Archiv der Kategorie: Weihnachtsgedicht

klau|s|ens erfasst mögliche und unmögliche weihnachtsgrüße (per selfie ankommend) – www.klausens.com

klau|s|ens, zu weihnachten werden die menschen gern aktiv.

sie erinnern sich zu dieser zeit (bis zu silvester hin, bisweilen auch noch danach) mancher anderer menschen … und dann werden allerlei plötzliche grüße verschickt.

und du hast dir welche zusammengesucht: realfiktiv?

ja, realfiktiv … das ist ein schönes wort.

es erinnert an dokufiction im fernsehen. oder auch an „realitysoap“.

UND: der schreiber solcher texte wie den unsrigen hier kann sich immer hinter einer idee von kunst verstecken.

der kann alles zum gedicht noch erklären.

ja, das kann er!

wie also lautet das gestrig-heutige gedicht?

WEIHNACHTSGRÜSSE DECHIFFRIERT
– SMARTPHONE-SELFIES, ALSO AM ENDE SIND ES JA AUCH FOTOS … UND DIE PER NEUER APP AUFS BILD DRAUFGESCHRIEBENEN TEXTE  DAZU –

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserem neuen Auto.
BOTSCHAFT: Wir haben ein neues Auto. Wir kaufen uns regelmäßig ein neues Auto.  Aber das wisst Ihr ja  sowieso, weil wir dazu immer wieder ein Selfie versenden.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, fast nackt. [Anmerkung: Man hat Badesachen an.]
BOTSCHAFT: Wir sind locker und aufgeklärt. Haben aber dennoch das Maß für dezentes Auftreten nicht verloren. Wichtig ist, dass alle Menschen, die wir kennen, unsere Tätowierungen endlich sehen. Da sind ja wir ganz hipp.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, auf der Bowlingbahn „10 echte Kerle“.
BOTSCHAFT: Wir unternehmen wenigstens mal was. Ja, wir sind aktiv. Wir! (Ihr nicht.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, an Bord der „Firenze“…
BOTSCHAFT: Wir haben ein Boot oder kennen wenigstens mal Leute, die ein Boot haben. Und machen sowieso immer irgendetwas mit Italien. Weil wir Weltbürger und Kosmopoliten sind.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserem Hund Zipfi.
BOTSCHAFT: Wir haben einen Hund. Ja, auch das! Der universelle Bürger verschließt sich keiner Erfahrung. (Ihr seid ja zu feige für einen Hund.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, wir stehen im Stau.
BOTSCHAFT: Wir können es uns erlauben, über Weihnachten wegzufahren. Wir haben keine die Umwelt quälende Schwiegermutter, die zu Hause besucht werden will.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla und unserer Nachbarin Frau Kramsl, aus Starnberg.
BOTSCHAFT: Wir sind (ganz selbstverständlich) in eine reiche Gegend umgezogen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla aus Peking.
BOTSCHAFT: Wir haben Geld für teure und weite Fernreisen. Menschenrechtsthemen sind dabei eher etwas für Langweiler.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, heute mal mit Hut und Kappe.
BOTSCHAFT: Wir sind nicht festgefahren. Im Gegenteil: Wir sind offen, locker und weltgewandt. Mal tragen wir eine Kopfbedeckung, mal keine.

Schöne Segesreiche Grüße von Horst und Trulla. Das Kindergeld wird erhöht! [Anmerkung: Beide sitzen lachend auf einem übergroßen XXL-Stuhl, der vom Künstler Claes Oldenburg gestaltet worden sein könnte.]
BOTSCHAFT: Wir haben das Kindergeld gar nicht nötig, weil es uns so verdammt gut geht. Aber wir nehmen natürlich jeden Extra-Cent gerne mit.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, Silke und Martin sind in Davos.
BOTSCHAFT: Wenn nicht wir, so haben doch immerhin die Kinder Geld für teure und weite Fernreisen. (Skifahren ist selbstverständlicher Teil des Lebensgesamtkonzeptes.)

