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Weiteres von der Hauptversammlung der TELEKOM in Köln am 3. Mai 2010 berichtet KLAUSENS

klau|s|ens, gäbe es denn noch mehr zu berichten? von der TELEKOM?

eigentlich müsste man nur über diese berichten, weil sie die schaltstellen für die weitere entwicklung der globalen welt besetzt hält. weil sie über den gang der dinge des globus‘ sehr entscheidend mitbestimmt.

aber das wäre ja endlos.

ich weiß, ich weiß. das alles wäre endlos. aber man muss sich doch überlegen, was der vorstandsvorsitzende, der herr rené obermann, dann erzählt hat, um sich gegenüber den aktionären „zu positionieren“.

der vorstandsvorsitzende?

sicher, der muss ja verkaufen, was die TELEKOM anrichtet oder anrichten wird. seine worte sollen marksteine sein, auch in der berichterstattung über die TELEKOM.

und wie war obermann?

obermann wirkte direkter und weniger blasenhaft als andere, die ich schon erlebte. das war schon auffällig. dass er am ende dann doch wieder viele blasen produzierte, dass ist dann ein extra kapital. wir leben ja in dere welt der blasen, wo alle sich blasen um die ohren pusten oder prusten. jeder „bebläst“ jeden, keiner glaubt es … und alle machen mit.

was sind solche blasen?

veränderungen, moderne netze, datenexplosion, gigabytegesellschaft, modern, effizient, wettbewerbsfähig, strategischer weg, schlanker, safer service, technologie, integrativ, innovativ, cloud computing, kapitalverzinsung, usw. usf. – das geht ja endlos. irgendwann denkt man, es werden diese begriffe immer neu sortiert, hintereinander gesetzt, variiert, und die bedeutung als solche spielt keine rolle mehr.

eine wortmasse, die uns die ohren und das hirn verklebt?

auch das – aber bisweilen hat man den eindruck, die manager reden dauernd begriffe, ohne noch den sinn der begriffe zu verinnerlichen. jeder begriff ist eine schablone. nichts ist mehr inhalt. alles ist nur noch material für wortschlachten und reden. so bestreiten sie 1000 kongresse und 100 konferenzen und 10000 besprechungen. seltsam, seltsam.

und wie kann ich das genauer erfahren?

meine gedichte, also unsere gedichte, erfassen einiges von diesen sprachlichen versteck-einheiten: http://www.klausens.com/aktionaersgedichte-telekom.htm

und?

und ich denke, ich werde die obermann-gedichte zusätzlich noch ausgliedern als http://www.klausens.com/klausens-und-rene-obermann.htm

und was wird dadurch erreicht?

erkenntnis. nicht mehr und nicht weniger als erkenntnis: wie funktioniert die welt? wie funktionieren die akteure? – ein langes … bisweilen trauriges kapitel.

gut, gut. und was verdient der herr obermann denn?

man traut es kaum, sich das zu sagen. diese summen machen einen sprachlos. die ungerechtigkeit der welt wird einem dann immer doppelt und dreifach deutlich. ich zitiere wieder zahlen aus dem geschäftsbericht 2009:

René Obermann 2009
Festes Jahresgehalt 1 250 000 €
Sonstige Bezüge 37 233 €
Variable Vergütung 1 365 000 €
MTIP (Beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt
der Gewährung) 76 613 €
Summe 2 728 846 €
Pensionsaufwand (Service Costs) 549 326 €

das sind ja wahnsinnige beträge!

eben. nun nimm mal eine friseuse, die 1000 euro rausholt, also im jahr dann 12.000. nun sage mir: ist rené obermann ein 227 mal klügerer oder besserer oder effizienterer mensch als diese friseuse? ist das noch im entferntesten gerecht oder anständig oder sinnvoll?

nein, nein, natürlich nicht! und die pension kommt ja noch extra.

der kapitalismus bringt seltsame blüten hervor, aber in den letzten jahren ist es in deutschland ja besonders schlimm geworden. schröder/fischer, ROT/GRÜN, sind diesen weg der sozialen spaltung konsequent weiter vorangeschritten, und jetzt wird etwas beigedreht, etwas, weil ja die bankenkrise so erschütternd war. die gehälter werden neu gesplittet, andere regelungen, aktienpaktete 4 jahre halten …. und so … das nennt man dann mehr „nachhaltigkeit“, das alles soll in die entlohnungen der manager einspielen. – aber man überlege sich genau den „summenbereich“, in dem solche verschiebungen stattfinden. das sind doch nur schönheits-OPs an der bereicherungsmaschine der manager. (der bei ARCANDOR so fürstlich entlohnte dr. eick, nur für wenigste monate bis zum konkursantrag dort vorstandsvorsitzender, der war ja von der TELEKOM – dort noch finanzchef, was jetzt der timotheus höttges macht – dorthin gewechselt. die „mentalitätenströme“ und „-bewegungen“ des kapitals und seiner manager sind auch interessant.)

es ist eigentlich „unanständig“.

ja, in höchstem maße. aber das ist kein TELEKOM-phänomen, sondern betrifft alle großen aktienunternehmen. mich widert es an.

ach, klau|s|ens, ach, klau|s|ens!

und dann versprechen sie uns dauernd eine noch modernere, noch mehr „verbundene“ welt, in der alles schön wird, noch schöner wird, am schönsten wird. mit verbundenen augen wird alles am allerschönsten. TELEKOM und TELEGEH und TELEBLEIB.

ach, klau|s|ens, man möchte eigentlich gar nicht mehr kommunizieren. man möchte nur noch werbesprüche erfinden.

halt, halt! herr obermann will aber doch die frauen nun so stark fördern. sie sollen zu 1/3 an die macht. bis 2015 soll jede dritte managementstelle mit einer frau besetzt werden.

aber das macht der doch nur wegen seiner lebensgefährtin, der frau maybritt illner. die wird ihm bei jedem treffen sagen: wenn du schon mein freund bist, und ich selber eine wichtige emanzipationskluge moderatorin von talkrunden im deutschen fernsehen, lieber rené, dann versteht es sich doch von selbst, dass die frauen mehr gefördert werden müssen.

du meinst, dieser direkte „draht“ bringt dann auch solche iniativen hervor?

ich bin davon überzeugt, wenngleich der ganze vorstand die dinge natürlich umsetzen und befürworten muss. aber eine maybritt illner als lebensgefährtin ist ein automatischer druck hinsichtlich der frauenquote.

wie doch die welt funktioniert!

manches ist erschreckend simpel … und funktioniert doch.

das ist wie bei meinem telefon. wen soll ich denn mal anrufen? die presse?

