Archiv der Kategorie: Ironie

klau|s|ens schreibt text zu den gern bizarren füll-informationen von fußballkommentatoren … wie bei béla réthy – www.klausens.com

klau|s|ens, sie reden gerne.

und sie reden gerne viel.

man müsste bei jedem kommentator die durchschnittliche redezeit bezogen auf die spielminuten abgleichen.

das wären schlimme ergebnisse. in den sendern lässt man alles geschehen! die dürfen reden, bis die spucke an den wolken klebt.

niemand tut etwas dagegen: es gibt kommentatoren, die quatschen das ganze spiel zu.

fußball geht regelrecht unter, weil nur noch rumgequatscht wird. die stimme quatscht die spannung weg. (man nehme den herrn bartels von der ARD, man nehme mal den! dessen redeanteil bezogen auf die spielzeit dürfte schon bei 90 % liegen.)

und dann gibt es kommentatoren, die sind immer top vorbereitet.

die wissen alles, kennen jeden grashalm, jedes atom … aus der geschichte der fußballer.

das nimmt dann bizarre züge an. übertopp! – béla réthy vom ZDF ist so einer.

deshalb schrieben wir gestern spontan diesen kurzen text:

FUSSBALLKOMMENTARUNG UND INORMATIONSBEMÜHUNG
– Hymnus Rethy Belaruss –

Binebo
(Sein Vater war mit, so meldete die Zeitung „Nuit“, 17 jüngster belgischer Meisterschüler im Metzgerhandwerk.)

Zerba
(Dessen Schwester ja in München wohnt, aber in Augsburg als Shopkeeperin arbeitet.)

Ginsling
(Mit 4 hat er sein erstes Tor geschossen, damals in der H-Jugend von Bluthorst Rosenheim.)

Spenckzoz
(Der immer wieder mit Jonny Cash verwechselt wird und auch schon ein Playback eingesungen hat.)

Rilolin
(Ihm sagt man nach, dass er nur in Bettwäsche schläft, die mit Papst-Konterfei bedruckt ist.)

Schräsiner
(Seine Mutter soll mit Woody Allen vor der Kamera gestanden haben. Sie spielte eine Eisverkäuferin, 1993 war das, allerdings nur 10 Sekunden der Szene kamen in den Film.)

Arkez
(Dessen Sohn mittlerweile eine Trainerlizenz im Bosseln erworben hat.)

Tschechmanz
(Seine Vision ist eine Welt ohne Autos; er soll ein Motorrad auf dem Hinterteil als Tattoo mit sich tragen, wollen Eingeweihte wissen.)

Bretsch
(Er soll seinen Opa geohrfeigt haben, als der ihn in einer Handballmannschaft anmeldete. Es hat offenbar genützt. Im Fußball wurde er bekanntlich Vizeweltmeister.)

Jaden-Smith
(Ihm geht bei 2 Sprints schon mal die Luft aus. Vielleicht ist das der Grund, dass er vor 8 Jahren eine Fahrradschlauchfabrik gekauft hat.)

Akabia
(Nimmt die Dinge gern in die Hand, sagt er. Wochenends soll man ihn oft auf dem Fischmarkt von Bordeaux finden, als Verkäufer selbst geräucherter Aale.)

Franzaise-Dumand
(Gibt alles, auch sein letztes Hemd, behaupten die Mannschaftskollegen. Laut Legende fährt er immer wieder nach Lourdes und verteilt Adidas-T-Shirts an die Pilger.)

Brillar
(Seine Großtante betreibt im Tschechischen Skirrz ein Eiscafé. Erfolgreich, wie er noch stolz vor einer Woche erzählte.)

Zellst
(Dessen Tochter mittlerweile als Model arbeitet. Sie soll im letzten VW-Spot nicht auf, sondern unter der Motorhaube gelegen haben. Das Auto hat sich schon 2 Millionen mal verkauft.)

