Archiv der Kategorie: Literatur

klau|s|ens postet den ramsch zum müll als ereignis des wollenden zufalls – www.klausens.com

klau|s|ens, heute ist der tag des rassismus.

rassismus ist mir fremd.

ach so.

ich poste heute lieber weiter etwas gegen und um den „müll“.

ich sehe: du hast ein buch im ausverkauf entdeckt.

das war im ramsch, wie man so schön sagt.

runtergepreist!

egal, es ist von diesem berndorf, der mit „eifel“ alles zehntausendfach verkauft.

ich dachte, rassismus sei dir fremd.

ich auch. aber wenn ich „eifel“ und „berndorf“ und „müll“ höre, dann meldet sich mein innerinnerstes.

dann nennen wir den „rassismus“ nun „innerinnerstes“.

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klau|s|ens postet sein weltkürzestes gedicht DER PUPS – www.klausens.com

klau|s|ens, du postest alte gedichte von uns?

ja, zweitklausens, aber sie bleiben doch zeitlos: das hier ist eigentlich von 2002, aber ich stieß wieder darauf.

was ist das besondere?

lies es doch. (es ist … vermutlich … das weltkürzeste gedicht.)

wieso „vermutlich“?

wenn einer das gedicht hier liest, wird er oder sie vielleicht sagen: „ich kenne zeitlich gesehen noch etwas kürzeres.“ (atom, ion, atomsekunde, und … und … und …)

ja, die zeit: dass die überhaupt „kurz“ ist!

du, ich bin kurz mal weg! (lies du in der zwischenzeit mein gedicht. aber achtung: nicht, dass es zu lange dauert! …es zu verstehen!) 

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klau|s|ens erfasst mögliche und unmögliche weihnachtsgrüße (per selfie ankommend) – www.klausens.com

klau|s|ens, zu weihnachten werden die menschen gern aktiv.

sie erinnern sich zu dieser zeit (bis zu silvester hin, bisweilen auch noch danach) mancher anderer menschen … und dann werden allerlei plötzliche grüße verschickt.

und du hast dir welche zusammengesucht: realfiktiv?

ja, realfiktiv … das ist ein schönes wort.

es erinnert an dokufiction im fernsehen. oder auch an „realitysoap“.

UND: der schreiber solcher texte wie den unsrigen hier kann sich immer hinter einer idee von kunst verstecken.

der kann alles zum gedicht noch erklären.

ja, das kann er!

wie also lautet das gestrig-heutige gedicht?

WEIHNACHTSGRÜSSE DECHIFFRIERT
– SMARTPHONE-SELFIES, ALSO AM ENDE SIND ES JA AUCH FOTOS … UND DIE PER NEUER APP AUFS BILD DRAUFGESCHRIEBENEN TEXTE  DAZU –

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserem neuen Auto.
BOTSCHAFT: Wir haben ein neues Auto. Wir kaufen uns regelmäßig ein neues Auto.  Aber das wisst Ihr ja  sowieso, weil wir dazu immer wieder ein Selfie versenden.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, fast nackt. [Anmerkung: Man hat Badesachen an.]
BOTSCHAFT: Wir sind locker und aufgeklärt. Haben aber dennoch das Maß für dezentes Auftreten nicht verloren. Wichtig ist, dass alle Menschen, die wir kennen, unsere Tätowierungen endlich sehen. Da sind ja wir ganz hipp.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, auf der Bowlingbahn „10 echte Kerle“.
BOTSCHAFT: Wir unternehmen wenigstens mal was. Ja, wir sind aktiv. Wir! (Ihr nicht.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, an Bord der „Firenze“…
BOTSCHAFT: Wir haben ein Boot oder kennen wenigstens mal Leute, die ein Boot haben. Und machen sowieso immer irgendetwas mit Italien. Weil wir Weltbürger und Kosmopoliten sind.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserem Hund Zipfi.
BOTSCHAFT: Wir haben einen Hund. Ja, auch das! Der universelle Bürger verschließt sich keiner Erfahrung. (Ihr seid ja zu feige für einen Hund.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, wir stehen im Stau.
BOTSCHAFT: Wir können es uns erlauben, über Weihnachten wegzufahren. Wir haben keine die Umwelt quälende Schwiegermutter, die zu Hause besucht werden will.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserer Nachbarin Frau Kramsl, aus Starnberg.
BOTSCHAFT: Wir sind (ganz selbstverständlich) in eine reiche Gegend umgezogen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla aus Peking.
BOTSCHAFT: Wir haben Geld für teure und weite Fernreisen. Menschenrechtsthemen sind dabei eher etwas für Langweiler.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, heute mal mit Hut und Kappe.
BOTSCHAFT: Wir sind nicht festgefahren. Im Gegenteil: Wir sind offen, locker und weltgewandt. Mal tragen wir eine Kopfbedeckung, mal keine.

