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klau|s|ens erfindet eines neues schriftzeichen (als satzzeichen und zugleich kombizeichen) aus PUNKT und aus ANFÜHRUNGSZEICHEN OBEN – www.klausens.com

klau|s|ens, was treibt uns wieder um?

es sind die ideen, nur die! die vielen ideen, einfälle und erfindungen.

was ist es heute?

ein kombizeichen von anführungszeichen oben und dem punkt unten.

aber beide gibt es doch schon!

gewiss, allerdings einzeln! man setzt mal das andere vor das eine und mal das andere hinter das eine. oder das eine vor das andere oder das eine hinter das andere.

das verstehe ich noch nicht.

nimm eine tageszeitung. die haben ganze zitate und die haben teilzitate. die zeichenabfolge, z. B. am satzende, ist in beiden fällen aber anders.

ist das so? ich habe mich immer über das chaos bei den anführungszeichen gewundert.

eben! damit ist nun schluss!

wie?

wenn endlich das neue zeichen von uns eingeführt wird. es muss ja erst erstellt werden, dann muss es in den listungen zu den zeichensätzen einen eigenen platz samt spezieller code-nummer bekommen.

aber das wäre unser ziel? am ende?

sicher. ich schildere das problem an einem simplen beispiel.
ich beginne mit dem GANZZITAT. es ist komplett, es ist „ganz“, ja, ja!

Bernd Schmitz sagt: „Es ist kalt und man braucht einen Pullover.“

nun folgt das TEILZITAT, es ist nur ein teil des satzes ein zitat, der andere ist indirekte rede mit konjunktiv I (BEISPIEL: sei).

Bernd Schmitz sagt, es sei kalt und man „braucht einen Pullover“.

ACHTE GENAU, HINTEN, AUF DIE ABFOLGE PUNKT UND ANFÜHRUNGSZEICHEN OBEN … UND UMGEKEHRT.

und dafür haben wir beide, klau|s|ens und zweitklausens, nun ein kombizeichen erfunden?

genau das, punkt und anführungszeichen stehen übereinander, für beide fälle, wir können es aber nicht hier in den text unseres blog-posts hineinschreiben, weil es das so noch nicht gibt. aber wir haben unten in dem bild vom blogeintrag das zeichen schon mal erschaffen. optisch es es nun da!

klau|s|ens, das ist so genial!

ich weiß, aber setzte dich damit erst einmal in weltöffentlichkeit durch … verdammt schwer wird das. und dabei würden wir den tageszeitungen millionen fehler ersparen, weil das bei denen immer wieder mit dem ganzzitat und dem teilzitat und den satzzeichen dazu total durcheinandergeht.

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klau|s|ens schrieb am 3.3.2023 den daseinsroman [3.3.23] – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du am letzten freitag den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane (oder tagesromane) sind ja jetzt schon einige.

siehe die ganze buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]

STUNDENROMAN [9.9.9.]

JETZTROMAN [10.10.10]

NUNROMAN [11.11.11]

BALDROMAN [12.12.12]

SCHONROMAN [3.3.13]

HEUTROMAN [4.4.14]

DIENSTAGSROMAN [5.5.15]

DOCHROMAN [6.6.16]

FREITAGSROMAN [7.7.17]

HITZEROMAN [8.8.18]

TAGESROMAN [9.9.19]

COVID-19-ROMAN [10.10.20]

DONNERSTAGSROMAN [11.11.21]

MONTAGSROMAN [12.12.22]

DASEINSROMAN [3.3.23]

dann wäre es nun das sechzehnte werk in dieser reihe. 16 datumsromane. 16 tagesromane. über 16 jahre hinweg. von 2008 bis 2023. jedes jahr 1 solcher roman an einem tag … ja, auch an dem tag geschrieben.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

und in jedem roman ein eigenes gedicht auf seite 5.

was tut man nicht alles für kein(erlei) geld!

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klau|s|ens schrieb am 11.11.2021 den donnerstagsroman [11.11.21] – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du am donnerstag den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane (oder tagesromane) sind ja jetzt schon einige.

siehe die ganze buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]

STUNDENROMAN [9.9.9.]