Bülan
(Zusammen mit dem Bruder Ogdan organisiert er Segeltouren in der Ägäis. Nach einem missglückten Wendemanöver 2016 fiel er allerdings ins Wasser und wäre fast ertrunken.)

Wilich
(Übrigens: Der Spieler mit den meisten Titeln heute auf dem Platz. Allein 5 x Karnevalsprinz in Bitburg. „Titelsucht“ hat ihm noch Müller-Hofart diagnostiziert.)

Selchur
(Einer der Gläubigsten auf dem Feld. Seine immer wieder auftretenden Rückenbeschwerden sollen vom Beten kommen, behaupten seine Bosse.)

Hillbar
(Brach sich 2016 das Bein, aber 2017 den Arm. Zeitgleich hat sich seine Ehefrau, auch 2017, den Daumen ausgerenkt. Ein Knochentyp, eine Knochenfamilie.)

Beb Bab Po
(Rannte mal 1 Woche durch den Senegal. Das alles im Wahlkampf von Ze-Bu, der dann als Linienrichter bei der WM 2008 das Tor von Burney im Spiel Island gegen Shanghai nicht gegeben hatte.)

Fohlmann
(Seine Schwiegermutter soll bei jedem Spiel dabei sein, mit selbst gehäkeltem Rostockschal.)

Klausens, genannt Gugu
(Wusste nicht mehr weiter, stand vor dem leeren Blatt Tor. Wurde dann als Fußballtexter direkt nach Spielschluss abberufen, vom DFZeh-Präsidenten Nagel.)

Copyright Klausens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u. a. als Klau/s/ens oder KlauFUSSsBALLens oder KlauZDFsZDFens, LIVE am 11.4.2018, zum Spiel Bayern München gegen Sevilla, Champions League, Kommentator des Spiels: Béla Réthy. Zwischen 21:10 Uhr und 21:30 Uhr MESZ zügig niedergeschrieben.)

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klau|s|ens erfindet den neuen tattoo-trend des einkaufszettels auf der haut – www.klausens.com

klau|s|ens, mit den tattoos ist keine ende absehbar.

ich weiß: die menschen sind nicht zu retten! besonders verdammt junge, die dann ewig mit dem murks rumlaufen müssen.

da muss dann der hund in die haut, als face. oder als text.

auch das baby, vielleicht die urgroßmutter: als gesicht, als text, als beides. daten hinzu.

und es gibt echte texte auf der haut.

ach ja: allerlei texte und zitate, dann gerne in verschnörkelten schriften, schreibschriften aller art. gerne auch was in englisch. (bei den frauen auch auf den busen drauf.)

das ganze sieht dann angeblich noch „künstlerisch“ aus.

oha, oha, der mensch als buch.

ja, sicher, man könnte sich ein ganzes buch in die haut stechen lassen und dann so rumlaufen.

eine schöne kunstaktion. (gibt es das schon? buch komplett? in die haut? – sonst wäre die idee als erste ja von mir! kunstwerk auf dem rücken gibt es ja bereits.)

würdest du dich dafür hergeben? für den text in die haut? das ganze buch?

nein, bin ich denn vollkommen bekloppt? oder wie? oder was?

du rufst aber heute einen neuen trend aus.

ja, sicher: da die menschheit so sinnlos bescheuert sein will, mit dem sinnlosen tätowieren, sollte man den lechzenden menschen auch neue anregungen geben.

du schlägst nun den einkaufszettel vor. in die haut. tätowiert.

sicher: eintätowiert in die haut, was man immer wieder braucht, immer wieder isst, immer wieder trinkt … und auch drogerieartikel. alles. rein in den körper. ritz, ritz, forever.

und wie ght es dann?

ich mache mir meine übliche liste, lasse mir die dann in schreibschrift eintätowieren – und im geschäft ziehe ich danach immer schnell mal mein hemd hoch, damit es die verkäuferin sieht.

das aber macht nur sinn im tante-emma-laden, weil wir doch in den supermärkten alles selber einkaufen.

ist das so?

aber sicher!

das sollte aber meiner neuen tattoobewegung dennoch nicht schaden können.

