Archiv der Kategorie: Verwahrlosung

klau|s|ens bringt gedicht zum grausam schlimmen treiben bestimmter russischer soldaten – www.klausens.com

HERRLICHE, OH, HERRLICH KRIEGERISCHE WELT
— Wörterbuch für vermutlich internste und geheimste Anweisungen
aus dem russischen Höchst-Elite-Soldaten-Kauf-Wesen —

Kaputtbombschießen
Blutspritzbomben
Kopfabababmachen
Panzerbummstun
Menschentotschlagen
–Töttattun
Bombblutkotzen
Schreiraketenattacke
Pissdarmschrecken
Totleibverursachen
Spritzblutattackieren
–Töttattun
Brechreizbringen
Weinkrampfstechen
Opferzahlbewirken
Grauenschaffenwollen
Lebenwegkacken
–Töttattun
Kaputtbombschießen
Endelebenträumen
Saugroßwerden
Gemeinseinmüssen
Bauchschlitzenfreuen
–Töttattun
Blutspritzbomben
Kopfabababmachen
Immerrichtigquälen
Kinderfrauenmorden
Feinkaputtauchmachen
–Töttattun
Flugzeugleuteattackieren
Panzerbummstun
Granatfuckingtreffen
Schmerztreibenstoßen
Kopfabababmachen
–!Alles!nichts!bleibt!über!

KLAUSENS, am 20-1-2023, gegen 12:39 bis 12:52 Uhr MEWZ. Und kleine Korrektur am 22-1-2023, Sonntag, gegen 10:10 Uhr.

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klau|s|ens mit einer jahresabschluss-petizette zum thema krieg – www.klausens.com

klau|s|ens, es bleibt uns die spontane idee, dass (auch) die rüstungsindustrie gebettelt hat, man brauche einen krieg.

ja, denn bei denen geht es ja nun arg munter nach vorne, also kursmäßig nach oben, also gewinnmäßig in die vollen, auftragsmäßig in die extreme. die werden beten, dass es diesen bösen krieg russlands gegen die ukraine gibt, und: sie werden ihre kontoauszüge anbeten, bei diesen waffenherstellern und raketenbastlern und drohnenschraubern … weltweit.

und dazu schrieben wir noch eine petizette! (und der emeritierte papst benedikt XVI. ist nun auch noch gestorben. wie hängen die dinge des krieges und die gottes zusammen? auch das wüsste ich gerne eines tages!)

TILGTÖTER

Und schon saß Putschin da und wackelte mit dem Kopf. Die Rüstungsindustrie aus allen Ländern der Erde war zu ihm gekommen, ob er denn nicht mal ein bisschen einen feinen bösen Krieg führen täte, damit man mehr Panzer und Drohnen und Raketen herstellen könne. Die Produktion erlahme etwas, man brauche wieder mal einen fetten Krieg. (Auch Särge, ja, ja, die wolle man dann auch machen, aber Särge brächten weniger ein.) Putschin wackelte mit dem Kopf und meinte. „Dieses eine Land ist ja sowieso unseres. Das wollte ich mir sowieso holen. Also: für unser Volk holen, sorry.“ Und dann zeigte er auf die große Landkarte, für die er einen extra 100-Meter-Tisch immer freigehalten hatte und freihielt, diese Karte von 80 Meter mal 20 Meter war immer da, als Dopplung zudem an der Wand der Staatskanzlei, welche als ein einziger Raum eine Länge von genau einem Kilometer hatte. Also, das waren schon schöne Räume! Putschin gab sich nun milde, als wolle er der Rüstungsindustrie nur einen Gefallen tun, aber eigentlich war er ja ganz heiß auf Eroberungen. Er meinte aber auch noch: „Wir müssen natürlich das ganze Volk auslöschen, alles. Sie verstehen! Jegliches Leben von denen!“ Die Rüstungsfritzen sahen sich an. Reichen dem unsere Panzer, Drohnen, Raketen denn nicht? Die Haubitzen, die Missile(s)-Systeme? Was denn noch? „Wir müssen alles Menschliche austilgen, wegtilgen, abtilgen, Sie verstehen? Ich dachte an Insektenspray!“ Die Rüstungshanseln sahen sich etwas überrascht an: „Sie wollen also Waffen, die wie Insektensprayflaschen aussehen?“ Putschin wackelte wütend mit dem Kopf, er gab schon erste Zeichen an 100 bewaffnete Granskis, die immer in der Staatskanzlei rumstanden, zur Sicherheit, aber auch so. „Ich will Insektenspray in gigantischen Mengen, also nicht nur das Aussehen von Spraydosen als gigantisches, sondern auch den Inhalt als gigantischen, aber in Größen, die kein Mensch je gesehen. Wir werden am Ende nicht nur das größte Land der Erde haben (wieso eigentlich nicht die ganze Erde ein Land? Wir!), sondern auch die größten Waffen!“ So also geschah es. Es wurden gigantische Spraydosen produziert, sie hatten bestimmt jeweils eine Länge von 300 Metern. Diese wurden in die Luft geschossen, ja, wie Raketen, dann aber zerplatzten sie über den Häusern und Straßen, und es ergoss sich ein Nebel, fast schon ein Nebelpestizidschleim über alles, kein Mensch konnte das überleben. Putschin wackelte mit dem Kopf und lachte. Man hatte ihn 50 Jahre nicht mehr lachend gesehen, ja, dieses Insektenspray für … also gegen Menschen machte ihm Spaß. Die erste Rakete hatte man erfolgreich in der leeren Wüste gezündet, heute aber würde eine Rakete direkt über der Staatskanzlei hochgehen, denn alle sollten wissen, wie toll und unaussprechlich wunderbar dieser Herr Putschin, Spitzname: Wackelkopf, war. Ja, er würde die Welt erobern, mit einer sensationell neuen Waffe, von ihm selbst erfunden, quasi. Es geschah aber, dass niemand bedacht hatte, dass das ganze Spray, ja, über der Staatskanzlei, nach diesem Test … [Wie ging diese Geschichte denn aus? Opa Jogoliw, erzähle doch bitte weiter! – Bleib ruhig, mein Sohn, erst einmal muss ich dein Zimmerchen aussprühen, mit „Putschin“, dem besten Insekten- und Menschpestizidgiftsprüh aller Zeiten. Ein Jammer, dass Herr Putschin selbst, nachdem man diese gigantische Testdose über der Staatskanzlei … ich rede lieber nicht darüber, Iglawiw, ich schweige lieber, Iglawiw, guck mich doch nicht so enttäuscht an … es hat wirklich niemand überlebt, damals. Außer den Ideen, die leben ewig weiter. Und so ist es doch schön!] (10:12 Uhr MEWZ, 31.12.2022.)