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Die TELEKOM AG erfährt KLAUSENS auf ihrer Jahreshauptversammlung in der Lanxess Arena

klau|s|ens du hast die TELEKOM erlebt? in köln? in der lanxess arena? am 3. mai? auf ihrer hauptversammlung? ihrer ordentlichen?

ja, es ist immer die inszenierung … man muss sich alles anschauen und dann bewerten.

wie gab die TELEKOM sich denn auf ihrer hauptversammlung?

es war eine ordentliche hauptversammlung – und von datenschutz und datenklau war natürlich keine rede. dieses thema ist für die TELEKOM so abgehakt, dass sie von selber nicht mehr darüber redet, zumindest auf ihrer hauptversammlung. die welt wird schön gemacht. und die eigenen missetaten sollen – von unsereins – schon längst vergessen worden sein.

aber?

ich vergesse nichts. – die TELEKOM gab sich jedenfalls sehr schlicht … und somit fein. es dominierte nicht das magenta, sondern es dominierte das weiß. das magenta akzentuiert das weiß. und auf dem geschäftsbericht war sogar das T der TELEKOM in weiß. auch die vielen helfer/hostessen (alles AZUBIs der TELEKOM?) hatten ein stilisiertes weißes T auf dem sweat-shirt, was sich eher aber als Y lesen ließ.

aha – man ist also ein feines, seriöses unternehmen, man hat den hauch von yoga und urlaub am weißen stränden. man ist einfach per se ein hort der ruhe und klarheit.

so ungefähr sehe ich das. so haben sich die strategen das ausgedacht.

schön, schön.

sie hatten auch in der musik diese esoterische note, diesen hang zum spirituellen in reinheit … und einer stets hochmodernen klarheit.

also ganz anders, als man die TELEKOM sah oder noch sieht.

sie wollen weg von dem billig-image. sie wollen weg von dem unseriösen. und sie wollen nun zeigen, dass sie nachhaltig sind, dass sie anständig sind, dass sie die kunden ernst nehmen, dass sie die mitarbeiter und mitarbeiterinnen ernst nehmen, dass sie frauen in die führungspositionen holen wollen (betonung liegt auf „wollen“ – noch ist keine da!). alles das will die TELEKOM demonstrieren. der mercedes der kommunikation – das sei die TELEKOM. die alles verbindet und der alle-zusammenbringer. der guttuer. nicht-bespitzeler (denn das wird schlicht nicht thematisiert), die kein-überwacher (das thema existiert nicht – dabei sitzen sie an allen kabeln und wissen alles von uns. aber geheim. hoch geheim. sie beherrschen viel von der welt. aber wenn niemand etwas verrät, werden wir es nie erfahren. sie können e-mails mitlesen und telefonate mitschneiden. sie haben die möglichkeiten eines geheimdienstes. und sie verfügen über daten, daten, daten.)

das ist doch schön.

für die von der TELEKOM, ja, ja – aber für uns? – in gewisser weise will die TELEKOM sagen: die welt ist schön, weil es uns gibt, weil wir alles verbinden, weil wir telefon und internet und alle geräte zusammenführen. wir machen und bringen allen segen. wir sind die religion der zukunft. nur wer an die TELEKOM glaubt, glaubt an sich selbst. die TELEKOM ist die bedingung für alles zukünftige schlechthin. so sollen wir es sehen.

so interpretierst du das alles!

ja, aber ich fand es noch nicht einmal schlimm. es ging mir runter wie öl.

wieso das?

ich habe mal die firma HEIDELBERGER DRUCK auf der messe DRUPA erlebt, und da hatte ich ein beklemmendes scientology-gefühl – das hatte ich bei obermann und co gestern noch nicht. es gibt also unterschiede in der art, wie man gedenkt, die menschen in den bann und unter oder in oder durch seine kontrollpanele zu ziehen. die TELEKOM ist dezenter und weniger angsteinjagend, obwohl ihre visionen die welt umspannen. die „animal farm“ und „1984“ müssen beide immer ganz neuzeitlich mitgedacht werden.

du musst uns auch den aufsichtsratsvorsitzenden nennen.

ja, den herrn prof. dr. ulrich lehner, den muss ich nennen:

Prof. Dr. Ulrich Lehner.
Mitglied des Aufsichtsrats seit 17. April 2008
Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 25. April 2008
Mitglied des Gesellschafterausschusses
der Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf
– Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (seit 11/2007)
– Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG, Stuttgart (seit 1/2007)
– E.ON AG, Düsseldorf (seit 4/2003)
– Henkel Management AG, Düsseldorf (seit 2/2008)
– HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Düsseldorf (seit 6/2004)
– ThyssenKrupp AG, Düsseldorf (seit 1/2008)
Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen
Kontrollgremien in Wirtschaftsunternehmen:
– Dr. August Oetker KG, Bielefeld, Beirat (seit 3/2000)
– Novartis AG, Basel, Schweiz,
Mitglied des Verwaltungsrats (seit 3/2002)

die daten gelten für 2009 und haben sich vielleicht schon hier und da geändert. man gibt dieses mandat ab, bekommt jenes hinzu. da ist auch eine gewisse fluktuation dabei. aber so einen aufsichtsratsvorsitzenden, den muss man kennen.

na also: man muss nicht nur den vorstand nennen, sondern auch den aufsichtsrat. den gesamten.

ja gleich: den gesamten aufsichtsrat. also: der aufsichtsrat verdient ja ganz gut, obwohl er selber – via dem vorsitzenden lehner – sagt, er verdient im „internationalen vergleich“ schlecht. und das führt zu „problemen“, weil man schwierig dann gute leute für den aufsichtsrat findet. man kann bei solchen äußerungen nur lachen.

alles ist relativ.

sicher, aber so ein aufsichtsrat, der verdient schon ganz schön. wenn du dann noch in mehreren bist, hast du schon ausgesorgt, ohne wirklich viel leisten zu müssen. was ein „aufsichtsrat“ ist, im versagen, haben wir ja in der bankensache mehrfach gelernt. man darf sich keinesfalls von all dem auch noch blenden lassen.

was verdient denn nun der aufsichtsrat der TELEKOM?

Aufsichtsratsmitglied
Fixumvergütung
inkl. Sitzungsgeld
Asmussen, Jörg 32 400,00 euro
– fehlte gestern !!!
Becker, Hermann Josef 42 800,00 euro
Brandl, Monika 21 400,00 euro
Bury, Hans Martin 42 000,00 euro
Falbisoner, Josef 21 400,00 euro
Dr. von Grünberg, Hubertus 31 400,00 euro
Guffey, Lawrence H. 42 600,00 euro
Hocker, Ulrich 21 400,00 euro
Holzwarth, Lothar 42 400,00 euro
Kallmeier, Hans-Jürgen 21 400,00 euro
Kühnast, Sylvia 21 400,00 euro
Prof. Dr. Lehner, Ulrich (Vorsitzender) 73 400,00 euro Litzenberger, Waltraud 64 600,00 euro
Löffler, Michael 21 400,00 euro
Prof. Dr. Reitzle, Wolfgang (bis 31. Dezember 2009) 20 800,00 euro
Prof. Dr. von Schimmelmann, Wulf (bis 31. Dezember 2009) 21 000,00 euro
Schröder, Lothar (stellv. Vorsitzender) 63 400,00 euro
Dr. Schröder, Ulrich 21 000,00 euro
Sommer, Michael 20 600,00 euro
Dr. h. c. Walter, Bernhard 62 600,00 euro

das sind ja beeindruckende zahlen.

