Archiv der Kategorie: buchmesse

klau|s|ens macht ein zweibild von david hockney – www.klausens.com

klau|s|ens, was ist ein zweibild?

das habe ich heute erfunden.

schön. wie wäre die idee?

man nehme zwei eigene fotos einer person und setze sie dann zusammen: das ist ein zweibild.

es müssen eigene fotos sein?

ja, für ein echtes zweibild darf kein fremdmaterial benutzt werden.

wo war hockney, von dem du heute das zweibild machtest?

in frankfurt: alle warteten, weil er gegen 14:30 uhr am stand vom taschen-verlag dieses fette und große buch zeigen sollte.

tat er es?

aber ja: es gab auch einen großen monitor, von oben auf das buch, und man konnte sehen, wie hockney in seinem buch blätterte. (man konnte sein hände sehen! die hände des meisters! beim blättern!) – dazu sprach er was, was man leider schwer nur verstehen konnte.

… weil es so viele menschen waren. alle wollten hockney sehen, ihn knipsen, ihn filmen. so eine menschentraube ist eben laut.

aber du hast fotos bekommen?

aus der ferne dann von oben auf den mann mit der weißen kappe.

und es entstand das zweibild? zu dem buch?

>>A Bigger Book, TASCHENs David-Hockney-Monografie in SUMO-Größe, ist in ihrem äußeren Format ebenso spektakulär wie in ihrem inhaltlichen Anspruch und Umfang. Der Künstler selbst zieht hier Bilanz einer künstlerischen Karriere, die fast sechs Jahrzehnte umspannt, von seiner Zeit als Teenager an der Bradford School of Art über seinen Durchbruch im „Swinging London“ der 1960er-Jahre und sein Leben an den Pools von Los Angeles als Chronist des Californian Way of Life in den Siebzigern bis hin zu seinen jüngsten umfangreichen Porträtreihen, iPad-Zeichnungen und Landschaftsbildern aus Yorkshire. Noch nie zuvor wurde Hockneys Œuvre in vergleichbarer Ausführlichkeit und Tiefe dargestellt – und schon gar nicht in einem derart atemberaubenden Format.<< ORIGINALTON TASCHEN-VERLAG.

das zweibild entstand ja erst heute aus zwei fotos von gestern.

aha. und sonst nichts?

ein gedicht noch, welches wir LIVE geschrieben haben, klau|s|ens und zweitklausens als eine entität.

das „zweibild“ ist ja auch eine entität.

eben. und hockney ist ein verdammt kreativer mann: deshalb das dicke buch im sumo-format. limitierte auflage. 2000 euro. handsigniert. alles das. es wird an wert gewinnen und gewinnen und gewinnen.

das zweibild? das gedicht? der sumo-band?

alles.

so nun das gedicht, LIVE geschrieben:

THE LAST THING

We will see
Of always a
Cup of tea
Is painted
By the frame
Of an and a …

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, unter anderem als KlauDAVIDsHOCKNEYens oder Klau-s-ens oder KlauSUMOsFORMATens, LIVE geschrieben, am 19.10.2016, Mittwoch, gegen 14:37 Uhr MESZ, Buchmesse Frankfurt, Halle 4.1., Stand vom Taschen Verlag: N 69.

klausens-zweibild-david-hockney-frankfurt-buchmesse-19-10-2016-stand-taschen-verlag-kunstbuch-sumo

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klau|s|ens benennt die verlage 2014 auf dem „Blauen Sofa“ in frankfurt auf der buchmesse (realgedicht) – www.klausens.com

klau|s|ens, heute machst du es dir einfach.

nein, nein, ich beobachte nur.

was beobachtest du?

wer auf dem BLAUEN SOFA zu sitzen kommt, jetzt in frankfurt, die 5 tage.

und dann machst du dir daraus ein realgedicht?

genauso, genauso, zweitklausens.

und das ist dann kunst?

würde ich meinen, ja, ja.