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, ja, aus unserem Garten.
BOTSCHAFT: Wir haben ein Grundstück, wir haben Land, wir sind mindestens Mittelstand.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, direkt vor der Kirche Sankt Anna.
BOTSCHAFT: Wir gehen wenigstens noch mal in den Gottesdienst. Weil wir wissen, was sich ziemt.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Pferde wiehern auch. [Anmerkung: Man sieht so etwas wie ein Gestüt. Und Horst und Trulla haben Reitkleidung an. Im Hintergrund steht noch ein Sack mit Golfschlägern.]
BOTSCHAFT: Wir reiten auch. Ja, auch das! Reiten! Klar! – Golf ist bei uns auch immer drin. Menschen von Welt wie wir gehören mit solchen Dingen irgendwie zusammen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla … aus der Alexianerklinik.
BOTSCHAFT: Wir haben einen Krankheitsfall in der Familie, aber ihr schert Euch ja alle einen Dreck, wie es uns oder unseren Nächsten geht.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, am Grab von Tante Hermine.
BOTSCHAFT: Wir besuchen den Friedhof und unsere Ahnen. Habt Ihr kein schlechtes Gewissen, das gerade jetzt nicht zu tun? Geht Ihr überhaupt jemals auf den Friedhof? Schämt Ihr euch nicht?

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Karte ist der Knaller, nicht wahr?! Die mussten wir einfach schicken. [Anmerkung: Man hält eine sehr glänzende, bunte und silbrige Postkarte an einem Postkarten-Ständer irgendwo in exotischer Ferne in der Hand.]
BOTSCHAFT: Wir geben wirklich Geld aus, für unsere Weihnachtskarten. Außerdem ist alles, was wir in die Hand nehmen, hochmodern und abgefahren.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla … ja, hinter uns ist der Grenzübergang.
BOTSCHAFT: Wir überqueren die Ländergrenzen, nehmen Strapazen auf uns. Und denken also auch an die Verwandten außerhalb von Deutschland. Zum Beispiel in Polen die.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla, ja, bei 24 Grad im Schatten. [Anmerkung: Ein Thermometer ist zu sehen.]
BOTSCHAFT: Wir haben schon mal von der Erwärmung der Erde und der möglichen Klimakatastrophe gehört, aber wir machen abgeklärt kleine Scherze darüber.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla vor der Karte von Afrika. (Erkennt Ihr Gambia?) [Anmerkung: An der Wand hängt eine Landkarte.]
BOTSCHAFT: Wir sind gebildet und haben auch Bildungsinteresse. Sollten wir nach Afrika fahren, würden wir uns mit den Ländergrenzen und allen historischen Fakten auf jeden Fall beschäftigen.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Die Hallig steht auch mal unter Wasser.
BOTSCHAFT: Wo wir hinfahren, kann es durchaus gefährlich sein oder werden. Ja, wir sind schon tolle Leute. Eine Hallig ist eigentlich schon wie Abenteuerurlaub.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. Im Hintergrund flimmert der Fernseher. [Anmerkung: Es ist ein 1,60 Meter breites Modell Flachbild, was man sieht.]
BOTSCHAFT: Natürlich gehen wir mit der Moderne. Wir haben immer die aktuellsten Geräte. Wir können uns aber von den Medien und deren Gedusel auch abwenden und mal schnell Selfies für unsere Verwandtschaft und Bekanntschaft schießen. Da sind wir ganz frei.

Schöne, segensreiche Grüße von Horst und Trulla. In der Badewanne ist es doch am schönsten. [Anmerkung: Man sieht noch zwei gefüllte Sektgläser dezent da rumstehen. Außerdem eine Schale mit Kaviar. Dazu eine Porsche-Krawatte auf dem Stuhl neben der Wanne.]
BOTSCHAFT: Wo wir sind, reicht eine Dusche nicht aus. Zu unserem Lebenstil gehört die alltägliche Badewanne einfach dazu. (Ein teures Auto und Delikatessen aller Art natürlich auch. Klar.)

COPYRIGHT KLAUSENS in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 29.12.2015, DIENSTAG, 14:25 Uhr MEWZ bis 14:48 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf. Und 30.12.2015 gegen 9:00 Uhr bis 9:18 Uhr MEWZ.

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Kunst und Gedicht zu Weihnachten 2011 von KLAUSENS

klau|s|ens, auch ein gedicht?

aber gern, zweitklausens:

TANNWERDUNG

Im Baum der bunten Schatten
Werden kugelnd Wogen flimmern
Von den grünen, spitzen, matten
Zweigen erste silbernd‘ Glänzungen
Erschimmern wir das frohgemute Mögen
In das Verentstehen einer Zeile wo alle die
Verheißungen nur ganz sachtdezent vergeh’n

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als KlauWEIHsNACHTens oder KlauTANNENsBAUMens oder Klau*s*ens, am 24.2.2011, Samstag, der Tag von „Heiligabend“, gegen 9:45 Uhr bis 9:54 Uhr MEWZ.