sie stammen aus dem geschäftsbericht 2009, beim aufsichtsrat hat es mittlerweile schon wieder veränderungen gegeben. gestern gab es neuhinzuwahlen bzw. bestätigungen von neuen durch die hauptversammlung.

hier der letzte aktuelle stand laut homepage der TELEKOM: Mitglieder des Aufsichtsrats

Anteilseignervertreter:

Prof. Dr. Lehner, Ulrich, Mitglied des Gesellschafterausschusses Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf; Vorsitzender des Aufsichtsrats Deutsche Telekom AG

Asmussen, Jörg, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Berlin

Dr. Bernotat, Wulf H., Vorsitzender des Vorstands E.ON AG, Düsseldorf

Bury, Hans Martin, Managing Partner Hering Schuppener Consulting Strategieberatung für Kommunikation GmbH, Frankfurt

Dr. von Grünberg, Hubertus, Aufsichtsrat, unter anderem Präsident des Verwaltungsrats der ABB Ltd., Zürich

Guffey, Lawrence H., Senior Managing Director The Blackstone Group International Ltd., London

Hocker, Ulrich, Hauptgeschäftsführer Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), Düsseldorf

Dr. Schröder, Ulrich, Vorsitzender des Vorstands KfW Bankengruppe, Frankfurt

Prof. h. c. (CHN), Dr.-Ing. E.h. Dr. Middelmann, Ulrich, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Vorstands ThyssenKrupp AG, Düsseldorf

Dr. h. c. Walter, Bernhard, ehemaliger Sprecher des Vorstands Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main.

Arbeitnehmervertreter:

Becker, Hermann Josef Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Telekom Direktvertrieb und Beratung sowie Vorsitzender des Konzernsprecherausschusses und des Unternehmenssprecherausschusses Deutsche Telekom AG, Bonn

Brandl, Monika, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der Konzernzentrale/GHS, Deutsche Telekom AG, Bonn

Falbisoner, Josef, Landesbezirksleiter ver.di Bayern

Holzwarth, Lothar, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats Deutsche Telekom Geschäftskunden, Bonn

Kallmeier, Hans-Jürgen, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats T-Systems International GmbH, Frankfurt

Kühnast, Sylvia, Sachverständige des Gesamtbetriebsrats T-Mobile Deutschland, Hannover

Litzenberger, Waltraud, Vorsitzende des Konzernbetriebsrats und des Europäischen Betriebsrats Deutsche Telekom AG, Bonn

Löffler, Michael, Mitglied des Betriebsrats, Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH Bonn, TI NL MO

Schröder, Lothar, Mitglied des Bundesvorstands ver.di, Berlin; Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutsche Telekom AG

Sommer, Michael, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Berlin

(Stand: 4. März 2010)

und dieser sommer? das ist der boss der deutschen gewerkschaft?

ja, ja, das stimmt. es gibt ja wegen der mitbestimmung immer auch die arbeitnehmerseite. was mit deren geldern passiert, weiß ich nicht. geben sie die ab? die arbeitnehmervertreter? ich weiß es gar nicht.

wie oft haben die denn getagt?

wenn ich das richtig verstanden habe: 23 x mal im jahr 2009, aber der aufsichtsrat SAMT der ausschüsse, die aus dem aufsichtsrat heraus gebildet werden.

und das waren insgesamt 23 mal? aufsichtsrat komplett plus einzelne ausschüsse des aufsichtsrates?

so habe ich das verstanden.

und damit verdient man so viel geld? mehr als ein briefträger? pro jahr?

deshalb sage ich doch: aufsichtsrat ist per se ein schöner beruf. fürs finanzieren vom golfspielen hat man dann mehrere mandate, fürs „extra“.

und dafür fährst du zur versammlung der TELEKOM? für diese info? aufsichtsräte gibt es doch überall.

das ist doch nur ein aspekt unter so vielen. ein so großes unternehmen zu verstehen, während man einige stunden bei der hauptversammlung sitzt, das ist ja unmöglich. man kann nur dieses und das spüren, solches bemerken, und jenes notieren.

das hast du gemacht?

aber ja doch: ich schrieb wieder mal AKTIONÄRSGEDICHTE, genauer: AKTIONÄRSGEDICHTE TELEKOM: http://www.klausens.com/aktionaersgedichte-telekom.htm

und davon wird die welt nun besser?

nein, nur anders. etwas anders. ein klein bisschen vom „etwas anders“ anders.

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Neues von der Commerzbank und ihrer Hauptversammlung hört KLAUSENS

mensch, klau|s|ens, jetzt schreibst du schon zum dritten mal hintereinander über diese ätzende bank.

was? ich bitte dich? diese bank steht unter der kontrolle des SoFFin … und braucht den staat um zu überleben … und hat nun auch noch den staat in sich drin. mit 25% der anteile. eine staatsbank bzw. eine staatsviertelbank. das ist die commerzbank.

der staat ist in der commerzbank drin?

hast du das nicht mitbekommen? das war doch einer der tagesordnungspunkte der hauptversammlung.

du meinst die in der jahrhunderthalle?

ja, die. die hat ja auch 2 tage gedauert. das ist auch nicht üblich.

und nun?

nun haben die beschlossen, dass der bund anteilseigner der bank werden darf. früher wollten sie alle das land niedersachsen aus VW rausziehen („kein staat!“, hieß es immer) – und heute läuft es umgekehrt: das kapital fordert seine eigene verstaatlichung.

aber das ist doch nur, damit sie nicht zusammenbrechen.

eben: das ist die devise. wenn es gut läuft: hohe löhne und hohe dividende. wenn es schlecht läuft, dann bitte hülfe der staat und hülfen die steuerzahler!

so also funktioniert die welt.

das, was im kleinen bei den vielen stadtwerken und sparkassen läuft, ist nun im großen bei der commerzbank geschehen.