VERLAGE DIE SICH BEI DER FRANKFURTTER
BUCHMESSE AUF DEM „BLAUEN SOFA“ EINKAUFTEN
(verantwortlich bzw. Namensgeber für das BLAUE SOFA: Der Club Bertelsmann, Deutschlandradio Kultur, ZDF)
— REALGEDICHT —

MITTWOCH

Rowohlt
Hanser
S. Fischer

Lübbe
Kiepenheuer und Witsch
Blumenbar

Malik
Hoffmann und Campe
Knaus

Zsolnay
S. Fischer
Hanser

Diogenes Verlag

DONNERSTAG

Hanser
Suhrkamp Verlag
Luchterhand

Blanvalet
Hoffmann und Campe
Klett-Cotta Verlag

Hanser
Piper
Rowohlt

Luchterhand
Dörlemann Verlag
Hoffmann und Campe

C.H.Beck
Rowohlt

FREITAG

Hanser Berlin
Hanser Berlin
Rowohlt

C.H.Beck
Ullstein
Hoffmann und Campe

Suhrkamp Verlag
Beltz & Gelberg
C. Bertelsmann

Hanser
S. Fischer
C.H.Beck

Kiepenheuer und Witsch
C.H.Beck
Frankfurter Verlagsanstalt

SAMSTAG

Nagel & Kimche
DVA
C.H.Beck

Hanser
Diogenes Verlag
Berenberg Verlag

C.H. Beck
Suhrkamp Verlag
Piper

C.Bertelsmann
Ullstein
S. Fischer

Herder
Frankfurter Verlagsanstalt
Rowohlt

SONNTAG

Medienpartner München
Kremayr & Scheriau
DVA

C.H.Beck
S. Fischer
FISCHER Paperback

Haymon Verlag
Kreuz

© Klau|s|ens ĦķΩ7 Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens

Copyright nicht für den Inhalt des Gedichtes, sondern für die Erklärung zum Realgedicht und damit für das Realgedicht: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauVERsLAGens oder Klau’s’ens oder Klau~s~ens,
am Samstag, 11.10.2014, gegen 14:28 Uhr MESZ zum Gedicht gemacht/beschlossen, in Königswinter-Oberdollendorf.Verlage als Auszug aus dem geplanten 5-Tage-Programm, abgerufen als PDF „data.pdf“ >>www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/35336326/2/data.pdf << >>Agenda Frankfurter Buchmesse für Web – ZDF<<, Homepage ZDF, am 11.10.2014, extrahiert von Klausens

und was ergibt das, wenn man’s mal zählt?

falls ich keinen rechenfehler machte …

C.H.Beck 1,2,3,4,5,6,7
Hanser 1,2,3,4,5,6
Hanser Berlin 1,2
Rowohlt 1,2,3,4,5
S. Fischer 1,2,3,4,5
FISCHER Paperback 1
Hoffmann und Campe 1,2,3,4
Suhrkamp Verlag 1,2,3
Kiepenheuer und Witsch 1,2
Diogenes Verlag 1,2
C. Bertelsmann 1,2
Frankfurter Verlagsanstalt 1,2
Luchterhand 1,2
Ullstein 1,2
Piper 1,2
Lübbe 1
Blumenbar 1
Malik 1
Knaus 1
Zsolnay 1
Blanvalet 1
Klett-Cotta Verlag 1
Dörlemann Verlag 1
Beltz & Gelberg 1
Nagel & Kimche 1
DVA 1,2
Berenberg Verlag 1
Herder 1
Medienpartner München 1
Kremayr & Scheriau 1
Haymon Verlag 1
Kreuz 1

aha, dann sind einige also öfters dort als andere. das nennt man dann „investition in seine bücher“.

und dann immer die frage: welcher verlag gehört noch zusätzlich zu einem anderen. beispiel: BLANVALET = RANDOM HOUSE = BERTELSMANN.

und wo findet man deine (und damit unsere) kunstform der „realgedichte“, die ja aus solchen beobachtungen hervorgeht?

