Archiv der Kategorie: Verkehr

klau|s|ens entdeckt wieder mal die kleinen schrecken des alltages – www.klausens.com

klau|s|ens, das leben kann so gemein sein.

genau das: kaputt, gesperrt, geschlossen, umbau, alles das.

wie kamst du darauf?

ich sah am samstag ein schild beim WURSTTEUFEL vor OBI.

und was stand drauf?

siehe unten: geschlossen wegen umbau.

dann steht man da.

eben, ich wollte keine wurst essen, aber ich dachte an, die immer zu OBI fahren, weil sie dann gezielt beim WURSTTEUFEL vor OBI eine wurst essen wollen.

funktioniert nicht!

und in eben diesem OBI funktionierte vor kurzem der geldautomat nicht, der war wegen „umbauarbeiten gesperrt“.

du brauchst geld, aber dann …

die moderne welt hat so viele funktionalitäten, dass dauernd welche wegbrechen können.

ich weiß: an diesem wochenende ist doch die A40 komplett gesperrt, mehrere tage, für neuen asphalt.

eine endlose kette von ausfällen: wie ot hatten und haben wir das mit der bahn, dauernd bauarbeiten, dauernd sperrungen, nicht nur in wuppertal am hauptbahnhof oder auf der strecke in rastatt.

man kann das alles nicht wissen und vorplanen.

eben: man müsste sich über so vieles im vorfeld informieren, dass man jeden tag zwei stunden am internet säße, bevor man das haus verließe, selbst für „besorgungen“.

es gibt auch geschäfte, die plötzlich nicht mehr da sind. internetseiten, die verschwunden sind.

oder umzüge im eigenen wohnhaus: plötzlich ist die treppe blockiert, oder der fahrstuhl.

dann die mietshäuser, die von bösen unternehmen betrieben werden, wo aufzüge über wochen mit absicht nicht repariert werden.

oder HANNIBAL, das haus in dortmund, wo die mieter jetzt mindestens zwei jahre nicht mehr reinkönnen, betrogen und belogen von der mietsfirma … und auch von der stadt dortmund. ein böser menschheitsscherz.

dann gibt es auch karten, die abgelaufen sind. geldkarten. ZACK!!! steht man ohne geldzugang da.

oder dieser tage der hinweis: viele der gesundheitskarten der kassen könnten ungültig sein.

dann die große WLAN-warnung des bundessicherheitsamtes.

oder berichte, dass die alten passworttheorien, über das sicherste passwort, eigentlich vollkommen falsch waren.

dazu liefernummernhinweise im lebensmittelhandel. rückrufe. aktuell etwas mit glassplittern drin.

man kann und will das alles nicht nachhalten.

vor allem: man will gar nicht mehr in diese welt hinaustreten, wo so vieles funktionieren könnte, eigentlich funktionieren muss, aber so vieles dann gar nicht funktioniert. je mehr optionen die moderne bietet, desto mehr schadvorfälle.

du, wir können jetzt nicht los: mein handyakku ist leer.

ach, du liebe schei…

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klau|s|ens sieht die tour de france WUUUUSHHHHHHHHHH – www.klausens.com

klau|s|ens, aus der überschrift heute folgere ich: es geht nur ums WUSCH.

ja, ja, dieses WUUUUSHHHHHHHHHH.

mehr ist es dann nicht. sekunden.

das drumherum ist ja auch noch da.

was genau?

imbissbuden, stände, bühnen, lärm … und die menschen, die etwas erleben wollen. die einen menschen begucken andere menschen. so funktioniert es am ende. man braucht den grund, dann die ansammlung, und schon hat man was zu gucken.

du sahst es in jülich?

ja, denn in aldenhoven waren hüpfburgen angekündigt, da schien es in jülich aufregender.

war es aufregend? in jülich?

die sichtweisen sind relativ, entscheidend ist es immer, dabeigewesen zu sein.

für wen?

für jülich! immer wieder kam von der bühne des neuen rathauses: „seid ihr bereit?“ – „jülich, wie ist die stimmung?“ – „jülich, wie fühlt ihr euch?“ – „jülich, wartet ihr auf die tour de france?“ (solche sachen. in allen variationen. denn die menschen standen ja ruhig rum und warteten dahin.) – „gleich kommt sie! seid ihr bereit?“ – „und jetzt die hände in die luft!“

das volk sollte immer „ja“ sagen, und daraus sollte das gefühl erzeugt werden, es wäre ja gar nicht langweilig.