JETZTROMAN [10.10.10]

NUNROMAN [11.11.11]

BALDROMAN [12.12.12]

SCHONROMAN [3.3.13]

HEUTROMAN [4.4.14]

DIENSTAGSROMAN [5.5.15]

DOCHROMAN [6.6.16]

FREITAGSROMAN [7.7.17]

HITZEROMAN [8.8.18]

TAGESROMAN [9.9.19]

COVID-19-ROMAN [10.10.20]

DONNERSTAGSROMAN [11.11.21]

dann wäre es nun das vierzehnte werk in dieser reihe. 14 datumsromane. 14 tagesromane. über 14 jahre hinweg. von 2008 bis 2021. jedes jahr 1 solcher roman an einem tag … ja, auch an dem tag geschrieben.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

und in jedem roman ein eigenes gedicht auf seite 5.

was tut man nicht alles für kein(erlei) geld!

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klau|s|ens mal wieder mit einer petizette – www.klausens.com

klau|s|ens, muss das sein? eine petizette?

zweitklausens, wir müssen immer mal wieder eine petizette schreiben, sonst werden die eines tages noch vergessen.

DRUCKWALZER

Wen das Kümmernis um die Ecke bog, war kein Bogen weit. Also schien es der kleinen Hedita angemessen, nun auch mal einen Pfeil in die Welt abzulassen. Bislang hatte sie immer nur Wasser in den Ausguss „abgelassen“, von einem Ablass, wie ihn die Katholische Kirche kennt, konnte sowieso keine Rede sein. Demgemäß bog sich sich hinüber, um Rudolf ergreifen zu können. Selbiger aber dachte nicht daran, weil er sowieso alles vergaß. Hedita hatte deshalb immer den Besuch bei einem Vergesse-mich-Doktor erwogen. Als sie beide dann aber mittwochs bei eben diesem Arzt ankamen, meinte der nur, ziemlich erbost: „Was glauben Sie denn, wo Sie sind?!“ Hedita meinte, sie habe doch gar keinen Glauben und drehte sich zu Rudolf, welcher aber den Drehstuhl mit den Händen verkrampft festhielt. Hedita hatte ihren Bogen auch gar nicht dabei, weil es ja mehr um das Hirn von Rudolf ging, der alles nicht mehr wusste, was er eben noch gedacht hatte. „Seit wann denken Sie, Sie wüssten nicht, was Sie gedacht haben?“, fragte der Doktor etwas nervös. Hedita wackelte mit dem Arm. Rudolf zupfte sich eine Feder aus seinem Pullover. „Hören Sie mal, Herr Rudolf, wir sind hier nicht in Entenhausen. Hier wird keine Feder gezupft! Ist das so mal endlich klar?!“ Da fragte Rudolf nach einer Brille, damit er endlich mal klar sehen könne, wo sein Hirn doch so verblichen sei. Hedita meinte: „Hier ist noch niemand verblichen. Sterben kommt später.“ Der Arzt schrie: „Wenn Sie etwas bleichen wollen, dann gehen Sie bitte in den Waschkeller. Und kommen Sie nicht zu einem Arzt, der sich gleich vergisst!“ Hedita wurde ganz kleinlaut. „Aber es ging doch ums Vergessen. Dessentwegen sind wir doch hier.“ Der Arzt meinte kühl: „Wer ‚dessentwegen‘ sagt, kann bei mir auf keinerlei Hilfe rechnen.“ (19-11-2020, 9:49 Uhr MEWZ)

DIREKT-LINK ZU DEN PETIZETTEN

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klau|s|ens trägt den literaturnobelpreis 2018 – www.klausens.com

klau|s|ens, wieso du?

ich denke, einer muss ihn doch tragen, wenn die akademie keinen ausgibt.

der literaturnobelpreis muss „getragen“ werden?

sicher, sicher: jesus trug das kreuz … und 2018 muss einer den preis tragen. das liegt doch auf der hand, also: es liegt alles am ende auf dem rücken.