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Eis und Blitzeis sieht KLAUSENS am 24.12.

klau|s|ens, mach doch was?

wieso denn? es schneit so zuckersüß!

es stehen bisweilen die züge, die autos sowieso, die menschheit … die steckt fest. eiszapfen an den dächern werden vielleicht menschen erschlagen.

es gibt doch jenen jesus, der …

aber der tut doch nichts! der lässt sich heute symbolisch gebären. aber sonst? der winter? ich bitte dich! auch busse rutschen in den graben. menschen erleiden verletzungen. alles wegen schnee und eis.

bist du atheist?

vielleicht, vielleicht ja. ich weiß es doch nicht. aber das blitzeis auch noch …

und ich?

dichte doch wenigstens was! wenigstens etwas!

wenn es dir hilft, zweitklausens. aber es sind doch unsere zeilen. unserer beider zeilen.

egal, wenn schon der herr jesus nicht … , dann der dichter (oder ein dichter! oder zwei!) wenigstens …

was stammelst du?

ach nichts, ach nichts. das leben ist so seltsam inszeniert.

und wenn am ende auch irgendein GOTT will, dass wir hier seltsame zeilen schreiben?

aber warum lässt er dann so viele im stau verenden? dein herr GOTT?

du übertreibst!

na und?! wen kümmert’s?!

VIERUNDZWANZIGZWÖLFER

Es klinget fast schon zart
(Wo Mensch das Wetter hasst!)
Des Eises Zapfens holde Kante
So baumelnd an des Baumes Ast
Vom Menschen-Hybris-Hoch-Idyll
Das ich einst ärmlich kläglich nannte
Ich denn schon den Silberwasserklang
Der ew’gen Weihnacht merkbar winterhart?

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau*s*ens oder Klau’s’ens oder Klau“s“ens, 24.12.2010, Freitag, Königswinter-Oberdollendorf.

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„Herzliche Weihnachten“ am „Heiligabend“ schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, wie würdest du mit dem „heiligen abend“ umgehen?

wie meinst du das?

gehörst du nicht zur gesellschaft?

doch, doch. – aber als schriftsteller und künstler stehen wir den dingen doch anders gegenüber. wir sind drinnen und draußen, bewegen uns also doppelt in der welt.

du meinst: eckiger baum (strichtechnik) vs. runder baum (maltechnik)?

hast du das bild unten schon gesehen?

ja, ja, ein baum, aber in zweierlei weise.

und? was sagst du?

was hat es mit heiligabend zu tun?

man könnte den baum, wenngleich schlicht und ungeschmückt, doch als weihnachtsbaum verstehen.

ja, das könnte man – aber was brächte es?

so darfst du nie fragen!

weshalb?

du löst so alle kunst auf. – diesen popper-pragmatismus à la helmut schmidt, den wollen wir nicht – der macht uns kaputt. verstehst du?

aber wie sagst du denn zu weihnachten?

wie meinst du?

was sagst du den leuten heute? „gesegnete weihnacht“? so?

nein, nein, denn der segen der weihnacht ist kaum zu erkennen. man sollte fast schon vom fluch sprechen.

aber wozu ist dann alles gut?

das musst du die erfinder des christentums fragen.

erfinder?

religionen werden von menschen erfunden – und dann treiben sie ihr eigenwesen.

die geburt von jesus christus treibt ein eigenwesen?

das sieht man heute, wo sich alles in den konsum hinein ergießt.

dann sagst du nicht:“gesegnete weihnachten“?

nein!

„fröhliche weihnachten“? „frohe weihnachten“?

auch nicht – passt nicht so recht.

aber was sagst du denn dann?

„herzliche weihnachten“ – das scheint mir noch ein guter kompromiss.

„herzliche weihnachten“?

aber ja doch – bisweilen reicht auch ein „weihnachten“.

wie das?

ich sage einfach zu den leuten: „ich wünsche dir weihnachten“ oder „ich wünsche Ihnen weihnachten“! – das ist doch sehr tolerant und lässt alles offen.