Schöne Segesreiche Grüße von Horst und Trulla. Das Kindergeld wird erhöht! [Anmerkung: Beide sitzen lachend auf einem übergroßen XXL-Stuhl, der vom Künstler Claes Oldenburg gestaltet worden sein könnte.]
BOTSCHAFT: Wir haben das Kindergeld gar nicht nötig, weil es uns so verdammt gut geht. Aber wir nehmen natürlich jeden Extra-Cent gerne mit.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, Silke und Martin sind in Davos.
BOTSCHAFT: Wenn nicht wir, so haben doch immerhin die Kinder Geld für teure und weite Fernreisen. (Skifahren ist selbstverständlicher Teil des Lebensgesamtkonzeptes.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, ja, aus unserem Garten.
BOTSCHAFT: Wir haben ein Grundstück, wir haben Land, wir sind mindestens Mittelstand.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, direkt vor der Kirche Sankt Anna.
BOTSCHAFT: Wir gehen wenigstens noch mal in den Gottesdienst. Weil wir wissen, was sich ziemt.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Pferde wiehern auch. [Anmerkung: Man sieht so etwas wie ein Gestüt. Und Horst und Trulla haben Reitkleidung an. Im Hintergrund steht noch ein Sack mit Golfschlägern.]
BOTSCHAFT: Wir reiten auch. Ja, auch das! Reiten! Klar! – Golf ist bei uns auch immer drin. Menschen von Welt wie wir gehören mit solchen Dingen irgendwie zusammen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla … aus der Alexianerklinik.
BOTSCHAFT: Wir haben einen Krankheitsfall in der Familie, aber ihr schert Euch ja alle einen Dreck, wie es uns oder unseren Nächsten geht.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, am Grab von Tante Hermine.
BOTSCHAFT: Wir besuchen den Friedhof und unsere Ahnen. Habt Ihr kein schlechtes Gewissen, das gerade jetzt nicht zu tun? Geht Ihr überhaupt jemals auf den Friedhof? Schämt Ihr euch nicht?

