Archiv der Kategorie: Shopping

klau|s|ens lernt die panzerfolie kennen – www.klausens.com

klau|s|ens, warum besucht man flohmärkte?

ich denke, damit man mal wieder weiß, was wirklich „en vogue“ ist.

was ist es denn?

diese „spinner“, die man in der hand dreht: die sind auf dem flohmarkt alle 3 komma 5 meter zu finden. wirklich, hypemäßig, diese „spinner“.

und sonst?

„panzerfolie“, was immer das sei.

für die handys?

ja, für die handys.

was macht man damit?

ich denke: aufkleben, als schutz.

so macht man sein handy schön.

ich denke, man überklebt eigentlich alle schon vorhandenen kratzer: ob das noch so gut aussieht?

für mich waren immer „handyhüllen“ die klassiker auf allen märkten und flohmärkten der welt: istanbul am bahnhof, münchen hinter dem bahnhof, paris in der unterführung beim bahnhof … überall handyhüllen.

dann freue dich doch über die panzerfolie!

tue ich ja, tue ich ja. [außerdem freue ich mich über „für jeder handy“. auch da bleibt die zeit nicht stehen: die dinge ändern – bei aller langweile der ewig gleichen produkte auf den ewig gleichen märkten dieser welt – auch ihr grammatikalisches geschlecht bzw. die grammatik als solche. schön!]

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klau|s|ens hat die geniale idee einer steuer von 0 prozent und schulden, die per genialer idee endlich zu einnahmen werden – www.klausens.com

klau|s|ens, 0 prozent, also NULL prozent?

ja, das ist meine idee. (also: unsere idee, zweitklausens) – der herr trump in den USA, der ist ja ganz befangen … den wirklichen und großen schritt machen nur meine neuen steuervorschläge vom 27.4.2017.

aber null prozent? woher soll denn das geld des staates kommen?

der staat hat doch schulden, in den USA sind es trillionensonstwas. gigantisch!

aber schulden sind doch schulden.

nein, eben nicht: man macht ein dekret und lässt die schulden zu einnahmen umschreiben.

einfach so?

sicher: wenn man geld drucken kann, dann wird man auch das tun können.

und durch diese umschreibung hat der staat dann geld.

sicher: je mehr schulden der staat hat, umso reicher wird dieser staat dann nach dem „schuldenumschreibungsdekret“ sein.

damit wären alle probleme der USA gelöst.

genau das, auch die deutschlands natürlich: aber die leute denken ja alle so eng.

dann wäre deine bzw. unsere steuerreform die radikalste, die es je gab!

das kann man sagen: 0 % steuer(n) bedeutet, dass man nichts zahlen und nichts ausfüllen und nichts abgeben muss.

wundervoll! – und wenn es mit den dekreten bezüglich der umschreibungen der staatsschulden zu staatsgewinnen mal zeitliche verzögerungen geben sollte?

nun, dann könnte man doch die parkuhren auf „teurer“ schrauben.

toll: durch parkuhren lassen sich bestimmt multimilliarden erwirtschaften, als extra taschengeld für den null-prozent-steuer-staat.

eben: ich verstehe nicht, warum mich weder die USA noch venezuela bisher angerufen haben, wo meine staatskunst einfach großartig ausgebildet ist.

wie du auch immer alles bedenkst: pro und contra und procontra und contrapro. ach, du bist ein staatsmann, ein staatsherr, ein staatskönig größer und allergrößter güte.

und du auch! weil wir beide doch immer zusammen agieren, zweitklausens.

danke, ich bin so glücklich.

vielleicht sollten wir mit dem null-prozent-steuer-konzept noch schnell bei den landtagswahlen in NRW einsteigen. „LISTE NULL“, oder so.

das wäre so schön. und es gibt immer so viele allesgläubige, dass wir 20 % der stimmen sicher haben müssten.

0 % steuern = garantiertes minimum von 20 % der stimmen. wenn es gut läuft auch 50 % oder 70 % oder 80 %. herrlich!

und sobald wir an der macht sind, verhaften wir auch viele leute. einfach so.

ja: wer gegen den 0-%-steuersatz etwas kritisches sagt, der kann nicht mehr auf unsere güte und gnade hoffen. gewiss! (klug bleibt klug … und: fair bleibt fair!)

klausens-geniale-steuerreform-27-4-2017-eine-steuer-von-null-prozent

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klau|s|ens entdeckt bei den kassiererinnen von REWE und LIDL den neuen knopf im ohr – www.klausens.com

klau|s|ens, da haben wir ja mal wieder etwas neues.

oh ja: jeden tag was neues!

es sind die damen (und wenigen herren) an den kassen der supermärkte.

und auch bei denen, die herumlaufen. bei denen wohl auch! (heutzutage macht man oft beides, also alles: kassieren und rumlaufen und packen und laden und …)

auch bei denen, die ausschließlich die regale einräumen?

da müssen wir noch drauf achten.

wir erlebten es dieser tage bei REWE und wir erlebten es bei LIDL. an der kasse.

sie haben alle den schwarzen knopf im ohr.

offenbar ist das verpflichtend.