dann opferst du dich im jahr 2018?

gewiss, ich trage den literaturnobelpreis (LNP) 2018, weil sich einer in diesem jahr ja offensichtlich opfern muss.

das wärest du.

das bin ich, zweitklausens … und da wir beide als eine person auftreten, sind es eigentlich „wir“.

dann wird der literaturnobelpreis 2018 also von klau|s|ens und zweitklausens getragen?!

genau das: und niemand wird sagen können, 2018 habe niemand den nobelpreis für literatur getragen.

dann retten wir letztlich den literaturnobelpreis?

gewiss, so könnte man es auch sagen.

können wir auch zusätzlich dann noch die schwedische ehrennationationalität erwarten?

das weiß ich nicht: aber fair wäre es, würde ich mal sagen.

zusatzfrage: ist denn irgendjemand in und um den literaturnobelpreis fair?

96-dpi-klausens-zeichnung-4-5-2018-der-literaturnobelpreistraeger-2018

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klau|s|ens weist angesichts böser hetzer mahnend und warnend auf den bedeutsamen unterschied von MEINUNGSFREIHEIT und MEINUNGSHOHEIT hin – www.klausens.com

klau|s|ens, es sind wahlen, nun werden wieder die accounts „hochgeschraubt“, die bots angeworfen, es wird gelogen und FAKE NEWS sowie FAIK NEWS (!!!) erobern die welt.

dazu wird beleidigt, denunziert, gelogen, diskriminiert, gehetzt.

das ist keine welt.

nein, denn die meinungsfreiheit ist ein zu hohes gut, um diese dann dadurch auflösen zu wollen, dass man müll und mist und bösigkeiten in milliardenmengen „verspritzt“.

aber es ist die wahrheit.

leider, ja, leider, ja.

es gibt wenige, aber die sagen viel, mengenmäßig … und sagen dann auch, berufen sich auf: meinungsfreiheit.

wenn ich 30 falsche accounts habe/hätte … und dann bei dieser partei oder jenem parteimann „du dreckschwein!“ schriebe, dann wäre das keine MEINUNGSFREIHEIT.

es wäre üble belelidigung, aber da ich es vielfach tue, habe ich plötzlich die MEINUNGSHOHEIT.

wenn ich mir 50.000 bot-einträge kaufe, dann kann ich die MEINUNGSFREIHEIT über meine MEINUNGSHOHEIT aushebeln.

das war eigentlich nie so gedacht, mit allem.

man sieht also, wie sich das staatswesen ändert, durch alle diese technischen tricksereien.

das gilt auch für arztbewertungen oder restaurantbewertungen.

das ziel dieser moderne ist nicht mehr der freie diskurs von meinungen, sondern das mengenmäßig und zahlenmäßig dominierende „reindrücken“ einer „meinung“ in die welt.

es geht um den sieg per macht und masse, dazu wird dann ins netz regelrecht „geschossen“.

so ungefähr sieht es aus.

es musste einfach mal festgestellt werden.

bei den wahlen sagt man (sagte man?) „one man one vote“, ALSO: jeder mensch habe eine stimme.

aber im internet und smartphone-medienspektakel der moderne zählt nur noch: vielfach etwas „abdrücken“ = „100 men 1.000.000 votes“, das wäre der neue spruch der moderne.

und du kannst es auch wörtlich nehmen, weil man ja auch wahlcomputer unterläuft, wo immer es diese gibt. da kann ich auch bei den wahlen, nicht nur zum thema meinung, alles manipulieren. ganz direkt, wenn ich ein begabter technischer manipulierer bin.

der kampf um die MEINUNGSHOHEIT hat die idee der MEINUNGSFREIHEIT irgendwie abgelöst. faktisch.

und jetzt muss alles, was wir angerissen haben, nur noch über die philosophie, die soziologie, die politikwissenschaft, die soziologie, die medienwissenschaft, die kulturwissenschaft in ein großes denkkonzept zusammengefasst werden.

warum machen wir das nicht selber?

wir haben nicht die zeit dafür. (es wurde hier gesagt. und nun können wir uns anderen dingen aus der vielfalt der unsinnigkeiten der welt zuwenden.)

klausens--meinungsfreiheit-meinungshoheit-25-8-2017pg

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klau|s|ens beweint den tod von liu xiaobo und hasst chinas staatsführung – www.klausens.com

klau|s|ens, der tod. liu xiaobo starb am 13.7.2017.

es ist erschütternd. – china, was für ein land?!

willst du den herrschenden dort etwas mitteilen?

