klau|s|ens setzt bitterböse konsulat-redewendungen und -sprüche – www.klausens.com

klau|s|ens, man geht in ein konsulat und ist dann da verschwunden.

anders: man geht in ein konsulat … und es wird offenbar eine tötung, wenn nicht gar ermordung, schon bald zugegeben.

in dieser welt leben wir.

das war immer schon so: die geheimdienste der welt töten auch gerne mal. (es ist bitterwahr, aber bleibt dauerhaft erschreckend.)

aber wann geschah es in einem konsulat?

wann geschah es in einem konsulat … mit videoaufzeichnungen, zum beispiel beim betreten des gebäudes?

das kommt aber auch daher, weil offenbar weltweit alle konsulate und botschaften von dem „gaststaat“ überwacht werden, sehr aggressiv.

findest du?

hier war es die türkei, aber ich glaube: es gehört zum prinzip. in einem konsulat oder einer botschaft, als beschäftigter dort, als diplomat dort, bist du dauerüberwacht.

hier aber wollte der bürger, der ein kritischer journalist ist und bleiben wird, auch wenn er nun tot ist/sei/wäre/scheint, sich eine urkunde holen, aus dem konsulat seiner passnation.

saudiarabien. (hier: konsulat aber in der türkei.)

ja, ja, und nun komme ich mit den sprüchen und redewendungen, die nun immer fallen werden, weil wir sie hier „setzen“. (und nicht nur deshalb.)

welche?

„ich glaube, du musst mal aufs konsulat!“

au, das ist aber gemein! (… werden dann schüler sagen zu ihresgleichen!)

oder: „ich glaube, du solltest schon mal deinen nächsten konsulatsbesuch vorplanen!“

auch das ist böse, böse, böse!

„… dass man jemanden wie dich noch nicht zum konsulat gebracht hat, aber auch?!?!?!?“

bittergemein!

„und, mal wieder an das konsulat gedacht? nein? dann wird es aber höchste zeit!“

das sagen bald die verbrecher weltweit, auch die mafia, auch rocker (fast) aller kutten.

sicher, man überfällt einen renter (samt ehefrau) in seiner wohnung, fesselt ihn und sie, beraubt ihn und sie aller leicht sichtbaren besitztümer … und flüstert ihnen dann ins ohr: „nun noch der tresorschlüssel … oder wir müssen ernsthaft über das konsulat nachdenken!“

das alles gehört bald so zum allgemeingut, dass jeder mensch das versteht, auch in alaska.

sicher: man braucht „saudiarabien“ gar nicht mal erwähnen, allein das wort „konsulat“ reicht ja schon. als drohung per se.

sobald ich aber „saudiarabisches konsulat“ sage, wird die drohung nochmals potenziert.

gewiss. (übrigens leute, die solche blogeinträge schreiben, gehören allesamt „ins konsulat!“, claro? kritische journalisten und journalistinnen weltweit werden sowieso bedroht, getötet, ermordet – nun aber landen sie am ende auch noch „im konsulat“.)

es ist alles zynisch, bösartig, gemein.

man muss es aber dennoch aufschreiben … weil man es eigentlich gar nicht fassen kann.

klausens-k-werk-konsulat-17-10-2018

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