LINK petizetten von klausens

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klau|s|ens erschafft erneut ein unbedingt notwendiges TATTOO-gedicht – www.klausens.com

klau|s|ens, die körper sind voll, sie werden immer voller.

und die menschen immer jünger und jünger, wie eine sucht.

es geht nie mehr weg! das ist das tragische! weglasern hinterlässt nur schmutz, dann wird noch etwas drübertätowiert, dann wird alles noch schlimmer.

es ist wie ein weltverschandelungsprojekt. putin zerbombt menschen und länder. und die jungen und älteren leute machen sinnlos den körper fies, durch unvorstellbare tattoos. man möchte weinen, gerade bei den jungen leuten, die noch so vielen dingen sinnlos hinterherrennen, von denen sie erst später kapieren, dass …

dazu unser gedicht!

UNTERSCHIEDLICHE KONZEPTE FÜR DEN LINKEN ARM (ODER DEN RECHTEN?)
— Tattoogedicht —

Ich lasse mir die Daten und Ergebnisse alle Fußball-WM-Endspiele eintätowieren.

Ich lasse mir die Namen aller unehelichen Kinder eintätowieren, die ich ergebnisoffen hervorgebracht habe.

Ich lasse mir die First-Date-Daten und Split-off-Tage aller meiner gescheiterten Beziehungen eintätowieren.

Ich lasse mir die Namen aller meiner Lehrerinnen und Lehrer eintätowieren, nee, auch noch diejenigen von meiner Schwester.

Ich lasse mir die Geburtstage und Todestage aller Großeltern und Urgroßeltern eintätowieren, die ältesten ganz oben.

Ich lasse mir die Namen aller meiner Haustiere eintätowieren, vom Hamster bis zum Pferd. (Ist Pferd noch ein Haustier?)

Ich lasse mir die Titel aller Reality-TV-Shows, an denen ich teilnahm, eintätowieren.

Ich lasse mir die Farben aller meiner T-Shirts eintätowieren.

Ich lasse mir die Lösch-Daten aller Tätowierungen eintätowieren, die ich mittlerweile (nur mit halbem Erfolg) habe weglasern lassen.

FINALE: Ich lasse mir ein Hirn auf meinen Kopf tätowieren.

Copyright Klau|s|ens, in allen Schraibweisen und Schwraibwaisen, u a. als Klausens oder KlausTATTOOens oder Klau*s*ens, am 4.12.2022, Sonntag, 17:13 Uhr, 17:20 Uhr bis 17:25 Uhr, 18:35 Uhr, 20:05 Uhr MEWZ und eine letzte kleine Änderung am 5.12.2022, gegen 9:31 Uhr MEWZ.

Direkt-Link zu EINEM ANDEREN KLAUSENS-TATTOO-GEDICHT

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klau|s|ens schreibt frustierten langgedichttext ALLES ZUGLEICH – www.klausens.com

klau|s|ens, da haben wir aber dampf abgelassen.

gewiss. die welt erscheint so schrecklich in diesen tagen.

vielleicht solltest du dich den nachrichten und den medien für diese nachrichten entziehen.

aber der text ist doch von uns beiden: klau|s|ens und zweitklausens. du kannst dich da nicht rausstehlen. – übrigens: van gogh und erbsensuppe drüber, das hörte ich heute im radio. als hätten wir es vor ein paar tagen schon geahnt: auch van gogh wird dran glauben müssen. und: er musste.

