klau|s|ens greift den zweierlei-mensch-gedanken von messner zu nepal auf – www.klausens.com

klau|s|ens, die einen sind so, die anderen so. den einen wird geholfen, den anderen wird nicht geholfen. herr messner klagte darüber angesichts der hilfsflüge für die bergsteiger auf dem everest.

so ist das immer: auch die journalisten, die aus nepal berichten, sprechen von den rissen in ihrem hotelzimmer.

was meint das?

sie haben ein zimmer, sie haben sogar ein hotelzimmer. (und sie haben ein paar risse dort in der wand.)

bergsteiger werden runter- und ausgeflogen … andere dörfer liegen im vergessen, die hat noch nie 1 wasserflasche erreicht.

so ist das mit den hubschraubern: man hat sie … oder man hat sie nicht. und dann muss eben entschieden werden, wohin sie fliegen.

aber wer entscheidet wie?

es soll ja chaotisch sein, alles: nicht nur wegen des bebens, sondern weil man prinzipiell auf ein beben nicht vorbereitet war, organisatorisch, alles das.

und dann kommt die sternstunde von THW und co.

sie helfen, ja, ja: es ist eine geölte maschine des helfens, rein ins flugzeug, ab und los, deutsch geölt, und trotzdem muss man dankbar sein, dass es auch solche maschinerien gibt.

mit oder ohne hubschrauber? wie geht das alles?

einer von GOOGLE soll ja auch umgekommen sein. am mount everest. (noch bevor hubschrauber geflogen kamen.)

eben: GOOGLE hat einen höheren wert als NEPALESE. deshalb wissen wir davon. der hatte auch X fotos zuvor auf INSTAGRAM publiziert, von seiner mount-everest-tour.

ich denke: höherer wert? … ja und nein, de facto oft ja, weil diese flotten modern-economy-touristen, die zum berg wollen, sich sowieso alles und jedes erkaufen (können). eine geführte „tour“, wo alles vorbereitet und „angelegt“ ist, das ist ja auch kein bergsteigen.

werden denn nun die bergsteiger eher gerettet?

angeblich werden „nur“ die verletzten gerettet, aber die werden sicher eher gerettet als die verletzten nepalesen in dörfern weit weg von kathmandu.

man muss sich wundern, dass man denen noch kein kernkraftwerk dahingesetzt hatte, den nepalesen.

ich weiß, ich weiß: dann hätte ein funktionär des stromes sagen können, alles sei so sicher dort. so sicher. ganz sicher. erdbeben kämen ja gar nicht vor. und selbst wenn: es sei alles sicher.

dabei liegt nepal mitten an der kontinentalplattenriss- und kontinentalplattenschiebkante.

nepal ist verdammt arm … und nun wird es verdammt nochmals ärmer. zweierlei menschen gibt es sowieso: die nepalesen und die touristen aus reichen westlichen ländern.

aber die bringen nepal doch auch gelder! soll jetzt der tourismus aufhören?

du siehst: alles ist kompliziert … nur das leid nicht, das ist real und gemein.

wer glück hat, ist gesund. wer glück hat, hat ein hotelzimmer (eventuell mit kleinen rissen). wer glück hat, lebt. wer glück hat, bekommt schnell einen hubschrauber.

nepal selber soll nur 1 funktionstüchtigen hubschrauber haben, aktuell. einen!

dann müsste die neue losung lauten: „hubschrauber für die völker der welt!“

erst einmal muss geld her, viel geld.

ich sehe und höre immer von ISAR = International Search And Rescue = ISAR Germany. die sind wohl die schnellsten in nepal gewesen. die haben die hunde. kann und soll man denen was spenden?

du siehst: auch bei den spenden gibt es den zweierlei-gedanken: die einen sind als helfer immer im fernsehen und bekommen deshalb gern geld auf ihre konten, die anderen helfen still und bescheiden, geben kaum interviews … und bekommen kaum geld.

klausens-kunstwerk-nepal-mount-everest-zweierlei-mensch-28-4-2015

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