Archiv der Kategorie: Gesang

klau|s|ens mag die großartigen lieder der wundervollen frau des wundersamen neuen china-präsidenten xi – www.klausens.com

klau|s|ens, oh herrliches land!

wundervoll sind alle deine auen!

china, diese oase der völker der welt!

oh großes china, wir loben dich und alle deine führer!

china, führe uns weiter in das paradies!

paradies der berge und seen, sei du mein china!

großes china, was wären wir arme sünder ohne dich?!

oh land des honigs, oh land der bauern!

an deinen wolkenkratzern soll die welt genesen!

oh china, du lieblichste perle der vollständigen umweltverschmutzung!

land an den gräsern der wiesen, wo weiden nur so sprießen!

oh du meine heimat, oh du mein leben!

große partei, die du uns alle so beglückst!

liebliches ZK, was wäre die welt ohne deine sich bereichernden männer?!

lang lebe das politbüro, der diamant unter den büros!

wir wollen die KP preisen, solange wir sterben!

der kommunismus wird nie untergehen, weil er selber eine sturmflut ist!

oh große partei, oh herrliche kader, oh göttliche parteisekretäre!

durch deine völker fließt das blut des erfolges, oh großes china!

oh, du palast für tagelöhner!

du wigwam der unterdrückten! an deinem marterpfahl will jeder verdursten!

ewig loben wir die partei, bis dass uns das gebiss aus dem munde fällt!

was soll das alles sein, klau|s|ens?

das sind alles spontane einfälle, was jene neue dame an der spitze des staates noch besingen könnte, zweitklausens. (sie ist doch eine wichtige ruhmsängerin.)

du meinst die göttliche peng … liyuan …

ja, die und ihren ebenso göttlichen mann namens jinping xi. den neuen präsidenten von china. – es lebe der sozialismus!

und viel mehr: es lebe der kommunismus!

herrlich ist diese welt!

das glück tropft aus den augen des so großartig betrogenen, aber dennoch so großen volkes!

herrliches china, wundervolles china: bereichere deine führungsschicht! spiele weiter kommunismus für die kleine zahl der auserwählten!

und beschenke das volk weiterhin mit den herrlichsten sprüchen, slogans und liedern!

oh, china, lang lebe du, oh du mein großes welttheater! oh peng! oh xi! oh götter aus erdenmaterial! lang lebe der kommunismus, aber lang auch sein baldiger tod!

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Die Anti-Menschenrechtsparty des Eurovision Song Contest (ESC) und KLAUSENS

klau|s|ens, die deutschen bereichern sich am ort der geknechteten menschenrechte.

so sind die deutschen.

sie reden vom guten, finanzieren sich aber am bösen.

da sind die architekten dieser crystal hall: gerkan, marg und partner (gmp), die haben daran verdient. am bauen im unrechtsland.

dann ist da die firma brainpool um stefan raab und co., die wohl sehr vieles dann in der technik des ESC abwickelt.

so sind die deutschen als verdienende und gewinnende vor ort.

sie reden aber auch von den menschenrechten.

aber die journalisten! – die verdiener sagen dann dreist: nie ist doch so viel über menschenrechte geredet worden, wie durch den ESC.

damit tun sie letztlich gutes.

das ist die neue linie: jeder, der mit diktatorischen regimes massenveranstaltungen durchführt, tut gutes.

und wieso?

… weil so die menschenrechte thematisiert werden. (das ist der neue trick!)

ich sage nur: hitler und olympia 1936 in berlin.

es ändern sich dauernd die maßstäbe. man kann jede tat so oder so noch gutfinden oder gutpreisen.

wenn ich bei einer todesstrafe anwesend bin, …

… dann nur um diese zu dokumentieren.

wenn ich für die STASI arbeite, …

… dann nur um diese kennenzulernen.

wenn ich kriege führe, …

… dann nur, damit andere nicht noch schlimmere kriege führen.

so ist diese welt geworden.

besonders die deutsche welt: überall, wo man mitmacht, tut man neuerdings „gutes“, weil man ja die deutsche „idee der menschenrechte“ so auch exportiert.

dann sollten deutsche an allen folterungen der welt teilnehmen.

eben, dann werden die folterungen „milder“ und „menschenrechtlicher“ ausfallen.

selbst leute wie der hip-hop-sänger und mentor thomas d., die man früher als eher links und menschenrechtsorientiert sich dachte, … die bitten nun öffentlich darum, man möge den schützling (sänger roman lob) doch nicht immer nach den menschenrechten befragen, …

… sondern nach seiner musik.

deutsche verdienen am unrecht in der welt, …

… und nachher behaupten sie, das diene nur dem guten.

so sind die deutschen ja immer noch die größten waffenexporteure! man vergisst es.

auch das dürfte gutgeredet werden. die ganze unterhaltungsbranche um stefan raab und den NDR wird auch die waffenexporte noch gutreden.

die welt ist ein schmierenthetaer.

und das ESC-gelände total abgesperrt.

menschenrechte werden jeden tag beschmutzt, …

… aber die showbranche tut ja nur gutes, indem es die party in dikaturen … und mit diktatoren feiert.

ich bin nicht stolz, deutscher zu sein. die deutschen architekten bauen alles und jedes und überall. sie würden auch mit „menschenrechten“ bzw. „folterfleisch“ als material ihre häuser bauen. in china bauen sie ja auch so viel, diese deutschen architekten der menschenrechte.

ich bin nicht stolz, ein künstler zu sein. in diesen tagen nicht.

