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klau|s|ens weiß wegen ägypten von der idee der demokratie für lieber und eher fast alle – www.klausens.com

klau|s|ens, nun hat das militär den mann weggetan.

den präsidenten!

den, der gewählt war.

die dinge sind komplex: er war gewählt, hat aber nach der wahl versucht, das land so zu machen, wie er es gerne hätte. und seine muslimbrüderschaft.

das heißt?

man tut dann so, als sei man selber nun zu 100 % „der staat“ und versucht, alles und jedes so zu gestalten, bis es der „eigene“ staat ist.

dieses prinzip kennt man.

ja, wir sehen solche vorgänge öfter. man hat eine mehrheit, möchte aber dann alles von unten nach oben krempeln. (wir denken an ungarn, wir denken auch an die türkei in diesen tagen.)

dann kommt aber oft der widerstand.

genau das: eine „machtergreifung“ oder „machtübernahme“ (wir erinnern uns auch an den schlimmen herrn adolf) muss dann aber so gerissen und zugleich auch so brutal gemacht werden, dass die demokratie zügig und eher gänzlich abgeschafft und die diktatur gänzlich eingeführt ist.

nur so geht es!

wir sind dagegen, ja, aber wenn man so etwas böses wollte, dann geht es nur sehr clever und sehr überraschend.

mursi wollte etwas, aber er hat es nicht richtig gemacht.

vielleicht war es so: das volk stimmt mit den füßen ab, und man hört ja von millionen menschen, die für die absetzung dieses präsidenten auf den straßen waren. so viele wie noch nie.

dann hat das militär also nicht geputscht?

doch, aber die dinge liegen hier seltsam, weil so viele kräfte wirken. das militär kämpft um die eigene macht und den eigenen machterhalt. da muss man dann wissen, ob es nur taktisch mit großen teilen des volkes zusammengeht oder ob plötzlich im militär auch eine „demokratische gesinnung“ da ist.

in ägypten kann man davon schwerlich sprechen. von einer demokratischen gesinnung. (zumindest nicht als eine tief verankerte.)

das ist der geschichte des landes geschuldet. es gilt aber: du musst als herrscher immer mehr mehr menschen mitnehmen als nur 51,1 % oder 52,6 % oder 53,8 %. viel mehr musst du mitnehmen, in deiner amtszeit. alle wollen ja so oder so leben und auch überleben und auch „ihr leben“ leben.

die demokratie ist also nicht herrschaft der mehrheit über die minderheit?

wenn du (als gedachte person jetzt) es so platt siehst, dann bekommst du das, was in ägypten (allerdings auch schon früher) da ist: eine spaltung. das land kippt, das land bricht. – die demokratie soll aber nicht spalten, sondern die übergroße mehrheit des volkes mitnehmen.

was bedeutet das?

du musst den meisten gruppen und interessen ihren spielraum lassen, in toleranz, via freiheit. wenn du menschen ausgrenzt, dann dürfen es nur wenige sein und die gründe dafür müssen sehr zwingend sich gestalten: verbrecher, terroristen, korrupte, etc.

anderenfalls?

anderenfalls ist da der große riss … und dann geht ein land entzwei.

das kann ägypten passieren?

aber ja: denn die muslimbrüder und deren sympathisanten werden sich sagen: die demokratie wurde gefordert, aber jetzt wurde das wahlergebnis vom militär annulliert. demokratie ist nicht fair.

da haben sie dann auch nicht so unrecht.

gewiss, aber das volk hat sich so sehr gegen diesen präsidenten erhoben (der ja ohne parlament agiert! vergiss auch das nicht!), und dieser präsident hat so sehr versucht, das land in seinem sinne umzugestalten (denke allein an die „neue“ verfassung!), bis dass der widerstand fast manisch heraufbeschworen wurde.

man kann keinen staat leiten und das dann nur noch im interesse der mehrheit tun.

genau so: die minderheit musst du immer mitnehmen. das ist die kunst. so macht es aktuell die CDU in deutschland: sie verändert sich jeden tag und saugt opportunistisch alle minderheitenströmungen in ihre programme auf, die morgen mehrheit sein könnten. das ist eine taktik der hohen stufe.

und die FDP?