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Karte ist der Knaller, nicht wahr?! Die mussten wir einfach schicken. [Anmerkung: Man hält eine sehr glänzende, bunte und silbrige Postkarte an einem Postkarten-Ständer irgendwo in exotischer Ferne in der Hand.]
BOTSCHAFT: Wir geben wirklich Geld aus, für unsere Weihnachtskarten. Außerdem ist alles, was wir in die Hand nehmen, hochmodern und abgefahren.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla … ja, hinter uns ist der Grenzübergang.
BOTSCHAFT: Wir überqueren die Ländergrenzen, nehmen Strapazen auf uns. Und denken also auch an die Verwandten außerhalb von Deutschland. Zum Beispiel in Polen die.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, ja, bei 24 Grad im Schatten. [Anmerkung: Ein Thermometer ist zu sehen.]
BOTSCHAFT: Wir haben schon mal von der Erwärmung der Erde und der möglichen Klimakatastrophe gehört, aber wir machen abgeklärt kleine Scherze darüber.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla vor der Karte von Afrika. (Erkennt Ihr Gambia?) [Anmerkung: An der Wand hängt eine Landkarte.]
BOTSCHAFT: Wir sind gebildet und haben auch Bildungsinteresse. Sollten wir nach Afrika fahren, würden wir uns mit den Ländergrenzen und allen historischen Fakten auf jeden Fall beschäftigen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Hallig steht auch mal unter Wasser.
BOTSCHAFT: Wo wir hinfahren, kann es durchaus gefährlich sein oder werden. Ja, wir sind schon tolle Leute. Eine Hallig ist eigentlich schon wie Abenteuerurlaub.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Im Hintergrund flimmert der Fernseher. [Anmerkung: Es ist ein 1,60 Meter breites Modell Flachbild, was man sieht.]
BOTSCHAFT: Natürlich gehen wir mit der Moderne. Wir haben immer die aktuellsten Geräte. Wir können uns aber von den Medien und deren Gedusel auch abwenden und mal schnell Selfies für unsere Verwandtschaft und Bekanntschaft schießen. Da sind wir ganz frei.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. In der Badewanne ist es doch am schönsten. [Anmerkung: Man sieht noch zwei gefüllte Sektgläser dezent da rumstehen. Außerdem eine Schale mit Kaviar. Dazu eine Porsche-Krawatte auf dem Stuhl neben der Wanne.]
BOTSCHAFT: Wo wir sind, reicht eine Dusche nicht aus. Zu unserem Lebenstil gehört die alltägliche Badewanne einfach dazu. (Ein teures Auto und Delikatessen aller Art natürlich auch. Klar.)

COPYRIGHT KLAUSENS in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 29.12.2015, DIENSTAG, 14:25 Uhr MEWZ bis 14:48 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf. Und 30.12.2015 gegen 9:00 Uhr bis 9:18 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens versendetsand(e)te ab 14.12.2015 wieder eine kunstpostkarte – www.klausens.com

klau|s|ens, alles versandet … alles versendet sich zudem.

na und?

was sollen da deine künstlerpostkarten oder kunstpostkarten? was?

sie ändern die welt.

ach so: anschläge, kriege, massenfluchten. – schön, schön, was du in den letzten jahren angerichtet hast.

alles verändert die welt, jedes husten verändert. jedes kauen. jedes räuspern.

na prima!

… man weiß nur nicht, wie und wohin und weshalb.

was hat das zur konsequenz?

die menschen tun und machen und lassen: da wird es mal besser, dort wird es aber verschlimmbessert, hier wird alles total schlecht, dort sieht alles wieder anders aus: es ist ein mix der eindrücke. (zumal: welchem moralkodex folge ich bei gut und besser?)

das kommt, weil wir keine klaren kategorien haben.

das menschliche leben unterliegt diesen qua schöpfung nicht. ideen wie „gut“ und „böse“ machen sich die menschen selbst. der herrgott kann auch einen völkermord gut hinnehmen, der hat unsere moral nicht.

… wenn es ihn oder sie oder es denn gibt.

du brauchst unsere zweifel am „system gott“ nicht wieder und wieder zu wiederholen.

aber wie soll es weitergehen?

wir werden vielleicht noch eine kunstportkarte verschicken: was soll’s?! oder noch zehn: was soll’s?!

und die welt?

wird anders: was soll’s?!

und der sinn?

es gibt keinen sinn. der mensch ergeht sich im tun, immer wieder tun und machen, nach sinn wird nicht gefragt. der sinn ist das tun und machen … wie schlimm es auch dann wird.

wieso?

