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klau|s|ens liest den eher doch falschen kränze-abstand-nehm-satz in einer todesanzeige – www.klausens.com

klau|s|ens, die welt denkt über trump und merkel nach, bewertet das wahlergebnis der niederlande, hat angst vor türken-wahlpeitsch-auftitten in deutschland und europa … aber du befasst dich mit sprache!

… mit der sprache in einer todesanzeige.

aber ist das nicht eine kleinigkeit?

wer will bewerten, was am ende aller tage kleinigkeiten und großigkeiten unseres lebens sind oder gewesen sind.

großigkeiten?

ja, das wort müsste es doch geben, denn „größe“ passt da nicht.

du würdest den menschen nicht als eine „größe“ bezeichnen?

nein, denn er ist ja dann irgendwie weg. nach dem tod.

manche überdauern in standbildern und statuen.

bezogen auf sich selber sind diese menschen dann aber auch weg.

fotos? CDs? filme?

ebenso, ebenso: du bist weg, weg, weg.

und die erinnerung? wenn wir in der erinnerung weiterleben?

dann sind es nicht „wir“, sondern eine projektion dieses „wir“ in den köpfen anderer menschen.

man lebt aber irgendwie weiter.

sicher: aber dieses „irgendwie“ ist so vage und so weit, dass dieses „wir“ ein anderes „wir“ ist … als das, welches wir waren.

dann ist es alles anders?

am ende ist es geist und materie und strahlung und welle und atome: etwas ist da, irgendwie – aber es hat nicht mehr mit „wir“ zu tun, oder „dir“ oder „mir“.

danke, da habe ich ja wieder etwas über dein denken gelernt. über deine gottlosigkeit auch.

aber wir wollten doch über den falschen satz zu den kränzen und gestecken berichten.

ja, wie wäre der?

>>Wir bitten, von Kränzen und Gestecken Abstand zu nehmen.<<

die wollen also keine kränze und gestecke dann haben, am sarg.bei der beerdigung.

so wird es wohl sein: ABER …

was „aber“????

ganz offensichtlich haben sie de facto etwas ganz anderes geschrieben.

was denn?

man soll abstand halten, also nicht nahe rangehen, an diese kränze und gestecke. es geht, liest man den satz mal richtig, um eine distanz, eine entfernung … vielleicht eine 10-meter-distanz der ehrfurcht … vor kränzen und gestecken.

aber sie wollten doch etwas ganz anderes sagen.

sicher: >>Bitte bringen Sie erst gar keine Kränze und Gestecke mit, bitte lassen Sie auch keine Kränze oder Gestecke von einem Blumenunternehmen anliefern<< – das wollten sie wohl sagen.

und wieso klingt nun alles falsch?

… weil sie das verb vergessen haben. sie müssten etwa so schreiben, um die andere bedeutung von „abstand nehmen“ ordentlich hinzubekommen: >>Wir bitten, davon Abstand zu nehmen, Kränze und Gestecke mitzubringen oder diese von Floristen anliefern zu lassen.<<

bist du dir sicher?

nein: bisweilen lese ich die DEUTSCHE SPRACHE mehrfach … und dann kommt mir sowohl dieses als jenes falsch vor.

du meinst, vielleicht haben die das von der anzeige doch richtig formuliert, aber weil es so missverständlich ist, in diesem konkreten fall, ist es eigentlich dann doch falsch?

kann alles sein, kann alles sein. [warum hält zweitklausens denn jetzt keinerlei abstand ein? oder nimmt er nur etwas abstand von meinen behauptungen? und: >>abstand halten<< gibt es dann auch noch. es ist alles nur kompliziert.]

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klau|s|ens sorgt sich um die SPD-opportunisten der NUN-PLÖTZLICH-NEIN-Agenda-2010

klau|s|ens, jetzt will es wieder keiner gewesen sein.

die ganze SPD schwenkt um.

als habe es dee agenda 2010 nicht als eine von 80 % der SPD beschlossene gegeben.

nun rudert man einfach zurück … als wäre nichts gewesen. (die agenda? was? wir? nein!)

dabei müsste man doch erst einmal genau klären, wer alles hinter der agenda 2010 gestanden hatte, damals, sich für diese einsetzte, für diese stimmte … und wer heute noch in amt und würden von diesen ist.

steinmeier ist ja weg: bundespräsident. den hat man schön aus der soße rausgeschwemmt.

sicher: aber andere namen. sigmar gabriel? na? was ist mit dem? und: wie agierte damals eigentlich oppermann? und … und … und …

du meinst, man müsste jede person von damals mit heute abgleichen?

