Archiv der Kategorie: Literatur

klau|s|ens schreibt ein füllwort-gedicht – www.klausens.com

klau|s|ens, findest du füllworte auch so schlimm?

nein, eher nicht. sie sind ja eine feinausprägung der sprache. also haben sie auch ihren sinn.

es gibt schriftsteller und gelehrte menschen, die das anders sehen.

das möge jede und jeder sehen, wie er oder sie will: ich finde, dass füllworte als füllwörter eine ganz klar berechtigung haben.

es kommt immer auf das maß an.

eben, da gibt es ganz unterschiedliche haltungen. ich habe mal ein füllwort-gedicht geschrieben. und da merkt man erst, dass die füllworte in einem text verdammt schön sogar sein können.

MATROSEN-LATEIN
FREUNDLICH DAHINGESPIELTES PRO-FÜLLWORT-GEDICHT

Als ich einst übrigens noch kein Erwachsener war,
Sah’n wir Schritt für Schritt schon bald endlich Land,

Viele Tage lang, ich meine, mal so unter uns gesagt:
Lange, bevor (wer denn?) es in etwa dann und wann

Bemerkte, einfach war’s jedenfalls auf die Dauer nicht.
Genau dann, wenn’s auch niemand anders explizit fühlte,

Was und wie man so sagte, da und dort an Bord zuweilen.
Und sowieso. Weil man’s eben anlandend fand. Sogar Gold.

Nur reich wurde man ja so am Ende naturgemäß nie never ever.
Denn gar so fein ist eine Insel (dies) wohl eben leider

Aber dann doch (und das) letztlich irgendwo zuletzt nicht.
Nur, es hat doch niemand nichts von allem und alledem gemerkt,

Hier und da, im Großen und Ganzen, mit den Kokosnüssen,
Schossen wir zumeist das eine oder andere Tor. Sozusagen.

Sorry, aber schlussendlich musste es ja einmal so kommen.
Wenn man einfach nicht abgeholt wird, da draußen, mal so geseh’n.

Tja, das Gedicht kam sich da natürlich höchst bescheuert vor.
Womöglich gefällt’s auch nur noch wie gehabt, außer keiner Ahnung!

Copyright Klau|s|ens in allen Schreib- und Schraibwaisen, u.a. als Klau-s-ens, Klau-doch-s-doch-ens oder Klau-so-s-so-ens am 6.9.2016, Dienstag, Königswinter-Oberdollendorf, 17:00 Uhr bis 17:24 Uhr MESZ

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klau|s|ens schrieb am 6.6.2016 den „Dochroman [6.6.16]“ – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du gestern den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]
DOCHROMAN [6.6.16]

dann wäre es nun das neunte werk in dieser reihe.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens und der sarkophag von tschernobyl – www.klausens.com

klau|s|ens, tschernobyl macht es einem leicht.

gewiss, man muss nur irgendwie eine kuppe aus beton oder so etwas hinzeichnen … und jeder weiß sofort, worum es geht.

die neue haube soll aber eher halbrund sein … und 1,5 bis 2 milliarden kosten.

na, ist doch letztlich egal: man hat eine „haube“, wie auch immer diese beschaffen sei. (und kaputt geht es dann ja auch immer so schnell.)

ja, alles bekommt dann risse und zerfällt. jede abdeckung, jeder sarkophag, jede haube … nichts hält für ewig … bei diesen atomtierchen, die an allem nagen.

bei der strahlung in tschernobyl reden sie von 200 oder 300 jahren, die man noch überstehen müsste.

oh, das ist überschaubar! wunderbar! und dann ist alles vorbei!

eben: das stimmt mich richtig fröhlich. ein „lebenslänglich“ gefangener kommt ja auch nur auf 20 jahre, wenn es gut läuft – und tschernobyl muss nur noch ein paar hundert jahre „überwintern“. (das ist doch absehbar, dass es da ein ende gibt.)

ich fraue mich schon auf die frechen jugendromane:

