Archiv der Kategorie: Wetter

klau|s|ens kann an der anzeigentafel des bahnhofes erkennen, dass es vielleicht geschneit hat – www.klausens.com

klau|s|ens, das ist höchste intelligenz!

finde ich auch: gucken, verspätungen sehen (deutsche bahn) … und folgern = wetter!

bei den meisten menschen ist es umgekehrt: wetter, bahnhof, verspätungen sehen.

wir denken anders: anzeigentafel, verspätungen (unten auf dem screen in gelb), aufs wetter rückschließen.

das machen leute, die ansonsten in der warmen stube sitzen.

man muss eben pfiffig sein: wozu sind die medien denn da?

… um „pfiffig zu sein“? nur dazu?

klausens-wenn es geschneit hat-ankuenfte bahnhof frankurt am main - 3-3-2018 gegen 11-31 uhr angezeigt

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klau|s|ens sieht den endsommerherbst nun gehen – www.klausens.com

klau|s|ens, was denn nun?

die sonne wird nun gehen, die warmen temperaturen am tag auch. alles vorbei.

und was ereignet sich dann?

dieser kleine untergang, den wir herbst nennen, bevor der große untergang namens winter kommt.

so siehst du die welt?

nein, die jahreszeiten.

was haben die dir denn getan?

nichts, aber der sommer geht nun endgültig. die sonne geht ja sowieso immer früher unter.

aber dann hätten wir ja nun ein leben ohne sonne.

im übertragenen sinne: ja. die menschen hoffen dann auf den goldenen oktober und solcherlei dinge.

der sommer aber ist futsch.

vom kalender ist er sowieso bereits futsch, aber die erkenntnis, dass es so ist: die ist ja auch so schmerzlich.

DEIN SOMMERFUTSCH AM MEER

Die letzten Strahlen
In den Sand geschmissen

Noch einmal an der Haut gepiekst

Dann war auch dieses Jahr verschlissen
Die nächsten Quallen branden auf

Bis du ’nen neuen Ärger kriegst … Ja, immer ist doch KRIEG!

Klau|s|ens, 29.9.2016, Donnerstag, gegen 8:52 Uhr bis 9:02 Uhr MESZ.

sollten es nicht qualen sein? statt quallen?

warst du denn am meer?

für dieses gedicht? extra ans meer? wo doch der sommer nun endgültig von dannen zieht?

ich ja auch nicht.

28-9-2016-zu-klausens-zeichnung-bonn-oberkassel-27-9-2016

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klau|s|ens ärgert sich maßlos über die frühe nacht der nun geltenden winterzeit – www.klausens.com

klau|s|ens, in deutschland ist wieder mal nacht.

du meinst wegen der flüchtlinge, die zu tausenden kommen und dann in der kälte der nacht und der nässe des regens irgendwo lagern oder vegitieren?

so weit habe ich nicht gedacht, weil flüchtlinge ja dauernd in den medien vorkommen. es gibt ja auch noch das profane leben der alltäglichen menschen, die derzeit nicht flüchten müssen.

was ist mit diesem uninteressanten, profanen leben?

es ist so dunkel geworden.

weshalb?

weil die winterzeit kam, in der nacht von samstag auf sonntag kam die winterzeit.

du siehst es falsch: wir gingen wieder zurück auf die normale zeit: die sommerzeit war die unnormale zeit. und diese ging.

aber in der sommerzeit ist abends eine stunde länger hell.

na und?

ich mag das. abends soll es lange hell sein.

wie ist es nun?

wenn es gegen 18:30 uhr dunkel wurde, war es am sonntag plötzlich 17:30 uhr … und den längsten tag, nee, die längste nacht … des jahres haben wir ja noch gar nicht erreicht.

wir leben eben in zeiten der dunkelheit.

ich hasse die dunkelheit, vor allem so früh am abend.

was sollen die leute in südafrika sagen? die haben immer früh dunkel, das ganze jahr hindurch.

ich aber mag es abends lieber hell.

ich weiß, mit sonne und so, draußen sitzen, das leben und so: ich weiß.

na also: da muss man doch über die böse winterzeit fluchen.