ich denke, das die SPD sich nun „rausstehlen“ will. aber dass man es ihr nicht zu einfach machen sollte.

nun ist ja die kanzlerin DIE verfechterin der agenda.

und die SPD spricht immerzu von fehlern, auswüchsen, notwendigen korrekturen.

die „agenda 2010“ war schlimmer als schlimm: sie hat große teile der arbeitenden bevölkerung ins elend gestürzt, nachhaltig, bis hin zur armutsrente, die dann den tod einläutet.

die agenda 2010 hat allen bewiesen, dass die SPD macht haben wollte, aber nicht die kleinen leute.

nun versucht die SPD alles dezent abzudrehen.

und schon keimt hoffnung auf.

man darf es der SPD nicht zu leicht machen. wenn es früher bußgänge und bittgänge gab, in der geschichte europas, dann soll die SPD nun aber etwas mehr bringen, als en passant in worten ein paar „fehlentwicklungen der agenda“ zu korrigieren.

die SPD ist ein opportunistenverein.

viele mitglieder der SPD sind auch opportunisten.

das ist wie der kölner karneveal, der sich so schön mit dem NS-system „anopportuniert“ hatte. „anopportunieren“ ist eine kleine süße verharmlosung von mir.

daran erinnert man sich in diesen tagen, ja, ja.

der kölner karneval und die SPD neigen zu demselben handlungsmuster.

und dann vertuschen sie alles, hernach, verklären die dinge hernach.

aber die arbeitenden menschen verelenden in minjobs, niedriglohnjobs, befristeten jobs und KEIN-renten.

das alles ist unerhört … und aufhörlich.

und so ist es mit dem drehen des fähnchens: unerhört und unerhörlich.

die geschichte ist unendlich.

es wird gelogen, es wird betrogen, dann wird zurückgerudert, dann wird wieder liebkind gespielt, dann wird wieder betrogen und gelogen.

gespannt schauen wir bezüglich anstehender wahlen nach holland und nach frankreich: auch dort sehen wir selbige muster.

der mensch als individuum aber kann nur – als opfer – schweigen und weinen.

aber heute ist doch karneval! und morgen auch! da zieht es doch die opportunisten an und auf die weltöffentlichkeit der straße!

sollte man sich dieses jahr also als SPD-mitglied verkleiden? sollte man das?

die farbe rot passt doch zur SPD und auch zum opportunismus in köln.klausens-opportunismus-karneval-koeln-und-opportunismus-spd-26-2-2017HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens anlässlich des 85-ten von gerhard richter über die baustelle welt – www.klausens.com

klau|s|ens, man kann die welt nicht erkennen.

man kann das nicht-erkennen ins kunst umsetzen.

vielleicht ist das ein ansatz zum abarbeiten an der kunst von gerhard richter.

es kam ein donald trump … und in wenigen tagen hackt er an so vielen stellen an und in eine gewachsene demokratie, dass man schon angst hat: die bricht vielleicht morgen ein.

es werden die gewalten durcheinandergehauen, und das gefühl sagt: mensch, wie da so viele kuschen! auch konzernchefs kuschen! viel zu viele lassen sich kleinmachen.

macht muss immer „schnell, schnell“ an sich gerissen werden. das überfallartige, das macht macht aus. das überrumpeln der gegner.

„… macht macht aus …“

gewiss, das hat 2 ideen: etwas, was die macht ausmacht … oder: man muss die macht ausmachen.

wahrscheinlich müsste man von der gewaltenteilung in 3 oder 4 (plus medien: 4) auf eine neo-gewaltenteilung bis hin zu 10 kommen, um vor menschen wie donald trump … oder man nehme auch den mann von polen, den jarosław aleksander kaczyński (obschon weder präsident noch ministerpräsident, „nur“ parteichef) , geschützt zu sein.

die welt ist brüchig. brüchiger denn je.

man kann diese welt nicht scharf sehen, nur unscharf.

diese welt ist ständig im bau, oder abbau. es geht hin, es weht zurück.

auf und ab.

die welt ist eine einzige baustelle.

und wir hoffen, ohne blessuren darüberzuhüpfen. über das baustellenzeugs. unser leben lang. (bis dann der tod kommt.)

in diesen tagen des jahres 2017 ist die unsicherheit größer … als in den letzten jahrzehnten.

so fühlt man, ja, ja.

und die völker wandern über den globus, um futter zu suchen, aufenthalt, einen raum, der sicherheit verspricht.

man könnte sich endlos weitersorgen. endlos.

aber unser bild ist viel zu konkret. richter ist mit seinen neuen abstrakta schon ganz woanders.