HIER: http://www.klausens.com/realgedichte.htm UND HIER:  http://www.klausens.com/realgedichte-2.htm

na, dann haben wir ja wieder einiges zu lesen!

aber dafür ist die buchmesse doch da! investionen in bücher … und dann auch noch was lesen, später mal.

klausens-kunstwerk-blaues-sofa-kloetzlein-nix-eingedellt-12-10-2014-mit-logo

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klau|s|ens begreift keinesfalls die neger-wort-zensur-euphorie in kinderbüchern und bald wohl allen büchern – www.klausens.com

klau|s|ens, was haben die sich denn da ausgedacht?

jetzt werden alle bücher umgeschrieben. beim verlag oetinger zum beispiel. „die kleine hexe“ wird nun entnegert: das wort kommt raus.

das ist doch schrecklich!

die wahrheit des textes wird nun konsequent entstellt, und jede generation ändert dann neue worte in einem text …

… bis man den urtext nicht mehr kennt!

was soll das?

für welche aufklärung sind wir einst (revolution! revolution!) eingetreten? dass alles nun zugekleistert wird?

man könnte das wort „krieg“ immer in „menschliche unpässlichkeit“ ändern, in allen büchern.

oh, ihr herren und damen von oetinger, was soll das?

man könnte das schlimme wort „tod“ in „verbleichung“ ändern. in allen kinderbüchern, dann aber auch in allen anderen büchern … auf der welt.

oh, ihr vom oetinger verlag, warum macht ihr das?

man könnte „liebe“ (da etwas schlüpfrig!) in „zueinanderbegegnung“ umtransformieren.

man könnte aus „meinung“ eine „denkungsbesorgnishaltung“ machen.

man könnte das buch „mein kampf“ so umverändern, dass es nachher wie ein „handbuch für hochsinnige therapeuten“ daherkommt.

und das „kapital“ sollte in allen büchern nun „geldum“ heißen, da „kapital“ so böse klingt.

dann wäre der kapitalismus der „geldummismus“. (aber da müssen wir dann noch „dumm“ rauszensieren.)

schön schrecklich. dauernd ändern wir die worte der welt, bis wir weder die worte noch die welt verstehen.

und der „verlag“ wäre eine „stelle zur unabänderlichen umschreibung und durchzensurierung von ehemals noch originalen werken“.

die welt flüchtet! vor sich selbst! vor ihrer eigenen wahrheit!

ach ja: aus „welt“ machen wir in allen büchern die „daseinskugel“!

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klau|s|ens schrieb mit dem „baldroman“ nun 5 tagesromane – www.klausens.com

klausens, seit heute ist “baldroman” lieferbar.

gewiss, heute kam die nachricht. am 12.12.2012 geschrieben und dem verlag übermittelt. seit heute (14.12.2012) lieferbar.

damit sind es schon 5 tagesromane. http://www.klausens.com/buecher.htm

auch das ist richtig:

wir schrieben am 8.8.2008 den EINTAGESROMAN [8.8.8]
wir schrieben am 9.9.2009 den STUNDENROMAN [9.9.9]
wir schrieben am 10.10.2010 den JETZTROMAN [10.10.10]
wir schrieben am 11.11.2011 den NUNROMAN [11.11.11]
wir schrieben am 12.12.2012 den BALDROMAN [12.12.12]

wahnsinn!

ja, man muss schon ziemlich verrückt sein, um ein solches projekt zu starten und dann auch noch durchzuziehen.

an einem tag schreiben? und dann auch das lay-out, das korrekturlesen, das cover, die zusatztexte und alles an den verlag überspielen? ein komplettes buch von 120 seiten in der schriftgröße 14 punkt?

das ist totaler stress.

warum tust du das?

die kunst will es so. die kunst. und du, zweitklausens, machst ja mit.

aber am 10.10.2010 … da war es dann doch mehr als ein tag.