HERZLICHE WEIHNACHT

Es sprach der Baum
In aller Fülle
Es werde nun
Mein Menschheits-Wille
Zu feiern diesen süßen Traum
Wenn möglich jedohnwede Gülle
Und jedohnweden Streit
Bei allergrößter Heiterkeit

Copyright Klau|s|ens 24.12.2008, Mittwoch, Heiligabend, in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauFROHsFROHens oder Klau(s)ens oder Klau*s*ens – „jedohnwed“ ist ein Kunstwort von KLAUSENS. – siehe auch: http://www.klausens.com/weihnachtsgedich…

und noch?

eckiger weihnachtsbaum, runder weihnachtsbaum. egal. alles spiele! sollen doch alle glücklich werden, wie sie wollen. mit jesus. ohne. egal. mit „weih“, ohne „weih“.

und gegen die abholzung des deutschen baumbestandes gedenkst du gar nicht zu protestieren? – du haltlose person! du weihnachtsopportunist! so was nennt sich schriftsteller und künstler! pah!

siehst du: deshalb wollte ich auch das „frohe weihnachten“ umgehen … weil es so selten wahr wird.

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Der KLAUSENS stellt Geschenkpapier bereit

ah, klau|s|ens, heute schon wieder eine deiner christlichen taten?

genau! – also: ich dachte mir:

TÄUSCHENDER SCHENKUNGSTAUSCH
– Weihnachtsstafette-

Die Menschen hasten und eilen,
Kommen nicht zum Verweilen,
Suchen das Da und das Hier,
Meistens unterm Geschenkpapier.

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau&s&ens oder Klau“s“ens, 23.12.2008, Dienstag, Königswinter, siehe auch:
http://www.klausens.com/weihnachtsgedicht.htm

so – und nun?

nun dachte ich mir, ich gebe denen, die sich um weihnachten schenkend kümmern, wenigstens etwas geschenkpapier.

… damit die sich dann damit eindecken?

sie können sich mit dem geschenkpapier in und aus meinem blog(g) heraus eindecken – und dann auch die geschenke damit eindecken.

und der sinn?

freigiebigkeit.

und die wilden figuren? passen die denn zu weihnachten?

war denn nicht einer der 3 heiligen könige schwarz? farbig? afrikanisch? caspar?

ich glaube, sie streiten sich, ob nicht alle 3 schwarz waren. auf jeden fall gibt es die theorie, dass caspar, melchior und auch balthasar jeweils der schwarze könig gewesen sind oder sein sollen. nix ist wirklich geklärt.

nun denn: das geschenkpapier passt also wunderbar zur christlichen tradition.

aber sie scheinen so wild. auf deinem papier. diese afrikaner. so vergnügt. sie sind eher in einem ritual, oder auf einer party, als in einer christmette.

ist weihnachten nicht heutzutage ein versatz von allem mit allem? ist es nicht eigentlich „das universelle etwas“ des eklektizismus? dieses weihnachten? nimmt sich nicht jeder etwas heraus, um es dann für sich zu feiern?

weihnachten ist also gar nicht mehr weihnachten?!

weihnachten ist heute das durcheinander der moderne, in der / in dem alles möglich ist.

und die jungen leute?

die verlassen doch gerne heiligabend noch spät das haus, um ihresgleichen in einer kneipe oder bei lauter musik, zum tanzen gar, wiederzutreffen.

so ist das?

so ist die welt, ja, ja.

und nun noch deine aktion „geschenkpapier für euer weihnachten“ – es nimmt der überraschungen kein ende.

am ende entpuppt sich jesus als papierfabrikant.

geschenkpapierfabrikant.

weiß man’s?

solange du christlich geschenkpapier aller welt zur verfügung stellst, wird es mich nicht aus der ruhe bringen.

und die idee von der jungfrau maria?

müssen wir das alles jetzt auch noch erörtern?

nun gut: erfreuen wir uns an meiner großzügigkeit und mildtätigkeit.

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Dem Weihnachtsbaum huldigt KLAUSENS

wo hast du den weihnachtsbaum gesehen?

in köln. – ja, schön. wirklich schön.

das sagst du?

mir geht es weniger um den baum, als um die spiegelungen.

der privatheit?

eben nicht! der baum steht unten im kölner hauptbahnhof, unweit der „markthalle“.

also laut und lärmig.

eben. er symbolisiert nicht das traute heim der gedrückt-erzwungenen glückselig-stimmung, sondern das pulsierende. den kaufanreiz. die bewegung. den fluss der ereignisse. das wirtschaftsgeschehen. die urbanität. das verlassen der enge. die flucht vor der erkauften geborgenheit … ins kaufen. das weglaufen. den horror. die dynamik.

was du alles in so einen baum hineinliest.

das macht den weihnachtsdichter aus: er sieht, was da ist. und übersieht absichtsvoll, was da sein soll.

und dein gedicht?

