Archiv der Kategorie: liebesgedicht

klau|s|ens postet 3 gedichte – www.klausens.com

klau|s|ens, 3 gedichte? im textblog?

ja, warum nicht, zweitklausens: es muss ja nicht immer um anschläge und korruption gehen. der kleine alltag hat ja auch so seine widrigkeiten.

aha: was kommt?

1) das gedicht, was ich gestern schrieb und dann gleich ins netz postete, in meine gedichteblogs:

IM GABELBEREICH

Da erzitterte das Spaghetti-Genudel,
Als diese Zinken und Zacken an sie herankamen,
Dass sie endlich gespießt oder verdreht,
Zumindest arg verletzt noch werde,
Wo doch die Bolognaise ihr bereits wie das Blut
Erschien, als wäre man auch beim täglichen Essen
Ethnologe des Nur-noch-Bösen in der Welt.

COPYRIGHT KLAU|S|ENS IN ALLEN SCHRAIBWAISEN UND SCHREIBWEISEN: geschrieben am 3.8.2016

aha, und noch?

2) ein gedicht, was ich vor ein paar tagen schrieb, heute veränderte … und jetzt erstmals poste:

WO SCHNELL GRAM VERGEHT

Als er meinte,
Man könne doch mal
Durchbrennen,
So richtig weit,
Gab sie ihm
Ein Blatt Papier und ein
Feuerzeug.
Dann sprach sie in aller Gemeinheit:
„Wenn du dann noch
Bläst, fliegt die Restglut vielleicht
Noch ein paar Meter.“
Danach stieg sie in ihren SUV.
NACHTRAG:
Das heißt, sie verstieg sich in ihren SUV.
Diese aufgeblasene Kuh!
ER WARF IHR NUN EINEN LEEREN LUFTBALLON HINTERHER.

COPYRIGHT KLAU|S|ENS IN ALLEN SCHRAIBWAISEN UND SCHREIBWEISEN: geschrieben 27.7.2016 und 4.8.2016

aha, und dann noch?

3) ein sehr kurzes gedicht, schon von 2008, das jetzt zu dem leeren luftballon von dem obigen text passt:

LEERGEDICHT

Der Inhalt
Folgt bald,
Aber wem?

COPYRIGHT KLAU|S|ENS IN ALLEN SCHRAIBWAISEN UND SCHREIBWEISEN: geschrieben 21.11.2008

gedicht-96-dpi-klausens-GEDICHT-leergedicht-04-08-2016-und-21-11-2008

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„124 LIVE-Gedichte von der Schnellendlichkeit des Lebensverwesens im Weltenleuchten“ veröffentlicht KLAUSENS

ein neues buch?

ja, von mir.

unter welchem namen?

ich entschied mich für „walther von der klausens“.

oha. was ist drin?

es sind gedichte drin.

besonderheit?

du weißt, dass ich diese LIVE-gedichte schreibe.

du?

tschuldigung, zweitklausens: wir. wir beide sind ja zusammen ein dichter.

na also. und das buch ist nun da?

man kann es seit heute kaufen.

wo ist der link?

zum buch? hier bei AMAZON: KLICK!

und bei diesem verlag?

ist der link hier: KLICK!

und bei der klugheit?

ist der link hier, also hier, also hier, also hier, wo ich schreibe. da wohnt die erkenntnis.

eingebildeter dichter! solche bücher können doch nichts sein!

ich sprach von erkenntnis, nicht von klugheit. du musst auch genau lesen. heute fiel mir übrigens folgendes ein:

DEUTLICHER KANN MAN IM ZIEL SCHLUSSENDLICH KAUM SEIN

Der Läufer hat es geschafft und ist fertig.
Der Läufer ist geschafft und demgemäß fertig.
Dieses Gedicht wurde, kaum laufend, soeben fertig, geschaffen.

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau*s*ens oder Klau&s&ens,  LIVE geschrieben, am 1.9.2010, in Königswinter-Oberdollendorf, gegen 10:49 Uhr

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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Vor Lyrikmail warnt KLAUSENS

klau|s|ens, was hast du gegen „lyrikmail“?

man beantwortet meine mail(s) nicht.

ist das schlimm?

aber ja, zumal wenn ich sie zig mal geschrieben habe. das geht jetzt schon jahre: eine einfache, klare, fragende, freundliche mail. – das ist, wie wenn ich dich um ein taschentuch auf der straße bitte … und du gehst einfach vorbei, ohne zu reagieren. (und das bei einem dichter! ich bin doch ein dichter! stell mal vor, ich würde so etwas tun?!)

was folgerst du daraus?

leute, die lyrik posten, wie die oder der von „lyrikmail“, können durchaus gewissenlos und herzlos sein.

was bedeutet das?

lasse dich nie von einem gedicht becircen! und nicht von dem überbringer oder der überbringerin.

denn?

