Archiv der Kategorie: herbstgedicht

klau|s|ens sieht den endsommerherbst nun gehen – www.klausens.com

klau|s|ens, was denn nun?

die sonne wird nun gehen, die warmen temperaturen am tag auch. alles vorbei.

und was ereignet sich dann?

dieser kleine untergang, den wir herbst nennen, bevor der große untergang namens winter kommt.

so siehst du die welt?

nein, die jahreszeiten.

was haben die dir denn getan?

nichts, aber der sommer geht nun endgültig. die sonne geht ja sowieso immer früher unter.

aber dann hätten wir ja nun ein leben ohne sonne.

im übertragenen sinne: ja. die menschen hoffen dann auf den goldenen oktober und solcherlei dinge.

der sommer aber ist futsch.

vom kalender ist er sowieso bereits futsch, aber die erkenntnis, dass es so ist: die ist ja auch so schmerzlich.

DEIN SOMMERFUTSCH AM MEER

Die letzten Strahlen
In den Sand geschmissen

Noch einmal an der Haut gepiekst

Dann war auch dieses Jahr verschlissen
Die nächsten Quallen branden auf

Bis du ’nen neuen Ärger kriegst … Ja, immer ist doch KRIEG!

Klau|s|ens, 29.9.2016, Donnerstag, gegen 8:52 Uhr bis 9:02 Uhr MESZ.

sollten es nicht qualen sein? statt quallen?

warst du denn am meer?

für dieses gedicht? extra ans meer? wo doch der sommer nun endgültig von dannen zieht?

ich ja auch nicht.

28-9-2016-zu-klausens-zeichnung-bonn-oberkassel-27-9-2016

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klau|s|ens macht matschcollage und herbstgedicht in der sonne – www.klausens.com

klau|s|ens, VW schwelt weiter. andere themen auch. flüchtlinge geraten einander. die FIFA bricht und bricht …

gewiss, aber der mensch hat ja auch seine private seite.

wie äußert sich diese?

er tritt frei und fröhlich hinaus in den herbst (natürlich nur, sofern die sonne scheint), ergießt sich in der und an die natur, macht fotos, schreibt, schaut, lacht, erkundet die welt, denkt … und vergisst die sorgen der menschen.

schön.

finde ich auch.

das gedicht zum matsch?

es gibt eine matschcollage und ein herbstwandergedicht, beides. – aber erst das spontane gedicht:

AUF DER KUPPE

Zu Füßen Salatblätter
In Pflanzen auf Löß
Oder Mutters Boden
In der Sonne auf
Hitze gedämpft den
Herbst gerade jetzt

Anzulächeln ist

Keine Stärke sondern
Humanum est auch
Wenn ein Vöglein
Käuzt wie man
Immer das auch
Nennen zu tutet

Copyright KLAUSENS in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau|s|ens oder Klau-s-ens oder KlauHERBSTsHERBST am 27.9.2015, Sonntag, geschrieben von ca. 16:00 Uhr bis 16:02 Uhr MESZ, auf freiem Felde, östlich-seitlich neben Vinxel und dem Versuchsgut Frankenforst.

und nun die matschcollage, denn nass ist es im herbst ja auch.

klausens-collage-kunstfoto-matsch-27-9-2015-96-dpi

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klau|s|ens weiß um den heutigen herbstbeginn – www.klausens.com

klau|s|ens, was du immer alles weißt.

kam im radio. aber guck doch aus dem fenster!

was ist denn da?

gräue. also herbst.

so siehst du also den herbst!

ich sehe den wechsel von sommer zu herbst als gräue. ist das schlimm?

nein, aber es kommen doch noch die schönen blätter, die so schön dann fallen, in diesen schönen farben.

ich sehe nur das gräuliche vom grau. also: es ist herbst.

und nun?

man könnte wieder mal ein gedicht schreiben.

welches?