noch entscheidender: es ging immer darum, wann die tour durchfährt, aber nie, wer und wie.

es kam also die tour, und man wusste nichts über die fahrer? wer an der spitze liegt?

so war es, so war es: wer da führte, ob es eine ausreißergruppe gab: alles war unwichtig. seitens des moderators auf der bühne neben dem neuen rathaus. (es lief das fernsehbild, aber da stand die menschenbesatzung der bühne noch vor.)

was war wichtig?

zeitvertreib … und jülich.

wieso jülich?

na, wegen der werbung durch die fernsehbilder an 200 länder, oder wie viele.

da hat jülich gejubelt?

jülich sollte auf den punkt vorbereitet sein, laut für die kameras zu jubeln, wenn die tour durchfährt. es ist alles inszenierung. nicht nur das leben, sondern auch die durchfahrt der tour durch jülich.

und das gelang?

aber sicher, aber sicher: man sieht die hochgehenden hände, und man hatte zudem noch grüne aufblasbare werbehände verteilt … aber sicher, aber sicher. jubel in jülich. hubschrauberflug. kameras. aber sicher, aber sicher.

jubel auf knopfdruck!

jubel auf raddrehung!

dann wurde jülich also berühmt.

etwas, etwas, aber die fahrradfahrer spielten keine rolle, es war ja auch nur ein WUUUUSHHHHHHHHHH. dann waren sie schon durch. dann die wagen mit den rädern auf dem dach, für jede mannschaft ja.

und diese werbekarawane, diese berühmte? die vorabfährt?

das waren diverse autos von diversen firmen, BIC, VITTEL, HARIBO etc., die mit höchster geschwindigkeit fuhren, das war auch WUUUUSHHHHHHHHHH. (mancher hat etwas gefangen, was die gar wenig warfen, werbezeugs, aber mit einem karnevalszug in keinerster weise zu vergleichen. zu schnell, zu schnell. fast schon wie eine aggression.)

aber jülich war an diesem tag immerhin auf den beinen?

gewiss, gewiss, darum ging es am ende auch: die tour als grund der begegnung, die tour als grund, dinge zu verkaufen, die tour als grund, werbung für jülich zu machen. die tour als grund, dass jülich sich mal wieder als jülich empfindet.

mit einem einzigen WUUUUSHHHHHHHHHH also.

im kern ja, aber die ganzen straßensperrungen und blinkenden polizeimotorräder und die bühne eben, wo auch mal der sänger markus luca dann auftrat. alles zusammen als das verbringen eines sonntages. grüßen, reden, die kinder ausführen. getränke ordern. rauchen, rumstehen. warten.

und dann kommt wieder der montag.

da kann man über den WUUUUSHHHHHHHHHH noch sprechen. und über den ruhm von jülich: durchfahrtsstadt der tour de france 2017.

unvergessen.

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klau|s|ens erkennt das alltäglich die fußwege zuparken der paketdienste als sehr gemein für die rollstuhlfahrer, rollatorfahrer und kinderwagenfahrer – www.klausens.com

klau|s|ens, wir leben in der „moderne“.

oh ja: im internet bestellen, wieder zurückschicken, wieder bestellen, behalten, noch etwas bestellen, wieder bestellen, wieder mal zurückschicken und so weiter …

so modern sind wir geworden. konsum, bis der asphalt wegbricht.

wieso asphalt?

tagein und tagaus sieht man paketfahrer / paketausfahrer, ob mit gelben autos, ob mit braunen autos, ob mit weißen autos. die nutzen den asphalt ab!

sie klingeln da, sie klingeln dort, denn das paket muss fort.

und sie parken, parken, parken.

nein. sie halten, halten, halten: dort, da und dort.

gerne auf dem bürgersteig. gerne unerlaubt.

gerne so, dass man kaum noch vorbeikommt, bisweilen so, dass man tatsächlich nicht mehr vorbeikommt … schon als normaler fußgänger.

was aber machen die, die ein gefährt dabeihaben: rollstuhl, rollator, kinderwagen? fahrrad? was immer?