das machte herr niebel vor: er schuf klein-ägypten in seinem ministerium und besetzte viele posten mit FDP-gefolgsleuten, was zu gewaltiger unruhe im ministerium und darumherum führte.

die logik?

herr niebel möge sich als präsident im alten ägypten bewerben. (im mursi-ägypten, was es aber nicht gibt.)

und?

der verteidigungsminister und general abdel fattah al-sisi (wir sahen ihn gestern, als er die entmachtung von mursi verkündete): der möge sich in deutschland endlich um das niebel-entwicklungs-dampf-dampf-ministerium bewerben. (demokratie ist ja auch nur ein spiel! manchmal aber tödlich und tragisch und verdammt kompliziert. dann vergeht einem jedes lachen.)

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Vom „Es ist vollbracht!“ des Abgangs von Mubarak hört KLAUSENS

jetzt ist es doch passiert!

gewiss: ein teil der schlacht wurde erfolgreich geschlagen, aber es soll auch über 300 tote geben. vergiss die toten nicht.

wären die zu verhindern gewesen?

ja, wenn mubarak am tag 1 der proteste und nicht am tag 18 abgetreten wäre.

das ist aber verklärend und naiv gedacht.

gewiss: die macht will macht bleiben und lässt sich erst von einer großen und gewaltigen gegenmacht „überzeugen“, die eigene macht zu lassen.

was kommt jetzt?

jetzt kommen weitere wirrungen und irrungen, die revolutionen und aufstände an sich haben. es gibt keinen geraden weg zum glück. ein paradies wird niemals kommen. aber jetzt gilt es, den rückzug von mubarak zu feiern.

dann war seine letzte rede doch die, in der er eigentlich erneut seine nichtabdankung ankündigte?

so kann man es sagen: ja. es war seine letzte große rede (voraussichtlich), und in dieser sprach er noch davon, dass er an der macht bleiben wird/will.

am 10.2.2011

genau. dazu gab es die falschmeldungen von seinem rücktritt, wovon wir gestern ja schrieben.

und wir …

… machten ein LIVE-seriello dieser seiner letzten rede.

und schon gestern (am 11.2.) war dann wieder alles anders.

so kann es gehen. aber bestimmte situation warten auf eine (er)lösung.

http://www.klausens.com/seriello-mubarak-und-die-letzte-rede.htm

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Den Aufruhr in Ägypten erfasst KLAUSENS u.a. mit einem Realgedicht

klau|s|ens, jetzt clashen sie.

gestern war es der fall, ja.

es gab unglaubliche szenen.

pferde und kamele ritten in die menge. provokationen, ganz klar provokationen.

und dann ging es langsam los.

molotow-cocktails, immer wieder. sie werfen molotow-cocktails jeweils in die menschengruppen. dazu: schutzschilde wie zu römers zeiten. pro-mubarak gegen contra-mubarak.

alles LIVE.

auf CNN sehr viel LIVE, ja, ja.

du hast ein REALGEDICHT geschrieben?

wir haben es geschrieben. außerdem werden REALGEDICHTE ja nur von uns erfasst. sie sind eigentlich schon da. wir wählen diese aus, oder wir wählen ausschnitte aus … und erklären diese zu REALGEDICHTEN.

was dieses mal?

wir nahmen gestern den Ticker von SPIEGEL ONLINE, einen teil daraus, also: einen teil von dem LIVE-ticker.

ich kannte es das vom fußball. tor, foul, platzverweis, flanke, schuss: alles im LIVE-ticker.

ja, es nimmt immer mehr zu. reporter schreiben in minutenabständen, was passiert und „tickern“ es ins internet. nun darf man auch revolutionen so erleben. LIVE am internet den ticker, live am fernsehen die aufnahmen von festinstallierten kameras. gestern vom tahrir-platz in kairo.

es war also der LIVE-Ticker von SPIEGEL ONLINE abgerufen gegen 18:19 Uhr, nur die sichtbare Seite 1, Teil 1, von insgesamt 4 Teilen. der SPIEGEL gibt wiederum folgende QUELLEN für seinen LIVE-Ticker an:
flo/kgp/AP/dpa

und das am 02.02.2011. gestern. mittwoch. diesen LIVE-ticker-ausschnitt erklären wir zum LIVE-gedicht.