diejenigen, die gedichte verbreiten (zudem von anderen) können charakterlich genauso aufgestellt sein, wie menschen, die häuser entmieten, um an geld zu kommen, oder menschen, die leute entlassen, um den eigenen profit zu mehren, oder leute, die nachbarn denunzieren, um …

genug, genug, wir wollen nicht von allen schlechtigkeiten der welt hören.

das problem ist: schlechte menschen wohnen und „sitzen“ in jedem winkel der welt, und immer auch in den vermeintlich „guten“.

was ist denn ein vermeintlich guter.

gedichte, lyrik, poesie – da wird dann ein goethe zitiert – und schon denkt man: bildung, humanismus, guter mensch.

aber hitler hat doch auch wagner …

eben, eben, aber wagner war ja selber antisemitisch, da konnte man noch denken: die passen in eine schublade. beides miese menschentiere.

aber du weißt, wer heute wagner alles inszeniert. das geht ja bis zu schlingensief.

ich weiß, ich weiß: das schlechte wohnt im guten, das gute im schlechten – alles ist falsch, nichts stimmt. trauen darf man sowieso niemandem. der mensch ist schwach. und vor lyrikmail muss man sich hüten. (auch noten können so oder so benutzt werden!)

wie oft hast du denn nun schon geschrieben und das ohne antwort?

siehe doch:

Klausens MAIL VOM 12.7.2009

Liebes Team von lyrikmail,

auf meine Mails vom 8.5.2007 und 19.6.2007 und 3.8.2007

und 5.9.2007 und 16.10.2007 und 19.11.2007 und 11.12.2007

und 13.2.2008 und 12.3.2008 und 21.4.2008 und 30.6.2008

und 27.8.2008 und 6.10.2008 und 17.11.2008 und 12.12.2008

und 30.12.2008 und 3.3.2009 und 7.4.2009

habe ich (meines Wissens) leider noch keinerlei Antwort erhalten.

Vielleicht haben Sie die Mails ja übersehen.

Ich würde mich über eine Antwort immens freuen.

Der Originaltext steht – weil Sie nicht anworten – jetzt schon ganz, ganz, ganz, ganz weit unten.

Der Originaltext fällt also immer weiter zu Boden.

Ein Jammer.

Herzlich, K.

http://www.klausens.com/die-aeusserst-ae…

ich bin erschüttert. das geht seit mai 2007 !!!

ja, die welt ist so, dass man immer wieder die augen verdrehen muss, um diesem abgrund von unmenschlichkeit herr zu werden. ich texte:

DER ERBOSTE DICHTER BEIM LYRIKER-FRISEUR

„Hör gut zu, Lyrikmail, du alte Socke
Du bist so grauslich herzlos wie ’ne Pocke
Bis ich dich in ’nen Hinterhalt noch“ … „Locke? Soll ab? O.K.: Ich schneid jetzt alles kurz, aber dafür muss ich in die Hocke!“

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, allen menschlosen „Dichtfreunden“ gewidmet, die aber als Menschen und Humaniker auftreten vermeinen zu wollen. 13.7.2009, Montag, Königswinter-Oberdollendorf

weißt du, was ich an dir gut finde, klau|s|ens?

was denn, zweitklausens?

… dass du auch austeilen kannst. aber wie !!! das gedicht haut einen ja aus der frisur!

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Wolf Biermann in Bonn von KLAUSENS bedichtet

du, klau|s|ens, wie schön: dieses unscharfe foto, so weich daherkommend.

ja, man verklärt die zeit.

wie fandest du biermann?

vorgestern war er kraftvoll und voller intensität. in bonn. im haus der geschichte.

du kennst ihn auch anders?

ja, er kann so arg weinerlich sein, dass man es nicht ertragen kann.

also alles abhängig von der tagesform?

ja, das ist es – wie bei uns auch.

deine gedichte atmen etwas von der atmosphäre?

das ist doch die idee der LIVE-DICHTUNG. ich mache gedichte schnell und zügig – ich stoße sie aus, reagiere … auf das, was ich sehe und erlebe und empfinde – und insofern spiegeln die gedichte immer etwas von der atmosphäre, natürlich in meiner eigenen verklärung.

es sind dann doch 39 gedichte geworden?

ja, und noch ein SERIELLO. also: http://www.klausens.com/klausens-und-wol…
und http://www.klausens.com/seriello-wolf-bi…

und diese wundervoll weichen und verklärten fotos der unschärfe aller realität der erkenntnis des seins.

so kann es ihm ergehen, dem WOLF.

eigentlich ist es eine ehre, von dir betextet und bebildert zu werden.

das sehe ich auch so, zweitklausens.

DIE LICHTER GEHEN AUS

Es dunkelt der
Mensch will kommen
Nicht doch bleiben
Wir nicht zu lange

© Klau|s|ensĦķΩ7 Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau*s*ens oder Klau?s?ens oder Klau!s!ens, LIVE geschrieben am 4.5.2009, Montag, im HAUS DER GESCHICHTE, Bonn, vor dem Konzert von Wolf Biermann. THEMA: „Berlin, du deutsche deutsche Frau“, Lesung und Singerei zum allerneuesten Berlin-Brevier, verlegt bei Hoffmann & Campe in Hamburg – Dieses Gedicht wurde etwa gegen 19.35 Uhr geschrieben, das Konzert sollte gegen 19:30 Uhr beginnen. – Veranstalter: HAUS DER LITERATUR UND SPRACHE e.V., Bonn, Begrüßung durch Karin Hempel-Soos von eben diesem EHVAU.