CHINA HAU AB
CHINA GEH WEG
CHINA WIR WOLLEN DICH NICHT
CHINA LASS UNS RUH
CHINA ENTFERNE DICH AUS DIESER WELT
CHINA LÖSE DICH AUF
CHINA DU HAST KEIN RECHT SO ZU SEIN
CHINA VERSCHWINDE
CHINESEN WEHRT EUCH GEGEN DIESES CHINA

das ist klar gesprochen.

dieser ekelerregende hyperkontrollschikaniergroßstaat: widerlich!

es gäbe einige staaten (und staatsmänner und staatsfrauen), die es so nicht geben sollte.

aber die weisen und klugen männer und frauen treibt man stattdessen in den tod!

klausens am 14-7-2017 CHINA HAU AB Liu Xiaobo TOD war 13-7-2017

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klau|s|ens schrieb am 7.7.2017 den freitagsroman [7.7.17] – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du vorgestern den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]
DOCHROMAN [6.6.16]
FREITAGSROMAN [7.7.17]

dann wäre es nun das zehnte werk in dieser reihe. 10 datumsromane. über 10 jahre hinweg.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens schreibt bei all dem schrecken mal wieder eine seiner petizetten – www.klausens.com

klau|s|ens, schrecken ist doch dauernd. je mehr medien, je mehr schrecken.

ich weiß: von 2.000 jahren gab es schrecken nur, wenn er vor der haustüre geschah oder ein reiter zufällig vorbeikam und vom dem schrecken in der ferne berichtete.

und heute wird ja jeder brennende schuppen von einem smartphone gefilmt und dann gepostet.

was aber ist mit den 90 toten von afghanistan? ganz aktuell. und nimm die vielen und herzvollen bekundungen zu den 22 toten des attentates von manchester versus den wenigen und nüchternen bekundungen zu den 90 toten von kabul.

auch bei der trauer gibt es eine fixierung auf das einem geographisch nähere.

… oder kulturell nähere. bei überschwemmungen in bayern wird über eine vermisste berichtet, bei überschwemmungen in indonesien oder auf den philippinen oder in bangladesch können es hunderte tote sein, ja, tausende, die dann medial über uns „hinwegtröpfeln“, während über die eine vermisste in bayern mit höchster premisse berichtet wird.

oder die dame, die jüngst in aachen vom blitz getroffen wurde, der so heftig war, dass sogar die fahrradkette geschmolzen war.

sag ich doch, sag ich doch: alles schrecken.

aber der schrecken ist relativ, weil wir relativ mit diesem schrecken „bespielt“ werden, von den medien, oder auch nicht.

auf jeden fall schrieben wir wieder eine petizette.

das ist auch so eine art, sich den kopf freizuschreiben, von all dem schrecken und dem irrsinn des daseins.

eine kleine petizette … und schon geht es ein klein bisschen besser.

KEINMUMM
Donnerstag, 1. Juni 2017


Käme der Mai und würde sich als Juni ereignen, müsste niemand mehr vor seinen Türen die Sonne wegschaufeln. Wir aber lagen im Dunst der feuchten Schwüle, wo manche Maus sich nagend am Gemeinwohl zu schaffen machte. Allerorts gab es Abschiebungen. Menschen wurde geschoben, ins Ab…seits. Da konnte schon ein Flugzeug warten. Ja, ja, bis in die Schulen drangen sie vor, diese Häscher, die keiner Biologie sich zugewandt fühlen, weil das Unmenschliche regiert, damit das Menschliche noch weitermachen kann. In Afghanistan mussten wieder mal 90 Existenzen unter einer Autobombe gemein sterben. So paradox zeigte sich die Welt, bis wir alle erbost über unser Dasein waren. Es ließ sich nichts regeln. Die Dinge waren nur noch der Horror, und dennoch kamen die Ausländer in die Inländer, damit es knallte. Dazu noch Ghettos, Gewalttaten und seltsame Gruppierungen auf den Fußballplätzen. Da mussten dann die Heuschrecken noch fliehen, bei solcher Vergeblichkeit. Der Pfiff am Ganzen war der Abpfiff, also der Tag, als der Globus in sich zusammenfiel. Ihm muss die Luft ausgegangen sein. (8:59 Uhr MESZ, 1.6.2017) LINK ZU DEN PETIZETTEN