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ALLES ZUGLEICH
— THIS FUCKING WORLD —

Die kleben wieder auf der Straße, diese Allerletzten von der Generation. Das nervt. Wir haben schon genug am Hals. Van Gogh, was würdest Du sagen?

Wieder kann man sich nicht wo mit dem alten Passwort einloggen, man solle sich neu registrieren. Mensch!

Noch ’ne Telefonzelle abgebaut. Und wenn das Handy leer ist? Oder man mal anonym telefonieren will?

Ein Zug fällt aus. Dauernd fällt ein Zug aus, mehrere. Seien zu viel krank, heißt es lapidar. Corona oder was?

Natürlich Flüchtlinge. Alle wollen weg, alle wollen wohin.

Noch eine Preissteigerung, täglich rauschen neue heran. Strom, Gas, Papier, Krankenkasse, Benzin, Abo, Joghurt, was immer uns in unbekannte Höhen treiben möchte.

Russland zerstört weiter alles Mögliche in der Ukraine. So widerlich das Ganze, dieses putinisierte Land. Sie erschaffen den Tod neu und traumatisieren Millionen Menschen. Albtraum.

Heiß, heiß, heiß. Höchsttemperaturmeldungen von überallher. Neue Rekorde, wir dürfen uns ängstigen, jeden Tag neu.

Wer wird heute streiken? Alles zugleich? Dauer-Nix-Klappt an Flughäfen. Alle wollen alles zugleich. Was Mensch normalo davon hat, also nicht hat, interessiert niemanden von den Egomanen.

Alles ist Cookie-Tracking-Schnüffel-App-Follow-Gib-Alle-Daten.

Frauen werden zerschlagen, getreten, auch ihre Sympathisanten, selbst die, klopfen sie zu Klump. Iran macht Angst, Katar macht dumpf, Afghanistan ist nur Untergang.

Zu wenig da, zu wenig dort. Fachkräfte, Arbeitskräfte, Azubis. Es fehlt da, und dort, Zukunft grauslich. Kein Land kann mehr funktionieren, sagen sie.

Inflation, ja, ja, ja, sprachen wir schon davon? 10 % mehr in „Deutscheland“. Man möchte Maschendraht speien und NATO-Draht schlucken.

Somalia, Du hungerst so sehr.

Kein Schwimmbad, fast keins. Scheinen alle zu. Renovierungsstau. Hauptsache: Stau. Eine Welt ohne Schwimmbäder, jetzt noch zusätzlich die Sache mit der Energie.

Corona, immer noch Corona. Wer hat noch nicht? Wer stirbt noch schnell?

Nichts scheint gut, alles wird schlecht, Grabschänder haben keine Hemmungen, Rechtsradikale machen Hass und Hasser, zündeln und krasser, dazu eine unerträgliche AfD.

Benzinopreisogrando. Sonst-Wer-und-Was-Mangel.

Alles kontrolliert, Medien, Soziale Netzwerke, China, oh Graus, Tik tok tik tok, Google und Facebook ohne Pardon, Twitter an einen Meine-nur-Meinung-Musk. Wir werden wütend, auch wütend gemacht.

Wer weint? Abnickstaaten und Volkskongressialien und Parteitagomalessen.

AKW wieder hey. [Kopfschütteldiebüttel. Wir kippen allen Müll ins Meer, Sibirien kriegt den Rest.]

Cyberattacken, Kryptofurien, digitales Fiasko. Wer traut sich noch an Geräte?

Führerschaft von Diktaturen und AutokratinnenEn. Meloni und Konsorten, Ungarn und Polen, Europa schwimmt davon, Nachrichten sind nur noch Zeugen von Schrecken, keine Demokratie soll überleben. Die spinnen.

Im Fernsehen nur noch Krimi und Crime, Doku, Fiction, Fakten, Mixokratie, Hauptsache: Tausende blasse Leichen, die in unsere Zimmer fallen. Auch an den anderen Bildschirmen sollen man kotzen, sich quälen, Ekel empfinden: Mord ist schick, das Leben „ohne dem“ nur boring.

Ich brauche Hate. Social-Media-Hate.

Die Zukunft düster, dürr, voller Kriege, dreckige Systeme, Gewalt als Sauerstoff, Hochwässer für Millionen. Die Nachrichten vergessen die Opfer binnen wenigster Tage. Pakistan, wie geht es Dir?
Genug gibt es nur von der Klimakatastrophe.

So bekommen wir dies und jenes vorgeführt, kleben an der Übellaunigkeit, sehnen uns nach allerlei Drogen, so schädlich sie auch seien. In allem, was kaputt ist, suhlen wir tränenreich dahin.

