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klau|s|ens sieht die nun ewige verknüpfung eines filmes mit einem verbrechen – www.klausens.com

klau|s|ens, dieses kino, dieser film, dieser mörder …

du willst sagen: alles gehört nun zusammen.

gewiss. dieser film wird immer mit dieser amok-tat verknüpft sein.

was bedeutet das?

wann immer dieser film irgendwo kommt, selbst dereinst im fernsehen … man wird immer an die tat denken.

und dann?

dann wird man bei jedem geräusch erzittern.

wieso?

man wird denken, die tat finde nochmals statt … so oder anders. aber doch so.

aber der mörder wird doch in haft sitzen. was kann noch passieren?

der mörder, ja, aber was ist mit den nachahmern?

die gibt es?

ich hoffe: nein! – aber es könnte sie geben. (ist nicht jede amoktat auch eine nachahmung von anderen? wird sich nicht auf vorbilder berufen? so wie sich in norwegen auf die tempelritter berufen wurde? so wie die nazis sich auf germanisches berufen haben? und … und … und …?)

was bedeutet das?

wann immer etwas um diesen film berichtet wird, wann immer der film irgendwo läuft: man denkt an potentielle nachahmer.

und?

diese verknüpfung wird ewig sein.

aber die filmcrew, die kann nichts dafür. die produzenten, der regisseur, die drehbuchschreiber. 

nein, aber das ist der realität egal: alles um diesen film wird mit diesem massenmord in aurora, colorado, verknüpft sein. batmann wird damit verknüpft sein. der gegenspieler, joker, erst recht … sollte sich der mörder tatsächlich als ein oder der „joker“ gefühlt haben.

du meinst, das geht ewig?

ja, aber es gibt hoffnung.

welche?

auf viele berge steigen bergsteiger und solche, die meinen, bergsteiger zu sein.

was wird?

einige stürzen ab und gehen zu tode. nimm den mount everest kürzlich noch.

und?

trotz der konnotation mit absturz und tod und tragik, wird der mount everest dennoch immer wieder bestiegen werden.

das also möchtest du nun dem film mitgeben? dem film „The Dark Knight Rises“? diese seltsame „hoffnung“?

er wird totz allem immer wieder geguckt werden, vielleicht sogar genau wegen der schrecklichen ereignisse.

wird er also auf lange sicht mehr oder weniger zuschauer haben, als andere batman-filme?

das ist die frage: wirkt der schrecken auf lange sicht mehr anziehend oder mehr abschreckend? der mensch ist ja für beides empfänglich.

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klau|s|ens analysiert die seltsame fiction-realität des amoklaufes von aurora – www.klausens.com

klau|s|ens, dieses schlimme attentat im kino. gestern. bundesstaat colorado. ein mann tötet. er sagt nichts. er schießt. auf kinozuschauer. eine filmpremiere. „The Dark Knight Rises“. ein batman-film.

das hat eine besonderheit: es war der gewaltvolle film und es war die blutige realität des amoklaufes, beides genau gleichzeitig. beides fusioniert.

also nicht: horrorfilm zuhause oder böse computerspiele zuhause … und dann hernach amok in einer schule oder in einem einkaufscentrum?

nein, beides zugleich: reale welt und fiktionale welt verschmolzen. der attentäter wollte in den batman-film im kino (und bei der premiere) „aufgehen“, so scheint es. er wollte, dass die realität teil der fiktion wird, also der fiction. (oder auch umgekehrt!)

er war ja schwarz gekleidet, dazu eine gasmaske.

war er schwarz wie batman, also eigentlich der rächer für das gute, oder war er schwarz für einen „dark knight“, für das böse?

vielleicht kann man beide welten nicht trennen. in der amerikanischen comic- und kino-fiktion (englisch = fiction) gibt es immer gut und böse, die eigentlich nach denselben parametern handeln. es ist eine welt voller gewalt, wobei beide seiten sich in der gewalt eine erlösung oder heilung oder klärung versprechen.