REALGEDICHT
Ägypten-LIVE-Ticker

Brandbomben fliegen, Schüsse fallen, Menschen werden gejagt. Auf Kairos Straßen findet seit Stunden eine regelrechte Schlacht zwischen Regime-Gegnern und Mubarak-Treuen statt. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer berichtet von vor Ort. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveticker.

+++ Attacken auf ausländische Journalisten nehmen zu +++

[18.15] Die Angriffe auf ausländische Journalisten scheinen zuzunehmen. Tom Willcox von der BBC teilte via Twitter mit, eine Kamerafrau sei brutal zusammengeschlagen worden. Die schwedische Zeitung Aftonbladet teilte mit, zwei ihrer Reporter seien von einer aggressiven Menschenmenge angegriffen worden. Eine der beiden, Karin Oestman, wurde ins Gesicht gespuckt, zudem wurde sie beschuldigt, für den israelischen Geheimndienst Mossad zu arbeiten.

+++ Plünderer in den Straßen von Kairo +++

[18.10] Plünderer nutzen das Chaos im Zentrum von Kairo. Sie ziehen durch die Straßen, brechen parkende Autos auf und durchsuchen die Wagen, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer. Immer wieder fliegen Molotow-Cocktails – von wem sie kommen, ist nicht zu erkennen.

+++ Europäische Union macht Druck auf Mubarak +++

[18.01] Die Europäische Union macht Druck auf die ägyptische Regierung, hält sich mit konkreten Forderungen aber bedeckt. „Wir rufen Herrn Mubarak auf, die Dinge so schnell wie möglich zu erledigen“, sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Brüssel. Die Forderung der EU-Außenminister nach Wandel und einem geordnetem Übergang sei durchaus dringend gemeint. Zu Mubaraks Absicht, nicht sofort zurückzutreten, äußerte sich Ashton nicht direkt.

+++ Regimetreue jagen Gegner durch die Straßen +++

[17.59] An der Nil-Seite des Tahrir-Platzes bricht ein Straßenkampf aus. Den ganzen Tag hatten sich Mubarak-Gegner und Oppositionelle hier gegenüber gestanden – nun verfolgen Regimetreuer ihre Gegner durch die engen Straßen. Einige von ihnen werden in Hauseingängen zusammengeschlagen, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer. Erst als einer der Panzer seinen Motor anwirft und eine weiße Rauchwolke hinter ihm aufsteigt, beruhigt sich die Situation ein wenig. Verzweifelt versucht eine Frau mit einem Megafon, die aufgebrachten Männer zur Ruhe zu bringen. „Wir sind alle Ägypter“, schreit sie immer wieder. Steine fliegen, die Scheiben der anliegenden Geschäfte gehen zu Bruch.

+++ Spekulationen über Absetzung Mubaraks +++

[17.50] Am Tag nach der Fernsehansprache von Präsident Mubarak gibt es Spekulationen über seine Absetzung. Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier sagte dem Sender al-Dschasira, es sei nicht ausgeschlossen, dass das Militär sich zur Absetzung Mubaraks entschließe. Der Präsident hatte zwar erklärt, er verzichte auf eine Wiederwahl. Einen schnellen Rücktritt hatte Mubarak in seiner Ansprache aber abgelehnt.

+++ Armee löscht Brand in Nationalmuseum +++

[17.49] Die Armee versucht, die Brände zu löschen, die im Nationalmuseum in Kairo wüten. AFP meldet, zwei Molotow-Cocktails seien in den Hof des Museums geflogen. Vor dem Museum sei zudem nach der Zündung weiterer mit Benzin gefüllter Bomben ein Baum in Flammen aufgegangen. Das Museum beherbergt Kunstgegenstände von unschätzbarem Wert aus der Geschichte Ägyptens.

+++ ZDF-Journalistin soll verhaftet worden sein +++

[17.35] Bei den Unruhen soll eine ZDF-Journalistin von Soldaten verhaftet worden sein. Das ZDF konnte zunächst keine Angaben darüber machen, ob eine Mitarbeiterin des Senders festgenommen wurde. Ein Sprecher erklärte, dies werde geprüft. Die Teams von ARD-Fernsehen und -Hörfunk räumten am Nachmittag ihre Büros in der Nähe des Gebäudes des ägyptischen Fernsehens, nachdem eine Gruppe von Schlägern versucht hatte, das im gleichen Gebäude befindliche Studio des Nachrichtensenders al-Arabija zu stürmen. Zudem wurde Mohammed Omar, ein Fotograf der European Pressphoto Agency (EPA), während der Auseinandersetzungen attackiert und am Kopf verletzt. Nach Angaben von Kollegen nahmen ihn anschließend Soldaten fest.