da liegst du richtig. in dieser tattoo“bewegung“ gibt es so viel dummheit, so viele absurditäten, so viele unverstehbare, aber dennoch reale dinge … da sollte sich der „einkaufszettel auf der haut“ schnell durchsetzen, trotz supermarkt und selbstbedienung.

danke, dass du mich verstehst. außerdem könnte ich das tattoo bei den castings für „deutschland sucht den superstar“ vorzeigen. vielleicht bringt es mich da weiter.

bestimmt wird es so sein, bestimmt. einkaufszettel-tattos sind so hip, dass dieter bohlen dass bestimmt „super“ finden wird. auch fußballer wollen die nun bestimmt haben. diese coolen shopping-tattoos.

es tut mir übrigens gut, so viel verständnis und „support“ bei dir zu finden.

„support“ könnest du noch zusätzlich auf eine pobacke machen, übrigens. (schadet doch nix!)

klausens erfindet den neuen tattoo-trend des einkaufszettels auf der haut 19-3-2018

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klau|s|ens hält immer zu der mannschaft mit dem niedrigeren kaderwert – zum beispiel zu der mit „nur“ 800 millionen – www.klausens.com

klau|s|ens, der sport ist ja de facto zerstört.

wegen des dopings?

das auch, aber ich meine jetzt fußball und geld.

gestern? real madrid gegen paris saint-germain?

… da sprach man von dem wert des kaders. ich nenne es nun „kaderwert“, ein neues wort. „kaderwert“, eine bedeutsame größe.

ein schönes wort. ich freute mich bislang über „kadertiefe“, da wird ja auch immer drüber gefaselt. sonntags, wenn ex-spieler und fußball-fach-groß-journalisten an fernsehtischen sitzen.

man könnte nun „kadertiefe“ und „kaderwert“ mathematisch miteinander korrelieren.

auch das wäre eine feine idee: danke, danke, danke, danke.

es sind also de facto nur noch gelder, geldmengen, die gegeneinander antreten.

sicher: geldsumme A gegen geldsumme B. – und die spieler sind die gladiatoren, die man sich einkauft.

die fans sind dann kulisse für diesen geldquatsch, lassen sich aber dennoch supergern instrumentalisieren. die machen sogar straßenschlachten, wenn es darauf ankommt, für ihren verein. und verbrennen sich und andere mit „pyro“, diese tollen, blöden fans.

… und dieser „ihr verein“ gehört heutzutage gerne einem (einzigen) mann, oder einem süßen konsortium. und dann ist alles noch mit der politik verbrüdert und verknautscht. (gestern: wo der sarkozy saß! man schaue immer hin! wer wo sitzt! mit wem! – und wo gerhard schröder nun immerzu sitzt!)

mein problem als „bürger“ ist nun beim fußball immer solches: zu welcher von diesen geld-kaderwert-groß-mannschaften soll ich halten? es ist ja fieses geld A gegen fieses geld B.

ach ja, so geht es mir doch auch!

und was machst du nun?

ich denke mir dann: „nimm den verein, der den geringeren kaderwert hat!“ so finde ich einen weg aus dem absurdum.

aha, du hältst also immer zum „underdog“.

oh ja, das ist eine schöne vorstellung: 800 millionen spielen gegen 900 millionen kaderwert, und eine 800-millionen-mannschaft ist dann der „underdog“.

dann kann man noch fragen, wo der der teuerste spieler ist, und dann extra gegen diese mannschaft sein.

also gegen paris, wg. neymar?

ja, ja, in einem solchen fall ist plötzlich real madrid mein „underdog“. weil die keinen über 200-millionen-neymar haben, sondern nur den billigen ronaldo.

aber neymar hat doch gestern nicht gespielt!

mist, ja, ich hätte doch zu paris saint-germain halten sollen.

in der heutigen zeit ist alles so schwer: der fußball ist eine verasche, die fan-kultur ist eine verarsche, tradition ist eine verarsche, eigentlich ist alles eine verarsche. die einzig reale größe ist der kaderwert!