… weil die welt derart überkomplex ist, dass jedes tun so oder so auf die welt einwirkt, aber keiner weiß genau: wie denn? (auch beim klima kennt man die zusammenwirkungen von allem zu allem ja nur in gröbsten maßen.)

soll ich husten?

nein, nein, bitte nicht. jetzt gilt erst mal unsere kunstpostkarte.

dazu habe ich noch eine idee, für die ausstellung.

eine idee zur kunst?

ja: wir schicken ja seit 2007 einmal im jahr etwa … man nehme nun die beiden (eher) wilden und ziemlich bunten listen (namen, nummern, adressen) zu den unsrigen verschickungen, die eine mit den nummern und die zweite … diese alphabetisch sortierte: es sind ja immer diese 2 kontroll-listen, die wir nehmen. ALSO: diese drucken man aus, diese tue man dann aber mit milchglas so verbergen, dass man die namen nicht mehr lesen kann, aus persönlichkeitsschutz. das kunstwerk ist dann die verheißung dieser liste, hinter milchglas, an der wand … eine liste bzw. zwei, die aber nicht offengelegt werden kann/können. – wegen persönlichkeitsschutz und so. – es ließe sich aber dann mal ein tag hunderte jahre später festlegen, 2500?, wo die milchglasscheibe dann von den listen an der wand abgenommen werden darf … aber immer nur kurz, ein paar tage oder so, analog zu den dingen beim HEILIGEN TUCH und anderen reliquien in der katholischen kirche. (danach kommt die milchglasscheibe wieder für 50 jahre davor, bis man alles erneut enthüllen darf, für ein paar tage. also ab 2500 alle 50 jahre ein paar tage ohne milchglas, ansonsten immer mit milchglas. unsere zwei listen zu der postkartenaktion.)

schön, diese idee zur kunst. (unsere ideen zur kunst: klau|s|ens und zweitklausens. schön!)

sie (diese idee) gehört uns, deshalb haben wir diese hier aufgeschrieben. für alle zeit. (bis die welt untergeht und auch solche blogeinträge nicht mehr existent sind.)

und was soll diese „kunst“ bewirken?

noch mehr kriege vielleicht? woher soll ich das wissen?

warum schlägst du nicht auch vor, die gesamte IS in kunstharz einzugießen … aber auch alle soldaten schlechthin, auch die aus den USA oder frankreich oder deutschland … auch alle tornado-flugzeuge?

die idee ist gut, aber wo das alles ausstellen?

in der wüste! da sind die doch gerade sowieso alle! (von den städten ist ja kaum noch was da.)

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klau|s|ens beschreibt kurzprosaisch einen freudvollen dialog voller süßer missverständnisse – www.klausens.com

klau|s|ens, heute das missverstehen?

ja, ja, aber am ende haut es ja doch hin. irgendwie. oder doch nicht. so oder so.

in unserem ersponnenen dialog.

aber der alltag funktioniert oft so: grenzenloses missverstehen!

und dann noch der sprayer, der dieses schild von OBI dann verunstaltete, siehe weiter unten, das foto von uns? ist das auch so etwas?

als gelungenes missverstehen? – na ja. (das wäre aber lange zu diskutieren! denn: die sprayer gehen mir auf den senkel, und OBI auch.)

|||

DIALOG DES GELUNGENEN MISSVERSTEHENS

Ist Ihre Frau Mutter da?

Nein, soll ich ihr was bestellen?

Ja, warum nicht … ein Filetsteak mit Gratins und einem guten Wein?

Nein, ich meinte: Soll ich ihr was ausrichten? Meiner Mutter?

Ja, sicher, richten Sie ihr doch eine große Feier aus. Sie hat es dicke verdient.

Ach so, ich wusste gar nicht, dass sie einem Lohnberuf nachgeht.

Warten Sie … Huch! Meine Uhr geht ja auch nach. Ich muss jetzt los!

Sind Sie denn bei einer Lotterie?

Wie kommen Sie auf Lotte? Ich dachte, Ihre Frau Mutter heißt Lore.

Sie sind wohl scharf auf ein Bergwerk. Und da geht’s dann ab.

Wie Sie jetzt in Fahrt kommen können! Potztausend!