Dreckiges Lügen allerortenüberall, Trump, Putin, Bolsonaro sei Dank.

Immer die Frage nach Sinn. Kein Gott in Sicht.

Heute schon geheizt? [Wir stehen immer unter Strom.]

Nichts. Das Nichts.

Cancelt die Culture! Alles! Zugleich!

Ach so, die Winterzeit-Kacke heute Nacht.

Copyright Klausens, in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, unter anderm als Klau|s|ens oder Klau-s-ens oder Klau*s*ens, Königswinter, Samstag, 29.10.2022, 17:20 Uhr bis 17:37 Uhr MESZ, und 18:35 bis 18:45 Uhr MESZ, und noch kurz 19:00 Uhr, 19:40 Uhr und 21:42 Uhr MESZ. Und dann letzte kleine Korrekturen am 1.11.2022, Allerheiligen, Dienstag, beim Abtippen, von 8:20 Uhr MEWZ bis 8:45 Uhr MEWZ.– Das Auf-Winterzeit-Umschalten kam 2022 in der Nacht von Samstag, 29.10.2022, auf Sonntag, 30.10.2022.

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klau|s|ens erschafft ein zu-putin-zerbombungszitat und bedenkt das thema heiligsprechung – www.klausens.com

klau|s|ens, sie zerbomben alles und mehr und alles und noch mehr.

ich empfinde so viel hass auf dieses putin-russland und diesen putin. und dabei sitze ich ganz weit weg und habe noch strom, habe noch wasser, habe noch eine (derzeit unbenutzte) heizung, habe noch eine bedachung, habe noch fensterscheiben … und lebe noch.

jetzt kommen durch russland auf die arme ukraine diese im iran gekauften drohnen, die einfach nur wegbomben, zerstören, vernichten. alles kaputtmachen: menschen, menschenleben, häuser, infrastruktur. – so böse, so gemein, so kalt, so abscheulich.

putin möchte heilig werden. er denkt: wenn ich die ukraine und seine menschen zerstöre (jetzt, wo klar ist, dass die ukrainer ihn nicht lieben! nicht in sein reich wollen!), dann werde ich eben so (auf diese weise) heilig. – heilig werde ich auf alle fälle. so denkt er, der so ganz größenwahnsinnig daherlebt, in seinem beheizten kreml, mit wasser, mit strom, mit glasscheiben in den fenstern.

deshalb unser ironisches sprichwort: „WER DIE WELT ZERBOMBT, WIRD HEILIG WERDEN. – ABER WER ÜBERNIMMT DIE HEILIGSPRECHUNG?“

er wird schon jemanden finden, am ende macht es sein chauffeur.

gewiss, aber eine schnöde heiligsprechung durch einen jedermann von der straße ist eben keine wahre heiligsprechung. und dieser erzbischof/patriarch/oberguru der russischen orthodoxie ist ja auch nur ein laufbursche des systems. – gott, was denkst du eigentlich zu allem? hey, gott?! glaubst du eigentlich an dich selbst? oder sollen wir das grauen als totale zerbombung anbeten?

PUTIN MÖCHTE OFFENBAR DURCH DAS ZERBOMBEN VON ALLEM HEILIG WERDEN.

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klau|s|ens ersehnt viele weitere live-fußball-spiele im fernsehen mit dem ewig herrlichen murks-pyro-dauergrau – www.klausens.com

klau|s|ens, sie spielen wieder. fußball. bundesliga. fernseh-live-übertragung.

wunderbar. man sieht nichts mehr, weil die „fans“ pyro zündeln und sich toll fühlen. diese blödiane(r)!

alles wurde grau. so auch gestern. vielleicht fiel deshalb das 0:1, weil auch torhüter trapp nur noch dunst erkennen konnte, kaum noch ball. das fernsehbild war grau, grau, grau. nebel. nebel. nebel.

mich wundert, dass die werbefirmen das mit der pyro tolerieren. deren banner sind doch auch unsichtbar. die müssten doch die vereine unter druck setzen: „macht die pyro weg! wir wollen unsere werbung sehen!“

dazu dann auch noch wir normalos am fernseher. sobald die erste pyro gezündet ist, geht der spaß am gucken für uns sofort vorbei.

oh ja, um nebel und dunst und gräue zu beschauen, brauche ich keine fußballübertragung. dieses grau(en) hole ich mir woanders.

ich hasse die pyrozündler. sie schaden dem fußball. sie schaden den lungen der spieler. (also deren gesundheit! auch den lungen der mitzuschauer!) sie schaden der welt.

ich frage mich immer, warum das zugelassen wird. warum? die gefahren sind so groß, andere zuschauer*innen werden abgeschreckt und erschreckt. … und alles ist grau, man sieht nichts mehr. wenn es rote pyro ist, sieht man auch nichts mehr. dampf zu dampf und murks zu murks.

ich würde es mit wasser versuchen. als verein. als stadionordner … sobald der erste rauch aufsteigt, sofort mit der dicken wasserspritze und genau diese rauchquelle nass spritzen. es würde alles schnell ein ende haben! auf immer!

aber warum tun sie es dann nicht? spritzen? wasser? nässe? ist es vielleicht gefährlich, wenn wasser auf pyro trifft? gibt es dann schlimme chemische reaktionen? ich kann mir es anders nicht erklären. mit wasser gegen die gräue der murks-pyro und ihrer zündler. naheliegend wäre die lösung allemal. wir wollen doch was sehen! was soll sonst die ganze übertragung?!