es zählt das geld, nur das, nur das.

und es zählt meine „underdog“-theorie bezüglich des kaderwerts, damit man sich überhaupt noch ein spiel angucken kann und zu einer mannschaft halten kann, ohne sich dauernd zu übergeben: vor abscheu!

was hat man aus dem fußball gemacht? was? was aus den vereinen? was?

in zukunft schaue ich nicht mehr die spiele an, sondern immer nur noch die bilanzen der vereine. vielleicht bringt fernsehkanal A das spiel und fernsehkanal B zeigt immer listen mit den vereinsbilanzen. wie fändest du das? als modernes fernsehen? (und ich zappe dann!)

das wäre dann ein neuer sport. sagt man dazu auch „e-sport“?

nein: „berechnender sport“, „b-sport“, so will ich diesen nennen. (ach so: sollten wir nicht arminia bielefeld kaufen? wie findest du das? und für 3 milliarden noch den ronaldo? wie findest du das? und sigmar gabriel sitzt immer auf der tribüne, vielleicht zusammen noch mit olaf scholz? kapitalzugewandte SPD-ler? wie findest du das? und dann kommt der carsten maschmeyer noch hinzu, weg von hannover? eingekauft für 2 milliarden? wie findest du das? man kauft sich also auch geldadel ein? um den verein herum? und steigert den externen „zusatz-kaderwert“? überhaupt: der „zusatz-kaderwert“, auch eine ganz wichtige größe.)

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klau|s|ens gründet die kunstaktion „sturmgewehre verteilen“ – www.klausens.com

klau|s|ens, wie soll es gehen?

was?

mit deiner kunstaktion?

ich dachte das so: man fährt wohin und hat genügend sturmgewehre dabei. also: tausende.

wohin?

zum beispiel zu einem fußballspiel, dritte liga.

und dann?

dann gehen die helfer der kunstaktion „sturmgewehre verteilen“ herum und geben allen zuschauern, allen betreuern, allen sanitätern, auch den schiedsrichtern, auch der feuerwehr, allen also … jeweils 1 sturmgewehr.

geladen?

aber ja doch! mit dieser hoppelpoppel-zusatz-einrichtung. bu-bumm-bu-bu-bu-bumm. wie ein maschinengewehr.

und nun?

nun muss man nur noch abwarten, was passiert.

und wenn etwas passiert?

dann hat die kunstaktion gezeigt, dass etwas passiert.

und dafür würdest du tote in kauf nehmen?

das macht man in den USA doch auch. (ich sehe die USA als vorläufer meiner kunstaktion, in gewissem sinne. texas! wow! florida! yeah! art is art!)

wo willst du die waffen noch verteilen? kostenlos? geladen?

es sind unendlich viele fälle denkbar: eine autofabrik, eine wie FORD in köln.

da bekommen dann auch alle sturmgewehre, geladen?

aber ja: man fährt mitten in der schicht hin, und alle bekommen die dinger, auch der vorstand, auch das mittlere management, auch die büroangestellten, nicht nur die arbeiter und arbeiterinnen in den hallen.

das sind ja ideen!

man muss dann nur abwarten, was passiert.

gewiss, man könnte auch mal in ein shoppingcenter gehen, samstag, wenn alle dort shoppen. oder in eine stadtverwaltung. auch ein arbeitsamt wäre schön, wenn alle diese dinger da mal in die hand bekämmen. for free!

oh ja, oh ja. ich finde, es passt überall. selbst in einem schwimmbad, auch wenn da ein paar der waffen samt munition nass werden könnten.

und der künstler schaut einfach zu, was passiert?!

sicher. es könnte ja auch sein, dass alle die waffen freiwillig abgeben.

aber es könnte auch sein, dass wie wild geschossen wird.

auch das, auch das: aber die kunst kann sich da nicht einschränken lassen. es gibt die „freiheit“ des menschen in den USA, waffen zu tragen, und es gibt die „freiheit“ der kunst. das sind universale werte. freiheit. (alle wollen doch freiheit! auch das kapital will freiheit! auch die waffenindustrie will freiheit, gerade die! die FDP will ja auch immerzu … freiheit.)