diese menschen sind blockiert.

früher kannten wir solche blockaden von einem umzug: dann musste man mal die straßenseite wechseln. – alle paar wochen oder gar monate aber nur.

heute kennen wir diese blockade aber tagtäglich von den paketfahrern und paketausfahrern aller deutschen lande.

das ist die „moderne“.

das ist der alltag: aber niemand tut etwas dagegen.

die paketfahrer werden sauschlecht bezahlt: wer sollte ihnen übelnehmen, wenn sie dann auch sauschlecht anhalten?

aber so geht es doch nicht!

nein, die „moderne“ alias „mordende“ geht so nicht. die einen bekommen tausende pakete und die anderen warten nun tausende minuten auf dem bürgersteig.

oder sie weichen auf die straße aus und kommen in die allergrößten gefahren.

hier ist wieder mal der gesetzgeber gefragt.

danach diejenigen, die alle gesetze und verordnungen auch zu überwachen haben.

es lebe unser staat.

es lebe unser ewig unperfekter staat.

es lebe auch die FDP, die ja immer möglichst viel freiheit und möglichst wenig staat fordert.

… unter anderem die freiheit der paketfahrer, jeden bürgersteig zuzuparken und hunderttausende von rollstuhlfahrern, rollatorfahrern und kinderwagenfahrern et al. in größte bedrängnis zu bringen. (danke, freiheit!)

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klau|s|ens sieht erstmals richtig live und richtig bewusst eine elektro-zapfsäule – www.klausens.com

klau|s|ens, die zeiten ändern sich.

und der strom kommt doch aus der steckdose! endlich doch! holla! aus der dose!

man soll sein elektroauto neu als elektroauto kaufen und dann an solchen dingern einstecken.

dann habe man zu warten, bis alles voll ist. und zwar voller strom.

wie viele minuten?

man sollte diese zapfdinger in die leitplanken der autobahnen einsetzen. – stünde man da, wie ja so oft, im stau, könnte man wenigstens sein elektroauto laden.

die welt wird immer schöner.

findest du eine elektrozapfsäule denn wirklich schöner als eine benzinzapfsäule?

die welt wird jedenfalls anders.

oh ja: anders, neu, wieder anders. dauernd geht das so.

staunst du gar nicht mehr?

ich lese dauernd vom „internet der dinge“ und habe nur noch angst. alles ist mit allem vernetzt: ein gigantisches spionagesystem.

dann willst du diese geräte allesamt nicht?

nein, ich möchte nicht zwangsvernetzt sein.

ich denke so: selbst wenn man die vernetzung solcher modernen geräte abschaltet, so wird sie doch im hintergrund weiter aktiv sein.

alles funkt allem (dazwischen). alles ist gefährdet. überall können zusätzlich zu den firmen, die legal mein leben „hacken“, auch noch die verbrecher alles „hacken“.

wenn alles so schön vernetzt ist: warum geht dann eigentlich nicht der strom durch die luft ins auto rein?

stimmt. blue tooth für den strom oder so. strom via WLAN in jedes teil, auch ins auto. das müsste dann doch auch gehen.

alles geht in alles. alles ohne kabel. wieso soll man sein neues elektroauto dann noch mit so einer kabelsäule so umständlich und altmodisch bezapfen?

die dinge sind dauernd widersprüchlich, alles wird nur für sich durchdacht.

und manchmal muss man sich da auch freuen, über das einzeldenken … weil das „internet der dinge“ ja eine einzige bedrohung ist. einzeldenken bedeutet da: schlecht gesamt durchdacht, nur gut allein durchdacht. das schützt uns.

ABER: du sitzt in deinem neuen elektroauto, wenn du es denn mal hast, und dann fährt es dennoch mit geisterhand los.

eben: über das „internet der dinge“ macht sich ein fremder an mir und meinem auto zu schaffen.

nach 300 kilometern musst du aber dennoch echt konventionell und altbacken zur zapfsäule und da stromkabel einstecken.

es ist alles neu, alles anders, und dann doch irgendwie derselbe murks.

ja, aber die überwachung wird wirklich immer besser. unabschaltbar besser. und die lebensqualität wird davon wirklich nicht großartiger.