Wäre schön, wenn wir so viel hätten!

Haben Sie denn nicht genug von diesem Gespräch?

Nee, aber Hirschragout ist noch ausreichend da.

Das zieh ich mir rein.

Aha, so einer sind Sie.

Was denken Sie von mir? Nein, ich hatte noch etwas zu erledigen.

Erlegen? Ein Tier? Sie jagen?

Ich bin kein Tier! So etwas Beklopptes! (Wenn, dann jage ich dem Ruhm hinterher.)

Bekloppt? Wen oder was? Sprechen Sie von einem Kotelett oder einem Schnitzel oder einem Steak? Oder von Ihrem Selbst?

Aber nein! Klopfen kann man doch so oder so verstehen!

Ich kenne es nur vom Teppich oder Läufer. An der Stange.

Aber Marathon mache ich nicht. Schach spiele ich doch auch nicht! (Und „pole dance“ betreibe ich erst recht nicht!)

Aber mit meinem Seelenheil! Damit treiben Sie Scherze.

Was geht Sie an, mit wem ich was treibe?

Aber Sie wollten doch etwas bestellen!

Ein Bier, denke ich mal. [Was sagt denn Ihre Frau Mutter zu alledem?]

KLAUSENS. 22.11.2015, Sonntag, 20:54 Uhr MEWZ bis 21:31 MEWZ.
Königswinter-Oberdollendorf + kl. Korrektur am 4.12.2015 und am 10.12.2015

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klau|s|ens hört sahra wagenknecht LIVE-dichtend zu – www.klausens.com

klau|s|ens, der frau wagenknecht lauscht man mit interesse.

gewiss, sie strahlt irgendwie etwas aus, das mit wissen zu tun hat, mit kenntnissen … das ist dann etwas anders, als es sonst oft so ist, in der politik, obwohl es am ende ja dann doch gleich oder ähnlich ankommt: parolen, die sich wiederholen, kennsätze, die wieder und wieder genutzt werden.

sie sprach mit manfred osten.

gewiss, das tat sie: und da es um goethes „faust“ ging, gab es eben doch bemerkungen, die dann seltener sind … in der tagespolitik.

am ende aber ging es doch um das kapital, gigantische profite, die leiharbeit und die abwertung der arbeit, alles das. entrechtung. gier.

es ging und geht um den ewigen kapitalismus, der mal so auftritt, dann aber so: und doch werden immer wieder die einfachen menschen gedemütigt, man hebt erkämpfte rechte auf, man will noch mehr kapital akkumulieren. das casino … alles ist insgesamt doch verdammt skurril und zudem brutal, was wir da an weltgeschichte erleben müssen. beängstigend ist es dann auch, ungerecht zudem.

die kleinen leute sind gern die dummen.

das ist dann die kernfrage bei solchen personen wie frau wagenknecht: meinen sie es alles auf dauer ernst? sind sie human im herzen oder spielen sie „human“ vom kopf her?

aber was wird anders, wenn sie regieren darf?

sie will den kapitalismus wohl hauptsächlich begrenzen und einzäunen. mehr ist es wohl nicht: reformieren und abfedern der nöte.

wie kommst du darauf?

sie sprach immer von den sinnlosen gewinnen, die da akkumuliert werden: gewinne um der gewinne willen, in höhen, die kein mensch mehr verbrauchen kann. (stichwort: familie quandt/klatten = BMW)

und die antwort?

stiftungen, nun also: stiftungen.

und dann?

dann bleibt das geld in der stiftung … und in der firma … und wird nicht irgendwoandershin verbracht.

und das hilft?

ich hatte den eindruck, dass sie denkt (bzw. sie im team mit oskar lafontaine und anderen denkt): so wird alles leidlich gut.

also keine belegschaftsaktien und solche modelle?

nein, eher die stiftung, die gutes will und dann die großunternehmungen jeweils besitzt: jedes großunternehmen bekommt eine stiftung. – und die oberen der stiftung sind dann die industriekapitäne und Innen, die wohl auch mehr geld verdienen als die schichtarbeiter.

