheit
Der Welt aller Leben
Im Glanz deiner Bräune
Lichtern die Weisungen

Jenes Alltages aus der
Dumpf-Darbnis des ach so
Kümmerlichen Menschentums
An den Rand des Jederzeit

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen,
u.a. als Klau|s|ens oder KlauKASTAsNIEens oder KlauHERBSTsHERBSTens,
am 3.10.2013, gegen 9:50 bis 9:53 MESZ Uhr geschrieben.

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