menschen, die verdammt früh aufstehen müssen, sind morgens froh, dass das licht eine stunde früher auf den bösen stauverkehr scheint.

die menschen können nie genug haben.

eben: wir wollen es hell am morgen und hell am abend.

ich will keine frühe nacht.

die frühnacht ist eine der vielen menschlichen tragödien, ich weiß.

die nächste tragödie kommt auch noch, zumindest hier oben, in unserem europa.

was ist das?

der november. der ist ja auch so eine tragödie. das wetter, was wir (und die flüchtlinge) erwarten können. kälte, nässe. die blattlosigkeit der bäume. der november …

und dann kommt noch dieses grausame fest: weihnachten.

wofür lebt man?

für den frühling! ich lebe zuerst für den frühling, wie lang oder wie kurz er auch sei.

na: dann wünsche ich dir für die nächsten monate erst einmal ein schönes abtauchen. die frühnacht lacht.

sollen wir nicht flüchten? [gibt es schon die kategorie „frühnachtflüchtlinge“?]

klausens-fruehnacht-herrscht-26-10-2015

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klau|s|ens sieht in der sonne das bleiche schild eines sonnenstudios – www.klausens.com

klau|s|ens, die welt ist voller irrwitziger dinge.

oh ja, aber wie!

gestern oder vorgestern sah ich ein schild vor einem sonnenstudio.

was war auf diesem?

eine frau, superkörper, bikini … und früher vielleicht mal ganz braun gebrannt.

und nun?

nun waren alle farben aus dem schild nahezu vollständig gewichen. bleich, ausgebleicht, verblichen.

wodurch?

durch die sonne!

ach so, ach so.

das problem ist ja nur: man wirbt mit einer bleichen person für die bräune eines sonnenstudios.

wirklich?

aber ja doch, aber ja doch.

dann hätten die auch direkt ein stück weißkäse aufs schild machen können.

haben sie aber nicht, haben sie aber nicht.

da siehst du, wozu es führen kann, wenn man an allen ecken und enden spart: wie hier an einem neuen werbeschild.

wozu?

man antibewirbt sich selbst.

schönes neues wort: antibewerben.

man wird auf jedenfalls vor schreck ganz bleich, wenn man auf das schild guckt.

klausens-das-verbleichte-verblichene-schild-von-einem-sonnenstudio-22-8-2015-koenigswinter

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klau|s|ens macht bei allem flugzeugleid fensterfotos samt plastikzugabe – www.klausens.com

klau|s|ens, das wetter wechselt immer wieder, immer weiter.

es geht schnell mal so, dann wieder mal so.

und es stürzten zwei weitere flugzeuge ab: >>Hinweise zur Ursache des Unglücks gab es zunächst nicht. Aber es herrschte stürmisches Wetter mit starkem Regen. Wegen des Taifuns „Matmo“, der Stunden zuvor über Taiwan hinweggefegt war, war der Flug zuvor verschoben worden.<< (das war jenes flugzeug auf der insel penghu seitlich zu taiwan.)

dann gab es nun noch eines in mali.

ja, gewiss: >>Das verschollene Flugzeug der Air Algérie ist laut UN im Norden Malis abgestürzt. Ein Kommandeur der dortigen UN-Mission, Brigadegeneral Koko Essien, sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Maschine sei im Zentrum des Landes zwischen den Städten Gao und Tessalit verunglückt.<<

war es da das wetter? oder doch ein abschuss?

was ist mit dem wetter und was mit den flugzeugen los?

vielleicht dreht das wetter durch und dann in der folge die menschen (thema: biowetter).

die einen sind die piloten, die fehler machen. die anderen die abschießer, die fehler machen.

und dann die kriegswalze per se. der mensch und sein krieg. ein einziger gesamtfehler.

dann lobe ich mir das schwüle immer-mal-sonnen-wetter, um die eine oder andere aufnahme zu machen.

ich bevorzuge heute „die andere“.

das wäre dann eine collage: wir haben die abendsonne, wir haben ein fenster und wir haben ein plastikding aus einer verpackung.

ja, bei all dem leid gibt es auch noch schönheit auf der welt, zumindest kann man sich diese herbeifotografieren. (zweitklausens, wir verehren dich.)

klausens-collage-und-kunstfotos-sonne-licht-plastikfelderding-22-7-2014-und-25-07-2014-mit-logo-1000-pix

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klau|s|ens faselt vom sturm – www.klausens.com

klau|s|ens, es war so verdammt heiß!

oh ja, heiß war es, heiß!

dann aber war es auch schwül!

oh ja, schwül war es! schwül! so drückend!

und dann?

dann kam der böse sturm samt gewitter samt chaos samt toten.