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klau|s|ens sieht vieles sinnlos zerstörte auf den absichtlich ganz verlassenen bahnhöfen der DB – www.klausens.com

klau|s|ens, du klingst schon wie ein spießer.

das stimmt, aber zugleich denke ich: was ist daran „unspießig“, alles sinnlos zu zerstören?

ist das denn so?

auf einer bahnfahrt wirst du viele zerstörungen sehen, viele besprühungen, alles wird vanadalisiert. schrecklich.

aber der zug fährt noch?

ja, sicher: die bahn schickt dann leute durch den zug, der ganz neu und noch echt sauber ist (nur ein paar scheiben zerkratzt), und stellt dann solche fragen, wo man noten vergeben soll. von eins bis sechs. (außen ist der zug aufs hässlichste von dieser sprayer-szene besprüht, aber da sieht man innen nicht. – die bahn kann ihre züge nicht genug schützen.)

aber die bahnhöfe selber …

… sind verwahrlost. die schalter seit jahren geschlossen, fenster vernagelt, alles alleingelassen, die durchgänge dunkel, nass und veruriniert. das ist die bahn.

die bahn renoviert in stuttgart für X milliarden, lässt aber die kleinen bahnhöfe verkommen.

genau so: es gibt prestigeobjekte und zugleich verwahrlosung.

alles ist besprüht?

oh ja, oh ja. du brauchst nicht in die metropolen zu fahren, auch an den kleinen haltepunkten wie oestrich-winkel, also in den kleinen orten, ist alles zugesprüht. (graffity klingt so schön, aber es sieht alles nur mies und bescheuert aus.) gern ist alles auch vernagelt, da ungenutzt. auf jahre hin.

so macht die bahn alles kaputt.

alles ja nicht, aber vieles. dabei könnte man so schön mit der bahn fahren, aber wenn man so viele bahnhöfe sich selber überlässt, die bahnhöfe der verrottung übergibt, obwohl da täglich die leute einsteigen und einsteigen müssen … dann ist das ja wohl ein kleiner untergang.

dein alter vorschlag? patenschaften für bahnhöfe durch 1-euro-jobber, die sich tag für tag um einen bahnhof kümmern?

schreibe doch mal an die bahn: die antwort geht nicht auf deinen vorschlag ein, sondern es kommt eine universalfloskel zurück. wer so mit vorschlägen für veränderungen umgeht, hat sich selber schon diskrediert.

du kannst also herrn obermanager grube und seinen rücktritt verstehen?

das scheint wiederum mit anderen dingen zusammenzuhängen. – aber dass man auch innerhalb der bahn, als beschäftigter der bahn, an der bahn verzweifeln kann … das kann ich nachvollziehen.

und alles wird zerstört!

wenn du in dieser zeit in dieser welt irgendeinen raum aufgibst, kommen sofort die täter, die alles besprühen, zerstören und vermüllen. wir leben nicht mehr in der idylle (oder lebten noch nie in einer solcher) … und deshalb müssen tausende menschen immerzu zerstören und beschmieren, um sich selber noch zu spüren.

das ist krankhaft!

diese welt ist ja auch krank, welt per se ist immer krank.

von den gewalttätigen schlägern hast du nicht gesprochen.

stimmt: es gibt die gewalt gegen sachen … und dann noch die steigerung: gewalt gegen menschen, die man da und dort die treppen runterstößt, bisweilen mal aufs gleis schubst.

dafür kann die bahn aber nichts.

nein, die bahn ist teil dieser welt, und muss alle die schäden abarbeiten, die diese welt sekündlich neu hervorbringt. – aber wie die bahn agiert, das ist ein thema für sich.

immerhin haben sie die scheiben am wartehäuschen so dick gemacht, dass man die beschädigen kann, aber nicht so leicht die ganze scheibe heraushauen kann.

danke, das macht mich glücklich: die beschädigte welt könnte noch schlimmer beschädigt sein. danke, das macht mich froh.

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klau|s|ens denkt über das batteriesystem für elektroautos nach: aufgeladene und schnell-kaufbare modulare steck-akkus – www.klausens.com

klau|s|ens, wie soll das mit den elektroautos nur gehen, und mit dem radius, und mit dem aufladen? (sonst kauft die autos ja keiner!)

du stehst dann bald mit 800 autofahrern vor drei oder fünf strom-„zapfsäulen“ auf der autobahn-raststätte … und du musst zwei stunden warten, bis du dran bist, und dann nochmals eine halbe stunde, bis deine batterie mit schnell-strom voll ist.

und dann soll man elektroautos kaufen? bei solchen miesen voraussetzungen?

offenbar ja.

ich sage dir was: das muss anders geregelt werden.

wie denn?