das kam, weil ich morgens nach frankfurt fuhr, zum friedenspreis des deutschen buchhandels. die zeit fehlte mir dann vom tag. da musste ich am nächsten tag noch weiterschreiben.

aber das hatte auch etwas gutes.

gewiss: diese friedenspreissache wurde direkter bestandteil des buches, weil ja das tagesaktuelle immer eine große rolle spielt, wenn man solche tagesbücher (nicht:tagebücher!) schreibt.

noch etwas gutes?

christian wulff, der damals in frankfurt vor ort war, als bundespräsident und auch in das buch einging, ging dann als präsident auch ein, dankte also ab, einige zeit später.

einige-buecher-von-klausens-samt-baldroman-14-12-2012

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klau|s|ens hat die super werbeidee für autoren und autorinnen – www.klausens.com

klau|s|ens, schon wieder eine idee?

ja, zweitklausens, es ist eine meiner tausenden von ideen.

welche denn nun?

ich stelle mir vor, dass ich eine geschichte schreibe.

über wen?

über einen autor oder eine autorin.

was ist mit denen?

die wollen endlich auch mal 100.000 bücher verkaufen. die wollen auch mal die kachelmann-absahne machen.

dann müssten sie sich anklagen lassen.

gewiss, man braucht öffentlichkeit. ein prozess ist öffentlichkeit, aber auch nur dann, wenn ein prominenter beteiligt ist.

was aber, wenn jemand nicht prominent schon ist?

genau. hier dachte ich nach. dann kam ich auf eine person, die sich jeden tag in ein café setzt.

das ist aber nicht viel! eine stunde sitzen!

warte, warte! die person betritt tag für tag ein (anderes) café, setzt sich dort genau eine stunde hin, trinkt ein getränk, redet kein wort, macht nichts, sitzt, sitzt und guckt, schweigt, ist eine stunde da.

und was noch?

dabei legt die person ihr buch auf den tisch. also von beginn an liegt immer das buch da.

das buch?

ja, die person hat ein buch geschrieben und hofft auf den kachelmanneffekt.

dann ist das buch aber hoffentlich besser und gehaltvoller … als diese selbstrechtfertigung und generaljustizanklage des herrn kachelmann.

höre doch mal mit kachelmann auf: der verdient sein geld doch!

und diese person nun bei dir? diese autorenperson oder schriftstellerperson?

die sitzt nun tag um tag in einem anderen café. immer eine stunde, immer wortlos, immer mit dem eigenen buch auf dem tisch.

was wird passieren?

im ersten jahr noch nicht viel, aber im zweiten könnte es schon beginnen.

was denn?

man wird auf die person und das buch aufmerksam.

wieso?

alle menschen gucken doch, wenn auf einem ansonsten leeren tisch ein buch liegt. auch die kellner und kellnerinnen gucken sofort auf das buch, wenn sie die eine tasse kaffee bringen und dann abkassieren, später.

so also stellst du dir das vor?

ja: denn es werden menschen fragen stellen: „ach, was ist das denn für ein buch?“ ODER: „haben sie es schon gelesen? würden sie es empfehlen?“

ach ja, und die person sagt dann nichts. sie redet gar nicht. sie ist stumm und guckt.

genau: sie sitzt da und schweigt, auch zu ihrem buch. immer eine stunde. wie buddha.

und dann?

dann verlässt sie das café, bis sie in einem anderen café auftaucht: tag für tag.

dann sagen die leute: „hey, was ist das denn für jemand? was ist das denn für eine?“

… und dann wollen sie wissen, um welches buch es geht.

genau so: nach und nach wird diese person berühmt.