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klau|s|ens und die geldversaute fußball-blöd-WM von 48 mannschaften – www.klausens.com

klau|s|ens, alle machen mit.

eben: es ist (ausgemachter) schwachsinn, aber alle machen mit.

die FIFA und das geld.

eine nichtendende story: alle sind befleckt, waren befleckt und beflecken sich fortwährend.

das sind schöne worte aus dem OFF.

die WM-spiele waren doch letztens schon so langweilig. – bei denen unter 19, 20, 21, 22, 23 jahren oder bei OLYMPIA, da waren die spiele 10 x besser und intensiver als bei der normalen fußball-verkauft-doch-alle-welt-murks-WM.

dabei müsste die haupt-WM der „reifen“ spieler die beste sein.

nun wird sie noch schlechter und schlechter, die WM, aber das geld jubelt.

du musst ja als land auch ansprechende hotels für 48 mannschaften haben. du kannst also ohne bestimmte infrastrukturen gar nicht mehr als veranstalternation auflaufen, die stadien kommen hinzu, die flugplätze, was immer du willst.

ich mag ja die kleinen länder.

aber?

sie sollen anders zur WM.

wie denn?

beim rudern gibt es hoffnungsläufe, beim tennis gibt es die vorqualifikation. (bis hin zur wild card. man könnte sogar zwei plätze verlosen.) es wäre vieles denkbar. aber nicht mit 48 mannschaften eine WM spielen, also sich da abquälen. das bitte nicht!

bloß nicht 48 mannschaften mit immer mehr spielen, die uns langweilen!

ja, ja, dreierrunden! ha, dreierrunden! – früher gab es viererrunden, da war wenigstens noch etwas zittern, am letzten spieltag der viererrunde, wenn 2 spiele parallel waren.  aber selbst das nimmt man nun „den fans“. (wer sind eigentlich „die fans“? die werden ja von jedem bemüht, eine amorphe masse, die es gar nicht wirklich gibt. „fans“ sind futter für das kapital. – also: ich brauche dringend noch 12 neue trikots, fällt mir da ein! dringend! ich bin doch „fan“, ich hab doch geld! wo ist der nächste fan-shop?)

ich bin auch kein fan. eigentlich hasse ich fußball.

ich gucke (immer weniger) fußball und hasse dennoch und deshalb den fußball.

ich hasse auch die millionensummen in der ablöse, jetzt aktuell die summen in und aus china.

man sollte die FIFA in alle einzelteile zerlegen.

dann sollte man alle funktionäre bestrafen, indem man sie zwingt, 7 tage lang und 24 stunden je tag schlechtesten fußball zu gucken. ja, man sollte sie strafen.

diese welt ist so voller grausamer lächerlichkeiten. vom DFB wollen wir gar nicht erst anfangen. (diese herrliche WM mit den herrlichen geldern, die da so seltsam flossen und abflossen. dieses märchen.)

der hat auch zugestimmt. der DFB. jetzt, aktuell: projekt 48 x sschwachsinn! der DFB ist voll dabei.

und der DFB hat noch X unaufgeklärte altlasten im gepäck. dieser DFB. (den namen „beckenbauer“ möchte man nicht mal mehr husten.)

den beckenbauer könnte trump doch als ethikbeauftragten nehmen, für seine firmen, die er angeblich nun so toll an seine söhne abgibt. (ohne einfluss zu nehmen: ho, ha, ho, hi, ha-ha!)

ja, und den herrn winterkorn auch. der wäre auch ein super ethikbeauftragter, für alles.

aber VW ist doch so ein wichtiger sponsor für den fußball.

sage ich doch: am ende hat VW zusammen mit herrn trump (und herrn putin?) die 48er WM eingefädelt. weißt du es?

ich kenne nur eine zahl: 48. mehr weiß ich sowieso nicht!

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klau|s|ens schreibt gedicht als weihnachtsbotschaft für populisten – www.klausens.com

klau|s|ens, weihnachten und populismus? eine neue kombi?

ich denke, dass weihnachten auch eine verdammt populistische sache ist. – wir sollen ernsthaft glauben, dass ein gott via sohn zum menschen aus fleisch und blut wurde. wenn das kein populismus ist?! – da ist ja jedes elfentrickfilmchen noch glaubwürdiger.

dann wären religion und populismus ziemlich verwandt?

alle erzählen uns „geschichten“ oder auch „märchen“.

schön. wir leben ja in einer immer weniger faktischen welt, der postfaktischen, so heißt es. alle leute lügen munter oder auch frech vor sich hin, behaupten dies, behaupten das, und werden so auch noch gewählt. (haben also auch noch erfolg damit.)

der bösartige und trickreiche geschichtenerzähler wird gern gewählt: ja, leider. – und die, die sich mühen, halbwegs wahrheitsgemäß zu sein, die werden eher nicht gewählt. (in österreich war es ja verdammt knapp!)

ich schrieb ein gedicht, am 25.12.2016, also schon vor zwei tagen.

schön, dann wollen wir es jetzt lesen.