+++ Bericht über Feuer im Nationalmuseum +++

[17.20] Die Proteste sollen erneut das Nationalmuseum in Kairo in Mitleidenschaft gezogen haben. Unter Berufung auf einen Journalisten vor Ort meldet der Sender al-Dschasira, dass im Ägyptischen Museum ein Feuer ausgebrochen sei. Demnach unternimmt das Militär Löschversuche. Bereits vor Tagen waren Plünderer in das Museum eingedrungen.

+++ Kampf mit Molotow-Cocktails +++

[17.13] Kurz nach Einbruch der Dunkelheit fliegen erste Molotow-Cocktails nahe dem ägyptischen Museum, offenbar von beiden Seiten. Zudem werfen Menschen von den Häusern am Rand des Platzes Molotow-Cocktails in die Menge. Die Ausgangssperre ist bereits länger in Kraft, die Lage beruhigt sich nicht. An allen Zufahrtsstraßen am Platz stehen sich die beiden verfeindeten Gruppen gegenüber, jeweils ausgerüstet mit Steinen als Wurfgeschosse und bewaffnet mit Eisenstangen.

+++ Hunderte Regierungsgegner in Kairo verletzt +++

[17.03] Der Sender al-Dschasira hat eine Zwischenbilanz der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Kairo gezogen. Demnach seien bei den Straßenschlachten rund 500 Menschen verletzt worden. AFP-Reporter schätzen, Hunderte Mubarak-Gegner seien verletzt worden.

+++ Washington verurteilt Gewalt in Ägypten +++

[16.57] Die USA zeigen sich schockiert über die blutigen Auseinandersetzungen in Kairo. Das Weiße Haus verurteile die Gewalt zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Mubarak, sagte ein Sprecher. Die USA seien „zutiefst besorgt“. Aus dem US-Außenministerium hieß es: „Wir fordern alle Seiten auf, sich zurückzuhalten und Gewalt zu vermeiden.“ Der Weg Ägyptens zu einem demokratischen Wandel müsse friedlich sein.

+++ Westerwelle telefoniert mit ElBaradei +++

[16.55] Außenminister Guido Westerwelle hat mit dem ägyptischen Oppositionspolitiker Mohamed ElBaradei telefoniert, hat das Auswärtige Amt mitgeteilt. Westerwelle verurteile die zunehmende Gewalt in Ägypten. Nach dem Telefonat erklärte er: „Ich fordere die Sicherheitsbehörden in Ägypten auf, keine Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden. Jede weitere Eskalation der Situation muss unbedingt vermieden, Schlägertrupps muss unverzüglich Einhalt geboten werden.“

+++ Ägyptisches Militär dementiert Attacken auf Demonstranten +++

[16.49] Dementi im Namen der Armee: Das ägyptische Militär hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums nicht auf Demonstranten in Kairo gefeuert. „Die Armee widerspricht der Darstellung, sie habe auf Demonstranten geschossen“, zitiert die Agentur Reuters das Ministerium. Zuvor hatten Reporter Schüsse gehört und vermutet, die Armee habe in die Luft gefeuert.

+++ Rating-Agenturen stufen ägyptische Banken herab +++

[16.47] Angesichts der Unruhen in Ägypten hat die Rating-Agentur Moody’s fünf ägyptische Banken herabgestuft, von der Agentur Standard & Poor’s wurde ebenfalls die Kreditwürdigkeit zweier Finanzinstitute des Landes abgewertet. Als Grund wurde in beiden Fällen die Befürchtung angegeben, dass die seit Tagen anhaltenden Proteste sich negativ auf den Zufluss direkter Investitionen aus dem Ausland auswirken und zu Unterbrechungen der wirtschaftlichen Aktivitäten führen könnten. Die betroffenen Geldhäuser stünden weiter unter Beobachtung, weitere Herabstufungen seien möglich.