Klausens: SINNLOSES GRAU IST ALLER PYRO RESULTAT

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klau|s|ens mit gedicht-text zu den lügen (des aberschlimmen putin et al.) bis zum 24-2-2022 – www.klausens.com

klau|s|ens, wieder ein text. es geht um das lügen.

man hat den eindruck, das lügen wird noch dreister, als es dreist sein kann. jeden tag mehr.

dabei lügt jeder mensch mal: „wieso kommst du zu spät?“ – „wieso? ich bin doch pünktlich gewesen! du warst doch zu spät!“ – diese art von kleinlügen haben wir alle schon erlebt und selber exerziert.

ja: „wo bist du?“ – „sitze im auto. ich bin 3 kilometer vor dem theater.“ (in wirklichkeit ist die person auf der autobahn, noch 30 kilometer weg!) – ja, ja, das kleine lügen des alltages.

oder: „wie sehe ich aus?“ – „schatz, du siehst wie immer wundervoll aus!“ (im hirn: nie sah sie schlechter aus als heute. sie bräuchte mal urlaub!) – diese notlügen aus liebe, die gibt es ja auch.

aber was putin und viele andere staatsmänner, meist ja männer, exerzieren, das ist die höchste form des lüglügens. man möchte sich ausspeien vor verachtung.

DIE LEHREN AUS 24-2-2022
ÜBER DAS LÜGEN IN HÖCHSTER FORM
– Getrieben von vermeintlich ewiger Staatsführerschaft –

Dieses gemeine schlimme Lügen
–Das dreiste grausame Lügen
Dieses schändliche böse Lügen
–Das ganz verwerfliche Lügen
Dieses brutale entsetzliche Lügen
–Das perverse ehrlose Lügen

Dieses unvorstellbar widerliche Lügen
–Das nicht glaubbare primitive Lügen
Dieses entwürdigende kriminelle Lügen
–Das beschissen nur … fiese Lügen
Dieses hyperhässliche voll harte Lügen
–Das frech-dreist bekackte Lügen

Dieses hunderprozentige kaum glaubliche Lügen
–Das nur noch wildblöd Erfundene: also Lügen
Dieses kotzbrockig knallhartwiderwärtige Lügen
Lässt sich nicht und nimmermehr ausrotten

[Im Gegenteil.] Das Lügen ist genau vorhersehbar.
Und wird ja dann auch noch 1000-fach geleugnet.
Also machen wir immer noch weiter und weiter:
Dieses krassbedrohliche pfurzverschmutzte [geleugnete] Lügen …

Klausens am 15.3.2022, 13:30 Uhr bis 13:35 Uhr MEWZ, und 16.3.2022, 8:40 Uhr bis 8:50 Uhr MEWZ, Königswinter

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klau|s|ens schrieb die zynische dialog-kurzprosa VOR DEM KRIEGSVERBRECHERTRIBUNAL [MENSCHEN VERHEIZEN] – www.klausens.com

klau|s|ens, unsere wut ist so groß. auf putin und seine herrschafts-clique.

man weiß nicht, wo man sich und die gedanken lassen soll. dauernd geht der krieg durch den kopf. und das fernsehen sendet auf allen sendern dauerkriegsinformation. die wut wird größer und größer. all diese menschen, die flüchtenden, die zerstörten orte, häuser, straßen, krankenhäuser, tote, alles das.

also haben wir was fieses erdacht und aufgeschrieben. voller zynismus, voller bitternis. man kann und will all das nicht verstehen, 2022 solche bilder, und 1939 bis 1945 war so viel schlimmes schon geschehen. wieso wird das nun wieder getan? zerbomben, töten, zerschießen, ermorden?

und das nur, damit der schlimme putin vor seinen karten und plänen stehen kann, und vor seinen bildschirmen … damit er sich daran berauscht, wie sich die landkarte europas aktuell (vermeintlich) dauerhaft verändert, wie russland und sein einflussgebiet größer und noch größer wird. für dieses kleine „kartenguckglück“ eines armseligen diktatorenmannes: unendliches leid über millionen menschen. man glaubt es kaum.