und bei krupp: da gibt es die stiftung schon lange. hat das den kapitalismus abgeschafft? verbessert? – und sitzt diese stiftung nicht als großer anteilseigner bei thyssenkrupp mit drin? und war nicht der herr beitz als geschäftsführer der stiftung so ein mächtiger mann des kapitalismus?

ja, ja, ja.

also: was nun?

ich weiß es doch nicht. grundidee: vor frau wagenknecht soll und muss niemand (mehr) angst haben. die großen enteignungen wird es nicht geben. und wer bescheiden verdient, der darf alles behalten. leistung lohnt sich da unten. nur ganz oben wird es ein bisschen anders.

dann wäre das ein sozialismus mit menschlichem antlitz?

vielleicht eher so: sozialismus meint heute den „gedämpften kapitalismus“.

und dafür wurden jahrhundertelang bücher geschrieben, thesen verfasst und revolutionen ausgerufen?

fast hat es den anschein, oh faust, oh faust.

unsere LIVE-gedichte vom 10.9.2015 zu frau wagenknecht, was bringen die?

die machen die welt auch nicht mehr viel anders. sie dokumentieren und überführen das sinnlose leben und agieren der menschheit in die kunst.

was soll denn bloß werden? aus uns? aus der welt? aus frau wagenknecht? aus dem kapitalismus? aus faust? aus der armut?

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klau|s|ens schrieb am 5.5.2015 den „Dienstagsroman [5.5.15]“ – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du gestern den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles kurz vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]

dann wäre es nun das achte werk in dieser reihe.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens hat nun die grönemeyer-gedichte alle im netz – www.klausens.com

klau|s|ens, grönemeyer und lentz, also herbert grönemeyer und michael lentz: das war ja schon am 11.3.2015.

na und?

heute ist der 23.3.!

aber alles braucht seine zeit.

ich dachte, du schreibst diese gedichte dann LIVE?! also am 11.3. schon!

du doch auch, zweitklausens, du doch auch! wir beide schreiben sie zusammen.

aber warum erst heute?

man muss alles ja auch noch abtippen, von der handschrift in die tippschrift überführen. das ist arbeit.

und die ist jetzt beendet.

gewiss, und nun sind die LIVE-gedichte zu herbert grönemeyer und michael lentz allesamt im netz.
http://www.klausens.com/klausens-und-herbert-groenemeyer-und-michael-lentz.htm

was gibt uns das?

ein gefühl der beruhigung, nicht, nicht weniger: man kann wieder etwas abschließen … gedanklich, innerlich … und sich anderen dingen zuwenden.

… weil es vollbracht ist.

wenn du willst: ja. die kunst erfüllt sich darin, getan zu sein.

auszug-aus-klausens-und-herbert-groenemeyer-und-michael-lentz-live-gedichte-11-3-2015

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klau|s|ens bekommt nun sinn-voll-loseste botschaften auf die haut tätowiert mit – www.klausens.com

klau|s|ens, es wurde uns die zeit, wo man alles aufs T-shirt schrieb. satz um satz, slogan um slogan, sprichwort um sprichwort. bullshit um bullshit.

das dauert wohl immer noch an, weil es tausende von unternehmen gibt, die nur von bedruckten T-shirts leben.

aber man kann sich heute auch alles selber aufs T-shirt drucken (lassen). man darf sich selber was ausdenken und/oder auswählen … und dann aufs T-shirt mit irgendeinem printunternehmen.

auch das hat natürlich zu einer vermehrung der sprüche beigetragen. die möglichkeiten der technik befördern die zahl der abgedruckten sprüche.

nun aber kommt all das auch auf die haut. (TATTOO!!! und noch mehr TATTOO!!)