… und das buch wird auch berühmt.

toll. dafür muss man nur einige jahre jeden tag in ein anderes café gehen!

genau das. und man muss einige tassen kaffee trinken, oder kakao, oder tee. oder ein mineralwasser schlucken. und dann eine stunde sitzen, wovon man ja noch keine poposchmerzen bekommt.

super, was du dir ausdenkst.

ich weiß: nach 10 jahren ist man so berühmt, dass man zehn mal so viele bücher verkauft wie der herr kachelmann.

und das ganz ohne prozess!

eben. meine werbeidee ist der beste weg für autorinnen und autoren.

jetzt weiß ich auch, warum so viele menschen in den cafés sitzen.

warum?

sie wollen ihr buch vermarkten.

aber ich sehe doch bislang nie bücher auf den tischen der cafés, wenn dort personen sitzen!

das stimmt. aber die leute ohne bücher wollen schon mal das marketing beginnen, bevor sie dann ein buch schreiben, wie sie im café saßen, um ein noch nicht geschriebenes buch zu vermarkten.

und dann?

dann kauft kein schwein das buch, wenn es mal fertig werden sollte, weil es dann zu viele bücher mit ähnlichem inhalt gibt.

aber das ist eine andere geschichte, zweitklausens.

ich weiß, klau|s|ens. – sitzt du denn jetzt immer im café oder nicht?

mit oder ohne buch?

du könntest dich doch von herrn kachelmann adoptieren lassen! das wäre doch mal was!

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klau|s|ens grüßt liao yiwu, den preisträger für den friedenspreis des deutschen buchhandels – www.klausens.com

klau|s|ens, er sprach gerade. liao yiwu.

jetzt ist es schon zuende.

er machte auch musik.

es ist vorbei.

er sprach soeben von china als einem „müllhaufen“, wenn die übersetzung richtig war.

ja, er hat viel kritik an seinem land – und deshalb ist er in der emigration.

er war auch in haft.

gewiss, jetzt ist es schon vorbei.

er bekam soeben den friedenspreis des deutschen buchhandels.

jetzt ist es schon vorbei. im fernsehen. unser foto bleibt.

der preis aber auch! der preis des widerstandes.

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klau|s|ens fordert weiterhin freiheit für liu xiaobo – www.klausens.com

klau|s|ens, mo yan bekam doch den nobelpreis für literatur. mo yan!

ich aber setze mich weiter für liu xiaobo ein, der gefangen ist.

der aber bekam einst den friedensnobelpreis. frieden! hörst du?!

na und!

nun aber ist ein anderer chinese dran, mit dem literaturnobelpreis. literatur!

aber über den diskutiert man doch: ist er ein freier literat? oder ist er einer, der sich in die fänge der kommunistischen partei begeben hat? oder ist es doch einer der inneren emigration?

wir wissen es nicht.

wir wissen auch nicht, mit welchen absichten chinesen preise bekommen:

liu xiaobo – frieden / nobel
liao liwu – friedenspreis des deutschen buchhandels
mo yan – literatur / nobel

wo will man den staat china von innen aushöhlen, indem man demokraten befördert?

und wo will man den staat china einfach nur würdigen, weil er so groß und so wichtig ist? und weil er so eine lange tradition hat?

es scheint so, dass mo yan diesen preis mehr wegen solcher erwägungen bekommen hat.

man wollte vielleicht sagen: seht, wir fördern nicht nur oppositionelle, wir hier in oslo und stockholm. wir von nobel.

nein, wir fördern auch diejenigen, die jetzt in der debatte so gemein angeklagt werden, weil sie kaum oppositionell scheinen oder auftreten.

was ist denn nun mit mo yan?

ich weiß es doch nicht. ich habe auch nie ein buch von ihm gelesen.

und mit liu xiaobo?

der soll endlich freikommen! niemand denkt hoffentlich, man würde diesen oppositionellen nun vergessen, weil ein anderer chinese den literaturnobelpreis bekommt.

und was ist mit dem japaner? murakami? warum bekam der nicht den nobelpreis?

ich denke, man musste japan etwas strafen, wegen dem unfall mit dem kernkraftwerk. (das ging also nicht, dieses jahr.)

ach: so denken die da bei den preisen. ach: so ist die welt!

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