… und im verwaltungshauptraum sitzt der markt-leiter und macht „husch, husch!“ – und alle anderen machen „kusch! kusch!“.

so ist die neue welt.

kam früher durch den lautsprecher: „frau mingxdorf bitte an kasse zwei!“, so kriegen wir als kunden das nun gar nicht mehr mit.

alles läuft ganz dezent im hintergrund über diesen knopf im ohr.

der ohrhörer! es lebe der ohrhörer! (und können die dann auch etwas zurücksprechen? die an der kasse? ganz geheim? an die zentrale? etwas wie: „kasse 3 muss noch aufmachen, bitte!“)

und so wird so oder so oder so oder so der mensch wieder mal gegängelt und geführt.

die moderne sucht sich immer neue, „weiche“ instrumente, um den menschen zu lenken und letztlich zu bestimmen.

man selber hat den ganzen tag das dings im ohr, wie eine zwangsprothese.

aber für dich als beschäftigten sieht die moderne versklavung das vor.

kameras in den umkleideräumen: das galt als illegal. aber ohrhörer und damit zugleich wohl auch mikros in jeden kopf der beschäftigten: das scheint nun legal.

so werden sie bestimmt und kontrolliert und überwacht. binnen sekunden kommen die befehle. am ende zeigt auch noch ein gerät, wo im supermarkt sich wer gerade aufhält.

du meinst, die ortung ist mit den dingern verknüpft?

ich könnte es mir gut vorstellen. am weitesten kommt man im leben (oder eben auch nicht), wenn man sich genau alles das vorstellt, was vorstellbar ist, und nicht auf die große gnade des großen gnädigen menschens hofft.

ja, da hast du sehr recht!

ich weiß. aber erzähle das mal den beschäftigen von REWE und LIDL – und die von ALDI und PENNY sind vielleicht auch schon ausgestattet: wir müssten mal gucken gehen.

der kleine orwell im ohr: wunderbare welt 2017.

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klau|s|ens erkennt das alltäglich die fußwege zuparken der paketdienste als sehr gemein für die rollstuhlfahrer, rollatorfahrer und kinderwagenfahrer – www.klausens.com

klau|s|ens, wir leben in der „moderne“.

oh ja: im internet bestellen, wieder zurückschicken, wieder bestellen, behalten, noch etwas bestellen, wieder bestellen, wieder mal zurückschicken und so weiter …

so modern sind wir geworden. konsum, bis der asphalt wegbricht.

wieso asphalt?

tagein und tagaus sieht man paketfahrer / paketausfahrer, ob mit gelben autos, ob mit braunen autos, ob mit weißen autos. die nutzen den asphalt ab!

sie klingeln da, sie klingeln dort, denn das paket muss fort.

und sie parken, parken, parken.

nein. sie halten, halten, halten: dort, da und dort.

gerne auf dem bürgersteig. gerne unerlaubt.

gerne so, dass man kaum noch vorbeikommt, bisweilen so, dass man tatsächlich nicht mehr vorbeikommt … schon als normaler fußgänger.

was aber machen die, die ein gefährt dabeihaben: rollstuhl, rollator, kinderwagen? fahrrad? was immer?

diese menschen sind blockiert.

früher kannten wir solche blockaden von einem umzug: dann musste man mal die straßenseite wechseln. – alle paar wochen oder gar monate aber nur.

heute kennen wir diese blockade aber tagtäglich von den paketfahrern und paketausfahrern aller deutschen lande.

das ist die „moderne“.

das ist der alltag: aber niemand tut etwas dagegen.

die paketfahrer werden sauschlecht bezahlt: wer sollte ihnen übelnehmen, wenn sie dann auch sauschlecht anhalten?

aber so geht es doch nicht!

nein, die „moderne“ alias „mordende“ geht so nicht. die einen bekommen tausende pakete und die anderen warten nun tausende minuten auf dem bürgersteig.

oder sie weichen auf die straße aus und kommen in die allergrößten gefahren.

hier ist wieder mal der gesetzgeber gefragt.

danach diejenigen, die alle gesetze und verordnungen auch zu überwachen haben.

es lebe unser staat.

es lebe unser ewig unperfekter staat.

es lebe auch die FDP, die ja immer möglichst viel freiheit und möglichst wenig staat fordert.

… unter anderem die freiheit der paketfahrer, jeden bürgersteig zuzuparken und hunderttausende von rollstuhlfahrern, rollatorfahrern und kinderwagenfahrern et al. in größte bedrängnis zu bringen. (danke, freiheit!)