man trägt (s)ein statement heutzutage auf der haut. für immer und ewig … bis in den sarg hinein. („Heute schon gestorben, Alter?!“ — Copyright Klausens in allen Schreibweisen und Schreibwaisen, am 11.3.2015, Mittwoch, gegen 9:23 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf)

alle sollen das statement sehen. es können gerne auch mehrere solcher botschaften an die welt auf der haut sein.

bisweilen fragt man sich, ob die menschen überhaupt noch den sinn all der statements begreifen, den/die sie sich auf die haut tätowieren ließen und lassen.

man stellt sich viele fragen … angesichts der menschheit.

deshalb mussten wir das schnell in ein gedicht packen:

DIE FÜLLHORNFÜLLE DER BOTSCHAFTEN
– mittlerweile vom T-Shirt auf die Arme (als Tattoo) verlagert –

Nur der Weg
kennt das Ziel

–––DU WEGZIELER

Nur Ziele bilden
Die Wege dessen

–––DU ZIEWEGELER

Der du Zielwege
Kennen willste was?

–––DU LERWEGZIE

Wege wissen vom
Ziel die Kenntnisse

–––DU WEGELERZIE

Nur wer das Ziel
Kennt den Weg

–––DU ZIELWEGER

Das Ziel erzielt den
Weg wegen des Wagens

–––DU WEGZIEGE

Nur das Ziel
Kann den Weg (Wagen!)

Klausens, 7.3.2015, Samstag, 20:39 Uhr MEWZ bis 20:48 Uhr MEWZ. (Beim zappenden Teilbetrachten von „Deutschland sucht den Superstar“.) Und kleine Korrektur am 11.3.2015, Mittwoch, gegen 9:26 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens schreibt gedicht für allerlei komiker und wollende anfangsliteraten – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht immer ums „wie“, wenn ich mir so die texte anhöre.

mit dem „wie“ sollen lacher erzeugt werden, absichtlich überdrehte oder seltsame vergleiche. („der seehofer, die plappernde genkartoffel der ingolstädter voralpen.“)

und dein gedicht?

unser gedicht: das nimmt direkt dann auch noch anfangende literaten auf, die gerne bildlich schreiben wollen.

fischen, fischen, fischen und angeln, angeln, angeln.

ja, genau das. und oft stimmen die bezüge gar nicht mal, auch nicht innerhalb der grammatischen idee. das kommt ja auch noch hinzu.

schön, dass das auch mal festgehalten wurde.

die welt ist unendlich, die welt der sprache natürlich auch.

WIE
— Kleine Hilfestellung für allerlei Komiker
und wollende Anfangsliteraten —

Er schoss hinter dem Vorhang hervor
wie ein Projektil, Kaliber 7 Millimeter.
Sie kochte daraufhin erst einmal vor Wut
wie der Reis auf einem Herd in Japan.

Da kaufte er sich endlich seine Frau,
als hätte er mehr als nur einen 100-EURO-Schein dabei.
Sie nahm ihn aber daraufhin zur Brust,
als wäre er ihr einstmals wegadoptierter Heim-Säugling.

Er fischte sich nun ihren Safeschlüssel aus deren Gesäßtasche
wie ein glitschiger Hering aus der Schröder-Ostsee.
Sie aber schälte sich erst einmal aus ihrer Jacke
wie eine Apfelsorte namens „Schaler Merkel“.

Da machte er sich angstvoll in die Hose,
wie wenn es keine Windeln gäbe.
Da pinkelte sie ihm frech ans Bein,
wie wenn man keinen Urin mehr bräuchte.

Er (Atheist) pochte weiterhin auf den Ehevertrag
wie ein Specht. (Der hat doch einen Vogel!)
Doch sie machte ihn mal wieder nass
wie eine Trinkwanne auf der Heide. (Die ist doch belämmert!)

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauKOMIKsERens oder Klau-s-ens oder KlauLITERATsURens, am 11.2.2015, Mittwoch, ca. zwischen 10:50 Uhr MEWZ und 11:02 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

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