WE BLESSING GOD!

muss es nicht BLESS heißen?

aber BLESSING ist doch der aktuelle vorsitzende des vorstandes. martin blessing. und der ist doch derzeit der tätige unter-den-schirm-des-staates-steller.

zusammen mit dem aufsichtsrat!

ja, ja, und dessen vorsitzender war ja früher chef des vorstandes und ist mit dem untergang der commerzbank genauso eng verknüpft.

du erzählst dinge! der staat in der commerzbank drin? teilhaber der bank? unglaublich! zumindest vor zwei jahren hätte das niemand geglaubt.

lies doch die AFP-meldung: Frankfurt/M. (afp). Die Aktionäre der Commerzbank haben den Einstieg des Staates und die damit verbundene Kapitalerhöhung gebilligt. Auf ihrer Hauptversammlung stimmten die Aktionäre am Samstag der milliardenschweren Kapitalspritze des Bundes zu. Dadurch erhält der Staat 25 Prozent plus eine Aktie. Laut Commerzbank stimmten 97,7 Prozent des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals für die Kapitalerhöhung. Der Bund hält nach der Kapitalerhöhung für 1,8 Milliarden Euro ein gutes Viertel der Commerzbank-Aktien und ist mit stillen Einlagen in Höhe von 16,4 Milliarden Euro engagiert.

ach herrjeh. da nutzen deine LIVE-gedichte von der commerzbank-hauptversammlung http://www.klausens.com/aktionaersgedich… auch nicht mehr viel!

ach, rede dur nur. es ist doch alles nur ein kleiner teil des großen dauergeschehens in der maroden wirtschaft (abgesehen von skandalen wie TELEKOM, MAN, BAHN, SIEMENS, et al.). ARCANDOR (erinnere unsere anderen gedichte http://www.klausens.com/aktionaersgedich… ) will ja auch staatliche hilfe, wie ich heute lese. die müssen sich umschulden, und wissen nicht wie. die zeit eilt. zugleich will die METRO-gruppe (träger von u.a. „kaufhof“) angeblich alle KARSTADT-häuser von der ARCANDOR übernehmen.

das ist ja ein einziges hauen und stechen.

und immer ist der staat dabei.

bei VW ja auch.

du meinst die VW-PORSCHE-sache. da muss man sehen, dass ein konzernchef (wiedeking) hier privates poker spielt, VW aufkaufen möchte, als kleiner PORSCHE – dann ist der coup „großartig“ gescheitert, wiedeking hat sich verzockt, und plötzlich hat PORSCHE, dieses zuvor erfolgreiche unternehmen, 9 milliarden „spielschulden“ (an die mitarbeiter denkt bei diesen spielen eh‘ keiner!) und muss nun mit VW zusammengehen, wo jetzt wiederum das land niedersachsen mitbestimmen will, z.b. wo die neue konzernzentrale hinkommt, von dieser neuen fusionsholding, und alles das.

dann ist überall mehr staat.

und die FDP wollte immer weniger davon. lächerlich!

das freie kapital ist also das kapital des freien falls.

wieder so ein auspruch von dir, aber man kann sagen, dass alle marktliberalen für alle zeiten abgewirtschaftet haben … haben müssten.

… und dennoch wollen sie viele stimmen ergattern, bei der bundestagswahl.

und das kursiose ist: sie werden diese auch noch bekommen. die FDP scheint deutlich zweistellig zu werden. lächerlich!

findest du das dann noch gerecht?

nein, aber deshalb bin ich ja auch kein christ … ich weiß, dass es keinerlei gerechtigkeit niemals jemals auf erden geben wird.

dann findest du es auch ungerecht, wenn du den buechner-preis bekommst oder bekämest?

aber ja, ich denke, dass der BLESS-THE-BLESSING-preis für mich der angemessenere wäre … derzeit! oder der COMMERZBANK-GEDENK-PREIS! oder der ARCANDOR-WEIN-DOCH-PREIS oder der PORSCHE-PURZELT-PREIS.

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Kunstwerk von der Hauptversammlung der Commerzbank macht KLAUSENS

holla, klau|s|ens, du hast auch ein kunstwerk von der hauptversammlung der commerzbank in frankfurt-hoechst in der jahrhunderthalle gemacht?

eine einfache zeichnung! sie heißt auch so: „jahreshauptversammlung commerzbank“.

und das zu deinen gedichten? und dem SERIELLO?

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ja, ja, ich weiß, es wird mehr und mehr … und dadurch nicht besser. es ufert aus: das schaffen, die kunst, die erkenntnis, die verdrängung.

WER VERDRÄNGT
KAUM ERKENNT!

von dir? dieser spruch? fein, fein! … was für das geld vielleicht auch gilt – oder wird es derzeit nicht mehr mehr?

das hängt immer von der sichtweise ab – und über wen du sprichst. ansonsten wird ja alles mehr mehr. bei den banken war das stets wichtig: das mehr mehr.

und bei vielen geschäften: „aktien und mehr!“ – das steht dann oben drüber.

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Auf der Hauptversammlung der Commerzbank AG dichtet KLAUSENS

du, klau|s|ens, hattest du nicht schon genug getextet? ich erinnere an die hauptversammlung von ARCANDOR!
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na und?

was willst du bei diesen langeweilern aus der wirtschaft?

ich will diese langeweile kennenlernen und bewerten können. langeweile verfolgt ja auch ziele.

bei der COMMERZBANK?

ja, auch da – oder gerade da.

was ist die idee?

du trocknest deine kritiker aus.

geschieht das?

die jahreshauptversammlungen oder kurz „hauptversammlungen“ müssen vom vorstand und vom aufsichtsrat „überstanden“ werden, aber das ist gar nicht so schwer.

wie geht das denn?

man bleibt immer ruhig, lässt alles an sich abprallen. man hat einen guten notar zur seite und macht keinerlei sachliche und verfahrenstechnische fehler.

und dann?

dann hat man es irgendwie geschafft. nach soundsoviel stunden.

aber bei der COMMERZBANK – die tagen doch auch heute noch.

das stimmt – das war auch so eine idee: wir nehmen einen zweiten tag in kauf, damit niemand nachher sagen kann, wir wollten alles an einem tag durchziehen, damit die kritiker nicht zu wort kommen. – taktisch also vorher so geplant, auch wenn ein zweiter tag mühselig ist.

und so ist es dann gekommen?

ja, sie tagen auch heute noch – aber wer weiß, wie viele nochmals kommen?!

und gestern?

da war alles rappelvoll. ich hörte was von 3700 menschen, las etwas von 2700 menschen. aber es waren viele gekommen. doch, doch.

warum denn?

… weil es viel ärger gibt. z.b. weil die commerzbank doch unter der kuratel des staates und des SoFFin steht.

was ist das?