Dichtend lauscht KLAUSENS der Band „erdmöbel“

klau|s|ens, die „erdmöbel“ sind eine kölner band?

sie gelten jetzt als solche. köln ist eine stadt der zugereisten, wie wohl alle städte in diesen jahren … man vereint sich, man formt sich, man wird eine kölner band. (wo man geboren wurde, ist dann nicht mehr so wichtig.)

die erdmöbel sind nun beim plattenlabel edel. eine bekannte marke.

der „label-weg“ der band ist bestimmt interessant. und auch befragbarlichend.

befragbarlichend? kunstwort von dir?

hier ist der weg von CD zu CD. der weg von erdmöbel. (vorher gab es noch vorläuferbands der musiker. die tauchen hier nicht auf.)

1996 – Das Ende der Diät (NRW Records)
2000 – Erste Worte nach Bad mit Delfinen (NRW Records)
2000 – Erdmöbel versus Ekimas (NRW Records)
2003 – Altes Gasthaus Love (Tapete Records)
2004 – Fotoalbum (Tapete Records)
2005 – Für die nicht wissen wie (Tapete Records)
2007 – No.1 Hits (Columbia)
2010 – Krokus (Edel)
2011 – Retrospektive (Edel)

ich dachte, es müsste anders sein.

ich dachte auch: selbstvermarktung. so wie bei „wir sind helden“. (reklamation records) – aber bei erdmöbel lief es offenbar anders.

sie sind jetzt ein faktor. nach vielen, vielen jahren haben sie es wohl geschafft.

ihre musik hat etwas von verträumter düsternis und eine ironische melancholie. musik für städte und städter, aber auch die regentropfen auf dem land. (man erinnert sich immer auch an „element of crime“.)

wo haben sie gespielt? die „erdmöbel“?

beim tag der archive, 3.3.2012 in köln-porz-lind – quasi als spielende mahnung, wo doch das stadtarchiv köln 3 jahre zuvor einstürzte.

und nun spielten sie, während hinten der gefriertrockner lief?

es war eben jene halle, die wir aus dem fernsehen kennen. da machen sie die bücher wieder trocken und heile, wenn es denn geht. dafür haben sie auch spezialmaschinen. (und alles am oder gar im möbelhaus porta, die räumlichkeiten scheinen von porta angemietet.)

dann also erdmöbel.

die halle ist groß und war fast ganz leergeräumt.

wir haben LIVE gedichtet?

einer muss es ja tun. also zwei:
http://www.klausens.com/klausens-und-erdmoebel.htm

das ist gewiss wundersam: diese ungewöhnlichen texte von erdmöbel – und darauf dann noch unsere spezielle gedichttechnik setzen.

die welt ist per se wundersam und lässt sich auch nur wundernd ertragen. die sprache ermöglicht dies.

… und LIVE-zeichnungen.

die war von zuvor, von der wartezeit, bis gegen 14:45 uhr dann frau scho-antwerpes worte sprach, die stellvertretende oberbürgermeisterin von köln.

das letzte hast du wohl nur wegen dem weltfrauentag geschrieben.

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Bayreuth und Wagner und Lohengrin LIVE im Fernsehen sah KLAUSENS

klau|s|ens, du in bayreuth?

ja, also: nein.

ich denke da war diese oper namens „lohengrin“.

ich sah sie (nur) LIVE am fernsehen, zweitklausens. LIVE am fernsehen.

ach, ich verstehe, ich verstehe.

es ist der große aufbruch in und um den „grünen hügel“.

dass sie die dinger LIVE ausstrahlen, wo normale menschen keine karten bekommen? oder erst nach jahren?

erstmals wurde eine oper aus bayreuth LIVE ausgestrahlt, auf „arte“. und public viewing gab es in bayreuth zudem auch.

so also öffnet sich der ummunkelte palast.

sie gaben der öffentlichkeit „lohengrin“ in der inszenierung von hans neuenfels, wo menschen wie ratten sind. ach, die menschen.

bist du nicht selber einer?! ein mensch?

doch, doch, aber ist nicht jeder mensch fest davon überzeugt, so ganz anders zu sein … als die bösen und gemeinen und schwachen und hinterlistigen menschen? z.b. diese ortrud bei wagner. diese ortrud! was für eine gemeine und absichtsvolle person!

oh ja, oh ja.

siehste – sag ich doch. wir selber sehen uns besser und anders.

deshalb sehe ich gerne menschen wie ortrud. aber wieso verriet elsa dann den namen? von lohengrin? das geht doch nicht! sie machte ja alles kaputt! lohengrin sagte doch anfangs zu ihr:

„Nie sollst du mich befragen,
noch Wissens Sorge tragen,
woher ich kam der Fahrt,
noch wie mein Nam‘ und Art.“

aber sie hielt es nicht, sie schaffte es nicht. sie brachte es nicht! diese elsa! — ach so: noch ein gedicht? diesmal von uns vielleicht? LIVE?