„billy und der grausige sarkophag“
„die 4 hobo-brüller (mick, mack, muck, mecke) rasen in den wahren kern. ein strahlungskrimi“
„tobi, zippo und die hundebande suchen den mörder vom strahlungsbaum im reaktorkerngehäuse“
„das unheimliche geheimnis von tschernobyl: pippa ermittelt!“
„teddy, hilla und die motorradgang im schatten der reaktorhülle. sie kennen keine angst“
„jutta und die kernmädchen. wie sie endlich den sarkophag bezwingen“
„der rächer. timm-tamm und seine freunde stürmen das uran“
„die kanzelbrüder und die stampfschwestern über den trümmern des wundervollen reaktorsommers“
„trudi und yosh: die 80-euro-busreise in den herrlich frechen jugendurlaub nach tschernobyl“
„die 8 stiefel und das schreien der verlorenen strahlungstoten“
„buffy tötet den letzten AKW-dämonen. teil 12.“
„100 tage im sarkophag: hält jim das durch?“
„krebs: wie ariadne alle ihre finger wegen tschernobyl verlor.“

am ende wurdest du ja richtig ausfallend. so einen titel kann man aber nicht nehmen!

sorry, manchmal gehen alle alpha-gamma-holla-strahlen mit mir durch.

und ich hatte mich schon auf auf 2 wochen tschernobyl gefreut: in einem wochenendhaus, die ersten tiere laufen ja auch wieder über die ländereien dort, wie ich las … dann morgens sich kaffeee kochen, mit echtem tschernobyl-grundwasser von vor ort … ich stelle mir das richtig romantisch vor.

ich doch auch! (aber so ein sarkophag verdirbt einem dann die ganze aussicht auf das eigentliche kernkraftdings. – und die risse, die der dann bekommt, machen so eine reise auch nicht gerade schöner.)

klausens-und-der-sarkophag-von-tschernobyl-26-4-2016

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klau|s|ens postet den ramsch zum müll als ereignis des wollenden zufalls – www.klausens.com

klau|s|ens, heute ist der tag des rassismus.

rassismus ist mir fremd.

ach so.

ich poste heute lieber weiter etwas gegen und um den „müll“.

ich sehe: du hast ein buch im ausverkauf entdeckt.

das war im ramsch, wie man so schön sagt.

runtergepreist!

egal, es ist von diesem berndorf, der mit „eifel“ alles zehntausendfach verkauft.

ich dachte, rassismus sei dir fremd.

ich auch. aber wenn ich „eifel“ und „berndorf“ und „müll“ höre, dann meldet sich mein innerinnerstes.

dann nennen wir den „rassismus“ nun „innerinnerstes“.

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klau|s|ens postet sein weltkürzestes gedicht DER PUPS – www.klausens.com

klau|s|ens, du postest alte gedichte von uns?

ja, zweitklausens, aber sie bleiben doch zeitlos: das hier ist eigentlich von 2002, aber ich stieß wieder darauf.

was ist das besondere?

lies es doch. (es ist … vermutlich … das weltkürzeste gedicht.)

wieso „vermutlich“?

wenn einer das gedicht hier liest, wird er oder sie vielleicht sagen: „ich kenne zeitlich gesehen noch etwas kürzeres.“ (atom, ion, atomsekunde, und … und … und …)

ja, die zeit: dass die überhaupt „kurz“ ist!

du, ich bin kurz mal weg! (lies du in der zwischenzeit mein gedicht. aber achtung: nicht, dass es zu lange dauert! …es zu verstehen!) 

96-dpi-gedicht-klausens-DEP-PUPS-das-kuerzeste-gedicht-der-welt-bereits-entstanden-am-26-1-2002

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klau|s|ens erfasst mögliche und unmögliche weihnachtsgrüße (per selfie ankommend) – www.klausens.com

klau|s|ens, zu weihnachten werden die menschen gern aktiv.

sie erinnern sich zu dieser zeit (bis zu silvester hin, bisweilen auch noch danach) mancher anderer menschen … und dann werden allerlei plötzliche grüße verschickt.

und du hast dir welche zusammengesucht: realfiktiv?

ja, realfiktiv … das ist ein schönes wort.

es erinnert an dokufiction im fernsehen. oder auch an „realitysoap“.