dafür muss man auch mal tote in kauf nehmen? bei deinen kunstaktionen? und deiner „freiheit“?

ja, ja, eben das! und gibt es nicht X bürgerkriegsgebiete, wo es auch so läuft. mit kindern gar! da werden waffen an alle verteilt, und alle sind im bürgerkrieg aktiv. da gibt es dann „satt“ tote.

so also stellst du dir die welt vor!

es ist eine kunstaktion. sie heißt „sturmgewehre verteilen“. und diese besteht darin, geladene sturmgewehre zu verteilen. was ist denn schon da dran?! und es ist ja immer auch ein experiment. (freiheit der wissenschaft! nicht nur tierversuche sind schön!)

ja, ja, du hast recht: und wenn alle erschossen sind, dann geben wir den überlebenden endlich das ersehnte schießtraining und noch weitere waffen.

genau so! (und hat herr trump nicht vorgeschlagen, den lehrern nun waffen zu geben, dass die sich besser wehren können, wenn schüler mit waffen auftauchen?!)

und in der BIBEL steht bestimmt auch was dazu drin. die sind doch alle so religiös da.

aber sind die auch kunstaffin? (das müssten wir noch endgültig klären.)

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klau|s|ens möchte nun aber auch mal SPD-vorsitzender werden (wo doch jeder mal ein paar monate darf) – www.klausens.com

klau|s|ens, das läuft wie beim topfschlagen, bei der SPD.

genau. „jetzt bin ich aber dran!“, ruft A. „mach’s du mal!“, ruft B. „olaf soll aber auch!“, ruft C. „andrea war noch nicht!“, ruft D.

so also geht es zu bei der SPD.

„the inner circle“ schiebt immer wieder neu den SPD-vorsitz rum.

und dann gibt es statement nr. 2798 im willy-brandt-haus. oh, wie schön ist diese SPD!

ich denke, wenn dieser job so beliebig ist, und wenn ihn jeder und jede mal ausüben darf … ich denke, dann sollten auch wir mal randürfen, zweitklausens.

aber ja, aber ja: auch wir haben das recht, 11 monate SPD-vorsitzender zu spielen!

oder auch nur sechs monate, die zyklen werden ja immer kürzer.

gewiss: aber wir haben eben einfach das recht, nun auch mal SPD-vorsitzender zu werden.

es scheint mir ein grundrecht, dass nun auch wir SPD-vorsitzender werden.

dieses grundrecht fordern wir hiermit ein!

also: ihr vom „inner circle“, bitte nehmt uns hier mal als den nächsten SPD-vorsitzenden. los!

wir treten dann auch vor die presse im willy-brandt-haus und sprechen die ewig selben worte, spulen die ewig gleichen sprachschablonen ab.

wichtig ist es uns nur, dass der SPD-job ein job wie jeder andere ist. busfahrer, krankenpfleger, kiosk-betreiberin, stahlfacharbeiterin … und eben SPD-vorsitzender. das sind alles jobs, wo man kommt, wo man geht.

jobs, die (theoretisch) jeder mal in seinem leben innehaben kann und soll.

also auch wir! und zwar: jetzt!

[unser dank geht an den „inner circle“, auch an alle gesichter, die wir nicht mehr sehen können. dazu gehören auch olaf scholz und andrea nahles. danke!]

klausens-collage-zwei-spd-koepfe-14-2-2018

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klau|s|ens kennt die geheime formel für einen kölschen oder kölner karnevalshit – www.klausens.com

klau|s|ens, du weißt es?

ich habe mich jahrelang damit befasst, stets analysiert, nachgedacht, geweint, gelacht, 800 doktoranden bezahlt, bewertet: alles.

und nun kennst du die formel?

