klau|s|ens hat clevere ideen zur abwehr von jedweder ausspionage von den eigenen suchbegriffen in den suchmaschinen – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird ja alles erfasst.

sicher: mir wird es jeden tag deutlicher und dann noch deutlicher. ich traue mich immer weniger ans internet und an meinen computer.

wenn du also bei GOOGLE nach herrn brandt suchst, den von der SPD, damals, dann denken die suchmaschinen: „wow, der ist für die SPD oder gegen die SPD. aber der hat probleme um die SPD. oder der hat was zu schaffen mit der SPD.“

und wenn ich dann noch „gabriel“ eingebe, und sei meine idee auch nur der erzengel, dann weiß die suchmaschine: „2 namen aus der SPD. der hat was mit der SPD am laufen. aber was?“

so werden die suchmaschinen erst richtig interessiert an uns, und schon gehen erste lampen im überseekabel an. – auch in deutschland tanzt der BND.

dann gebe ich noch „schwesig“ ein, dann wird es denen aber zu viel SPD.

würde ich noch „künast, renate“ eingeben, würde sich alles noch mehr zu einer nun rot-grünen soße vermengen.

man könnte das auch mit CDU-namen machen. und dann noch AfD-namen. (schade, dass sich für die FDP keiner mehr interessiert. selbst am übserseekabel sitzt keiner, der bei FDP noch aufhorcht.)

du kannst es ja auch mit fußballern machen. bei deiner internet-suche.

jede information verschränkt sich mit jeder information und ergibt ein bild.

du brauchst dann nur noch leute, die das bewerten. denn vielleicht hatte ich mit „künast“ auch einen heizungsmonteur gesucht.

sicher: aber die haben doch diese algorithmen, die bewerten alle deine suchworte über alle deine jahre.

bei YAHOO und BING und GOOGLE?

überall, aber bei den großen klappt’s wahrscheinlich am besten.

und da hängen dauernd leute am überseekabel?

ja, sicher, die lachen sich dann kaputt, wenn nach brandt und gabriel und schwesig und künast dann plötzlich der „otto rehagel“ gesucht wird.

aber das ist doch mein neuer trick.

welcher?

was immer ich suche, ich gebe danach etwas anderes zu verwirrung ein.

wie geht das?

wenn ich „gauck“ suche, tippe ich nachher auch noch „gaube“ ein.

wieso denn?

damit ich deren suchalgorithmen störe oder verwirre. capito?

das ist also ausgeklügelter widerstand?

so kann man es sagen, ja, ja: ich tippe ein wort ein, welches ich suche, und dann eines, welches ich nicht suche. einfach so.

dann musst du immer doppelt was tippen?

leider: wenn ich nach „udo lindenberg“ suche, muss ich danach noch „wieselflink“ eingeben.

ist der lindenberg auf der bühne denn nicht wieselflink?

oho: daran habe ich noch gar nicht gedacht!

siehst du: selbst wenn man extra noch was falsches suchen will, oder was „vermeintliches“, um die geheimdienste und internetanbieter zu verwirren … man muss dann auch verdammt lange überlegen. sonst läuft es aus dem ruder. falsch wird zu richtig, ohne dass man es wollte. denn vieles bedeutet vieles. konnotationen sind unendlich.

dann wäre also erst „beckenbauer“ und hernach „klempner“ zur verwirrung keine gute idee?

in diesem fall vielleicht gerade: man müsste mal mit sprachforschern über all das diskutieren.

aber meine methode hast du kapiert?

ja, ich weiß jetzt, wie clever du die welt aussspielst. tolle sache!

ich schreibe ja auch immer „klau|s|ens“ in die suchmaske, und dann, um die zu verwirren, suche ich danach noch nach „zweitklausens“.

das macht alles seinen sinn! hauptsache, das überseekabel erzittert.

vom lachen der überwacher? oder weil die nix kapieren und nun schlottern vor angst, der vorgesetzte würde sie gleich ohrfeigen?

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