EINE WEIHNACHTSBOTSCHAFT FÜR POPULISTEN

Soll ich Geld
Spenden oder
Segen vielleicht
Gar Blut und
Boden oder wie
Komme ich besser
Bei Euch Menschen
An rief der Pastor
In die Menge der
Unbeantworteten
Fragen

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, ua. als Klausens oder Klau-s-ens oder KlauPOPUsLISTens, am 25.12.2016, Sonntag, 1. Weihnachstfeiertag, 19:00 uhr und 19:07 MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

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klau|s|ens livedichtet zur letzten DOMIAN-sendung und fragt den WDR nach der nachfolgesendung – www.klausens.com

klau|s|ens, nun hat er es vollbracht und geschafft … jener domian.

ganz am ende schob er die kulissen zusammen … oder auch nur weiter: da hat er sich jahre überlegt, wie er das am 17.12.2016 zum FINIS von seiner sendung DOMIAN machen wird.

dazu der hallelujah-song. (denn dieser leonard cohen starb ja im jahr 2016 auch, nicht nur die sendung DOMIAN.)

man sah auch hinter der so sichtbar gewordenen studio-domian-scheibe dann die mitarbeiter und mitarbeiterinnen mit dem smartphone, um zu fotografieren, wenn er die studiotür endlich von außen schließt.

>>danke, domian!<<

so blendete man dann im fernseher fürs volk ein. alles ganz ruhig, ganz dezent, vollgetränkt mit pathos der ruhigen art. (keine wippenden und winkenden teamleute mit blumen und sendungszusammenschnitten. keine dankorgie vom chefredakteur des WDR oder vom intendanten. absichtsvoll das contra-programm.)

alles sollte bewusst etwas anders als in anderen sendungen sein. es gilt: das leben ist schließlich eine inszenierung: so oder so … oder anders.

wir haben LIVE zur sendung etwas gedichtet und LIVE noch in der sendung in unsere internetblogs gesetzt.

LIVE-dichten hin oder her: aber dann war es eben doch irgendwann mal mit der sendung DOMIAN vorbei.

nun sind für millionen von menschen die nächte so grauslich leer.

domian war für viele wohl die ersatzfamilie, die man nacht für nacht anklicken, einschalten, ansehen, anhören konnte, sofern der mann nicht seine urlaubswochen hatte.

aber genau dieses loch ist jetzt da. nix mehr zuhören, wenn andere ihr leid oder ihre freude schildern. (sprechradio in der nacht ist ja wie eine zweite bettdecke. aber bei den radiosendern hat man jahre gebraucht, um es halbwegs zu kapieren. – nun aber schaltet man, wie dümmlich, eine wichtige säule des nacht-sprechradios einfach ab.)

warum macht man keine nachfolgesendung?

eben, warum? – nun mal mit 3 oder 4 moderatoren/-innen, wie man es von den tagesthemen kennt oder von der kulturzeit, auf 3sat.

ja, die könnten sich fließend abwechseln. bei der telefonseelsorge arbeiten ja auch viele für eine sache. – und durchs abwechseln hätte auch nicht eine person den nachtstress alleine vorzuführen und abzuleisten. dann würde es auch humaner, das alles.

ich denke auch, dass es so etwas ähnliches wie DOMIAN weiterhin geben sollte. das TALK-RADIO ist doch eh ein klassisches format, welches es lange vor DOMIAN schon gab … und heute auch noch gibt. (in den USA saßen doch die pioniere.)

aber in deutschland scheint sich nur DOMIAN als talk-radio-format richtig durchgesetzt zu haben.

dann lass dieses format ähnlich weitermachen, nun mit „bibi, hannes, judith und bolle“ oder „britt, bernd, hanne und platzo“: die >>SPRECHNACHT<<.  – und dann sollen die doch wieder auf sendung gehen … sehr bald.

es soll aber beim WDR keine nachfolgesendung geben, lese ich.

warum nur? will sich DOMIAN seinen kult derart schützen lassen, dass niemand und nichts nachfolgen darf? hat er sich das in seinen verträgen ausbedungen?

das weiß ich nicht.