„Sonderfond Finanzmarktstabilisierung“!

also der staat vergibt denen bürgschaften, und dafür müssen die dann auch bluten?

ja, ja, die manager bekommen nur noch 500. 000 EURO pro jahr, nicht mehr. herr steinbrück feixt und freut sich über seinen coup – und die bank selbst bekommt dicke auflagen.

wozu führt das?

die bilanzsumme wird am ende oder jetzt schon kleiner sein, als vor der übernahme der DRESDNER BANK … oder so ähnlich.

wie kommt es?

sie müssen dieses und jenes verkaufen. sie werden dazu gezwungen. sie müssen ihr geschäft ordnen. sie dürfen nichts neues kaufen. dabei wollten sie der DEUTSCHEN BANK konkurrenz machen, nun sind sie auf jahre klein und mies.

und was ist nun der skandal?

a) sie haben die DRESDNER BANK gekauft, und das ist eine eher marode bank, wie sich herausgestellt hat (u.a. beteiligt bei der SCHAEFFLER-gruppe und ARCANDOR, die ja wiederum auch finanziell dahinschwimmen) und b) sie haben selber massig „faule“ papiere – und somit haben wir 2 süße fehler.

wozu führte das?

das führte zur rigorosen abwertung des börsenkurses, was wiederum die aktionäre erbost. aktionäre geben ja ihr geld, tun selber nichts, und wollen dann beobachten, wie es mehr wird.

wie geht es bei den aktien?

der kurs steigt (variante 1) … und es gibt die jährliche dividende (variante 2).

gab es denn eine dividende?

nein, die ist wegen des eingreifens des SoFFin auch verboten worden.

und der kurs?

der sank mal … von 37,42 EURO 2007 auf 2,25 EURO in 2009. so hatte es zumindest einer auf seinem Sakko:

RATING
(Realgedicht)

Commerzbank
Unsicher auch
In sicheren
Zeiten

Verlust
2007 37,42 Euro
2009 2,25 Euro

Verlust in 20 Monaten
Pro Aktie 35,17 Euro

(Copyright dieses Realgedichtes – aber nicht des zugrunde liegenden Textes! – liegt bei Klausens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau€s€ns oder Klau$s$ens oder Klau&s&ens, LIVE, am 15.5.2009, Freitag, Jahrhunderthalle Frankfurt-Hoechst, gegen 10.50 Uhr. Der Text enstammt der Rückseite eines schwarzen Sakkos, auf welchen er aufgetragen war. Es stand ein Mann im Mittelgang, Höhe zweite/dritte Reihe, also fast ganz vorne, sodass man hinten diesen Text lesen (und filmen und fotografieren) konnte. Zu den KLAUSENSISCHEN Realgedichten siehe: http://www.klausens.com/realgedichte.htm

und nun?

nun tagen sie weiter. mir fiel auf, dass diese sitzungen doch quälende rituale sind. und wie langweilig vorstände und aufsichtsräte daherkommen.

findest du?

ja, ja, auch die sprecher der wertpapier- und aktionärsgemeinschaften. man bekommt sehr bald die logik des ganzen heraus. man rechnet immer mit weitreichenden beiträgen und bekommt dann nur seichtes oberflächengeplänkel.

und sonst?

sonst sind es eher bissige sottisen oder witze oder beleidigungen, die das volk dann aufmuntern, dass es sich äußert oder klatscht oder ruft.

was machte denn der herr müller?

du meinst den klaus-peter müller, den recht neuen aufsichtsratsvorsitzenden?

war der nicht früher mal vorstandsvorsitzender?

ja, ja, er musste ja gehen.

und wohin?

in die wichtige rolle des aufsichtsratsvorsitzenden. als das commerzbankschiff sank.

ist das denn üblich?

laut dem CODE OF GOVERNANCE, einem ehrenpapier, an das sich viele unternehmen nun halten wollen, nicht.

und warum sitzt dann dann der herr klaus-peter müller trotzdem da?

das musst du nicht mich fragen. das fragte ja auch ein herr aus der riege der aktionärsvertreter.

gibt es da einige?

soll ich die gemeinschaften jetzt aufzählen? von DWS bis „kritische aktionäre“?

was wollen die denn?

die wollen öffentlichen druck ausüben, obwohl sie nicht genug aktien besitzen, d.h. eigentlich vertreten, also die aktien von anderen besitzern, um wirklich etwas verändern zu können.

aber?

sie können z.B. auf der hauptversammlung einmal im jahr ganz laut und ganz deutlich an diese öffentlichkeit. und bei der COMMERZBANK scheint so viel im argen zu liegen, dass die versammlung nun zwei tage dauert.

was bedeutet das für dich, klau|s|ens?

dasselbe, wie für dich, zweitklausens: wir können den schönen televoter nicht benutzen, weil wir bei den abstimmungen nicht mehr dabei sind.

aber dann verfällt deine stimme? bzw. deine stimmen?

das ist bei diesen milliarden, von denen die rede ist, nicht weiter schlimm. ich habe ja nur diejenigen mini-wenig-aktien, die mir die möglichkeit geben, solchen hauptversammlungen beizuwohnen und das kapital besser zu verstehen: in seiner größe, in seiner belanglosigkeit, in seiner gefährlichkeit … und in seiner langeweile.

was passiert mit den gedichten?

es wird wohl eine seite http://www.klausens.com/aktionaersgedichte-commerzbank.htm geben. und ein SERIELLO http://www.klausens.com/seriello-commerz…

du hast also auch deine rituale?! immer dichten! LIVE-dichten! was beschwerst du dich dann? über die wirtschaft? und die banker?

ich ärgere mich darüber, wie gut bezahlt diese leute minus um minus anhäufen … und dann der steuerzahler alles wieder gerade richtet. da bin ich ganz volkstümlich und unpretentiös. scheiß funktionäre allerorten! dazu hochbezahlt!

aber ist diese ganze rasselbande nicht sowieso versaut und verkommen und vollständig aus dem ruder gelaufen? dazu noch mit der politik verfilzt?

genau solche wischi-waschi-beiträge (wie dein jetziger) helfen niemandem weiter. das sind die stammtischklagen, die diese bösleute der wirtschaft dann unbehelligt weitermachen lassen.

und deine gedichte?

unsere! – die verändern die welt!

aber zu was?

das ist gas große schöne rätsel, welches wiederum eine unglaubliche spannung erzeugt. zu was?

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Erneut zu ARCANDOR und den Aktionären schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du wirst weiter erzählen?

kann man nicht von einer hauptversammlung unendlich erzählen? dazu bei einem konzern, der u.a. KARSTADT und THOMAS COOK als geschäftsfelder kennt, von PRIMONDO kaum zu sprechen, was dann wiederum kaum einer kennt.

aber das ist bei ARCANDOR ja auch nicht der fall. das kennen!

muss ja auch nicht! wurde auch immer wieder betont: muss ja auch nicht!

wieso denn?

weil ARCANDOR nur eine dachgesellschaft ist, die beteiligungen hält. verstehst du?

ja, ich verstehe: man baut sich geflechte zusammen, die dann unternehmenspolitisch und steuerpolitisch sehr gut funktionieren.

eben: als global player hat man dann KARSTADT-hulla-hulla und KARSTADT-holla-holla, KARSTADT Polen und KARSTADT Gibraltar und KARSTADT Klausens – alles geht. alles muss. „Als Finanzholding positioniert die Arcandor AG sich und ihre Töchter in den Kerngeschäftsfeldern Touristik, Homeshopping und stationärer Handel.“

wirklich?