VOR DEM KRIEGSVERBRECHERTRIBUNAL [MENSCHEN VERHEIZEN]

„Herr Kompanieführer, Sie (und die Zugführer und die Ihnen anvertrauten Soldaten) haben höchst Menschenverachtendes getan. Sie alle (und auch Sie persönlich) haben Menschen verheizt. Warum?“

„Also, es war so: Da war kalt, uns war allen kalt. Wir marschierten mit 123 Leuten in der Kompanie. 7 Verletzte ließen wir in Hogalt zurück. Aber viel früher schon. Dann sind wir in dieses Kaff einmarschiert, Yschnulwallowatz, oder wie das heißt. Dann da in das Haus vom Bürgermeister, von der Bürgermeisterei und den Beamten, ein Amtsgebäude, da haben wir uns breitgemacht.“

„Und wie weiter?“

„Nun ja, es war uns kalt. Der Strom war ja zerschossen, für die ganze Region. Wasserleitungen waren auch nicht mehr, nix funktionierte, von nichts war noch was da. Alles war kaputt oder weg oder ausgelöscht. Wir hatten natürlich Lebensmittel, eigene Flaschen mit Wasser, Schnaps, Brote und Handlampen, die wir mit Akkus betrieben und via Solarmodulen aufladen konnten. Aber uns war kalt. So war es doch! Wir haben wie die Schweine gefroren.“

„Aha, es sollen minus 8 Grad gewesen sein? Stimmt das?“

„Ja, ja, gefühlt aber bestimmt noch kälter. Minus 15 Grad gefühlt. Dann war da der Ofen, den wollten wir anschmeißen. Aber da war ja dafür nichts, kein Holz, keine Tanne, nichts. Die ganze Gegend draußen, da war ja alles wie weg. Das hätten Sie mal sehen sollen! Alles plattgemacht! Ein braungraues Feld. Von Häusern und Resten fast keinerlei Spur. Also mussten wir was tun.“

„Und was haben Sie getan?“

„Wir haben Menschen verheizt, darum geht es hier doch. Aber was sollten wir machen?! Es gab keinerlei Brennholz, nicht mal altes Plastik. War nix mehr von da. Es blieben nur Menschen.“

„Sie hatten also Menschen, die da lagen?“

„Sicher, wir haben doch attackiert, wir haben geschossen, vorher noch die kleinen Raketen, die unsere Führung auf den Ort verballert hat, auf Yschnulwallowatz, oder wie das heißt.“

„Tote?“

„Ja, da waren Tote, Hunderte Tote. Die lagen überall rum. Hätten wir die sauber aufstapeln sollen? Nein, natürlich nicht. Also haben wir die Toten geholt, die so rumlagen, manche auch ohne Kopf, oder es fehlte ein Bein, das war kein schöner Anblick, Herr Vorsitzender, aber die mussten ja sowieso weg, die Toten. Wir hätten lieber Holz verteilt, das müssen Sie mir glauben. Zum Heizen.“

„Sie meinen damit quasi, man hätte diese Leute normal in der Erde bestatten … oder eben auch verfeuern können, diese toten Menschen aus Yschnulwallowatz, oder wie das heißt?“

„Genau, wir haben die dann verfeuert, Sie sagen ja ‚verheizt‘, also das war eben so. Verheizen, verfeuern, was macht das schon?!“

„Und dann?“

„Dann hat es gebrannt, natürlich auch gestunken … aber eben auch gebrannt. Wir mussten die Toten teilweise zerlegen, damit die in den Ofen passten. Der war zwar groß, hatte aber nicht die beliebte Krematoriumsgröße. Viel kleiner, war ja auch ein klassischer Heizofen, wenngleich für ein recht großes Haus. Übrigens: nahezu das einzige, was in der Umgebung noch stand.“

„Und als die Toten aus Yschnulwallowatz, oder wie das heißt, aufgebraucht waren? Für den Ofen?“

„Da haben wir uns weitere Tote ‚erschaffen‘, wenn ich es mal so ausdrücken darf.“

„Erschaffen? Sind Sie Gott?“

„Getötet eben. Egal! – Beispiel: Es kommt eine alte Frau und sucht sich Beeren oder tote Mäuse oder was. Da hat einer von der Kompanie dann geschossen, gezielt geschossen, die fiel um, und dann war’se tot, und dann haben wir die geholt, den Leichnam, ins Haus, wo der Bürgermeister seinen Amtssitz hat, also hatte … und dann wurde die Frau verfeuert.“

„Verheizt!“

„Ja, die haben wir dann verheizt. Wenn Sie es unbedingt so ausdrücken wollen.“

„Und dann haben Sie noch weitere Menschen aus Yschnulwallowatz, oder wie das heißt, erschossen?“

„Ja, wir mussten ja einige Tage vor Ort bleiben. Da hatten wir massig Bedarf an Heizpower, Sie verstehen, Herr Vorsitzender.“

„Sie haben dann noch 345 weitere Menschen erschossen, wie die Anklage Ihnen vorwirft – können Sie das bestätigen?“

„Wir haben natürlich nicht gezählt, aber einige Tage lang haben wir Menschen erschossen und diese dann verheizt. Das stimmt. Es war aber auch wirklich verdammt kalt.“