OHMACHT

Wahn der Ruhe wisse
Wer du seist ein holder
Elsa-Mann hat seine Art
Vor dem der Ratten Schwert
Ich misse Tat im Wutvergrau’n
Des Zeichens starrer Atemlust

© Klau|s|ensĦķΩ7Klau’s’ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen., u.a. als Klau/s/ens oder KlauWAGNERsWAGNERens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben am 14.8.2011, Sonntag, am Fernseher, LIVE, auf „arte“ sendet man die Oper „Lohengrin“. Gegen 20:56 Uhr bis 20:57 Uhr MESZ. Es singen Lohengrin und Elsa. III. Akt.

Die Oper kam
Live von den Bayreuther Festspielen 2011: Richard Wagner: „Lohengrin“
Darsteller: Annette Dasch (Elsa von Brabant), Christian Tschelebiew (4. Edler), Georg Zeppenfeld (Heinrich der Vogler), Klaus Florian Vogt (Lohengrin), Petra Lang (Ortrud), Rainer Zaun (3. Edler), Samuel Youn (Der Heerrufer des Königs), Stefan Heibach (1. Edler), Jukka Rasilainen (Friedrich von Telramund), Willem Van der Heyden (2. Edler)
Chorleiter: Eberhard Friedrich
Kostüme: Reinhard von der Thannen
Dirigent: Andris Nelsons
Ausstattung: Reinhard von der Thannen
Inszenierung: Hans Neuenfels.

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Den Hybris-Stefan-Raab-deutschen ESC (European Song Contest) in der Esprit-Arena sieht KLAUSENS

klau|s|ens, du warst in düsseldorf?

gewiss, du doch auch, zweitklausens.

in der halle?

ja, in der ESPRIT-arena, die früher mal LTU-arena hieß. (je nachdem, wer gerade zahlt.)

dort also bei den 35.000 oder 36.000 zuschauern vor ort.

ja, genau da.

wie war diese veranstaltung?

sie war auf eine runde und harmonische art schön. eigentlich war fast alles zum besten.

was störte?

es störte die deutsche hybris (das deutsche wesen!) in person von stefan raab.

wie kam es dazu?

stefan raab hat diesen contest praktisch an sich gerissen, um sich selber zu produzieren und nochmals zu produzieren … im sinne von „selbstdarstellen“.

das gefiel dir nicht?

das gefiel uns beiden nicht, zweitklausens.

stefan raab bestritt schon das erste lied.

nein, er war ja auch zudem/zuvor/zugleich moderator an allen 3 tagen (es gab ja noch 2 halbfinals!), und das, obwohl er a) keine gute stimme hat und b) kein guter moderator ist und c) kein angemessenes englisch spricht. aber er wollte noch mehr.

und man ließ ihn.

der NDR hat alles zugelassen, alles. und ich denke, man hat deutschland so geschadet.

inwiefern?

es war zuviel an selbstinszenierung. stefan raab bestritt dann den ersten song, mit der these, lena könne diesen nicht singen, weil sie ja nochmals antrete. (normalerweise wird am anfang immer der siegertitel des letzten jahres nochmals gespielt.)

wozu führte das?

…, dass er selber sich echauffierte. er spielte nicht nur den siegertitel, sondern kotzte sich voll aus, bis hin zu der tatsache, dass er wie ein derwisch durch die halle lief, sogar selber noch schlagzeug spielte, wie ein psuedosuperentertainer, der gerade aus den USA entlaufen ist. völlig überdreht, völlig ichbezogen. von „bescheidener gastgeber“ keine spur.

aber lena kam dann doch am anfang dann doch auch noch.

gewiss, ein netter gag, sie sang ganz zum schluss noch den refrain mit, erschien also wie ein deus ex machina auf der bühne. aber eigentlich ging es um die ewige und andauernde selbstinszenierung jenes stefan raab. (deshalb durfte lena ja nur kurz. der scheinbare gag diente eigentlich nur der EGO-kiste des stefan raab.)

und die beiden anderen moderatorinnen, die frau engelke und die frau rakers?

beide gingen da natürlich dabei unter. frau rakers ist in principo eher blass und lieb, während anke engelke natürlich viele talente hat. aber raab riss vor diesen 120 millionen zuschauern an den fernsehern alles an sich.

das störte dich?

ich fand es völlig überzogen und übertrieben. das hat nichts mit „nettem gastgeber“ zu tun, sondern das ist eine ausgeburt deutscher hybris, hier in person von stefan raab, der sich produzieren und nochmals produzieren will. widerlich. dabei drückte er die eigentlich zentralen 25 gesangsbeiträge des abends in den hintergrund, weil er als erster auftretender der „große knaller“ sein wollte.