Holding, Limited, GmbH & Co KG, Pups und Pieps. AG, EKG. alles soll. Zitat: „Die Fusion der britischen MyTravel plc mit der Thomas Cook AG zur Thomas Cook Group plc und der Entschluss, das neu entstandene Unternehmen an der Londoner Börse zu listen, ist ein wichtiger Schritt zur Internationalisierung. Der Erfolgskurs von Quelle Osteuropa, die Akquise von Thomas Cook India machen deutlich: Arcandor sieht seine Zukunft nicht mehr nur in Deutschland.“

ja?

ich biete dir mal einen auszug aus dem genios-firmen-verzeichnis A-Z:

Karstadt Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH
Karstadt Feinkost GmbH & Co. KG
Karstadt Feinkost Verwaltungs GmbH
Karstadt GmbH
KARSTADT Heideloh GmbH
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße KG
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Hamburg Kümmelstraße KG
KARSTADT Immobilien Beteiligungsgesellschaft mbH
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Dortmund Aplerbecker Marktplatz KG
Karstadt Immobilien GmbH & Co. Objekt Duisburg Münzstraße I KG
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Essen, Limbecker Straße KG
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Hannover, Georgstraße KG
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Lüneburg, Große Bäckerstraße KG
KARSTADT Immobilien GmbH & Co. Objekt Norderstedt KG
KARSTADT Mobilien Beteiligungsgesellschaft mbH
KARSTADT Mobilien GmbH & Co. Objekte Hertie KG
KARSTADT Mobilien GmbH & Co. Objekte Warenhaus KG
KARSTADT QUELLE Information Services GmbH
KARSTADT QUELLE New Media AG
KARSTADT QUELLE Service GmbH
KARSTADT QUELLE Vermögensverwaltung GmbH
Karstadt SB Warenhausgesellschaft mit beschränkter Haftung
Karstadt Unterstützungsfonds Gesellschaft mit beschränkter Haftung
KARSTADT Vermietungsgesellschaft mbH
Karstadt Warenhaus GmbH
KarstadtQuelle Bank AG
KarstadtQuelle Finanz Service GmbH
KarstadtQuelle Immobilien Beteiligungs GmbH
KarstadtQuelle Joint Venture Beteiligungsgesellschaft mbH
KarstadtQuelle Krankenversicherung Aktiengesellschaft
KarstadtQuelle Lebensversicherung Aktiengesellschaft
KarstadtQuelle Versicherung Aktiengesellschaft

oder aus einer presserklärung der ARCANDOR vom 5.1.2009:

„Die ERGO Versicherungsgruppe AG und die Arcandor AG haben ihre erfolgreiche Vertriebspartnerschaft bekräftigt und sich gleichzeitig darauf geeinigt, ihre Beteiligungen im Finanzdienstleistungsbereich neu zu sortieren. Im Zuge dessen gehen die KarstadtQuelle Bank an Arcandor und die restlichen Anteile der KarstadtQuelle Versicherungen an die ERGO. Entsprechende Verträge sind zum Jahresende 2008 unterzeichnet worden.

Arcandor AG und ERGO kooperieren seit 2002 beim Vertrieb von Finanzdienstleistungsprodukten über das Joint Venture KarstadtQuelle Finanz Service. Diese Gesellschaft hielt bislang alle Anteile an der KarstadtQuelle Bank und einen Anteil von 45% an den KarstadtQuelle Versicherungen.

Entsprechend der jetzt getroffenen Vereinbarung gehen 100 Prozent der Anteile an der KarstadtQuelle Bank an Arcandor, während ERGO die mittelbaren Arcandor-Anteile an den KarstadtQuelle Versicherungen sowie die restlichen Anteile an den Neckermann Versicherungen erhält. Damit wird ERGO zum alleinigen Eigentümer der KarstadtQuelle Versicherungen sowie der Neckermann Versicherungen. Arcandor und ERGO setzen ihre exklusive Vertriebspartnerschaft für Versicherungsprodukte fort.“

toll, was es alles gibt.

ja, das alles macht natürlich immer sinn. finanziell, steuerlich, usw. – aber es hat auch den sinn der totalen verschachtelung und unübersichtlichkeit. die strukturen sind so komplex, dass niemand mehr in der lage ist, einen solchen konzern ernsthaft zu übersehen und zu kontrollieren. das krakenprinzip.

können das viele?

alles durchschauen? – die wenigen leute, die den kern begreifen, können dann über zehntausende von menschen und teile der gesellschaft herrschen. oder ganze städte an den rand des wahnsinns treiben: ich sage „esch-fond“ (josef esch, troisdorf, bauunternehmer) oder „esch-oppenheim-immobilienfond“. das bankhaus sal. oppenheim hat wiederum friedrich carl janssen, und der ist ja jetzt aufsichtsratsvorsitzender von ARCANDOR. und ex-vorstandschef thomas middelhoff ist wiederum in ein paar fällen an solchen fonds beteiligt, die wiederum KARSTADT-warenhäuser betreiben bzw. an KARSTADT die immobilien vermieten. oder so. man muss das einige jahre alles durchrecherchieren, um es vollends zu enthüllen.

was kann man denn leicht erschließen?

personelle verflechtungen. die kann man leicht erschließen. nehmen wir „Sal. Oppenheim“, die bekannte und umtriebige bank und denken uns unseren teil:

Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA wird (in Deutschland) durch folgende Gremien vertreten:

Aufsichtsrat

* Georg Baron von Ullmann, Vorsitzender
* Friedrich Carl Freiherr von Oppenheim, Erster stellvertretender Vorsitzender
* Gerd-Axel Schuster, Zweiter stellvertretender Vorsitzender
* Detlef Bierbaum
* Sabine Diehl
* Monika Fachinger
* Johannes Hellmann
* Peter W. Marx
* Nicolaus Freiherr von Oppenheim
* Karin Stanischa
* Manfred Uthoff
* Dr. Clemens Freiherr von Wrede

Aktionärsausschuss

* Karin Baronin von Ullmann, Ehrenvorsitzende
* Friedrich Carl Freiherr von Oppenheim, Vorsitzender
* Georg Baron von Ullmann, Stellvertretender Vorsitzender
* Ilona Gräfin von Krockow
* Isabelle Marquardt
* Peter W. Marx
* Nicolaus Freiherr von Oppenheim
* Henri Pferdmenges
* Dr. Clemens Freiherr von Wrede

Persönlich haftende Gesellschafter

* Matthias Graf von Krockow, Sprecher
* Friedrich Carl Janssen, Risikomanagement, Beteiligungen und Bankbetrieb
* Christopher Freiherr von Oppenheim, Vermögensverwaltung
* Dieter Pfundt, Investment Banking

und der vorstand? von ARCANDOR?

der soll es ja machen. das tagesgeschäft. umsetzen!

der aufsichtsrat?

