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klau|s|ens erklärt den 16. januar zum „tag des tages aller tage“ (inklusive aller gedenktage, aktionstage, feiertage et al.) – www.klausens.com

klau|s|ens, wessen gedenken wir heute? welche aktionen stehen heute an? welchen tag werden wir begehen?

zweitklausens, heute ist ab heute „der tag des tages aller tage“!

schön!

eben: heute ist kein tag des baumes, kein tag des haarschnittes, kein tag der heftzwecke, kein frauentag, kein tag des weltuntergangs, kein tag der handwerkerinnung, auch kein feiertag, kein gedenktag, heute ist einfach „der tag des tages aller tage“. für alle welt. so!

kein tag der handballer, kein tag des samens, kein unabhängigkeitstag?

wir gedenken heute aller dieser tage, indem wir des tages als solchem gedenken, also dem tag, der etwas markiert.

wir haben also den 16. januar nun als aktionstag und gedenktag für alle diese tage, an denen man sonst an eine sache denkt oder für eine sache eintreten muss beziehungsweise darf?

ja, das haben wir heute: wir gedenken des gedenkens. und wir agieren im zeichen der aktionstage. wir feiern den tag des feiertages, das dann ja auch!

dann wäre der 16. januar der übertag aller tage?

sicher: all der tage, an denen man etwas feiert, etwas tut, einer sache gedenkt, mancher völker gedenkt, vieler ereignisse gedenkt … gründungstage feiert.

16.1. = TAG DES TAGES ALLER TAGE

und alle tage sind drin, was immer es sei: du darfst heute auch eines geburtstages gedenken, denn „der tag des tages aller tage“ dient dazu, all der tage zu gedenken, an die man denken will.

… eventuell auch an den tag meiner einschulung?

auch den, auch den: ja, sicher! nimm auch diesen tag und zünde für diesen tag heute eine räucherkerze an.

aber demonstrieren dürfte ich auch? reden im bundestag halten? paraden?

alles ist möglich: denn wir gedenken am „tag des tages aller tage“ eben aller denkbaren tage, denen man gedenken kann, die man ausrufen kann, die man begehen kann.

16.1.2018 = gründungstag des tages der tage aller tage. und das fortan jahr für jahr für jahr.

… und irgendwie auch des genitivs, des zweiten falls … irgendwie ja auch noch.

klausens-erklaert-den-16-januar-zum-tag-des-tages-aller-tage-am-16-1-2018

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klau|s|ens entdeckt das twitter-herzchen und findet: wir klicken uns noch zu tode – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt sind da auch diese TWITTER-herzchen? wie lange?

ich weiß es nicht, ich weiß es nicht.

jetzt soll man da auch überall klicken, dass einem der post gefällt.

dieses klicken ist doch wahnsinn!

bei FACEBOOK sagt man „liken“!

ist doch alles wahnsinn: es geht so viel zeit dafür verloren. klick und klick und klick.

und was bringt es?

nichts! man bekommt kein geld dafür, aber man macht werbung für andere.

„du hilfst anderen“, sage es doch so.

ich klicke bei denen und die klicken bei mir. also klicken alle, was das zeug hält. aber wozu überhaupt?

lass es am tag nur mal zehn minuten klicken sein.

rechne es auf die jahre!

wer soll das alles erfassen? was will diese welt?

jedes soziale medium will, dass man dieses „gefällt mir“ klickt. (die spinnen doch! aber alle machen mit!) … oder herzchen.

demnach ist klicken sozial.

und das hat auch twitter erkannt.

aber wir hassen dieses geklicke.

eben: es ist wie staub in der wüste, und es kostet nur unendlich viel zeit.

aber es hilft den anderen, denn du klickst die nach vorne.

wenn bei FACEBOOK jemand 149 „likes“ eingeholt hat? meinst du … dessen buch, dessen bild, dessen foto, dessen audio-CD verkauft sich dann besser?

es geht um geld, ich weiß, ums verkaufen, ums „influencen“, also auch wieder um geld, aber es geht auch um ruhm.

nein, auch um zuneigung: wird mein katzenfoto, das 12-millionste, 167 mal mit einem herzchen versehen, dann fühle ich mich endlich von der welt geliebt.

so also funktionieren die „sozialen medien“.

ich finde den zeitverbrauch durch das klicken richtig asozial – TWITTER hat es also auch, TWITTER auch … nun diese dummen herzelein. klickediklick.

alle haben es, und bald lassen sich alle es eintätowieren.