ähnlich den steckplätzen, zum beispiel in einem computer. man steckt etwas rein, man tauscht etwas. und das ganze binnen 5 sekunden.

wie meinst du das?

ich fahre zu tankstelle, laufe zur kasse, kaufe „50 kilometer“ strom und bekomme ein steckdings-akku-batterie-teil.

was willst du mit dem steckdings machen?

das stecke ich wo rein, weil das elektroauto genauso und genau dafür gebaut ist.

kein kabel, nix laden?

nein, wenn ich es eilig habe, dann kaufe ich ein volles steckdings, und dann komme ich 50 kilometer weit.

und weiter?

wenn ich weiter will, kaufe ich 2 oder 3 oder 4 steckdings, denn mein elektroauto hat ja noch mehr steckplätze.

und die leeren dinger?

die lasse ich da: die steckkarten sind austauschbar, ähnlich wie wir es von den 5-kg-gasflaschen kennen, oder 10 kg, oder 20 kg.

wie geht es?

du bringst denen deine leere gasflasche (als alter camper!) … und nimmst eine volle flasche mit. das geld bezahlst du für den inhalt, die gasflasche ist immer eine andere, jedesmal, wenn du wechselst, bekommt du eine andere (gebrauchte, aber wieder geputzte) gasflasche.

und so wird es mit den steck-akkus für strom der elektroautos dann auch sein?

ich denke: ja, das ist die einzige chance, um die elektroautos attraktiv zu machen. denn wer will in langen schlangen an wenigen stromsäulen stehen und dann noch viele minuten beim aufladen zugucken und warten? wer will das?

es wäre aber ein beitrag zur entschleunigten zeit.

wenn du an einer rappelvollen und superlauten autobahnraststätte stehst, dann willst du nicht „entschleunigen“, sondern du willst von diesem unangenehmen ort schnell wieder weg. mit deinem wieder stromvollen auto. weg, weg, weg.

ich verstehe deine gedanken voll und ganz. je schneller man mit frischem strom weiterkommt, umso besser.

ich verstehe meine gedanken ja auch voll und ganz.

ein stecksystem mit schon aufgeladenen akkus, die man auch auf vorrat mit sich führen kann, zum wechseln, wenn es mal keine tankstelle gibt.

die dinger könnten dann auch in jedem baumarkt zu holen sein, vielleicht auch in jedem supermarkt. ein paradies von steck-akkus = deutschland. ein stromparadies für autofahrer = deutschland. wie schön, wie herrlich!

du denkst wenigstens nach.

ich weiß. ich möchte nur das elektroauto retten.

was sagst du eigentlich zu dem alten satz, der immer gegen (oder für???) die AKW-befürworter gerichtet war? „der strom kommt aus der dose!“ (???)

auch dieser satz beweist doch, dass man über alles nachdenken muss. über alles. jetzt kommt der strom bald aus dem steckbaren akku!

aber wie kommt er rein? der strom? in den akku?

das aber ist doch das grundproblem der elektroautos. wenn man diese will, hat man offenbar genug sauberen strom in deutschalnd nun parat, um diese elektroautos wollen zu dürfen.

und am ende haben dann alle geräte der welt nur noch steckplätze. ach ja.

die firma osram hat sich doch auch gerade von der glühbirne (auch im logo) verabschiedet. die machen jetzt auch auf licht mit anderen systemen, vielleicht läuft es bei denen auch nur noch via steckplätzen?!?!

dann wäre der steckplatz ein symbol für die moderne im jahr 2017 ff.?

das weiß ich nicht. aber es wäre ja mal ein gedanke für die fach-historiker technik und lebenskultur.

die erfindungen von klau|s|ens und zweitklausens sind so großartig, dass sie für ewig unter denkschutz gestellt werden müssen.

dazu müsste man erst ein „denkschutzamt“ gründen, aber vielleicht ist das auch eine weitere super idee.

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