klau|s|ens und der sprachmüll der DEUTSCHEN BANK – www.klausens.com

klau|s|ens, ist es nicht immer wieder herrlich?

ja, diese textsorte „geschäftsbericht“.

die DEUTSCHE BANK legte wieder einen vor, für die hauptversammlung gestern.

für gestern galt der geschäftsbericht 2014.

und man weiß ja, was alles um und in der DEUTSCHEN BANK abgeht.

zugleich liest man dann solches:

>>Stärken nutzen, Herausforderungen meistern, Vertrauen mehren

2014 war ein herausforderndes Jahr. In einem Umfeld niedriger Zinsen, gestiegener geopolitischer Risiken und zunehmender Regulierung konnte die Deutsche Bank ihre Stärken nutzen.

Alle vier Kerngeschäftsbereiche zeigen in ihren Märkten eine solide Performance. Im Privat- und Firmenkundengeschäft steht die Deutsche Bank unter den Privatbanken auf Platz eins in Deutschland und ist führend in Europa. Die Investmentbank erhöhte ihren Marktanteil. Im globalen Transaktionsgeschäft gehört die Bank zu den renommiertesten Akteuren und steigerte die Geschäftsvolumina. Im Asset und Wealth Management verwaltet die Bank heute Vermögen von mehr als 1 Billion €.

Die Deutsche Bank hat seit 2012 eine große Wegstrecke zurückgelegt: Sie ist heute eine stärkere, sicherere, besser ausbalancierte und verantwortungsvollere Bank.<<

man kann es nicht ertragen. (prozesslein hier, prozesslein dort, schadensvergleich allerzeit: man kann es nicht mehr ertragen.)

wahrscheinlich verdienen die deutsche-bank-text-schreiber auch an den über 9 milliarden boni, die man sich selber da in den besseren etagen zuschusterte.

es sind dann solche banken, die begriffe wie „freiheit“ auch gern in den mündern führen. und sie klagen über die staaten, die die freiheit einschränken.

aber sie bezahlen propagandaschreiber desselben levels. es ist eine generalverblödung der welt.

staaten und große konzerne übertreffen sich in der verblödungsmaschinerie. (propaganda, werde du unser präsident!)

nur die aktionäre, die ihr geld als stets vermehrtes riechen wollen, die sind bisweilen auch mal weniger blöd. ich zitiere die SZ: >>Eine solches Misstrauensvotum hat es für den Vorstand der Deutschen Bank selten gegeben: Nur jeweils 61 Prozent der Aktionäre entlasteten die beiden Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen am Donnerstag auf der Hauptversammlung. 39 Prozent der abgegebenen Stimmen sprachen sich dagegen aus. Üblich sind bei Hauptversammlungen in Deutschland Zustimmungsraten von 95 Prozent und mehr.<<

man kann diese beiden vorstandsvorsitzenden eigentlich nicht mehr ertragen. (auch als verständiger mensch.)

und den sprachmüll des unternehmens erst recht nicht.

und dennoch verdienen da einige verdammt gut.

regel: handele schlecht, handele unmoralisch, produziere müll … erst dann geht es dir wirklich gut und das geld fließt. (und im amt bleibst du oft auch noch.)

auch unser blog muss das noch mehr verinnerlichen, auch den kulturwandel: alles das, was keiner mehr glaubt.

nur den bildern kann man trauen.

klausens-collage-22-5-2015-zwei-von-der-deutschen-bank

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