UND: der schreiber solcher texte wie den unsrigen hier kann sich immer hinter einer idee von kunst verstecken.

der kann alles zum gedicht noch erklären.

ja, das kann er!

wie also lautet das gestrig-heutige gedicht?

WEIHNACHTSGRÜSSE DECHIFFRIERT
– SMARTPHONE-SELFIES, ALSO AM ENDE SIND ES JA AUCH FOTOS … UND DIE PER NEUER APP AUFS BILD DRAUFGESCHRIEBENEN TEXTE  DAZU –

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserem neuen Auto.
BOTSCHAFT: Wir haben ein neues Auto. Wir kaufen uns regelmäßig ein neues Auto.  Aber das wisst Ihr ja  sowieso, weil wir dazu immer wieder ein Selfie versenden.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, fast nackt. [Anmerkung: Man hat Badesachen an.]
BOTSCHAFT: Wir sind locker und aufgeklärt. Haben aber dennoch das Maß für dezentes Auftreten nicht verloren. Wichtig ist, dass alle Menschen, die wir kennen, unsere Tätowierungen endlich sehen. Da sind ja wir ganz hipp.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, auf der Bowlingbahn „10 echte Kerle“.
BOTSCHAFT: Wir unternehmen wenigstens mal was. Ja, wir sind aktiv. Wir! (Ihr nicht.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, an Bord der „Firenze“…
BOTSCHAFT: Wir haben ein Boot oder kennen wenigstens mal Leute, die ein Boot haben. Und machen sowieso immer irgendetwas mit Italien. Weil wir Weltbürger und Kosmopoliten sind.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserem Hund Zipfi.
BOTSCHAFT: Wir haben einen Hund. Ja, auch das! Der universelle Bürger verschließt sich keiner Erfahrung. (Ihr seid ja zu feige für einen Hund.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, wir stehen im Stau.
BOTSCHAFT: Wir können es uns erlauben, über Weihnachten wegzufahren. Wir haben keine die Umwelt quälende Schwiegermutter, die zu Hause besucht werden will.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserer Nachbarin Frau Kramsl, aus Starnberg.
BOTSCHAFT: Wir sind (ganz selbstverständlich) in eine reiche Gegend umgezogen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla aus Peking.
BOTSCHAFT: Wir haben Geld für teure und weite Fernreisen. Menschenrechtsthemen sind dabei eher etwas für Langweiler.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, heute mal mit Hut und Kappe.
BOTSCHAFT: Wir sind nicht festgefahren. Im Gegenteil: Wir sind offen, locker und weltgewandt. Mal tragen wir eine Kopfbedeckung, mal keine.

Schöne Segesreiche Grüße von Horst und Trulla. Das Kindergeld wird erhöht! [Anmerkung: Beide sitzen lachend auf einem übergroßen XXL-Stuhl, der vom Künstler Claes Oldenburg gestaltet worden sein könnte.]
BOTSCHAFT: Wir haben das Kindergeld gar nicht nötig, weil es uns so verdammt gut geht. Aber wir nehmen natürlich jeden Extra-Cent gerne mit.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, Silke und Martin sind in Davos.
BOTSCHAFT: Wenn nicht wir, so haben doch immerhin die Kinder Geld für teure und weite Fernreisen. (Skifahren ist selbstverständlicher Teil des Lebensgesamtkonzeptes.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, ja, aus unserem Garten.
BOTSCHAFT: Wir haben ein Grundstück, wir haben Land, wir sind mindestens Mittelstand.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, direkt vor der Kirche Sankt Anna.
BOTSCHAFT: Wir gehen wenigstens noch mal in den Gottesdienst. Weil wir wissen, was sich ziemt.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Pferde wiehern auch. [Anmerkung: Man sieht so etwas wie ein Gestüt. Und Horst und Trulla haben Reitkleidung an. Im Hintergrund steht noch ein Sack mit Golfschlägern.]
BOTSCHAFT: Wir reiten auch. Ja, auch das! Reiten! Klar! – Golf ist bei uns auch immer drin. Menschen von Welt wie wir gehören mit solchen Dingen irgendwie zusammen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla … aus der Alexianerklinik.
BOTSCHAFT: Wir haben einen Krankheitsfall in der Familie, aber ihr schert Euch ja alle einen Dreck, wie es uns oder unseren Nächsten geht.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, am Grab von Tante Hermine.
BOTSCHAFT: Wir besuchen den Friedhof und unsere Ahnen. Habt Ihr kein schlechtes Gewissen, das gerade jetzt nicht zu tun? Geht Ihr überhaupt jemals auf den Friedhof? Schämt Ihr euch nicht?