6 in NRW, so hörte ich soeben.

6 in NRW? tote?

bäume umgekippt oder durch blitz zum umkippen bzw. zum splitten gebracht.

dann hat pfingsten also wirklich gesprochen?

die zungen des pfingstfestes sind die bäume, die brachen.

was für eine vision!

heute dann überall staus und staus und staus.

… weil überall bäume und äste liegen.

eben! auch die bundesbahn musste ihre strecken schließen. man ließ die züge gestern in den bahnhöfen und will erst gucken, ob da hölzlein auf den strecken liegen oder die oberleitungen weggerissen wurden.

man hat das gefühl, dass es mehr und mehr von diesen extremwetterlagen gibt.

ja, das hat man. man weiß aber nie, ob es mit der subjektiv erlebten berichterstattung der medien oder mit der wahrheit einhergeht.

das leben geht nie mit der wahrheit einher, weil es eine solche nicht gibt.

oh, das wusste ich nicht!

zeit, etwas dazuzulernen. vielleicht sind dafür stürme da. oder auch orkanstürme. oder auch orkane.

dann müssten die menschen, die da leben, wo es die meisten orkane gibt, die klügsten menschen der welt sein.

ein guter gedanke. wirklich gut!

klausens-kunstfoto-sturm-und-gewitter-fast-da-9-6-2014 (3) 96 dpi 1000-pix

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klau|s|ens als schreiberling an sommertagen wie diesen – www.klausens.com

klau|s|ens, der tag wird heiß.

was macht man an heißen tagen?

man meidet alles, wo sich millionen menschen in einem liter wasser badend zusammenknubbeln.

sehr klug, sehr klug.

aber man schreibt auch nichts, also fast nichts.

wieso?

weil es dann heißer und heißer wird: da kann man nichts mehr schreiben. hirn und hand werden träge.

oho: warum hat denn noch keiner eine studie gemacht, wo er alle bücher, die bei heißem wetter und klima geschrieben worden sind, mit denen vergleicht, die bei angenehmem wetter und in einem nicht heißen klima geschrieben worden sind?

die idee ist sehr gut, aber …

was? aber?

… aber in den büchern steht ja nicht drin und wann, wo und bei welchem wetter sie geschrieben wurde.

und wenn es ein afrikaner war?

und wenn der aus dem exil in frankreich geschrieben hat?

und eine frau aus der südsee?

wenn die aber in new york lebt oder das spezielle buch in new york geschrieben hat?

in new york ist es aber auch ganz schwül immer, im sommer.

wie im rheinland!

dann solltest du deine bücher entweder in new york oder im rheinland schreiben, dann hast du immer im sommer ein schwüles und drückendes klima.

das ist sehr klug: aber an tagen, wenn es regnet und windet, dann ist auch im sommer alles anders.

es gibt auch die gewittertage, da schreibt sich wieder alles anders.

es gibt auch autoren, die an sommertagen und wintertagen ihr buch schreiben, es dann an schwülen sommertagen ächzend überarbeiten, um dem werk an gewittertagen dann den letzten schliff zu geben.

was es alles gibt? warum hat es noch niemand genau untersucht? wofür wir zahlen wir die ganzen literaturwissenschaftlichen institute? und die germanistischen noch dazu?

irgendwo muss das geld ja hin.

ich würde mir aber mehr schwimmbäder wünschen, an solchen schwülen tagen. in bonn wurden und werden einige ja geschlossen. grausam! bei solchen temperaturen!

aber ganz am anfang hast du noch davon gesprochen, dass du nicht mit einer millionen menschen in einem liter wasser zusammengeknubbelt sein willst. bei dir stimmen die dinge nicht. da passt nichts recht zusammen.