ja, ja, die petizetten: bei den wahlen NRW, da waren die PROGNOSEN von ARD und ZDF exakt gleich. ich kann mich nicht erinnern, jemals so etwas erlebt zu haben.

schön, schön: aber die wahlergebnisse am ende dann? stimmten die denn?

klausens-foto-exakt-gleiche-wahlprognose-NRW-2017-14-5-2017-LIVE-vom-fernseher

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klau|s|ens erfindet jetzt schon das jugendwort für 2017: listi – www.klausens.com

klau|s|ens, du bist deiner zeit mal wieder weit voraus.

ja, sicher, aber muss man das nicht? kann man anders überhaupt noch vorwärtskommen? muss man nicht ständig zwei schritte vor der masse der massen sein?

aber das jugendwort 2016 wurde doch gerade gekürt.

eben: das war irgendetwas mit „fly sein“, ich bin auf der fly, ich bin fly, oder wie? … und dann haben sie die leute gefragt, ob sie das kennen. und die meisten kannten es nicht.

auch nicht die jungen leute?

auch die nicht. deshalb folgere ich, dass das jugendwort „gemacht“ wird.

jetzt willst du auch ein jugendwort machen?

ja: listi.

„listi“ – was soll das denn?

fragst du das bei den anderen jugendworten auch? also: listi ist wie „listig“, nur ohne g.

und das meint?

ich bin nicht listig, ich bin nur etwas listig, ohne „g“ eben: ich bin eben nur „listi“.

also bist du dumm?

das hast du gesagt, nicht ich. nicht listig. weniger klug. kaum klug. ziemlich wenig klug. also: kaum geschickt. listig ist ja nicht gleich klug. das muss man alles genau analysieren. du kennst doch den „listigen fuchs“.

und sonst noch? was soll „listi“ ohne „g“ sonst noch?

alle reden vom populismus, der grassiert. wer „listi“ ist, der ist auch süchtig nach einem „…lismus“.

dann wäre jeder populist auch „listi“?!

das würde ich so sagen.

und noch?

dann gibt es noch die leute, die beim einkaufen eine stunde vorher 4 zettel vollschreiben, damit sie nichts vergessen.

was ist mit denen?

die sind natürlich „listi“, weil sie so auf listen fixiert sind.

dann wäre ein pedant auch „listi“?

das würde ich so sagen. der pedant ist übergenau und schreibt bestimmt gerne listen.

dann ist also jemand, der „listi“ ist, nicht furchtbar klug, dem populismus zugewandt … und pedantisch ist er dann auch noch.

eben: das alles passt dann auf den kleinbürger. (war „spießer“ eigentlich schon mal jugendwort?) – viele AfD-wähler sollen ja kleinbürger auch sein.

dann wären alle AfD-wähler „listi“?

nicht alle, aber eine große masse.

dann hast du ja mit „listi“ einiges erfasst.

das würde ich meinen. es spricht sich auch schön.

„listi“ sollte das jugendwort 2017 sein.

das denke ich auch. außerdem erinnert es fern an den namen „lizzy“, von der aussprache.

wer ist jetzt bitte „lizzy“?

irgendein rockstar wird schon „lizzy“ heißen. schau mal ins internet. (und: die jugend hört doch immer moderne musik aller art.)

klausens-kunstwerk-20-11-2016-und-21-11-2016-the-inner-chance-of-mdoern-nothing

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