es ist eher wie eine matrix, die ungefähr so aussieht:

xxx kölle xxxx xxx xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx fiere xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx xxxx xxxxx kölsche
xxxxxxxx xxxxx danze xxxxxx xxxx xxxxxxxxxx

und das mehrmals dann:

xxx kölle xxxx xxx xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx fiere xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx xxxx xxxxx kölsche
xxxxxxxx xxxxx danze xxxxxx xxxx xxxxxxxxxx

xxx kölle xxxx xxx xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx fiere xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx xxxx xxxxx kölsche
xxxxxxxx xxxxx danze xxxxxx xxxx xxxxxxxxxx

xxx kölle xxxx xxx xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx fiere xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx xxxx xxxxx kölsche
xxxxxxxx xxxxx danze xxxxxx xxxx xxxxxxxxxx

xxx kölle xxxx xxx xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx fiere xxxxx xxxxx xxxxxx
xxx xxxxxxx xxx xxxxxxx xxxx xxxxx kölsche
xxxxxxxx xxxxx danze xxxxxx xxxx xxxxxxxxxx

und was ist mit „bützche“ oder „bützcher“?

ach, das ist ein bisschen altmodisch, aus der zeit gefallen.

und was mache ich mit den xxxx-worten?

da kannst du alles mögliche reinschreiben, wichtig ist eben nur, dass die ankerworte auch schön vorkommen.

„kölle“ ist ein ankerwort?

aber ja, aber ja: eigentlich würde schon das wort „kölle“ ausreichen, aber 1 wort ist ja noch nicht 1 song. du brauchst also noch müllworte um das ankerwort herum. und du siehst: „ankerworte“ passen also nicht nur nach hamburg in den hafen, sondern auch nach köln … in den karneval.

ich verstehe, ich verstehe. ich werde mal ein lied schreiben, wo „anker“ als „ankerwort“ vorkommt.

für den hamburger karneval? oder wie?

klausens-zeichnung-k-werk-notklauber-18-12-2018

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klau|s|ens schlägt SPD CDU CSU die gemeinsame gründung einer neuen MITTELPARTEI vor – www.klausens.com

klau|s|ens, die GRÜNEN sprechen jetzt schon davon, sie seien die „wahre Mitte“.

dem muss man zuvorkommen … und damit SPD und CDU und CSU mehr und mehr zusammenwachsen, könnten sie sich schnell als MITTELPARTEI zusammenfügen.

dann wäre alles klar.

eben: die CDU war zuletzt ja schon „Die Mitte“, und die 3 zusammen würden als MITTELPARTEI dann weitergehen.

denn es geht ja so oft um mittel in der politik, geldmittel.

es geht auch ums vermitteln.

oh ja, das auch: beschlüsse nachher noch durchbekommen oder durchdrücken.

eine MITTELPARTEI wäre schön mittelmäßig, aber eben auch schön in der mitte.

da muss man sich dann keine sorgen machen.

um die mitte nicht, aber um die ränder!

man müsste eine MITTELPARTEI haben, aber an den extremen rändern dann nur noch 2 % oder 3 % der wähler.

ja, das wäre schön. eine heile welt in aller mittelmäßigkeit.

dann wäre man aber fast bei der EINHEITSPARTEI.

das wäre nicht so schön.

was also ist zu tun, in deutschland?

woher soll ich das wissen?

aber von uns kommt doch die idee der MITTELPARTEI!

aber nicht als schlüssel aller probleme, eher als beschreibung des zustandes.

die SPD ist nicht mehr richtig links, und nicht mehr richtig auf der seite der kleinen leute. sie hat die arbeiter und rentner vergessen, die putzfrauen, die pflegekräfte, den kassierer. die SPD hat ja fast alle vergessen.

sie ist so richtig schön mittelmäßig geworden, und deshalb soll sie zur strafe mal 10 jahre in einer MITTELPARTEI in der ecke stehen. wie fändest du das?

wie ich das fände? großartig!

klausens-schlaegt-SPD-CDU-CSU-die-gruendung-einer-neuen-mittelpartei-vor-14-1-2018

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