Monatsarchiv: Januar 2015

klau|s|ens denkt in 11 punkten über den islam und die aktuelle lage nach – www.klausens.com

klau|s|ens, es gäbe so viel zu sagen und zu denken.

eben: man muss die aufgewälzten dinge dennoch ruhig betrachten, dann sachlich und besonnen diskutieren … und nachdenklich und umsichtig alles weitere auch angehen.

was fällt dir so ein?

1. man sollte nachdenken: bei vielen anhängern und gläubigen des islam scheint ein gigantischer minderwertigkeitskomplex aufgestaut worden zu sein, der sich nach dem gefühl jahrhunderterlanger unterlegenheit gegen über dem westlich-christlichen system und seiner armeen nun ins gegenteil umkehrt. bedingungslose radikalität entstand bei einigen als ausdruck von wut und ohnmacht. das wird aber alles vergessen: der gesamte kontext, die geschichte, der nahe osten, die gesamte gefühlslage, die da in jahrhunderten herangekocht ist. (und warum das geschah und geschehen konnte.)

2. man sollte von allen anhängern des islam erbitten oder auch fordern, dass eine innere diskussion im islam einsetzt, die aber auch nach außen kommuniziert wird, wie es kommen kann und konnte, dass es scheinbar und offenbar derzeit auf dem globus so viele sich auf den islam berufenden gruppen und gruppierungen gibt, von nigeria bis afghanistan, die in schlimmster radikalität und brutalität vorgehen und so ein zerrbild des islamischen glaubens verbreiten, das wiederum dem islam insgesamt schadet. an dieser diskussion des islam im islam geht kein weg vorbei.

3. man sollte alle staaten befragen, die in ländern wie irak oder syrien oder libanon oder sonstwo agieren, kriege führen, bewaffnet sind, welchen sinn und welche folgen dieses tun haben wird und haben kann. (der irak ist nachweislich nicht „besser“ oder „befriedeter“ geworden. afghanistan auch nicht. der westen macht nichts besser als der osten, wenn er mit seinen teuren waffen aufläuft und dann letztlich ebenso mordet, wie diejenigen, die wir so gern in diesen tagen kritisieren.)

4. man sollte den islam befragen, ob und inwiefern sein religionskonzept vielleicht noch mehr als bei anderen religionen (vom christentum haben wir ja den belehrungsbrutalismus auch schon zur genüge erlebt) dazu geeignet ist, begriffe wie „ausschließlichkeit“ und „rache“ und „kampf“ zu befördern und nach vorne zu stellen. jede religion muss davon wegkommen, von „einzig“ und „einzigste“ zu sprechen. jede religion sollte den zutritt und den abtritt vom glauben erlauben, ohne dass dieses irgendwelche folgen für den einzelnen haben wird.

5. man sollte klar sagen: die multikulturelle gesellschaft ist kein paradies, sondern etwas ganz schwieriges und ganz komplexes. sobald unterschiedliche gruppeirungen und religionen beieinander leben und aufeinandertreffen, ist dauernd die gefahr gegeben, dass sich alles in „gegenseitige bekriegungen“ umwandeln lässt, gerne auch von gewissenlosen führern. insofern sind alle ängste vor solchen multikulturellen überforderungen zu verstehen und zu diskutieren. das gebot der meinungsfreiheit einer demokratie sieht das ausdrücklich für alle vor … und insofern können das auch vielfältigste gruppen (stichwort: PEGIDA-demonstrierende) für sich in anspruch nehmen, derart äußerungen zu treffen und ängste zu äußern. solange nicht rassismus und hass propagiert werden, müssen viele fragen und nachfragen erlaubt sein. von eher rechtsorientierten und auch von eher linksorientierten menschen … und von allen menschen aus der mitte der gesellschaft natürlich auch.

6. wer menschen zu gruppen verdichtet, die nach nationen und religionen „geordnet“ chaotisch in ghettos, vororte und banlieues abgeschoben werden, der darf sich über nichts und gar nichts beklagen, was nachher dann dort herangebrütet wird und sich im hass des abgeschobenseins dann wiederum gegen diese mehrheitsgesellschaft (der scheinbar erfolgreichen) wendet. es ist naiv, immer dieses und jenes als ideal heraufzuphantasieren, zugleich aber dauernd verhältnisse zu schaffen, die all dem realiter total zuwiderlaufen. das ist doppelt- und dreifachmoral und am ende zu gar nichts nütze. wenn man sich nicht mit den wohn-, arbeits- und lebensverhältnissen (und dauerhaften problemen) der multikulturellen gesellschaft ernsthaft befasst, kann man sich auch nicht darüber beklagen, wie verwahrlost und gewalttätig viele verlorene menschen dann aus dieser in diese gesellschaft zurückagieren. (bis hin zu gemeinsten überfällen und attentaten.)