ALSO ES IST HERBST

Wir gucken auf diese Gräue
Und denken an jene Stümpfe
Der Bäume die an vergangene
Kriege erinnern wo sie noch
Darauf brannten mit der Sonne
Der Haut nur Wunden des immer
Jämmerlichen zu- und anzufügen
Weinen nun eher vollgeschmierte
Blätter stets bleicher Dichter

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen,
am Samstag, 22.9.2012, gegen 10:50 MESZ, Königswinter-Oberdollendorf

und das kunstwerk?

das heißt: „Ein Ausdruck von Herbst“, es entstand am 21.9.2012 und am 22.9.2012.

und die erde? wann erschuf man die? vor oder nach dem herbst?

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Wieder einem Herbstgedicht, dieser KLAUSENS

klau|s|ens, wieder ein herbstgedicht? wird das nicht ein bisschen viel?

der herbst kommt und geht, immer wieder. also brauchen wir auch immer wieder herbstgedichte.

wenn du meinst.

ja, ich meine, zweitklausens. also:

IMMER WIEDER: DIESER HERBST UND SEINE VERSAGUNG

Er kommt und geht
Von dannen und von
Hinnen um uns mit
Faden bleichen Blättern
Immer wieder gierig neu
Vielleicht noch zu
gewinnen

Für das garstig
Alte Spiel des Nieder
___________________Fallens
Was mir heutgesternbaldigst
In der entseelten Form des Lallens
Wirklich nicht gefallen will
Auch nicht im Immer-wieder-Stil

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau-s-ens oder Klau!s!ens oder Klau~s~ens, am Freitag, 25.9.2009, Königswinter-Oberdollendorf
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Herbstgedicht zur Klimakatastrophe von KLAUSENS

du, klau|s|ens, was nun?

die klimakatastrophe?

ja, ja, klimamenschen haben sich doch gestern geäußert.

inwiefern?

das eis schmilzt: „Erderwärmung und Klimawandel schreiten nach neuen Berechnungen von Wissenschaftlern viel schneller voran als bisher befürchtet. Das teilten der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Professor Hans Joachim Schellnhuber, und der Hamburger Meteorologe Jochem Marotzke am Donnerstag in Berlin mit.“

das wissen wir doch.

sicher, sicher, aber schneller, als erwartet.

noch schneller?

es wird immer schneller. nicht geschätzte 60 cm mehr wasserstand, also meeresspiegel, sondern sogar 1 meter – bis ende des jahrhunderts.

warum?

u.a. wegen dem vielen ruß, z.b. aus china.

und was macht der?

der legt sich aufs eis, oder in die luft. und dann wird es noch schneller weich. das eis. irgendwie so.

bist du immer so ungenau!

die welt ist so komplex!

ich habe gehört, du hast noch kein buch vom nobelpreisträger für literatur.

ich weiß, ich weiß – aber reich-ranicky soll es ähnlich ergehen.

aha – also kein grund zur sorge.

nein, nein, jean-marie gustave le clézio werden wir auch noch lesen, oder auch nicht.

und das klima? und die aktien? und der herbst?

es ist grauslich – aber wir deutschen finden ja alles so schnell grauslich. wir romantisieren den schrecken.

und dein gedicht?

… wäre dieses:

Herbst-Schmelz-Gedicht

Nichts kann uns heut‘ noch schrecken:
Der Börsenfall? Es war ja alles schon mal da!
Zudem: Es schmilzt die Welt an allen Ecken,
Am nord’gen Pol und gletschernd am Himalaya!
Selbst Vater Herbst umkreiset müd‘ das flatternd‘ Blatt,

Ach ja: Nichts weiß wahrwirklich was in uns zu wecken!
Und ich verbrauch‘ beim Schreiben sicher zuviel Watt,
Sodass selbst Dichter werden fahl vom hohen Strom,
Wie Alltagszecken, bis endlich all das Leben biodieselnd matt
Gen Hölles süßen Himmel Aktien schiffend abwärts fahr‘.

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibweisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau$s$ens oder KlausEISsEISens

weitere herbstgedichte:
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