oh ja: „du, ich habe das twitter-herz auf meinem po!“ – „oh, wie sexy! ich mache mir morgen das FACEBOOK-oha auf meinen seitenhals.“

diese welt, diese welt! was will sie?

ich denke, unser globus will endlich auch mal geklickt werden, aber ich suche allüberall auf den bergesspitzen, wo man da mal klicken könnte. ich fand da noch nichts.

armer globus! herzloser globus!

klausens_12-12-2017-wir-klicken-uns-noch-zu-tode-das-herzchen-von-twitter

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klau|s|ens zur UNLOGIK der EIN-UND-ÜBERHAUPT-GOTT-KIRCHEN [egal welcher konfession] – www.klausens.com

klau|s|ens, was hat dir der der kurzbesuch bei der evangelischen synode der EKD am 13.11.2017 eingebracht, da in bonn, da im MARITIM?

man schaut sich diese verteter und *innen da an, man hört ihnen zu, man lauscht dem singen (was ja immer dazugehört, auch zu den sitzungen: singen und musik), man beobachtet das präsidium, man vernimmt die redebeiträge … am pult und später aus dem „feld“ der abgesandten heraus, alles wirkt (auf mich ein). auch die kleidung, die gestik, das gehen und stehen, das umdrehen.

und wie?

das EVANGELISCHE wirkt immer nett, hilflos, bemüht, freundlich, fade, leblos, anständig, langweilig, wenig göttlich inspiriert, adrett, sauber, ordentlich, redlich, ohne feuer, bürgerlich, angepasst, nicht bedrohlich, gütig … und so weiter und so fort.

ach so: gospelsongs sind ja ganz schön.

oh ja, gospelsongs singe ich auch gerne mit, ohne an GOTT zu glauben. in gospelsongs entsteht etwas, ein bestimmtes gefühl, was man als HOLYNESS bezeichnen könnte … aber man muss da(zu) an keinen gott glauben. (und viele der alten orgelgesangsbuchlieder sind so fade, dass man diese endlich ins archiv räumen wollte, aber der zähe und leidend wirkende notenmist alter tage wird sonntag für sonntag noch abgesungen, in den gottesdiensten. dabei bleiben nur wenige lieder übrig, die es auch heute noch schaffen, etwa wie GEH AUS MEIN HERZ UND SUCHE …)

an was glaubst du eigentlich, du gottloser?

ich glaube (oder denke?) an das UNVERSTEHBARE. nur daran kann ich glauben, wenn es überhaupt GLAUBEN ist … dafür kann ich auch schön singen, aber mit GOTT hat alles nichts zu tun. nur wenn GOTT = DAS UNVERSTEHBARE wäre, aber dann muss man es/ihn weder preisen noch anbeten.

eben. DAS UNVERSTEHBARE entzieht sich jeder kategorie.

da brauche ich weder brav noch rebellisch zu sein: egal, was ich tue. es bleibt DAS UNVERSTEHBARE. so oder so oder so. (und die CALVINISTEN haben dann eh nix zu melden, wenn es nur noch um das UNVERSTEHBARE geht. die mit ihren prädestinationsspinnereien. prädestination macht eher soziologisch sinn: reich reproduziert reich, arm dann arm. nicht immer, aber verdammt oft.)

dann glaubst du also eigentlich nicht, klau|s|ens.

zweitklausens, ich kann diesen ganzen mist auch so nicht unterstützen.

welchen denn?

die menschen der diversen kirchen laufen immer durch die welt und behaupten folgendes:

GOTT SAGT
GOTT WILL
GOTT MEINT
AUS GOTTES SICHT
GOTT SPRICHT
GOTTES WORT
GOTT ABER DENKT
GOTT HAT
GOTT MÖCHTE
GOTT HAT VOR
GOTT VERFOLGT DIE ABSICHT
GOTT ERKLÄRT
GOTT ÄUSSERT
IN GOTTES NAMEN
GOTT IST
GOTT VERBIETET
GOTT FORDERT
GOTTES SEGEN
GOTT JEDOCH HAT
GOTT PLANT
GOTT ERWARTET

allein diese millionen von behauptungen über gott … und was er denkt und tut, in allen kirchen, so unterschiedlich sie auch seien, dieses ewige erklären und behaupten des menschen, was gott (angeblich) will und meint …. allein das beweist ja, zumal diese äußerungen so überaus vielzählig und so überaus widersprüchlich sind, dass es diesen GOTT so genau ganz und gar nicht geben kann. (ein anti-gottes-beweis per se! aus sich selbst heraus!)

sondern? was stimmt dann?