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klau|s|ens entdeckt die clevere FÜR-DIE-TAFELN-spendenautomatik beim pfandflaschenautomaten von LIDL – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist so einfach und bestechend.

du bringst deine pfandflasche aus plastik zum automaten bei LIDL.

und schon kannst du unmittelbar spenden, an DIE TAFEL.

du bist ganz überrascht, weil du so etwas nicht kennst.

du befragst dein schlechtes generalgewissen und drückst schnell auf „JA“.

dabei hättest du auch das geld für dich bekommen können.

denn du warst der stolze konsument, du hast sinnlos plastik verbraucht … und dafür wolltest du dich mit dem pfand belohnen lassen: 25 cent für eine einzelne flasche.

aber es kommt DIE TAFEL … quasi aus dem automaten … und sagt: drücke für mich. spende für die TAFEL oder auch DIE TAFELN.

und du drückst, kaum hungrig, dennoch drückst du für die anderen, die da darben.

und schon sind 25 cent bei der TAFEL gelandet, du selbst aber bekommst dennoch einen bon von der maschine.

dieser bon entpuppt sich dann sogar noch als spendenquittung.

und ist alles gut: du hast gespendet, du bist ein guter mensch.

du gehst pfeifend von dannen.

und zur not könntest du jemandem noch deine ausgedruckte quittung zeigen, um zu beweisen, wie gut du bist.

vielleicht sollte man eine solche quittung mal sonntags in körbchen werfen, wenn in der kirche geld gesammelt wird.

die idee ist genial.

die technik macht es möglich.

und wie oft haben wir über LIDL geklagt: wer erinnert sich nicht noch, wie sie mitarbeiter bespitzeln ließen, dieser große skandal?!

und nun wird „das soziale“ zum zusätzlichen kaufimpuls: alle sind glücklich, die von LIDL, die von DER TAFEL und ich selber. alle sind SOZIAL, alle sind gute menschen.

nur die ÖKOLOGIE weiß nicht recht, was sie davon halten soll.

du willst es mal wieder allen rechtmachen: bedenke dann bitte auch … allein der pfandautomat, was der schon an strom verbraucht!

bitte nicht, alles wieder kaputtreden!

ich bin ja schon ruhig und öffne schon die nächste plastikflasche: eine cola.

aber die ist doch so ungesund, all das zucker: was ist nur los auf der welt?

wie soll man alle wünsche und ansichten jemals erfüllen können?

und man möchte ja nur der „ideal gute mensch“ sein. (aber man schafft es nicht.)

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klau|s|ens lobpreist die neue china-apple-zensur-freiheit – www.klausens.com

klau|s|ens, apple hat gekuscht und die app der „New York Times“ in china aus dem appstore entfernt.

danke, apple!

danke, du wundervolles amerika, danke!

danke, ihr herrlichen unternehmen der internetmoderne in den tälern kaliforniens, danke!

so muss die moderne gestaltet sein: genauso!

und millionen tumber (tumblr?) schäfchen kaufen monat für monat die neusten iPhones einer gewissen firma.

diese kuriose welt: die neue „freiheit“ von facebook ist bespitzelung und die neue „freiheit“ von apple ist zensur.

alles für die kohle. (kohle = freiheit! immer!)

und herr trump droht toyota (per twitter): so geht es hin und her und vor und zurück. alle diese schönen herrlichen konzerne aus den herrlichen tälern in kalifornien. danke, USA!

wir lobpreisen die neue freiheit in china. danke, apple!

danke internet, danke!

es tun sich immer die richtigen zusammen: kapital und macht! danke!

klausens-kunstwerk-k-werk-die-neue-apple-china-zensurfreiheit-6-1-2016

klau|s|ens entdeckt die uniformierte hauptschulwelt der schwarzen kappen und schwarzen jacken – www.klausens.com

klau|s|ens, man muss immer mal wieder durch die straßen einer größeren stadt gehen.

einfach so?

aber sicher, denn du siehst dann dinge, die du sonst nicht siehst.

was?

pause an einer schule, an einer hauptschule.

und?

alle stehen auf der straße der stadt. sie lungern da, sie lungern dort. pause eben. und die größeren dürfen ja den schulhof verlassen.

wie sahen die menschen aus?

die jungs (und auch viele mädchen) sahen so aus: schwarze kappe, schwarze jacke … oder dunkles grau. aber diese kappen, die einst mal aus den baseballspielen der USA und den spielfilmen der USA zu uns rüberschwappten …

… die tragen die nun? in schwarz?

aber ja: wir haben früher keine kopfbedeckung getragen. außer es war winter, dann kam die mütze oder die kapuze.

aber heute sind schwarze kappe und schwarze jacke kult.

genau das: die schule braucht gar keine schuluniform auszurufen, denn diese ist de facto schon da.

schwarze jacke, schwarze kappe. hauptsache dunkel.

das passt natürlich auch zur dunklen jahreszeit des herbstes: aber erschreckt war ich dann doch.

wir kannten das schwarz von den autonomen linken und den autonomen rechten.

gewiss, aber dann nicht derlei kappen auf dem kopf.

hast du auch die schuhe analysiert: springerstiefel oder so?

nein, dazu war ich viel zu erschreckt. der anblick hat mir irgendwie nicht gut getan.

und die grünen parkajacken der 60er und 70er hast du vergessen?

nein, nein, aber schwarz und dunkel … das schüchtert ein und soll auch einschüchtern. das ist einen tick anders.

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