na und! ich bin auch nur ein mensch! da sagt man eben mal dieses, mal jenes: hauptsache, es hört einer zu. wie auch jetzt:

SOMMERSCHWÜLE
– Schreiberlingsgedicht –

Nimm erst den trügerischen Stift
Lass dann ihn eher weise fallen
Denk du lieber an die Qualen
In den blauen wuchtend‘ Meeren

– Ach, wie wär‘ das schön! –

Die dir heute seien hochvergällt
Weil du (fast gar nichts) schreibest
Dich per Kopfe nach Ozeanien flüchtest
Und da sind massenhaft die Quallen

– Ach, schreibt sich das so schön! –

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauMEERsMEERens oder KlauSOMMERsSOMMERens oder Klau~s~ens, am Sonntag, 8.6.2014, von 10:20 Uhr bis 10:28 Uhr MESZ, Königswinter-Oberdollendorf.

klausens-kunstwerk-an-sommertagen-wie-diesen-8-6-2014

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klau|s|ens kann sich 4 millionen philippinen-obdachlose gar nicht mehr bildlich vorstellen – www.klausens.com

klau|s|ens, heute hörte ich: sie sprechen nun von 4 millionen obdachlosen.

das kann man nicht ermessen.

man hat auch kein bild dazu im kopf.

man kennt ein volles fußballstadion, eins wie in dortmund, wo bis zu 80.700 menschen offiziell reinpassen + die noch unten alle auf dem platz und um den platz herum.

wir sahen auch flüchtlingscamps aus dem nahen und fernen osten. da gingen dann die zahlen über 100.000 schon weit hinaus. es hieß dann auch mal „hunderttausende“.

aber wir erfassten nur einen teil der ewigen weißen zelte, weil wir alles im fernsehen sahen.

nun aber geht es um millionen menschen, die kein obdach haben, denen man das haus oder die wohnung oder die kleine hütte kaputtmachte.

wieso „man“? es war der taifun haiyan!

gewiss, aber wären die menschen reicher, hätten sie mehr steinhäuser, und es gäbe jetzt weniger obdachlose.

alles hängt mit allem zusammen.

dazu der katholizismus. lieber herrgott, was und woran soll man glauben, bei so einem murks, der von dir kommt, wenn es dich denn gibt?

es gibt ihn nicht! sieh es doch mal endlich ein!

und wenn gott = haiyan ist oder wäre?

dann gäbe es keinen grund, diese instanz anzubeten. wer so etwas tut, verdient es nicht, angebetet zu werden. (verachtung oder furcht oder verdammung wären die einzig naheliegenden gefühlszustände.)

und dann diese 4 millionen obdachlose.

eben: wen soll ich anbeten, dass er oder sie oder es so ein unglaubliches chaos und leid produziert?

ist am ende doch alles egal!

gewiss, aber obdachlos sind die menschen ja dennoch. egal ob 1 oder 2 oder 3 oder 4 millionen.

lass es nur 1 million sein!

selbst bei diesem „nur“ 1 million: jetzt bau mal für so viele menschen ein obdach. und dann überlege dir, wie lange du dafür brauchst!

kunstwerk-klausens-kreis-im-gewirr-16-11-2013-mit-logo

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klau|s|ens erfährt von haiyan und wieder per medien und muster einen natur-katastrophen-schrecken – www.klausens.com

klau|s|ens, wieder ist es so weit.

wieder, wieder, wieder.

es ist eine regelmäßigkeit darin.

die natur erhebt sich, und doch tut sie es so stark, dass wir wieder von der „klimakatastrophe“ reden. (reden, reden, reden.)

mal ist es indonesien, mal japan, jetzt philippinen.

in der ersten meldung war mal wieder von (lediglich) einem toten die rede.

einem!

und man weiß, dass es sich erhöht. sofort weiß man das!

die meldung ist also sinnlos. sie ist so falsch: 1 toter. ganz falsch.

sie sagen, dass die kommunikation kaputt ist: also kann der eine tote nur ein mini-mini-teil sein, so fürchtet man sofort als mediengelernter mensch.

dann steht man morgens auf und überall ist von mindestens 10.000 toten die rede.