… dass dieser GOTT (oder in manchen religionen auch DIESE GÖTTER) von den MENSCHEN gemacht worden sein muss!

aber keiner will’s wahrhaben.

man müsste es mal so sagen, um die menschen noch mehr in die IRRE zuführen: „GOTT HAT GESAGT, DASS ER NIEMALS WAS GESAGT HAT!“ (zudem: allein die kategorie des „sagens“ ist ja schon menschlich.)

auch dieser satz wird demnächst auch noch in eine der milliarden religionswahnsinnsinnigkeiten noch eingehen. auch dieser satz.

klau|s|ens und zweitklausens jedenfalls sagen, dass GOTT immer nur von den menschen gemacht und erzeugt wird. danach wird er noch schön instrumentalisiert, für sitte, moral, unmoral, kleinbürgertum, unterdrückung, kerkerhaft, morde und allerlei attentate … und was es noch so alles an schlimmen gibt. auch (leider) für die zucht! züchtigung! zwangsanpassung!

… und die synode der EKD, die auch darüber diskutiert, was GOTT alles wirklich meint. und dass die kirche an verschiedenen orten nun der große „bringer“ sei. oder die sozialen medien. oder die vielfalt. – die gibt es dann auch noch.

selbst die schlimme der idee der „mission“ taucht immer wieder auf! die perversion des ganzen: mission! behämmern! gefügig machen! umpolen!

96-dpi-1000-pix-mal-1000-pix-klausen foto 13-11-2017 bonn MARITIM saal der EKD synode noch fast leer

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klau|s|ens bemerkt, dass auch die angeblich guten wie die EKD (= evangelische kirche deutschlands) das COOKIE-schnüffeln betreiben (oh, synode!) – www.klausens.com

klau|s|ens, die evangelische kirche tagt in bonn, synode.

man will den schwung des lutherjahres mitnehmen. (sagt man.)

wohin?

in die moderne! man muss was ändern, die gläubigen laufen davon.

und was?

vielfalt ist ein stichwort, kirche an neuen orten … und eben auch mehr internet und soziale medien. (einer forderte auch kürzere gottesdienste.)

und internetgottesdienste?

auch das, auch das.

wird es was erbringen?

den „sozialen medien“ laufen ja alle hinterher, und dann suhlen sie auch da wieder in der eigenen suppe. – man kann die millionen facebook-seiten doch gar nicht verfolgen, am ende sind die leute mit 200 km/h ihre 8 millionen „freunde“ und „like-verbündeten“ am dauer-höchstgeschwindigkeits-scrollen.

ja, das scrollen wird mehr und mehr, und schneller und schneller, je öfter ich mich wo eingeklickt habe. stress, kein spirit, hetze, sinnlose informationen.

also: damit wird/würde die kirche (auch die katholische übigens) kaum neue blumentöpfe gewinnen.

aber mitmachen muss man ja dennoch.

ich weiß, ich weiß: keiner will sich aus der welt ausklinken, so verrückt sie auch ist. – aber hoffnungen sollte man nicht daran knüpfen, dass vom scrollen und runterziehen von beiträgen und bildern eine neue gläubigkeit oder gar heiligkeit entsteht.

wenn es keinen gott gibt, oder man nicht an den gott gaubt, dann wird alles schwer, für die kirchen.

ich sehe mir diese hilflosigkeit in betulichkeit an … und lächele.

ja, du glaubst nicht – aber die bibeljugend hat bei einem tag der synode (montag) alle mitglieder (120 sind es formell) auf QR-codes geführt, wo die dann was eintragen mussten. etwas, was man ausmisten wollte. nicht mehr als 40 zeichen.

das ist dann die „kirche von unten“: alle reden mit und dürfen etwas zum ausmisten vorschlagen, die synode macht diese moderne via handy oder tablet oder laptop dann schon mal vor. wow! der große aufbruch? (den will die SPD ja auch so hinbekommen. die piratenpartei ist mit dem internet-medien-dings-konzept schon mal dick gescheitert.)

und das soll nun „aufbruch“ sein? chance? impuls? (man redet ja so gerne vom „impuls“ bei den evangelen.)

also: ich denke, was immer die kirche macht oder tut, es geht gar nicht, dass man selber im internet den leuten nun hinterherspitzelt.

die meinst die cookie-sache?

ja, es ist ganz schlimm geworden. fast alle seiten nutzen cookies, schicken dann die gesetzlich verpflichtenden texte vor. man kann es nicht mehr ertragen. auch die angeblich „guten“ nutzen cookies und spitzeln mit.

auch die kirche? also die EKD?

auch die, auch die!

was müssen die uns im internet bespitzeln, wo deren gott doch sowieso alles sieht? (ich darf auch nicht mal das EKD-video gucken, wenn ich die cookies auf meinem browser nicht erlaube!)

das kapiere ich auch nicht. aber gott als ein spitzelnder kann wohl kaum ein gutes konzept für die zukunft sein. (da gott alles weiß, wird er wissen, dass in seinem namen gespitzelt wird… lässt es aber auch zu! wieso soll man an so jemand glauben?)

