klau|s|ens fordert interkulturelles training für migranten, flüchtlinge, asylbewerber … und die deutschen selbst – www.klausens.com

klau|s|ens, du „forderst“?

das macht man heutzutage so: man fordert. natürlich gerne als politiker oder funktionär … aber warum nicht auch als schriftsteller? na?

ja, warum eigentlich nicht …

sie reden doch jetzt von allem und diesem nach köln 31-12-2015 und nach allen anderen unruhen, demonstrationen, anschlägen, usw. (deutschland ist etwas zerrissen.)

es geht um die zahl der menschen, die zu uns kommen … und um die zahl derer, die bleiben.

ich weiß, ich weiß: dazu wird viel gesagt. selbst die LINKE oder die GRÜNEN akzeptieren, dass man nicht ewig und unendlich menschen aufnehmen kann … also: was sollen wir da jetzt diskutieren?

was willst du denn besprechen?

es geht um die fremde kultur und um die deutsche kultur … und um den clash der kulturen.

aber die migranten sollen sich integrieren: das wird auch immer gesagt.

schön, schön: aber wie? meistens wird es einfach so dahingesagt. aber wie denn genau?

was siehst du denn noch?

dann gibt es die „forderung“ nach deutschkursen für alle neuen, auch für die asylbewerber, von anfang an.

und was dann noch?

dann gibt es wenige (nachdenkliche) menschen, die auch mal von „verstehenskursen“ sprechen.

und was ist das?

die wollen dann, dass den fremden gelehrt wird, wie die deutschen so ticken … kulturelles, sitten, religionen, essen, arbeitswelt, alles das.

ist doch eine gute idee!

gewiss, aber es muss ja auch regelrecht gelernt und erlernt werden, wie 2 unterschiedliche kulturen so sein können: ganz anders nämlich.

und wie?

eben nicht nur über fakten- und wissensvermittlung nach dem motto: „die deutschen essen auch mal ein ei zum frühstück.“

sondern?

sie sollen die unterschiede aktiv mit anderen erfahren und reflektieren. (da passiert denen ja schon genug, aber vieles, das begreift man in einem ghetto von unterkunft ja nicht. weil man es dort nicht erlebt.)

und du möchest alles das fremde und die interkultur nun trainieren?

ja, es gibt schon einige kurse und ansätze dazu. – also: es gibt nicht nur anti-gewalt-training oder „selbstverteidigung für frauen“ … es gibt auch „interkulturelles training“, was mehr ist als reine wissensvermittlung.

und wo soll das stattfinden?

überall. ja, ich „fordere“ unendlich viele stunden von interkulturellem training, am besten, deutsche und zuwanderer und flüchtlinge zusammen in durchmischten gruppen. und da wird genau die andersartigkeit und das andere verhalten je nach kultur erarbeitet und auch ausprobiert.

wow!

das müsste es auch an allen schulen geben, sowieso, in den hauptschulen natürlich. also: überall, wo diese kulturellen unterschiede scheinbar und real eine bedeutung haben.

das forderst du?!

ja, zweitklausens, und du ja eigentlich auch: wenn alle „fordern“, dürfen wir auch mal was „fordern“: und zwar etwas ganz, ganz, ganz vernünftiges, wovon aber kaum einer in den X debatten in den medien spricht.

danke, danke, danke.

oh gern: bekommen wir nun den weltverständigungspreis, oder was? nie mehr krieg? oder was? meinst du, das wäre alles so einfach, oder was? (bei den vielen bösen hetzern, mit denen man sowie kein einziges problem gelöst bekommt, sondern immer nur noch neue erzeugt!)

ach so: klau|s|ens, diese krippe hier sah ich in einer katholischen kirche. das ist die modernität des flüchtlingsthemas, wie man es in X kirchen finden wird, die nicht verstaubt sein wollen. (in evangelischen sowieso. aber in katholischen ist wohl seltener.)

schön, aber interkulturelles training … das machen die kirchen auch nicht.

klausens-foto-katholische-kirche-10-1-2016-moderne-krippe-mit-thema-fluechtling-und-schuhen-etc

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