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Karte ist der Knaller, nicht wahr?! Die mussten wir einfach schicken. [Anmerkung: Man hält eine sehr glänzende, bunte und silbrige Postkarte an einem Postkarten-Ständer irgendwo in exotischer Ferne in der Hand.]
BOTSCHAFT: Wir geben wirklich Geld aus, für unsere Weihnachtskarten. Außerdem ist alles, was wir in die Hand nehmen, hochmodern und abgefahren.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla … ja, hinter uns ist der Grenzübergang.
BOTSCHAFT: Wir überqueren die Ländergrenzen, nehmen Strapazen auf uns. Und denken also auch an die Verwandten außerhalb von Deutschland. Zum Beispiel in Polen die.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, ja, bei 24 Grad im Schatten. [Anmerkung: Ein Thermometer ist zu sehen.]
BOTSCHAFT: Wir haben schon mal von der Erwärmung der Erde und der möglichen Klimakatastrophe gehört, aber wir machen abgeklärt kleine Scherze darüber.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla vor der Karte von Afrika. (Erkennt Ihr Gambia?) [Anmerkung: An der Wand hängt eine Landkarte.]
BOTSCHAFT: Wir sind gebildet und haben auch Bildungsinteresse. Sollten wir nach Afrika fahren, würden wir uns mit den Ländergrenzen und allen historischen Fakten auf jeden Fall beschäftigen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Hallig steht auch mal unter Wasser.
BOTSCHAFT: Wo wir hinfahren, kann es durchaus gefährlich sein oder werden. Ja, wir sind schon tolle Leute. Eine Hallig ist eigentlich schon wie Abenteuerurlaub.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Im Hintergrund flimmert der Fernseher. [Anmerkung: Es ist ein 1,60 Meter breites Modell Flachbild, was man sieht.]
BOTSCHAFT: Natürlich gehen wir mit der Moderne. Wir haben immer die aktuellsten Geräte. Wir können uns aber von den Medien und deren Gedusel auch abwenden und mal schnell Selfies für unsere Verwandtschaft und Bekanntschaft schießen. Da sind wir ganz frei.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. In der Badewanne ist es doch am schönsten. [Anmerkung: Man sieht noch zwei gefüllte Sektgläser dezent da rumstehen. Außerdem eine Schale mit Kaviar. Dazu eine Porsche-Krawatte auf dem Stuhl neben der Wanne.]
BOTSCHAFT: Wo wir sind, reicht eine Dusche nicht aus. Zu unserem Lebenstil gehört die alltägliche Badewanne einfach dazu. (Ein teures Auto und Delikatessen aller Art natürlich auch. Klar.)

COPYRIGHT KLAUSENS in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 29.12.2015, DIENSTAG, 14:25 Uhr MEWZ bis 14:48 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf. Und 30.12.2015 gegen 9:00 Uhr bis 9:18 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens versendetsand(e)te ab 14.12.2015 wieder eine kunstpostkarte – www.klausens.com

klau|s|ens, alles versandet … alles versendet sich zudem.

na und?

was sollen da deine künstlerpostkarten oder kunstpostkarten? was?

sie ändern die welt.

ach so: anschläge, kriege, massenfluchten. – schön, schön, was du in den letzten jahren angerichtet hast.

alles verändert die welt, jedes husten verändert. jedes kauen. jedes räuspern.

na prima!

