Tagesarchiv: April 20, 2014

klau|s|ens diagnostiziert in und an der neuen „tagesschau“ das allmähliche verschwinden des sprechers – www.klausens.com

klau|s|ens, wieder mal neu.

alles muss immer wieder neu, nun also die tagesschau. (denn: wir erinnern uns noch an die minimenschlein bei der einst neuen heute-sendung, welche schon „erneuert“ worden war. die hatten die präsentatoren schon bis zur lächerlichkeit geschrumpft!)

bei der tagesschau ist der weg etwas anders: das bild vom ereignis wurde riesig … und der sprecher ist nun irgendwie davor.

früher war der sprecher der sprecher. das war ganz wichtig. der war das eigentliche zentrum.

der sprecher war seriös und wichtig, was er sagte, das galt.

die bilder waren nur beiwerk.

nun hat es sich gedreht.

das bild ist groß und (fast) alles und der sprecher ist (bloß) beiwerk.

das ist eine umorientierung und neudeutung der ARD-nachrichten.

das muss jemand aufschreiben, festhalten und auch bemerken.

wir bemerken es (wahrnehmend) und wir bemerken es (aufschreibend und äußernd). wir bemerken es also im doppelten sinne.

damit haben wir unsere pflicht an der welt erfüllt.

die „tagesschau“ hat sich entscheidend „gedreht“. wir schreiben es auf.

historiker, passt bei all diesen dingen immer genau auf!

es lebe das bild!

nieder mit den sprechern und sprecherinnen! (diese ansager/-innen hatte man ja schon vor jahren fast komplett abgeschafft.)

aber was tun wir mit der (er)kenntnis? einschalten? oder ausschalten?

was sagt denn der computer dazu?

stimmt: ich rede mit dem computer, was brauche ich da noch hervorgehobene sprecher und sprecherinnen für die ARD-nachrichten?

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