7. es wird kein weg dran vorbeigehen, dass man die lage des palästinensischen volkes existentiell verbessert, diesem einen eigenen staat gibt, der leben kann und wirtschaftlich erfolgreich werden möge, und israel sich mehr und mehr (unter der garantie einer friedlichen und gesicherten existenz) abrüstet. leider liegt auch in dieser frage der religiöse untrrschied wie eine bleijacke über dem gesamten konflikt, sodass sich das religiöse auch dauernd in gewalt entlädt und entladen muss. zugleich wirkt dieser konflikt in die gesamte welt hinein und beinflusst auch terroristische minderheiten.

8. alle religiösen führer (egal ob weltweit, landesweit, regional, lokal agierend) sollten auf dem gesamten erdball dazu gezwungen werden, sich von jeglicher gewalt und von jeglichem „alleinstellungsanspruch“ ihrer religion bezogen auf einen oder auch die götter zu verabschieden … und sie sollten gezwungen werden, jene kleingruppen und guerillatruppen zu ächten, die nicht gewillt sind, sich solchen gedanken von „friedlicher koexistenz“ aller religionen zu beugen.

9. die idee der missionierung, selbst wenn diese expressiv verbis nicht formuliert werden sollte … schon die idee … sollte für jede religion abgeschafft werden. auch etwas wie „missionswerke“ und „missionaree“ sollte es nicht mehr geben. in keiner religion, selbst wenn diese das wort als solches gar nicht kannte und benutzte.

10. wir brauchen den gr0ßen dialog aller religionen … und noch mehr aktionen wie die heute geplanten mahnwachen, wo sich demonstrativ muslimische verbände und vereinigungen öffentlich von jeglicher gewalt und von den jüngst geschehenen anschlägen in paris distanzieren. in dieser hinsicht sollte man die sprecher (auch sprecherinnen?) aller muslime noch viel mehr zu solchen statements drängen. schweigen hilft auf allen seiten nicht weiter, hetzen aber auch nicht. nur dialog, und eben auch viel an öffentlichem dialog. aber gesagt sei auch: ein paardies auf erden wird nie und nimmer kommen, weder mit viel einwanderung … noch ohne viel einwanderung.

11. männer und frauen sind gleich. per recht. per status. auch daran darf niemand rütteln. keine religion hat das recht, die rechte der frauen mit verweis auf welche religiösen schriften auch immer zu begrenzen oder diese zu unterdrücken.

klau|sens, das ist schon viel stoff.

ich könnte noch etwas mehr und länger schreiben. aber diese gedanken hier sind schon schwer genug — auch nur in kleinsten prozentanteilen — umzusetzen. der islam dominiert in der wahrnehmung im westen derzeit alles. man müsste in andere länder der welt sich begegeben, ob es da auch so ist. in sri lanka? in südafrika? in mexiko? und sonstwo …?  auch vom buddhismus weiß man ja, dass es radikale kräfte gibt, auch von den hindus.klausens-foto-rahmen-collage-mit-2-mal-je-suis-charlie-auf-arte-k-werk-13-1-2015-

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klau|s|ens fordert die abschaffung des wortes “islamistisch” – www.klausens.com

klau|s|ens, warum forderst du das? die abschaffung vom wort „islamistisch“?

ich denke „islam“ und „islamistisch“ sind sprachlich sehr nah. und so wird der eindruck verstärkt, alles im und am islam sei per se terroristisch.

was falsch ist!

eben! das wort „islamistisch“ hat eine generalisierung in sich, die man mit anderen religionen so nicht macht.

es geht um den „…tisch“. also den TISCH.

wir müssen reinen tisch machen: man nehme „christlich“ und erzeuge nun bei jedem radikalen christen ein „christlistisch“ oder „christlitisch“ daraus … was würden die christen denken?

die würden denken: was macht man da mit uns und mit unserer religion?

so ist es mit dem islam auch. deshalb sollte man die radikalen und bösartigen und gemeinen täter mit dem (zudem ja nur behaupteten) hintergrund des wahren und echten und reinen islam anders nennen.