der tut doch immer so hyperbescheiden, so hyperdemütig, so hyper sich bedankend.

ich weiß: aber er dürfte auch eine verdammt eitle seite haben, die er mit der hyperbescheidenheit nur zukleistern will.

ach so.

ja, ach so. (lieber WDR, es gibt hunderttausende von armen und geschändeten menschen, die nachts eine sendung wie domian sehr, sehr brauchen. allein schon die, die wegen krankheit nachts in keinen schlaf finden. – gib diesen menschen weiterhin so eine sendung. bitte! WDR, bitte! WDR, gib dir einen ruck!)

sprichst du eigentlich für dich selbst auch? hast du auch dauernd gehört bzw. geguckt?

nein, nur ab und an. – wenn man aber mal eine nacht hat, wo man partout nicht zum schlafen kommt, dann ist eine sendung wie DOMIAN gold wert. man leidet, man lernt, man fühlt … und wird durch die sorgen der anderen von sich selbst abgelenkt.

nun noch das gedicht.

info: das entstand noch LIVE bei der und zu der ersten anruferin.

WIR GEHEN GLEICH
OB IHR WOLLT ODER NICHT

Vorne neben ihm ist die Leitplanke
Der Not des Nachhinein wo man das
Nichternstnehmen als Lachen des
Glückes nimmt das Mitbekommen
Das Verbringen eines Einschlusses
Bis hin zur Unerträglichkeit gehen
Diese Jahrzehnte nun ins Dahin
Weil der Sendung der Saft ausgeht
Muss Domian nun an die Klappen des
Entharrens und sich Auszögerns
:::
Das kann ich verstehen ja genau

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, u.a. als Klau(s)ens oder KlauDOMIANsDOMIANens oder Klau/s/ens, LIVE GESCHRIEBEN gegen 1:09 Uhr MEWZ am 17.12.2016, bereits samstags, in der Frühnacht dieses Tages … und ein, zwei Minuten danach ins Netz gepostet, nach und nach, in mehrere Blogplattformen, LIVE und PARALLEL ZUR ALLERLETZTEN SENDUNG VON DOMIAN.

fotos-klausens-17-12-2016-letzte-sendung-domian

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klau|s|ens beobachtet den werbefeldzug des WDR für die (rote) resopalplatte – www.klausens.com

klau|s|ens, alles dreht sich um die rote platte.

man hat beim WDR für die großzahl der sendungen (lokalzeit, aktuelle stunde, westpol, etc.) die rote platte als stilbildendes element eingeführt.

nun dreht sich alles um diese rote platte. auch die kamera sucht verzweifelt mal da, mal dort eine „neue“ position um die … und mit der platte zu bekommen.

man denkt an die gute alte resopalplatte, die in vielen hobbykellern deutschlands als theke für den biertresen diente.

da haben sich die kreissägen der welt vereinigt!

nun lässt also der WDR diese resopalplatte aufleben.

es sieht ein bisschen billig aus.

man denkt fast, das solle „retro“ sein, vielleicht die 70er jahre feiernd.

und die kamera kann sich nicht genug um diese platte drehen.

dazu die beine der moderation: welche hose haben wir denn heute an? welchen rock?

alles wird sichtbar.

aber wenn zwei moderieren, sieht man nur bei einer person das gebein. (die andere muss sich hinter einem grauen kubus mit den beinen verstecken. alles dramaturgie höchster güte.)

die rote platte aber sieht man immer.

ja, die gute alte resopalplatte. (oder aus welchem material ist so etwas heute?)

eine verbeugung vor dem heimwerker.

ist es so gemeint? oder bekommt der WDR geld, weil er solcherlei platten nun so neu in fokus rückt.

es sieht auf jeden fall seltsam aus.

ja, wer immer die idee hatte: es hängt ja wohl mit dem corporate design und dem klobigen, roten raute-balken im WDR-logo zusammen. – hallo WDR, jetzt müsst ihr mal wieder dezent von diesen roten platten abrücken!

denn: es sieht ziemlich bescheuert aus.

und: es kommt ja nahehzu in jeder sendung X-mal aus Y positionen vor, das rote plattengedings.

zur weihnachtszeit passt die farbe rot ja prinzipiell auch.

vielleicht werden sich nun millionen deutsche wieder mal resopalplatten sägen und dann den gabentisch für den 24.12./25.12. darauf beginnen.

die deutsche kultur wird vom WDR jedenfalls nachhaltig geprägt. man setzt derzeit ganz auf billig.

klausens-collage-der-werbefeldzug-des-wdr-fuer-die-resopalplatte-5-12-2016

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