entweder man ist mit allem gedanklich verschwägert (so sitzt ja herr herl darinnen, für die schickedanz-gruppe (QUELLE!), als beispiel nur: die haben ja wiederum rund ein viertel der ARCANDOR-aktien) … oder (das dürfte bei einigen arbeitnehmern-vertretern der fall sein): die ganze angelegenheit wird dann so verzahnt und so verquirlt, dass man nicht recht weiter weiß. arbeitnehmervertreter bei ARCANDOR ist entweder ein dauerabnickungsjob oder viele nächte schlechten schlafes, wenn man seine aufgabe wirklich „gut“ (in welchem sinne?) durchführen will.

aber du, klau|s|ens, du durchschaust die welt?!

natürlich, also teilweise, also puzzlestücke, also atome. also fast nichts … und dennoch fast schon alles. – man darf sich von komplexen sachlagen nicht einschüchtern lassen. der künstler und schriftsteller sieht oft mehr von der welt, weil er die formen der dinge den inhalten zuzuordnen zu weiß. das ist eine höhere erkenntnistufe.

allein der künstler? der dichter? und die anderen?

und dann gibt es nach leute wie den gestern beschriebenen darsteller manfred klein oder die SdK, schutzgemeinschaft der kapitalanleger, (siehe weiter unten) oder die „kritischen aktionäre“ (Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Ebertplatz 12, 50668 Köln / Postfach 130335, 50497 Köln,
dachverband[ÄTT]kritischeaktionaere.de, gegründet 1986, eingetragener Verein Nr. 9529 beim Vereinsregister Köln) oder die DSW, Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz … und viele andere noch. viele davids gegen die ewigen goliaths namens AG.

mehr nicht?

ich überschaue aber die prinzipien und weiß, wo es dringend angesagt ist, warnungen auszusprechen.

künstler sollten sich nicht in die komplexen strukturen gigantischer konzerne verstricken!

nein? – du vergisst: es gibt ja auch unsere gedichte: http://www.klausens.com/aktionaersgedich…

und hast du ein seriello?

ja, ja, von diesem herrn janssen, der ja von der bank sal. oppenheim ist, „privat haftender gesellschafter“. das seriello nenne ich: http://www.klausens.com/seriello-aufsich…

und noch ein gedicht?

nun gut:

AKTIONISMUS UND AKTIONÄRE

Der große Schauspieler
Und Optimist Doktor
Middelhoff schickte
Die Aktien auf
Talfahrt ohne die
Bremsstreifen zuvor
Analysiert zu haben

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau$s$ens oder Klau€s€ens oder Klau&s&ens, LIVE geschrieben, am 18.3.2009, bei der Jahreshauptversammlung von ARCANDOR, in Düsseldorf, in der Stadthalle, im CCD, Congress Center Düsseldorf, Rotterdamer Straße 141, 40474 Düsseldorf, gegen 11.35 Uhr. Es redet ein Vertreter der SdK, Jürgen Erdmann, für: Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., Maximilianstr. 8, 80539 München, Tel.: 089 – 20 20 846 0, Fax: 089 – 20 20 846 10, E-Mail: info [ÄTT] sdk.org
ACHTUNG: Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht. Zu den Zitatgedichten siehe: http://www.klausens.com/zitatgedichte.ht…

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Bei der ARCANDOR-Jahreshauptversammlung ist auch Dichter KLAUSENS

klau|s|ens, was soll ein dichter bei der jahreshauptversammlung?

dichten!

das hast du getan?

aber sicher: gemäß meiner / unserer theorie des LIVE-dichtens: http://www.klausens.com/live-dichten-the… war es geradezu zwingend, sich auch in der wirtschaft umzutun.

du hast also die ganze sitzung begleitet?

aber ja: von beginn an, ab 10,00 uhr … bis zum bitteren ende, um 22.15 uhr. komplett!

die ganze zeit?

ja, es war eine selbstprüfung besonderer art, zumal der saal des morgens an die 1000 aktionäre als besucher gehabt haben soll, abends aber nur noch circa 60 aktionäre beinhaltete. weniger aktionärsvertreter also, als – der auch da seiende – vorstand (5) und aufsichtsrat (19) und notar (1) und security und technik und service und catering und der „wortmeldetisch“ … und alles das zusammen.

du liebst das kapital?

nach dieser veranstaltung habe ich das kapital noch mehr verabscheuen gelernt. am ende gab es stimmergebnisse von 99% bis 98 %, gigantisch russisch-sowjetisch-chinesische zahlen. selbst ein so umstrittener mensch wie thomas middelhoff (ex-vorstand, bis februar 2009, bewusst nicht anwesend, da er u.a. als „plaudertasche“ und „schönredner“ bezeichnet wurde, von einigen aktionären. er gilt als einer der verantwortlichen ruinierer von KARSTADT und allem anderen, was zu ARCANDOR gehört) kam bei der „entlastung“ auf 98,76 %.

wirklich?

ja, das ist ein besserer scherz! auch der herr zumwinkel (ex-post und hier ex im aufsichtsrat) wurde mit 98,83 % entlastet. und das zudem bei der „performance“ von ARCANDOR. nicht nur aus wirtschaftlicher sicht, sondern auch aus der dividenden-sicht der aktionäre. da wurde doppelt versagt, könnte man sagen!

wie kommen solche scherze bzw. solche schlechten scherze zustande?

das kapital regiert – in einer aktiengesellschaft natürlich ganz deutlich und ganz besonders. je mehr aktien, je mehr stimmen. und wenn sich die großen kapitalseigner einig sind, dann ist alles andere nur schauspiel.

und so war es gestern auch?

aber ja. sie wussten vorher, was nachher rauskommt.

und dennoch gibt es die hauptversammlungen?

es muss ja einen ort und einen moment geben, um diese stimmen dann zu erbringen. gestern wurden z.B. friedrich carl janssen von der bekannten privatbank sal. oppenheim (ja, die mit dem esch-fond zusammen einige geschäfte …) zu köln (nein, jetzt ja clever aus luxemburg … und köln) … und rechtsanwalt lüer aus köln in den aufsichtsrat eingewählt. das muss ja alles passieren. wie bei einem verein. das braucht einen rahmen.

dann ist alles sinnlos? es gibt für den kleineren aktionär keine rechte? keine chancen? keinen zugriff?

teils, teils. das deutsche aktienrecht bietet den aktionären viele rechte, die dann die bekannten und gefürchteten „kleinaktionäre“ bisweilen erbarmungslos ausüben, um den konzern-vorstand und den aufsichstrat zu quälen … und zugleich wahrheiten ans licht zu befördern.

kleinaktionär? bedeutet das 1 aktie?