hast du schon eine idee?

vielleicht sollte man den glauben weglassen und dann von „gefährlichen radikalfanatikern“ sprechen.

aber dann fehlt eine wichtige information: der glauben ist schon bedeutsam.

migrationshintergrund ist auch bedeutsam.

wenn man dann noch das land oder die nationalität erfährt, zu dem migrationshintergrund … gibt es noch mehr erkenntnisse. und der glauben natürlich.

ich weiß, aber wenn ich immer nur den glauben nenne, bei jedem attentat, dann wird der als „generalterroristisch“ allzu schnell diskreditiert.

eine ideale lösung habe ich auch noch noch nicht.

vielleich sollte man auch noch das wort „pseudo“ einbringen: „radikalfanatiker einer bösartigen pseudoglaubensrichtung, die sich fälschlich auf den islamischen glauben und den koran beruft.“

das ist verdammt lang.

ich weiß, ich weiß: aber verdammt kurz ist nicht immer verdammt gut.

es muss über unsere sprache nachgedacht werden. (PRESSE! MEDIEN! POLITIK! DENKT NACH!)

dringend!

klausens-fordert-abschaffung-des-wortes-islamistisch-10-1-2015

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klau|s|ens verarbeitet den x-ten gemeinen anschlag in einer bösartigen welt – www.klausens.com

klau|s|ens, nach gestern, 7.1.2015, paris, gemeines attentat, auf menschen, auf charlie hebdo, zeitschrift, 12 tote, zudem schwerverletzte … nach diesem bösartigen anschlag sagen viele vieles … und vieles ist dann irgendwie gleich.

dem brauchen wir nichts hinzuzufügen.

vielleicht diese gedichtzeilen noch:

FANATISCH-DOGMATISCHE
ALLMACHTS-WEISHEIT

Erst wenn
ALLE ALLE

ALLEgeMACHT
Haben MACHT

ALLEs Leben
Einen Sinn

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, am 7.1.2015, Mittwoch, gegen 22:48 Uhr MEWZ, und am 8.1.2015 gegen 9:10 Uhr MEWZ, Donnerstag, Königswinter.

in jemen war übrigens gestern auch ein schlimmer anschlag.

solange noch ein einziger mensch auf dieser erde lebt, wird es …

klausens-trauer-um-die-menschen-von-charlie-hebdo-8-1-2015

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klau|s|ens erwartet gar nichts vom heute beginnenden köln.tv – www.klausens.com

klau|s|ens, wieder wird mal alles ganz neu und ganz großartig. groooooooooooßaaaaaaaaaaaaartig!!!

ach ja: köln.tv, ich weiß. start heute 18:00 uhr. ich zittere vor aufregung und vorfreude.

center.tv hat man abgewickelt. nun beginnt auf diesem kanal köln.tv.

ach ja: und nun wird alles ganz anders.

DuMont Schauberg holt sich nun das fernsehen in seine medienzentrale fett hinein … und in das so große pressehaus an der amsterdamer straße.

wow: ins zentrum des großen löwen. wo der puls der zeit schlägt: kölner stadt-anzeiger, express. wow!

man will nun alles mit allem verbinden.

wen und was?

na: berichte, fernsehen, internet, facebook, soziales, unsoziales, ticker, aktualität, presse, agenturen, herumlaufende journalisten, verkehrsunfälle: alles.

also alles von allem zu allem?

gewiss: die medien sind eine einzige suppe, und diese suppe wird aus einem großen pressehaus gesteuert. und da läuft alles zusammen und wird dann auf die bespielbaren „kanäle“ verteilt. das fernsehstudio ist ein teil von allem und sitzt nun auch da. (früher war man ja mit dem sender center-tv in köln-ossendorf.)

das kommt ins internet, jenes kommt ins fernsehen, ach nee: internet ist ja zugleich auch fernsehen, alles sind nur ströme von medialen ergüssen … das aber kommt dann noch traditionell in den papier-EXPRESS, und dann da noch was auf die homepage als textnachricht.

genau: du hast einen ständigen strom von berichten und nachrichten und sendest diesen in allen möglichen formen: content eben. bilder, texte, videos, moderationen. alles x-fach verknüpft.

das hört sich brandaktuell und verdammt wichtig an.

gewiss, gewiss, man hat die zeichen der zeit erkannt, beim mediengiganten aus köln.