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KLAUSENS sah Wolf Biermann in Bonn – oder der ihn?

klau|s|ens, du sahst wolf biermann? LIVE? in bonn?

oder sah er mich?

wie kommst du darauf?

schau doch, wie er schaut, als er durchschaut, dass jemand schaut, der auch alles durchschaut. (ich meine das foto unten.)

mehr nicht?

doch, doch, er war großartig – so viel man über ihn streiten und jammerlieren kann.

„jammerlieren“?

ein neues wort – wenn jemand etwas verliert, dann jammert er.

jammert biermann?

jetzt weniger, viel weniger – aber der verlust der DDR war für ihn immer verlust seiner existenz, zumindest teilverlust. ich kenne ihn als weinerlich-mutigen jammerer – neben all seinem aufbegehren, eigentlich möchte er gestreichelt werden. wird er aber dann gestreichelt, träumt er von folter. YING YANG – das ist bei ihm eine dauerkurve.

wieso?

nach der DDR? – also: der feind der reibung … und damit der kreativität fehlte.

und du?

ich mache mir biermann nun für wenige minuten zum feind, spielerisch – und dann kann ich vielleicht besser schreiben.

ist es so?

natürlich nicht – ich stehe über allen dingen über aller welt, bin frei von allen gefühlen der eitelhaftigkeit und der dünkelvergessenheit.

„dünkelvergessenheit“?

ein neues wort – aber man kann es doch verstehen.

konntest du biermann verstehen?

sehr gut, LIVE ist er grandios. ich sah ihn vor jahren in der TU Berlin, wüsste aber nicht mehr den zusammenhang. da war alles aufgewühlt in berlin, und sowieso. und ich war jung, und das AUDIMAX war voll, und ich saß eingeklemmt – da war alles anders. auch schön, aber anders.

und gestern?

gestern spielte biermann im haus der geschichte vor der kulisse des alters, man sah kaum gesichter unter 50 – und das publikum durchlebte mit ihm seine eigene zeit. biermann spielte ihnen das tagebuch ihrer eigenen vergangenheit, und deshalb war höchste konzentration. also die konzentration der nachbetrachtung und rückerinnerung. kein aufbruch mehr!

nachher?

nachher gab es applaus, einfach nur applaus. viel applaus. lange, aber nur applaus. nichts dazu.

keine buhrufe?

nicht einen. nur ich fühlte mich dazu gezwungen: ich selber rief etwas, jaulte, machte töne – aber es war zustimmung, aufrührende zustimmung, in anerkennung seines lebenswerkes – biermann hingegen hatte es als BUH interpretiert. seltsam, wenn so viel geklatscht wird, aber den menschen kommt nichts über die lippen. kein BRAVO, kein TOLL, kein NICHTS.

es war also ein sarg?

wenn man so will, war das publikum sein eigener sarg. schon aller vehemenz entglitten, nur noch in der betrachtung der eigenen zeit eingeschlossen. entruhigt.

„entruhigt“? – du wirst schreiben?

ich habe LIVE geschrieben – und ich werde das alles wieder ablegen, klar doch! http://www.klausens.com/klausens-und-wol…

und biermann?

ich bin glücklich, ihn erneut LIVE gesehen zu haben. möge das alte walross weiter jammern und klagen und lieben und jammern und heulen und sich an den bonzen reiben, bis das der sarg uns alle …

also nicht entsagung, sondern entsargung – wäre das deine hoffnung?

ja, entsargung für bonn – das wäre mal dringend nötig. dafür kann biermann aber rein gar nichts.

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Endlich wieder ohne Politik, dieser KLAUSENS

klau|s|ens, alle deine letzten einträge drehten sich um die politik. – ist dir das aufgefallen?

nein, aber was ist daran schlimm?

du bist doch schriftsteller und künstler.

dürfen die nicht politisch sein?

doch, doch, aber wenn sie es nur noch sind, dann verlieren sie sich.

was soll ich tun?

schreibe uns etwas anderes. etwas schönes.

gut, gut:

LIEBESKÜNSTLERZUWENDUNG

Er sagte Paula inbrünstig dass sie so
Schön sei wie eine Wunderblume
Und sie niemals nie verblühen dürfe
Bevor er ihr zärtlich und sorgsam den
Kunstdünger nah des Herzens injizierte

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder Klau(s)ens oder Klau&s&ens. 28.11.2008, Freitag, Königswinter

das nennst du „schön“?

ich habe ja gesagt, dass es vielleicht gar nicht so schlimm ist, wenn künstler lieber etwas politisches schreiben.

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