DER ANDERE WEIHNACHTSBAUM
– dem Kölner Bahnhofs-Baum gewidmet –

Der Weihnachtsbaum
Man glaubt es kaum
Stand stille da im Bahnhofsraum
Zu spiegeln meinen Menschheitstraum
Es sei der Bart des Weihnachtsmanns
Zu dünn genäht wohl an dem Saum
Als zart nur illusionärer Pflaum
Des Christkinds Hohn vom Da-Seins-Schaum

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und -weisen, u.a. als KlauBAUMsBAUMens oder KlauWEIHNACHTsWEIHNACHTens oder Klau(s)ens, 21.12.2008, Sonntag, Königswinter-Oberdollendorf

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Christkind-Aktion von Klausens

klau|s|ens, du hattest doch am 5.12.2008 das gedicht „VERBRIEFUNG“ geschrieben …

das stimmt, also: wir beide … zweitklausens.

und was geschah dann?

wir haben dieses gedicht, was ja vom christkind handelt, noch am selben tag an das christkind geschickt. handschriftlich!

am 5.12. geschrieben, und am 5.12. geschickt?

ja, das haben wir: und dann geschah es auch.

was denn?

es kam antwort!

was? antwort vom christkind?

genau, siehe den brief, genauer: den umschlag, gescannt anbei.

aber die grünen striche sind aber von dir!

das muss ich zugeben, zweitklausens. ich muss ja eine zweiteilung herstellen, wegen der zweiteilung unserer person!

aber das ist doch toll! du hast eine gedicht geschrieben, dieses an das christkind geschickt, und es hat geantwortet.

was kann einem dichter besseres passieren, als direkter kontakt mit dem christkind !!!

wann haben sie denn geantwortet?

das war der 11.12.2008, wie der poststempel ausweist.

und wann war er bei dir? der brief?

bei uns! – am 12.12.2008!

das ist doch prima! kann man mehr wollen?

ja sicher.

wieso?

es gab keine antwort.

sie haben dir doch geschrieben! – oder „es“ – das christkind!

ja, das haben sie, aber alles war nur vorgedruckt.

was? sie haben dein gedicht gar nicht gelesen? oder „es“?

man muss es befürchten.

sie sehen sich diese briefe an das christkind gar nicht an?

vielleicht … und schicken dann eine vorgedruckte antwort, bestehend aus 1 bastelbogen (engel), 1 anschreiben und drei weihnachtspostkarten nebst einem hinweis, wie man sich eine sternengirlande noch erschneiden kann.

man hört deine enttäuschung, klau|s|ens.

wenn selbst das christkind einem nicht hilft, wer dann?

aber sie haben dir doch geholfen.

wie denn?

sie haben dir geantwortet und damit deine kunstaktion „verbriefung“, die du mit deinem gedicht und der verschickung begonnen hattest, wirklich „erfüllt“.

und die schulden?

ich dachte, das sei alles nur ein künstlerisches spiel gewesen?

gibt es denn künstler ohne schulden?

und wenn das christkind selber – bei der finanzkrise! – auch schulden hat und deshalb keinen der briefe mehr persönlich beantworten kann, weil es doch geld auftreiben muss? hast du auch mal so gedacht?

mir bleibt das gedicht und der erfolg meiner aktion. kann man das dann nicht irgendwie in bare münze umwandeln?

beim weihnachtsmann?

dazu müsste ich erst das gedicht umschreiben. – schade, dass nichts mehr ohne arbeit geht.

deine postleitzahl war ja auch eine andere, als die, die dann auf dem brief des christkindes steht!

ach du meinst, es lag alles an der falschen zahl?

VERBRIEFUNG

Mit blauem Stift
Sauber
Alle Schulden
Auflisten
Position
Um
Position
Und dann nach
Engelskirchen schicken
Postleitzahl
51766
An das Christkind

Copyright Klau|s|ens = Klausens in allen Schreibwaisen und -weisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau=s=ens oder Klau*s*ens, 5.12.2008, Königswinter-Oberdollendorf, um es am selben Tag handschriftlich ans Christkind nach Engelskirchen zu schicken.

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