hat er nachher nich nochmals einen act gehabt?

gewiss, zusätzlich zu moderation mit den beiden frauen: später spielte er noch die europäische eurovisions-hymne (jene melodie aus dem präludium des te deum von marc-antoine charpentie) im stile von jimi hendrix jaulend auf der gitarre. lächerlich, abgegessen, tausendfach kopiert. dennoch: raab fand sich toll! herr raab wollte und wollte sich einfach produzieren. er will sich zu dem star/der ikone des ESC für alle zeiten machen: als sänger aufgetreten, als komponist, als macher, als moderator und als superact. so würde er sich gerne sehen.

dann hat dir die veranstaltung gefallen, aber nur dieser herr raab nicht?

so kann man es sagen, ja, ja: es wurde auch brav für alle geklatscht. und jeder gönnt aserbaidschan den sieg. gewiss. völkerfreundschaft in und durch europa. schöne idee, schöne sache. unpolitische politik!  toleranz, akzeptanz, den anderen was gönnen können! super!

wie war die atmosphäre ansonsten?

etwas kommerz, etwas völkerfreundschaft, und nicht so wild und ausgelassen, wie man sich das am fernseher denkt.

dann ist vieles auch fürs fernsehen inszeniert?

das ist ja oft so: die fans sind eher ruhig, machen fotos, aber dann kommt einer mit dem megaphon und ruft: „wir brauchen jetzt ganz viele von euch!“ dann sammelt man sich und das megaphon peitscht die leute hoch, weil gleich ein fernsehsender LIVE berichtet, dann „brandet jubel auf“, und die leute zuhause denken: superstimmung da vor ort!

aber vor ort war es nicht so.

doch, aber nur in dem einen moment, wo der jubel fürs fernsehen per megaphon inszeniert wurde. und die leute lassen sich ja gerne fremdbestimmen.

dann ist vieles wahr, aber doch nicht wahr.

so kann man es sagen. aber der kult lebt ja davon, dass es leute gibt, die den kult immer wieder neu herbeibeschwören. das ist der trick.

und stefan raab. ist der kult oder kultur?

ich würde sagen: raab ist banause, ein deutscher unangenehmer banause, der die welt (gegen den deren willen) „beglücken“ will und antideutschenklischees so noch mehr befestigt. raab schadet uns allen.

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Die TONTALENTE von Düsseldorf sieht und hört KLAUSENS

klau|s|ens, wieder mal eine casting-show?

diese wettbewerbe nehmen immer mehr zu, ein kulturphänomen.

warum nun in düsseldorf?

köln und bonn hatte schon talentwettbewerbe. düsseldorf noch nicht.

warum 2011?

weil der european song contest (ESC) in diesen tagen in düsseldorf stattfindet. da passt es doch ganz gut.

gab es eine jury?

gewiss, die jury muss immer sein. ohne jury geht es wohl nicht.

magst du das?

nein, mich stören eigentlich diese kommentare, aber bei dieser jury war es anders.

wieso?

weil die kommentare ganz kurz und knapp waren, und zudem etwas aufbauendes hatten. es war eine jury, die den wettbewerb nicht störte, sondern beförderte. es gab massig musik, und nur kurze knappe wortbeiträge. ideal gemacht.

wer saß in der jury?

tina müller von schwarzkopf, marketing … die geldgeberin quasi. dazu dieter falk, der schon bei popstars auf PRO 7 in der jury saß und der diesen wettbewerb in düsseldorf wohl angeregt hatte, dann bahar kizil, eine sängerin von monrose, eine band (die es nicht mehr gibt), die wiederum aus popstarts hervorgegangen war, wo dieter falk ja juror war, der dann auch monrose produzierte … und ein jan feddersen, ein fachjournalist. u.a. seit jahren vom und zum ESC. (der tanzte mit seinen langen und auch etwas bissigen kommentaren deutlich aus der reihe. er wollte „den lamby geben“.)

dann gehört also wieder alles mit allem zusammen.

so ist es ja oft. alle gehören zum geschäft, dann gibt es querkontakte und hiergrüße, und so kommt es dann zustande. dann die sponsoren, der event, der oberbürgermeister von düsseldorf, der auch anwesend war, an jenem 6.5.2011 in der TONHALLE in düsseldorf (und den preis übergab) … und schon steht der event.

inwiefern?

sie haben es sehr einfach geregelt. sendet eure beiträge ein. es gab also keine vorausscheidungen und vorkonzerte. nein, es gab nur die einsendung der beiträge, aus diesen 170 wurden dann wohl 30 vorausgesiebt, die sich dann wiederum die jury angehört hat, woraus dann 10 beiträge wurden, für diesen abend in der tonhalle, als LIVE-auftritte … und da gab es dann einen sieger.