„Und wie kamen Sie auf alles das?“

„Es ist doch einfach nur menschlich, würde ich sagen. Der Mensch friert, der Mensch will was in der Heizung haben. Dazu braucht der Ofen was zum Verbrennen. Wir hatten zuvor auch von dem vaterländischen Angriffskrieg auf die Ukraine gehört, also diese Friedenssache, diese Intervention Russlands für den Frieden, so sollen wir immer sagen, meinte damals der Oberst. Um das Land zu befrieden, Sie wissen, ab Februar 2022. Da hieß es immer in den Medien von Westeuropa, Putin hätte seine Soldaten bei diesem Angriff verheizt, und die Bevölkerung der Ukraine, also auch die zivile, sowieso. Man hätte Leute verheizt.“

„Aha, Sie haben sich damals also informiert, über all das Schreckliche? Über den Krieg? Und Sie wollten auch mal wen verheizen!“

„Das hat uns natürlich angespornt, auch selber mal tolle, freche, aufregende, ungewöhnliche Sachen zu machen, die sich gegen Feinde richten. Verheizen ist doch fast schon normal, ich meine, irgendwie auch banal. Aber wir fanden es dennoch eine super Sache. Banal und aufregend zugleich.“

„Ach so, Herr Kompanieführer, ach so. Ja, was soll man dazu sagen? Ich denke immer: Wenn irgendwo die Heizung ausfällt … und Ihre Kompanie ist da, dann können die Menschen sich ja auf einiges gefasst machen. Verheizt wird man dann. Aha.“

„Herr Vorsitzender, wenn es nicht kalt ist, brauchen wir ja nicht heizen. Nehmen wir’s doch mal von der positiven Seite. Es gibt immer Hoffnung, auch im Krieg. Immer. Heute haben wir ja auch plus 16 Grad draußen. Da hätten wir niemals Menschen verheizt. Ich bitte Sie! Wir kennen doch Anstand, etwas Anstand kennen wir doch auch! (Auch ich hatte eine Mutter, die mir was mit auf den Lebensweg gegeben hat.) Sonst wäre unser Staat ja nicht so stolz auf uns Soldaten von der Invasionsarmee gewesen. Und sind es ja heute noch, wie man hört. Yschnulwallowatz, oder wie das heißt, war ja nur eine Ortschaft von Hunderten, wo wir einmarschiert sind. Außerdem war es verdammt kalt in jenen Tagen.“

„Angeklagter, haben Sie eigentlich schon mal was vom Genozid gehört?“

„Ja, aber das waren ja die anderen. Unsere Feinde. Deshalb mussten wir ja einmarschieren. Nicht wir. Genozid ist ganz, ganz schlimm, nach allem, was man so weiß und was man uns beigebracht hat. – Aber das waren wir ja nicht. Das bisschen Heizen ist ja wohl kein Genozid. Außerdem war es nur Yschnulwallowatz, oder wie das heißt. Ein Kaff. Und es stand ja nahezu kein Haus mehr.“

KLAUSENS am 4.3.2022, Königswinter, von 11:55 Uhr MEWZ bis 12:17 Uhr MEWZ, Freitag, und am 5.3.2022, von 10:10 Uhr MEWZ bis 10:28 Uhr MEWZ, Samstag.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com/

DIREKTLINK http://www.klausens.com/vor-dem-kriegsverbrechertribunal.htm

klau|s|ens ehrt RTL und alle REALITY-formate mit einem hässlichkeitsgedicht – www.klausens.com

klau|s|ens, man will es doch gar nicht sehen! diese menschen! diese show-schau-menschen. kunstmenschen. scheinmenschen. in immer mehr sendungen. „kandidaten“, „kandidatinnen“. da ist ja niemand mehr „normal“, alle körper sind „behandelt“, verändert, vermeintlich „optimiert“, es ist eine armada des schreckens.

ach, zweitklausens, gewiss: man braucht keine distopien mehr zu schreiben, keine distopien mehr zu erfinden. der „reale“, also letztlich auch irgendwie irreale mensch in diesen inflationären shows bei RTL und Co., das ist doch schon genug von unerfreulichem. deshalb unser aufzählendes gedicht, damit es für alle zeit auch festgehalten wird.

VOM HÄSSLICHKEITSWAHN: DAS ENDE DES NATÜRLICHEN MENSCHEN

Aufgebotoxt und abgeliftet, herrjeh … wie frivalantol!
Herbeigespritzt und zugeschminkt, oha … wie frevaluntil!
Angefixt und ganztotaldurchtätowiert, fraujohl … wie frovalintul!
Coolgesculptered und fettmuskelabgesaugt, ach wo … wie fruvelontel!

WIE SCHÖN SIE DOCH GEWORDENGEWESEN SIND, FRAU KUNSTMANN

Eingeprägtdunstet und wegkopfgestochen, herrjeh … wie frivalantol!
Hochhighgehoben und beifeelgestrafft, oha … wie frevaluntil!
Vollwummsgepeelt und grease-inductiziert, fraujohl … wie frovalintul!
Nebengelasert und neusilikongebust, ach wo … wie fruvelontel!