+++ Belgischer Reporter festgenommen +++

[16.21] Laut Berichten von europäischen Zeitungen ist ein belgischer Reporter in Ägypten festgenommen worden. Serge Dumont sei erst geschlagen und dann festgenommen worden, zitiert die Nachrichtenagentur AP aus Berichten. Er werde der Spionage beschuldigt. Dumont sei während der Berichterstattung über eine Demonstration von Männern in Zivilkleidung abgeführt worden. Der Reporter heißt demnach Maurice Sarfatti, schreibt aber unter dem Namen Serge Dumont für Zeitungen in Brüssel, Frankreich und Genf. Er habe den Redaktionen telefonisch von seiner Festnahme berichtet. Laut diesen Angaben wurde der Mann ins Gesicht geschlagen und als Unterstützer von Oppositionspolitiker Mohamed ElBaradei bezeichnet.

+++ Britischer Regierungschef fordert schnelle Reformen +++

[16.33] Der britische Premierminister David Cameron verurteilt die Gewalt in Kairo – und kritisiert die ägyptische Regierung scharf. „Sollte sich herausstellen, dass das Regime die Gewalt vorangetrieben oder toleriert hat, ist das vollkommen inakzeptabel“, so Cameron. Die Auseinandersetzungen zeigten einmal mehr, dass politische Reformen sehr dringlich seien.

+++ Notdürftige Klinik versorgt Dutzende Verletzte +++

[16.25] In einer kleinen Moschee in einer Seitenstraße haben die Oppositionellen eine provisorische Klinik eingerichtet, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer. Auf dem Boden liegen Dutzende Verletzte, die meisten mit Platzwunden am Kopf, die notdürftig versorgt werden. Ein Arzt vor Ort schätzt die Zahl der Verletzten allein in dieser Moschee bisher auf mehrere hundert. „Ich bin mir sicher, dass es auch Tote gab“, sagt der Mediziner, dessen Kleidung mit Blutflecken übersäht ist. In der Straße, die zu der Moschee führt, liegen Dutzende Verletzte mit Verbänden am Kopf, unter ihnen auch westliche Reporter, die Steine abbekommen haben.

+++ USA besorgt über Attacken auf Reporter +++

[16.21] Die US-Regierung hat sich angesichts von Angriffen auf Journalisten in Ägypten besorgt gezeigt. „Wir sind besorgt über Festnahmen von Reportern und über Attacken auf Berichterstatter“, erklärte das US-Außenministerium. „Die Zivilgesellschaft, die in Ägypten aufgebaut werden soll, braucht Pressefreiheit.“

+++ ElBaradei ruft Armee zu Hilfe +++

[16.17] Der Oppositionspolitiker Mohamed ElBaradi hat offenbar die Armee aufgerufen, auf dem Tahrir-Platz zu intervenieren und die blutigen Auseinandersetzungen zu beenden. „Ich appelliere an die Armee einzugreifen, um die Leben von Ägyptern zu schützen“, wird er zitiert. Zugleich zeigte sich ElBaradei zuversichtlich, dass Präsident Mubarak noch vor Freitag das Land verlassen könnte. Für diesen Tag haben Regierungsgegner Proteste unter dem Motto „Freitag der Ausreise“ angekündigt.

© Copyright für das REALGEDICHT: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, am 2.2.2011, in Königswinter-Oberdollendorf, am Internet, Quelle für das Gedicht: LIVE-Ticker von SPIEGEL ONLINE abgerufen gegen 18:19 Uhr, nur die sichtbare Seite 1, Teil 1, von insgesamt 4 Teilen. SPIEGEL gibt wiederum folgende QUELLEN für seinen LIVE-Ticker an flo/kgp/AP/dpa 02.02.2011

und das kunstwerk? (siehe es größer auf: Aufruhr in Ägypten)

es verarbeitet szenen vom tahrir-platz, u.a. von gestern, 2.2.2011, sowie eine pyramide, sowie die ägyptische flagge und verwebt alles zu einer folie der veränderlichkeit von scheinbar festen systemen, bis diese dann stürzen oder zu stürzen scheinen, weil keiner weiß, wie es wirklich ausgeht, in diesen machtkämpfen.

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