und alle dürfen sich sozial beteiligen und unendliche stimmen und news in den sender schießen: soziales netzwerken kann und soll ja auch passieren. (zweitklausens, auch deine twitterbotschaften könnten dann mal bei gesendet werden, LIVE, ganz spontan. „podolski ist ein erstklassiger spieler. sein wechsel nach mailand ist nur konsequent“. solch ein brisant wichtiges statement käme dann auch irgendwie da hinein, vielleicht.)

eine vision von zukunft. CNN marke köln.

du glaubst dem nicht?

wer den Kölner Stadt-Anzeiger schon länger beobachtet (diese kurz-artikel-seicht-welt) und allein mal überlegt, wie die so verdammt unprofessionell und kleingeistig und zensurbesessen mit ihrer schreib- und blogplattform „stadtmenschen“ verfahren sind, der weiß: das kann so nicht werden, wie es verkündet wurde.

„stadtmenschen“ wurde doch eingestellt!

eben, das kommt noch hinzu! — nein, der geist dieses hauses entspricht nicht dem, was man immer verkündet.

du glaubst also nicht an die moderne?

doch, doch: es wird die content-idee weiter ausgespreizt und alles wird noch mehr miteinander verwoben, gewiss. allüberall.

nur?

das ergebnis aus diesem kölner medienhaus wird uns nie und nimmer überzeugen.

man muss eben auch wissen, wie man es richtig macht und schafft.

genau das. deshalb sehe ich köln.tv eher amüsiert entgegen … und weine zugleich allen sendungen des fast schon familären und damit liebgewordenen center-tv-fernsehens hinterher.

aus deinem meer der adieu-center-tv-tränen wird köln.tv bestimmt einen aufmacher herauszaubern, für alle medienkanäle, auf denen man in ewigkeit noch zu surfen gedenkt.

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klau|s|ens erkennt nun schon den dritten tag des neuen jahres – www.klausens.com

klau|s|ens, die reden dann immer vom neuen jahr.

ich weiß … und von den vorsätzen, die da leute haben oder zu haben meinen oder zu haben meinen müssen.

wovon reden wir?

heute (samstag) ist schon der dritte januar, ab montag erwartet man vom volk wieder den normalen alltag, spätestens aber ab mittwoch, wenn auch die schulen alle wieder geöffnet sind.

montag ist zudem auch noch vollmond.

ich weiß: es ist immer so vieles. der geburtstag des propheten ist ja auch derzeit. so vieles ist.

denkst du an das alles?

sicher: alles das wirbelt so oder anders in meinem kopf herum: eine zehntelsekunde, ein paar minuten. man denkt doch immer was, fast immer. podolski nach mailand. merkel gegen pegida. ein sack schnee will einfach nicht umfallen. und und und …

soll man aber nicht: dauernd denken!

schön gesagt, schwer getan. zum meditieren braucht man ja auch mal zeit.

du hast keine zeit?

nein, ich empfinde die zeit als ein ständiges davoneilen … und ich muss dieses und das noch tun. dauernd. kaum hat man dieses abgearbeitet, kommt etwas neues. ununterbrochen. ununterbrochen gibt es auch leute, die einen benutzen wollen.

so sind die menschen.

man muss aufpassen, dass man sich nicht zum opfer von (dich und mich und uns) ausnutzenden machen lässt.

täter denn?

täter sein finde ich auch ziemlich unattraktiv.

dann haben es menschen wie du aber schwer. weder opfer sein wollen, noch täter sein wollen. harmonisch „alles und nichts“ sein wollen!

das gilt auch für dich, zweitklausens. du hast es da auch schwer, oder?!

weißt du, ich dichte jetzt mal was:

DAS FLATTERJAHR UND DER STREIF AM HORIZONT
_______ . _______
_______Wir haben das
_______Alte Jahr an
_______Den Nagel
_______Gehängt wo
_______Es nun die
_______Leidensgeschichte
_______Der Bibel
_______Nachspielen
_______Könnte wenn
_______Es denn an
_______Etwas solches
_______Wie Kreuze
_______Glauben täte
_______Oder auch mal
_______Nur einfach
_______So vor sich
Hinbaumeln Hinbaumeln Hinbaumeln
Nun könnte Nun könnte Nun könnte Nun

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als
Klausens oder Klau-s-ens oder Klau-NEU-s-JAHR-ens, am 3.1.2015, Samstag, 10:58 Uhr bis 11:12 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

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