WIE SCHÖN SIE DOCH GEWORDENGEWESEN SIND, HERR
KUNSTFRAU

Hinweggepresst und oxigenverblasen, herrjeh … wie frivalantol!
Kollagengepimpt und antigeagt, oha … wie frevaluntil!
Drumrumgeschnitten und echt aufgesetzt, fraujohl … wie frovalintul!
Vorbyoniziert und nachdemgedetoxt, ach wo … wie fruvelontel!

WIE SCHÖN SIE DOCH GEWORDENGEWESEN SIND, FRAU KUNSTMANN

Ultraverschallt und lippengeschwulstundschwollen, herrjeh … wie frivalantol!
Serumgemasked und augenbrauenkorrikorrikorrigiert, oha … wie frevaluntil!
Gedauergemake-upt und kahnbeintransplantiert, fraujohl … wie frovalintul!
Brustvolldampfvergrößert und penisdoppeldeckerverlängert, ach wo … wie fruvelontel!

WIE SCHÖN SIE DOCH GEWORDENGEWESEN SIND, HERR KUNSTFRAU

Nasenverspitzkorrigiert und fett-ab-nebst-durchgesaugt, herrjeh … wie frivalantol!
Faltenenormunterspritzt und stirnklöppelgedengelt, oha … wie frevaluntil!
Schenkelmutausgedünnt und oberlidhyalonhochgezurrt, fraujohl … wie frovalintul!
Facemuskelrelaxiert und schamhaardauersüßgestichelt, ach wo … wie fruvelontel!

WIE SCHÖN SIE DOCH GEWORDENGEWESEN SIND, FRAU KUNSTMANN

Ach so, hatten wir Ihnen (Sie sind übrigens wieder mal so wundervoll
durchherumbreitgetackert und überhypehochnachgepierct!) … schon die
Ohrendekolletéverjüngungspressbondierungsageoxydermschlaufenglutsche angeboten?
Die liegt aber akut im Trend!
Wenn Sie ernsthaft auf die Kö oder nach Dubai oder ins Dschungelcamp wollen, dann …

KLAUSENS, 23-1-2022, Sonntag, 9:22 bis 9:53 Uhr MEWZ, KöWi, und am 24-1-2022, Montag, 9:28 Uhr MEWZ bis 9:36 Uhr MEWZ, KöWi

Klausens COLLAGE KUNSTWERK: Der RTL-Mund

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com/

klau|s|ens mit einem gedicht gegen eine heutige variante der bösartigkeit (die durch totalen realitätsverlust) – www.klausens.com

klau|s|ens, unser text spricht hoffentlich für sich selbst.

es gehören auch diejenigen zum großen bösen dieser welt, die das schlimme böse von vorher, von früher … im heute verharmlosen bzw. absichtlich verharmlosen wollen.

WIR HABEN JEDE VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT UND
JEDEN REALBEZUG UND ALLE MORAL VERLOREN
— Wie pervertiert die Welt sich doch immer wieder und (auch nach schlimmsten Menschheits-Verbrechen) weiter und weiter zeigt —

Mama hat mir, als ich 13 war, Fernsehverbot erteilt.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Die Firma schreibt mir eine Abmahnung wegen Unpünktlichkeit.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Meine Freundin hat mich morgens in all der Eile nicht geküsst.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Die Polizei gibt mir einen Strafzettel. 20 Kilometer zu schnell.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Die Kassiererin guckt mich so seltsam an.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Unsere Demo wurde für illegal erklärt.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Nachbarn beschweren sich, wenn ich nachts um 2 Uhr die Bohrmaschine bediene.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Ich bin ungeimpft. Das schrie ich extra-aggressiv in die Welt. Nun werde ich von den Müller-Bormanns nicht mehr gegrüßt.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Mir ist das Vanilleeis auf den Magen geschlagen.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Mieterhöhung. Puh!
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Es regnet. Ich werde nass.
||| KONSEQUENZ? Ich trage einen Judenstern.
Im Fernsehen laufen langweilige Dokus über 1933 bis 1945.
||| KONSEQUENZ? Ich hole mir Chips und frische Getränke und gucke weiter. Bisweilen sehe ich auch mal einen Judenstern. [Aber meiner ist viel gelber und viel schöner. Warum dreht keiner einen Film über mich?]

KLAUSENS, 13.1.2022, Donnerstag, 19:13 Uhr bis 19:28 Uhr MEWZ, Königswinter, und 15.1.2022, Samstag,14:40 bis 14:55 Uhr MEWZ, Königswinter, und 19.1.2022, 9:48 Uhr bis 9:52 Uhr MEWZ, Königswinter, und 27.1.2022 gegen 9:02 Uhr MEWZ, Königswinter.

Titel: „BÖSE WELT“

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