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klau|s|ens schrieb am 7.7.2017 den freitagsroman [7.7.17] – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du vorgestern den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]
DOCHROMAN [6.6.16]
FREITAGSROMAN [7.7.17]

dann wäre es nun das zehnte werk in dieser reihe. 10 datumsromane. über 10 jahre hinweg.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens schreibt zum tod von helmut kohl – www.klausens.com

klau|s|ens, du warst einer von denen, die kohl bewunderten?

oh nein, oh nein! – ich lese immer vom „großen europäer“ und vom „vater der wiedervereinigung“, 1000-fach, es ist wie ein mantra … und man kann es auch würdigen. europa versus nationalstaaten und krieg. ja. ja. europa ist besser als kein europa. gewiss!

dann willst du ihn würdigen?

„würdigen“ ist ein falsches wort. das gäbe einen falschen zungenschlag.

und der richtige zungenschlag?

dem mann ist die einheit zugefallen, er hat sie genutzt. also! er ist in dieser beziehung ein „gewinner“ gewesen, aber ein leben hat ja mehr facetten.

aber sonst eher nicht? nur europa, nur DDR zu BRD?

kohl war für mich die höchste form der provinzialität, so als würden jagdverbände und schützenvereine und handballmannschaften und dorfpolizisten nun irgendwie immer mitregieren. spießer, dumpfbürger, geistig unwendige menschen, traditionsbeharrend im schlechten.

dass war ja auch seine sache: personen, bündnisse, halteseile, die region. der kontakt. die drohung. die zusage.

schön, aber wer bündelt da mit wem? kohl hat leute angerufen, aber wen? und welche hat er alle ausgegrenzt? na?

zum beispiel journalisten, künstler, weltbürger. demonstranten!

alles nicht sein fall. dazu diese cholerik, das aufbrausende, das abkanzelnde, dieses „billige“. viele seiner sätze waren ohne jede klasse.  kaum von goethe gespeist.

du beklagst seine art.

aber wie, aber wie! vieles von ihm war dumpf und dümmlich. voller unverständnis für bestimmte erscheinungen dieser welt. wir haben uns an kohl abgearbeitet. wir haben ihn nicht gemocht. er hat alles kleinmachen wollen, was mit „links“, mit „grün“, mit „demokratie“ zu tun hatte. er selber aber war gerne boss und herrscher, der oberste, der die macht hat und sich über diese macht definiert.

er konnte ganz schön fiese bemerkungen machen.

oft so dümmliche. aber er bekam immer beifall von den kleinbürgern dieser welt, auch von CDU-nahen großbürgern. man vergesse auch rheinland-pfalz und den katholizismus nicht. diese ganze brühe, diese ganze soße. die bundeswehr! mobben konnte kohl ja auch! und vergaß nichts und niemanden! gerne auch im streit! im verachten! im nichtmögen! kohl war für mich nie ein sympathieträger.

es waren 16 lange jahre, und man erhoffte sich eine phase von willy-brandt-II …

… brandt, die zweite phase? die schröder danach dann nicht geliefert hat?

kohl hatte eine gewisse selbstherrlichkeit, die im vorläufertum zu einer von der des donald trump steht.

gewiss, gewiss, das gehört auch alles zu dem bild des helmut kohl. seine haltung in der parteispendenaffaire lässt auch eine gewisse nähe zu trump aufscheinen: „im zweifelsfall ist mir staat und verfassung und gesetz sowieso einerlei. ich mache das, was ich machen will. BASTA!“

kohl als BASTA!-politiker. ach ja.

es sind da so viele facetten, bis hin zu seinen freunden, die nun in den fernsehsendern auftauchen, seinen engsten menschen von damals, die teils echte, teils falsche tränen weinen. aber sie dürfen nun alle ihre statements abgeben.

du denkst an menschen wie seiters oder waigel! (selbst kinkel von der FDP darf nun mal wieder im fernseher reden. CDU-bosbach sowieso immer. – sprach blüm eigentlich?)