TEILNEHMER ENDRUNDE TONTALENTE 2011

1. Adrian Pauly, spielte als Nr. 4

2. Dilek Doysak, spielte als Nr. 2

3. Feline Stepputat, spielte als Nr. 7

4. Felix Hein (SIEGER), spielte als Nr. 9

5. Korsakow, spielte als Nr. 10

6. Lichtecht, spielte als Nr. 1

7. Liquid Lightning, spielte als Nr. 8

8. Mars Saibert, spielte als Nr. 5

9. Miriam Suárez Argueta, spielte als Nr. 6

10. Swave, spielte als Nr. 3

fandest du das richtig?

nein, denn es gab diverse genres durcheinander, diverse altersgruppen, dann solokünstler und bands, also in dieser vielfalt sich nur für eine/n zu entscheiden, das fand ich doch ungut. so gab es eine sehr junge schüler/-innenband namens LICHTECHT, die waren sehr gut, aber eben jung und noch nicht so professionell wie die ganz erfahrenen, also: EIN preis ist da ungerecht, weil ungleiche voraussetzungen über einen kamm geschert/geschoren werden. die BERLINALE hat auch nicht nur einen preis,

meinst du?

ich weiß es doch nicht. es gewann dann ein junger mann, felix hein, noch schüler, der den song „GRENADE“ von bruno mars gecovert hat. das war ungewöhnlich. felix hein hat zwar überaus beeindruckend seine sache gemacht, intensivst gesungen … aber er hat doch gecovert, während andere ja mit eigenen stücken aufliefen.

felix hein also.

gewiss, der ist überraschend der sieger. und es war wohl sein erster auftritt vor publikum. gitarre spielt er erst seit zwei jahren.

und die anderen?

da waren ganze bands am start, auch solche die fans mit postern und schreiereien organisiert hatten. oder solche, die riesige ballons ins publikum warfen. alles das gab es. felix hein hat aber gewonnen.

wer durfte abstimmen?

wenn ich das richtig verstanden habe: 1 drittel die jury, 1 drittel online die hörer von ANTENNE DÜSSELDORF und 1 drittel die menschen aus dem saal, also die zuschauer der tonhalle, die dann SMS abschicken durften.

und es hat gefallen?

mir hat dieser abend viel besser gefallen als manches konzert von profis. es steckte in allem immer eine gewisse überraschung … und es war auch schön zu beobachten, wie diese menschen dann auf der bühne mit der herausforderung umgingen.

dieter falk?

ja, ja, der spielte auch, sogar mit seinen zwei söhnen, aber außerhalb des wettbewerbs. oder bahar kizil, die sang auch, auch außerhalb des wettbewerbs. ein schauspieler wie mars saibert ( den man von RTL kennt, von einer soap … oder auch nicht), der trat innerhalb des wettbewerbes an.

wie war die atmosphäre?

ich muss sagen: ganz anders als diese schreckliche show DSDS auf RTL.

wieso?

dort hat man das gefühl, dass eine ganze bestimmte zielschiene ausgewählt wird, um ein ganz bestimmtes publikum zu bedienen. bei vielen scheint ja SLUM ein muss zu sein, um zu RTL gelangen zu dürfen. diese RTL-sendung wird künstlich proletarisiert, auch durch die teils widerwärtigen wortbeiträge von dieter bohlen.

und in düsseldorf?

da ist es genau umgekehrt: du hast das gefühl, dass kaum ein arbeitersohn auf der bühne steht. ein problem, aber andersherum! man sieht eine ganz andere soziale schicht auf der bühne. düsseldorf ist eben düsseldorf, oder zumindest in diesem songcontest. es muss auffallen, dass bestimmte ausländergruppen in diesem wettbewerb nicht vorhanden waren. man hat sie entweder nicht angesprochen oder sie fühlten sich nicht angesprochen. oder sie sollten ausgeschlossen werden. also RTL ganz umgekehrt.

dann gibt es also zwischen DSDS und TONTALENTE einen echten klassenunterschied?

vielleicht nennen wir es schichtenunterschied. aber solche dinge sind schon auffällig: da das überproletarische und hier das doch eher brave und bürgerliche. in diesen kontrasten bewegt sich das casting der welt.

ich würde, wenn ich casting mache, als voraussetzung ausgeben: man muss tätowiert sein, um auf die bühne zu kommen.

das ist eine kluge idee.

ich denke, wer nicht tätowiert ist, hat ab sofort nichts mehr auf einer bühne verloren.

und was ist dann mit lena? ESC? finale? 14.5.?

lena hat eine tätowierung auf dem arm im innenarmbereich.

und felix hein, der bei TONTALENTE gewann?

das wissen wir nicht. sollte er nicht tätowiert sein, müsste man ihm den preis im nachhinein aberkennen.

gibt es denn LIVE-gedichte, zweitklausens?

ja, hier:

http://www.klausens.com/klausens-und-die-tontalente-in-duesseldorf.htm

sind die denn tätowiert?