so ist es so und dann doch so. von 1 hinauf nach 10.000.

wir wissen und kennen die automatismen.

schlimmster schrecken.

wir werden diesen schrecken in bildern teils sehen.

und endlose interviews mit helfern.

dann die die diversen konten für spenden.

und schon lauern die vorbereitungen für den jahresrückblick 2013, wenn eine THW-truppe eingeladen werden wird, die auf den philippinen war. (also jetzt dort ist).

es ist alles so vorhersehbar.

der schrecken nicht, aber was damit konnotiert ist.

man sieht die abläufe.

journalisten fliegen über die gebiete, machen filme, sind betroffen, werden aber dann doch schön in hotels wohnen.

wir kennen die bilder, sie sind austauschbar.

der schrecken ist dennoch da und wird dennoch von diesen menschen erlitten.

wir weinen mit den menschen, manchmal wollen wir nicht hören, was wir hören könnten: mutter tot, vater vermisst, schwester ertrunken. tochter, tochter, tochter: nicht mehr da!

man will nichts davon wissen, weil es so schlimm ist … aber man fühlt sich schlecht, wenn man nichts davon wissen will.

man schwankt hin und her. man leidet mit den menschen, man bedauert die menschen …

… und doch durchschaut man zugleich die mechanismen und kann diese gedanken nicht abstellen.

es ist alles eine menschliche falle.

der mensch ist gefangen, in dem chaos, das er nicht kontrollieren kann.

aber er hat die kernkraftwerke noch unnötig hinzugefügt.

gab es da auf den philippinen denn ein kernkraftwerk?

wir wissen es nicht. wir hoffen: nein.

wir bedauern den menschen als menschen als verlorenen.

und dann gehen wir zu bett, dann stehen wir auf.

und sie werden uns neue und neue berichte ins haus schicken.

leid und not – nur die letzten buschfeuer scheinen lange vergessen.

so also funktioniert das große ganze.

ein herrgott lacht und lacht.

was nützte der katholismus denen, die jetzt gläubig von den winden und fluten verschlungen wurden?

warum schreiben wir gedichte?

NOVEMBERWINDE
– Haiyan-Taifun-Gedicht –

Man reiße dahin das Vielerlei in brodelnden Fluten,
Ihr Häuser, und wirbele aber-Witz-brechend der
Menschen Gedärm-Gebein über Baumesstümpfe

Neben all jenen Krächz-Kapellen des Gott-Losen

Sind die Fetzen des unergründlichen Lebens
Voll des nimmermüden Glaubens an den
Untergang von allem bald Dagewesensein

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 10.11.2013, Sonntag, circa 10:28 Uhr MEWZ bis 10:34 Uhr MEWZ

warum machten wir schon am 17.10.2103 untige zeichnung? welches ahnen war es?

klausens-zeichnung-am-stadthang-7-10-2013 (Medium)

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klau|s|ens wartet auf den richtigen herbst – www.klausens.com

klau|s|ens, wir sind ganz aufgeregt.

gewiss, denn wir warten auf den herbst.

eigentlich ist er schon da: kastanien und blätter fallen, auch die walnüsse machen schon ticke-ti-tack.

aber es ist so warm noch.

du willst die kälte?

ich will die kälte und die nässe, und auch die dunkelheit. dazu die erkältungskrankheiten.

das willst du?

ich will auch nicht mehr das haus verlassen müssen.

wieso?

weil der herbst dann da ist, die uhren werden auch noch umgestellt.

und dann?

dann versinken wir in dunkelheit und nässe und kälte. (und staus.)

was ist das?

das ist der herbst von seiner schlimmsten seite.

wann kommt der?

angeblich noch diese woche.

und dann?

dann ist der „goldene herbst“ eine mär.

wieso?

weil wir in nässe und kälte und dunkelheit über das leben nachdenken … und über die welt … und über das wetter.

dazu dient der herbst?

der herrgott muss doch wissen, warum er den nassen, kalten, dunklen herbst erfunden hat, zusätzlich zum goldenen.

warum?

ich weiß es nicht. es soll ja auch länder geben, die nur sommer und winter kennen.

dann weiß der herrgott gar nicht, was er warum tut?

aber der herbst weiß es!

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