… man weiß nur nicht, wie und wohin und weshalb.

was hat das zur konsequenz?

die menschen tun und machen und lassen: da wird es mal besser, dort wird es aber verschlimmbessert, hier wird alles total schlecht, dort sieht alles wieder anders aus: es ist ein mix der eindrücke. (zumal: welchem moralkodex folge ich bei gut und besser?)

das kommt, weil wir keine klaren kategorien haben.

das menschliche leben unterliegt diesen qua schöpfung nicht. ideen wie „gut“ und „böse“ machen sich die menschen selbst. der herrgott kann auch einen völkermord gut hinnehmen, der hat unsere moral nicht.

… wenn es ihn oder sie oder es denn gibt.

du brauchst unsere zweifel am „system gott“ nicht wieder und wieder zu wiederholen.

aber wie soll es weitergehen?

wir werden vielleicht noch eine kunstportkarte verschicken: was soll’s?! oder noch zehn: was soll’s?!

und die welt?

wird anders: was soll’s?!

und der sinn?

es gibt keinen sinn. der mensch ergeht sich im tun, immer wieder tun und machen, nach sinn wird nicht gefragt. der sinn ist das tun und machen … wie schlimm es auch dann wird.

wieso?

… weil die welt derart überkomplex ist, dass jedes tun so oder so auf die welt einwirkt, aber keiner weiß genau: wie denn? (auch beim klima kennt man die zusammenwirkungen von allem zu allem ja nur in gröbsten maßen.)

soll ich husten?

nein, nein, bitte nicht. jetzt gilt erst mal unsere kunstpostkarte.

dazu habe ich noch eine idee, für die ausstellung.

eine idee zur kunst?

ja: wir schicken ja seit 2007 einmal im jahr etwa … man nehme nun die beiden (eher) wilden und ziemlich bunten listen (namen, nummern, adressen) zu den unsrigen verschickungen, die eine mit den nummern und die zweite … diese alphabetisch sortierte: es sind ja immer diese 2 kontroll-listen, die wir nehmen. ALSO: diese drucken man aus, diese tue man dann aber mit milchglas so verbergen, dass man die namen nicht mehr lesen kann, aus persönlichkeitsschutz. das kunstwerk ist dann die verheißung dieser liste, hinter milchglas, an der wand … eine liste bzw. zwei, die aber nicht offengelegt werden kann/können. – wegen persönlichkeitsschutz und so. – es ließe sich aber dann mal ein tag hunderte jahre später festlegen, 2500?, wo die milchglasscheibe dann von den listen an der wand abgenommen werden darf … aber immer nur kurz, ein paar tage oder so, analog zu den dingen beim HEILIGEN TUCH und anderen reliquien in der katholischen kirche. (danach kommt die milchglasscheibe wieder für 50 jahre davor, bis man alles erneut enthüllen darf, für ein paar tage. also ab 2500 alle 50 jahre ein paar tage ohne milchglas, ansonsten immer mit milchglas. unsere zwei listen zu der postkartenaktion.)

schön, diese idee zur kunst. (unsere ideen zur kunst: klau|s|ens und zweitklausens. schön!)

sie (diese idee) gehört uns, deshalb haben wir diese hier aufgeschrieben. für alle zeit. (bis die welt untergeht und auch solche blogeinträge nicht mehr existent sind.)

und was soll diese „kunst“ bewirken?

noch mehr kriege vielleicht? woher soll ich das wissen?

warum schlägst du nicht auch vor, die gesamte IS in kunstharz einzugießen … aber auch alle soldaten schlechthin, auch die aus den USA oder frankreich oder deutschland … auch alle tornado-flugzeuge?

die idee ist gut, aber wo das alles ausstellen?

in der wüste! da sind die doch gerade sowieso alle! (von den städten ist ja kaum noch was da.)

RGB-828-mal-591-pix-96-dpi-hauptseite-klausens-kunstaktion-vielleicht-kommt-sie-an--08-12-2014

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