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Den Ostersonntag erlebt KLAUSENS in einer evangelischen Johanneskirche zu Düsseldorf

klau|s|ens, ostern! der herr ist auferstanden, freue dich.

ach, wenn es so einfach wäre.

was ist daran schwer?

die christen schaffen es nicht. zumindest die hier in deutschland.

sie freuen sich nicht?

nein, wenn man ihren gottesdienst anschaut.

du meinst den papst?

der war in rom. auch da: sehr verhalten. kaum freude.

was sahst du?

ich sah LIVE den gottesdienst in der johanneskirche in düsseldorf. vor ort.

diese stadtkirche? in der woche immer geöffnet? mit dem café vorne dran? martin-luther-platz?

ja, genau die. und heute sprach dort nikolaus schneider.

der präses?

genau der. chef der rheinischen landeskirche (also: „der evangelischen kirche im rheinland“). chef für die evangelen im rheinland und darüberhinaus, weil der „herrschafts“-bezirk doch groß ist. und auch chef der/des EKD: „vorsitzender des rates der evangelischen kirche in deutschland“. der höchste evangelist in deutschland. der nach-käßmann. also der, der nach margot kam.

der sprach?

der hielt die predigt. die lithurgie hielt pfarrer hans lücke.

aber diese stadtkirche da, in düsseldorf, am martin-luther-platz, das ist doch eine der großen wichtigen kirchen.

das kann man so sagen. für evangelen eine der bekannteren. gewiss.

und keine freude?

ich erlebte keine freude. nichts. in den worten wurde davon geredet, auch vom sieg über den tod, und abendmahl feierten sie auch. aber von freude sah und merkte ich nichts. die ausgewählten kirchenlieder zum mitsingen klangen auch nicht freudvoll.

so ist die evangelische kirche?

man muss es annehmen, weil ja der präses dort sprach. wo der präses spricht, „ist kirche“.

dann weiß diese kirche nicht, wofür sie da ist?

sie werden es wissen, gewiss. aber zum freuen sind sie offenbar nicht da.

gut, dass du es jetzt weißt.

ich wusste es immer schon, ich wollte es aber nochmals von höchster stelle bestätigt bekommen.

vom chef des rates der EKD, der evangelischen kirchen in deutschland? von nikolaus schneider?

das schlimme ist: sie merken es gar nicht. es fällt ihnen nicht auf, dass sie sich nicht freuen können. dabei war sonne genug da, die kirche ist von innen sehr weiß und sehr hell, der organist, herr abendroth, spielte sehr gut auf, da war auch eine liebliche sängerin. es war also alles bereitet … für die freude. (es fehlte allerdings der posaunenchor. der fehlte. und alles andere. das fehlte auch.)

die evangelen schaffen es nicht. in deutschland zumindest.

ich denke in nord- und westeuropa. und die wenigen im süden … die schaffen es wohl auch nicht. aber die katholiken, die auch nicht. es ist ein jammer. keine freude!

dafür ist der jesus gestorben!

eben. und nachher freut sich keiner, dass er wiederauferstanden ist.

aber es wird doch immer gesagt.

eben: es wird nur gesagt. mehr ist es nicht. das wort gottes. nur das.

### Osterbotschaft 2011 des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Präses Nikolaus Schneider

„Zusage für ein anderes Leben“

24. April 2011

Logo der EKD Ostern ist das Fest der Freude und des Jubels. Aus Dunkel wird Licht – das ist die alte Erfahrung der Christenheit. Sie steht am Anfang des christlichen Glaubens. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus von den Toten aufgeweckt. Das ist der Grund unserer Hoffnung und unserer Freude: Eine Macht, die Licht bringt in das Leben und die Hoffnung auf die Durchsetzung dieser Zusage Gottes am Ende aller Zeiten.
Wenn wir uns also heute an das Vergangene erinnern, dann so, dass Gottes Zusage jetzt gegenwärtig wird. Wie sehr wir der Zusage Gottes bedürfen, haben wir in den letzten Wochen erlebt. Die Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan hat uns vor Augen geführt, wie sehr unsere Welt von Todesmächten bedroht ist.

Die Osterbotschaft besagt aber auch, dass die Auferstehung Jesu Macht haben kann für jedes Christenleben. Gottes Zusage will Menschen auch anstiften, in dieser Welt für ein nachhaltiges Leben einzutreten. Daher begrüße ich es sehr, dass auch in unserem Land nun umgedacht wird in Sachen Zukunft der Energieversorgung. Gottes Zusage ermutigt Menschen, ein anderes Leben zu führen. Und das müssen wir auch, wenn wir es mit dem Ausstieg aus der Atomtechnologie ernst meinen. Eine spürbare Änderung des Lebensstils besonders in unseren reichen Ländern ist unvermeidbar, denn die Ressourcen der Erde sind begrenzt. Wer sich der Befreiung zum Leben durch Jesus anvertraut, der muss sich für ein nachhaltiges Leben auf Gottes Welt einsetzen!