also: kohl und europa, kohl und die einheit, kohl und die macht, kohl und die kaltschnäuzigkeit, kohl und das provinzielle, kohl und die leibesfülle, kohl und die kaum-familie, kohl und die heimat, kohl und seine bibliothek von nur-geschichtsbüchern, kohl und kaum-kultur, kohl und dennoch ein museumsgründer, kohl und der seinen nachruf-durch-museen-schaffer, kohl und die treue (zu bestimmten personen), kohl und der direkte kontakt, auch zum „kleinsten mann“, kohl und die linke: fast schon hass, kohl und die welt: eher ein widerspruch, und und und. kohl und seine feindschaften.

hans-peter-schwarz ist aktuell ja auch verstorben, das war einer der CDU-historiker, am 14.6. schon. professor hans-peter schwarz, x bücher tragen seinen namen. er schrieb auch über 1000 seiten zu kohl: >>Helmut Kohl. Eine politische Biographie. DVA, München 2012, ISBN 978-3-421-04458-7, 1052 S.<<

haben wir die gelesen?

nein, bei der zahl der bücher, die man lesen kann, sind 1000 seiten kohl wirklich nicht unsere sache.

aber europa war seine herzenssache, und die deutsche einheit ja auch.

ich weiß, ich weiß, ich weiß: ich habe es in 1000 nachrufen wieder und wieder und wieder gehört. aber die anderen seiten des helmut kohl wurden gerne auch mal weggelassen. gestern. in den statements. [ist ja auch politik: weglassen. umschiffen. nicht aussprechen.]

ich mochte auch seinen humor nicht. oft hatte er auch gar keinen!

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klau|s|ens eröffnet die documenta 14 (kassel) mit einem höchst geniösen beschriftungs- und schriftzug-kunstwerk – www.klausens.com

klau|s|ens, heute! wir müssen endlich liefern!

oh ja, oh ja. und ich habe lange überlegt, nächte nachgedacht.

diese beschriftungskunstwerke sind das höchste, was die aktuelle kunst zu bieten hat.

sicher, sicher, das kostet hirn, das kostet kraft.

aber die resultate sind immer so unbeschreiblich!

gewiss, gewiss: man löst so viel aus, im kopf, in der gesellschaft, in der welt.

und geht es nicht bei der documenta 14 auch ums klima, den weltuntergang und alle diese fragen?

aber sicher, aber sicher.

da hast du also lange nachgedacht. jahre!

aber sicher, aber sicher.

und was hast du nun nach jahren für die documenta 14 in kassel (nicht die in athen! nein, die in kassel!) geliefert?

zweitklausens, es ist wie immer unser kunstwerk, unsere kunst: klau|s|ens und zweitklausens sind ja eine person.

aber was haben wir als anklage an die welt und den untergang der welt und alle verschandelung der welt denn soeben produziert … nach jahren des denkens und harrens?

zweitklausens, uns ist wahrlich heute ein großer wurf gelungen. pünktlich zur eröffnung treten wir damit an die welt.

wie denn? wie heißt es?

„PALETTE IST BAUM UND LAPPEN LEBEN AUCH“

so hast du es beschriftet?

nein, so heißt unser kunstwerk. wie haben die „PALETTE“ mit „BAUM“ beschriftet, eigentlich sogar mit „BAU“ und „M“. (besondere raffinesse!) zusätzlich gibt es einen lappen, den wir in grün mit „LAPPEN“ beschriftet haben.

jenes volk?

ja, ja, toll, wie du denkst. wie du kapierst! toll! – und die „PALETTE“ war ja mal ein „BAUM“. du verstehst?

aber klar, klau|s|ens, da steckt so viel stoff drin, also inhalt, also denken, in diesem kunstwerk, welches wir heute für die documenta 14 freigeben. eine wahre großtat und eine große wahrtat.

unsere kunst rüttelt wahrlich auf! weltkunst im eigentlichen!

beschriftungskunst ist die höchste kunstform überhaupt. aber wenn sie dann noch von klau|s|ens und zweitklausens als eine(r) person kommt … dann ist man sprachlos und machtlos.

nein, sprachlos ist man bei beschriftungskunstwerken ja genau nicht! denke daran! denke nach! denke weiter! werde du auch du teil der documenta 14, zumindest derjenigen in kassel … aber das thema ist ja w_e_l_t_weit so wichtig. es würde (claro) auch nach athen passen, aber auch nach grönland und new york. überallhin. sibirien auch!

wie heißt das werk noch mal?

„PALETTE IST BAUM UND LAPPEN LEBEN AUCH“

ich weine aus dem gefühl der selbstbeeindruckung heraus! das ist mir vorher bei einem kunstwerk noch nie passiert!

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