1 aktie lag heute morgen bei eröffnung der börse bei 1,39 EURO. 1 aktie ist bei ARCANDOR also weniger wert als eine nationale tageszeitung: 1,37 EURO!!! eine kleine aktie. bei AUDI ist eine aktie mehrere hundert EURO wert. es hat eben auch mit der art der ausgabe der aktien dereinst zu tun.

und wieviel hat der kleinaktionär? an aktienbesitz? 1,37?

aber hallo! – bei rund 170 millionen grundkapital bei ARCANDOR wärest du mit 1 Millionen EURO aktienbesitz locker ein „kleinaktionär“.

was fragen kleinaktionäre dann?

ja, die stellen teils sehr brisante fragen – und dann schaut immer der notar zu, ob auch alles nach dem recht läuft, während der konzern ARCANDOR ein back-office von 50 leuten hat, während der sitzung (die übrigens rund 800.000 euro kostet, diese jahreshauptversammlung) … samt extra engagierter rechtsanwaltskanzlei bzw. sozietät, die dann zusammen eifrig alle fragen im hintergund beantworten.

richtig?

das ist eben die frage. die kleinaktionäre rufen dann bisweilen laut und erregt „NICHT BEANTWORTET!“ und „NEHMEN SIE DAS ZU PROTOKOLL!“, damit auf diese weise druck ausgeübt wird.

findest du das richtig?

aber ja. ich hatte gestern mehr denn je die überzeugung, dass das kapital ein geheimbund ist, der nur zu einem kleinen teil öffentlich agiert. aber in wirklichkeit blickt keiner durch, hinter alle diese verschachtelungen und verbündelungen von anteilen, beteiligungen, pfändungen, limiteds, GmbH & Co. KGs, tranches, abgleichungen, cash flows, EBITs und EBIT-DAs … und was es alles gibt. es widert einen an.

und diese klein-aktionäre?

einer heißt auch so „klein“, genauer: manfred klein. er war gestern auch da. einer der gefürchtetsten, weil einer der das aktienrecht sehr gut kennenden und nutzenden. zudem macht er ein aktionstheater aus seiner performance, weshalb dann wiederum andere aktionäre sich über diese minutenlangen vorführungen beklagen. er ist anstrengend und enthüllend gut zugleich, der herr klein als kleinaktionär. ein kunstwerk! eine soziale plastik!

dann ist alles ein schauspiel, mit ein bisschen wahrheit?

anders: die abstimmungen sind vorher vom kapital abgeklärt worden. im hinterzimmer, im garten, in einem lokal, im konferenzraum …. wo auch immer.

und dann?

dann kommt die versammlung – und das ist öffentlichkeit.

was macht die öffentlichkeit?

die bewertet den konzern. das sind artikel in den wichtigen kapital-fachzeitschriften bis hin zu tageszeitungen wie „Süddeutsche“, F.A.Z., Financial Times, etc.

und wer noch?

natürlich die ganzen „analysten“. die schauen sich sowas auch ja alles an. und die nagenden fragen bestimmter „kleinaktionäre“ sind eigentlich nur eine art recherche für alle diese analysten und wissenden. es muss also mit den mitteln des aktienrechts und dem darin festgelegten recht, auf der jahreshauptversammlung zu fragen, wissen erarbeitet werden, was zur bewertung des konzerns dient.

aha! also hat doch alles einen sinn!

sicher, im sinne einer demokratischen öffentlichkeit ist alles über ARCANDOR und andere konzerne wichtig. alles. (ich denke, dass viele der kleinaktionäre auch gezielt – und bezahlt – für andere leute zuarbeiten. zudem gibt es ja gruppierungen wie „kritische aktionäre“ und „deutsche schutzvereinigung für wertpapierbesitz“, die offiziell für diese zwecke existieren.)

was denn z.B. war wichtig, obwohl es unwichtig scheinen könnte?

so wurde gefragt, ob der aufsichtsratsvorsitzende friedrich carl janssen und der nagelneue vorstandvorsitzende dr. karl-gerhard eick nebeneinander wohnen, also quasi nachbarn sind.

und?

es scheint so zu sein, dass beide in köln sehr nah nebeneinander wohnen.

aha: und dann hat der janssen gesagt: „hey, karl-gerhard, komm doch von der TELEKOM zu uns!“

eben – das sind mögliche modelle. und der herr eick sagte vielleicht: „ich käme ja, wenn du mir bestimmte garantien gibst.“

und dann?

dann fragen die aktionäre gestern, warum sich herr dr. eick auf so einen „schleuderstuhl“ setzt, angesichts der misslichen lage von ARACNDOR. und schon beginnt sherlock holmes zu kombinieren – und diese erkenntnisse wirken sich auf die bewertung von ARCANDOR aus, was sich wiederum auf die aktienbewegungen auswirkt. dann gibt es rating-agenturen … und vieles mehr.

ist die so? die lage? von ARCANDOR? misslich?

dazu fehlt mir das fachwissen. aber die berichte und kommentare geben dazu anlass, zu vermuten, dass die „refinanzierung“ überaus ernst genommen werden muss.

du drückst dich so vorsichtig aus!

ich lerne beständig dazu – und die anwälte der großen konzerne sind ja kohorten des prüfens und checkens und kontrollierens und … klagens.

willst du nicht beklagt werden?

nur wenn es meinem ruhm nützt … und ich nicht finanziell ruiniert werde. nur dann.

dann halte dich bei ARCANDOR lieber zurück.

nein, nein, ich nutze eben nur die waffen der kunst für die bewertung des kapitals und seiner schachzüge.

was tatest du, klau|s|ens?

wir, zweitklausens, wir!

was taten wir?

wir haben LIVE gedichtet, über 40 gedichte – und so wird die welt wissen, was man von manchen dingen zu halten hat.

wo wirst du sie aufschreiben?

http://www.klausens.com/aktionaersgedich…

und hast du ein seriello?

ja, ja, von diesem herrn janssen, der ja von der bank sal. oppenheim ist, „privat haftender gesellschafter“. das seriello nenne ich: http://www.klausens.com/seriello-aufsich…

und ein gedicht?

eines vorab?

gern!

nun gut:

ERMESSUNGSTANTIEME

Es käme darauf an
Zu klären, was wir
Gedenken zu tun,
Um die Mehrung
Des Geldbetrages
Für die Zielerreichung
Des Vergütungsberichts
Dir, mein Freund, noch
Zusätzlich zukommen
Zu lassen, und auch noch
Zu geben, natürlich!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau$s$ens oder Klau€s€ens oder Klau&s&ens, LIVE geschrieben, am 18.3.2009, bei der Jahreshauptversammlung von ARCANDOR, in Düsseldorf, in der Stadthalle, im CCD, Congress Center Düsseldorf, Rotterdamer Straße 141, 40474 Düsseldorf, gegen 10.40 Uhr. Friedrich Carl Janssen, Aufsichtsratsvorsitzender und Sitzungsleiter redet über die Vergütungen, die gezahlt werden und wurden. Ein überaus komplexes Thema von „fester Vergütung“ und „variablem Bonus“ und „dividendenabhängiger Vergütung“ und „Sondervergütung“ und „Beiträgen zur Altersversorgung“ und „Nebenleistungen“. Ex-Vorstand Thomas Middelhoff soll überaus vieles davon bekommen haben. Im letzten Jahr ganz besonders.

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