Wie soll das gehen? Über die konkreten politischen Maßnahmen, die anstehen, gibt es verschiedene Auffassungen. Entscheidend aber ist, dass sich die Bereitschaft, ja der Geist eines ehrlichen Wandels Bahn bricht. Die Kraft des Osterglaubens, der von der Überwindung der Todesmächte zeugt, kann Stärke, Mut und Ausdauer verleihen, konkrete Wege zur Umkehr zu finden. Denn wo die Osterbotschaft gehört wird ist die Lebenshoffnung größer als die Todesangst. Wo die Osterbotschaft angenommen wird, hat der Tod keine letzte Macht mehr.
Die Kraft des Osterglaubens, der von der Überwindung der Todesmächte durch Gott zeugt, möge uns Stärke, Mut und Ausdauer verleihen, konkrete Wege zur Umkehr zu finden, die nötig sind. Denn seit Ostern haben sich Vorzeichen der Welt geändert. Für immer. Gott sei Dank dafür!

Für die Richtigkeit:
Pressestelle der EKD,
Silke Römhild

Hannover, 22. April 2011 ###

QUELLE http://www.ekd.de/presse/pm91_2011_osterbotschaft_rv.html

http://www.klausens.com/klausens-und-praeses-nikolaus-schneider.htm

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Nachtrag von KLAUSENS zu „Unser Song für Deutschland“ mit Lena Meyer-Landrut

klau|s|ens, was wolltest du noch nachtragen, zu diesem wettbewerb?

zusätzlich zu dem, was ich gestern schrieb?

ja.

eigentlich nur noch 3 LIVE-gedichte.

dann, bitte. mach!

also:

FALSE

Thick boy teach me
The teenage girl
To do the things
We do for you
In blue moon
True

LIVE geschrieben, vor Ort im Studio Schanzenstr., Köln, Mülheim, bei der LIVE-Sendung „Unser Song für Deutschland“, 7.2.2011, Montag, um 20:55 Uhr, ausgestrahlt auf PRO7. LIVE gerade zum Gesang von Lena. (Das Teenage-Lied wird nicht weiterkommen.) In der Jury saßen heute Anke Engelke, Joy Denalane, Stefan Raab, Moderation Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel. Gesang ausschließlich Lena Meyer-Landrut.

QUALI

Wir müssen uns
Qualizifieren
Qualifizipieren
Qualiziffierenpieren
Qualpipizzikatieren
Qualkifikkatizieren
Qualpizettierenfieren
Qualzifikatieren
Oder auch mit Menschen

LIVE geschrieben, vor Ort im Studio Schanzenstr., Köln, Mülheim, bei der LIVE-Sendung „Unser Song für Deutschland“, 7.2.2011, Montag, um 21:26 Uhr plus 20:22 Uhr, ausgestrahlt auf PRO7. In der Jury saßen heute Anke Engelke, Joy Denalane, Stefan Raab, Moderation Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel. Gesang ausschließlich Lena Meyer-Landrut. Es versprach sich gerade Sabine Heinrich mit dem Wort „qualifizieren“ zu „qualizifieren“, woraufhin Klau|s|ens das spontan fortsetzte.

SÜSSES ZÄRTLICHKEITSGEDICHT

Umarmelade
Mich mal

LIVE geschrieben, vor Ort im Studio Schanzenstr., Köln, Mülheim, bei der LIVE-Sendung „Unser Song für Deutschland“, 7.2.2011, Montag, um 21:58 Uhr, ausgestrahlt auf PRO7. In der Jury saßen heute Anke Engelke, Joy Denalane, Stefan Raab, Moderation Sabine Heinrich und Matthias Opdenhövel. Gesang ausschließlich Lena Meyer-Landrut. Anke Engelke fordert Raab auf, sie zu umarmen, woraufhin Stefan Raab das macht, aber von ihr dann demonstrativ abgewiesen wird. (Eine der Spielereien von Engelke, die sich zuvor schon mal umarmen ließ, dann aber dabei hinter dem Rücken von Raab jeweils die beiden Stinkefinger dem Publikum zeigte, der nicht ahnte, wie er „bespielt“ wurde.) Klau|s|ens schuf aber aus der Kombi „umarmen“ und der von ihm gedachten „Marmelade“ etwas gänzliches Neues in dieser Situation.

und sonst?

ich meine, es hat schon genug kritik gegeben, an dieser vorauswahl, an allem, an raab. auch von uns. für heute wollen wir schweigen. wir schließen mit einer zeichnung, die schlicht „lena meyer-landrut“ heißt.

du weißt, dass sie ihren charakter ändern wird?

ja, leider, sehr bald: wer in solchen mechanismen aufgerieben wird, muss sich dem apparat nahezu zwangsläufig anpassen. es überlebt selten etwas gutes in schlechtem.

und wann wird aus den nun übriggebliebenen songs das siegerlied ermittelt werden?

am 18.2.2011, in der ARD.

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Die Erbsenzähler-Symphonie macht und veröffentlicht KLAUSENS

klau|s|ens, ein stück über die erbsenzähler? auf CD?

die erbsenzähler sind eine bevölkerungsgruppe, die mir immer wieder aufstößt.

oho, das geht mir doch auch so.

jeder mensch hat bevölkerungsgruppen, die einem immer wieder aufstoßen. bei mir gehören die erbsenzähler dazu.

und deshalb hast du eine symphonie zu diesem thema gemacht?

diese „symphonie“ ist natürlich ironisch zu verstehen. eigentlich ist es eher ein gleichförmiges werk. http://www.klausens.com/erbsenzaehler-symphonie.htm

was passiert?

es gibt verschiedene tonspuren, und zwar tonspuren des zählens, dann tonspuren der erbsen, die in einen topf fallen (zum zwecke des zählens bzw. gezählt werdens) – und es gibt noch eine tonspur mit einem einzigen wort, welches man dann erst ganz am ende richtig versteht.

das alles wurde gemischt?

diese spuren wurden auch gedoppelt, verändert zusammengesetzt, und alles wurde dann zu einem klangbrei gemischt, der sich „erbsenzähler-symphonie“ nun nennt.

und der schöpfer bist du?

der schöpfer ist klau|s|ens alias klausens alias zweitklausens. jener mehrdeutige mensch also.

darf man gratulieren?

aber ja doch, denn die audio-CD ist genau an dem tag erschienen, als die bundespräsidentenwahl von herrn wulff war.

die wahl mit den drei wahlgängen?

genau die, zweitklausens.

soll die CD dann auch noch ein bissiger kommentar auf freie, geheime wahlen in der bundesrepublik sein?

eher wohl nicht. der zufall wollte es aber, dass die bundespräsidentenwahl von christian wulff und das erscheinen der erbsenzähler-symphonie auf den selben tag fielen.

oho!

wieso „oho!“?

damit ist die CD „erbsenzähler-symphonie“ wie eine art prüfstein, der auf der gesamten noch vor christian wulffs liegenden amtszeit liegt.

das stimmt ja! oder ein damoklesschwert.

wie soll eine CD ein schwert sein?

und wie soll eine CD ein stein sein, wie du zuvor meintest?

lass‘ den dummen streit. die menschen werden schon wissen, was wir wirklich meinen.

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Über Vuvuzelas schreibt KLAUSENS, weil alle es tun

klau|s|ens, es ist eine inflation von „vuvuzela“ und „vuvuzelas“.

ja, es ist erstaunlich: überall nur dieses thema.

keine sendung, die nicht mit dieser anmoderiert wird.

oder abmoderiert.

alle müssen hineintuten.

sie machen wettbewerbe. spielen choräle, fahren zu musikhochschulen.

sie testen den lärm.

über 100 dezibel. schlimmer als eine schlagbohrmaschine.

auch 112 dezibel habe ich schon gelesen.

sie testen so und so. einer bläst so, der andere bläst so.

sie lassen auch bläser bei der philharmonie ran.

oder alphornbläser.

sie wedeln damit.

sie haben die auch umhängen.

ohne vuvuzela geht in diesen tagen nichts. sie liegt zumindest herum und wird auch noch eingeblendet.

die vuvuzela wäre das ideal objekt, um die instrumentarien des journalismus durchzuspielen.

alle fahren auf dieses ding ab.

eben: und nun müsste mal einer oder eine untersuchen, wann und wie und wie oft die vuvuzela in welchem zusammenhang im fernsehn kam.

welche „ideen“ der umsetzung wie oft vertreten sind.

und in blog(g)s.

ich sagte ja: alle welt. also müssen auch wir über die vuvuzela schreiben.

ist das wie ein innerer zwang?

das kannst du so sagen, ja, ja. es ist wie ein innerer zwang.

toll! und man kann sich dem nicht entziehen.

nein, auch wir nicht.

ist die vuvuzela denn schön, vom klang?

also, was ich am fernseher erlebe, ist ein art dauerton von lautem lärm, der sich immer gleich anhört. es ist das gemix vieler einzeltöne, die ansetzen und absetzen, aber im resultat wird es zum dauerton oder dauerlärm.

das ist so, wie wie wenn du an der autobahn wohnst.

ja, genau das. nix von erotisierenden schlachtgesängen. nur noch dauerlärm. – übrigens hat man in köln die vuvuzelas ja für das public viewing verboten.

danke! welche gnade!

aber da rief ein mann beim WDR an und sagte sehr richtig: und was ist mit diesen druckluft-sirenen? also die sirenen, wo die kleine gasspraydose dranhängt?

und?

die sind nicht verboten, aber die sind noch lauter als die vuvuzelas.

nur nicht so häufig.

das stimmt. vielleicht liegt es am preis. findige unternehmer werden nun diese druckluftsirenen in südafrika einführen, statt der vuvuzelas.

stimmt: das brächte geld für die hersteller, den die dosen sind schneller „alle“, als eine vuvuzela kaputt.

und auch für die ohrenärzte!

stimmt: wie konnte ich die ohrenärzte vergessen?!

du siehst also, einer profitiert immer.

und von diesem millionsten vuvuzela-beitrag?

… profitieren die doofen, aber auch die klugen.

und die blog(g)-eintrags-verkäufer! auch die!

gibt es die denn?

ich weiß nicht! aber warum sollte sie es nicht geben können. als schriftsteller erscheint einem doch alles möglich und unmöglich.

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