der attentäter hat das direkt aufgegriffen. es ist der große amerikanische mythos von gewalt. wie viele indianer hat man getötet, um jenes „gelobte land“ von ost nach west an sich zu reißen?

der attentäter kann „das gute“ und „das böse“ nachgeahmt haben wollen. auf einer bestimmten schiene oder ebene des denkens ist beides gleich, auch für uns als beobachter. (im krieg sterben ja auch auf beiden seiten menschen. aus der sicht des opfers ist „gut“ und „böse“ sowieso ganz egal. das opfer ist dann tot oder verletzt.)

es gibt filme, wo die helden aus der leinwand treten und im film dann zu einer realität werden, die dem film im film entstiegen ist.

es gibt viele solcher szenen … und einen berühmten film von woody allen: „the purple rose of cairo“.

das ist realität in der fiktion, die sich aus der fiktion in der fiktion ergibt. einer steigt im film aus der leinwand im film (also quasi: filmfilm!), hinein in eine realität, die aber auch bloß ein film ist.

der attentäter von aurora in colorado war aber ganz echt.

das ist ja das besondere in all dem schrecken: nie zuvor wurden eine gewaltvolle fiktion und eine grausige realität wirklich in der realität zusammen „vollführt“. das ist „einmalig“, wie immer man dieses wort interpretieren mag.

es sollen ja mindestens 12 tote sein.

es ist der schrecken! nur der schrecken! (man dachte, dass dieses erfüllen der filmvisionen nach 9/11 ein ende haben würde. aber es hat es nicht. hollywood siegt weiter und weiter. die kinobilder suchen eine vollendung in der realität.)

ist unser leben wie hollywood … oder bestimmt hollywood unsere köpfe, unser denken und damit unser leben?

wer beeinflusst wen? hollywood sind wir. denn in diesen filmen wird ja unser sein verarbeitet. und damit ist hollywood in jedem film immer auch etwas von der wahren menschheits-realität. (wie phantasiereich und abstrus ein film auch sein mag. jeder traum ist ein spiegel der realität.)

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Zum Welttag der Poesie dichtet KLAUSENS

ey, klau|s|ens, heute ist „welttag der poesie“.

nun gut, weil er von der UNESCO 1999 in paris beschlossen wurde … nun gut, dann wollen wir etwas dichten.

was denn?

WELTTAG DER POESIE

Am Tag der Poesie
Dichten wir falschsam
Weiter bis die Worte
Wie Tomaten von
Den Bäumen fallen
Lallen wir lieber
Heiter als nie

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, u.a. als Klau(s)ens oder Klau?s?ens oder Klau&s&ens, am 21.3.2009, Samstag, in Königswinter-Niederdollendorf und auch in Königswinter-Oberdollendorf

schön, schön – und noch?

ich habe hier (siehe ganz unten) ein einfaches beispiel für die KONKRETE POESIE, LIVE geschrieben, bei der sonderratsitzung des kölner stadtrates am 11.3.2009.

aber das ist doch jetzt uralt! 11.3.!

stimmt, 11.3. – er scheint ewig weit weg, lange her – aber die erkenntnisse tröpfeln unermüdlich, wonach ein unglaublicher schindluder in köln getrieben wurde. jetzt liest man realen warnungen, die es gab und die nicht ernst genommen wurden. dazu eine ganz aktuelle dpa-meldung:

„Stadt Köln räumt Zwischenfälle lange vor Archiv-Einsturz ein

Köln (dpa) – Bereits vor dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs soll es erhebliche Probleme an der benachbarten Baustelle für eine neue U- Bahn gegeben haben. Schon im September 2008 soll ein sogenannter hydraulischer Grundbruch im gleichen Baubereich passiert sein, so die Kölner Stadtverwaltung. Ein solches Ereignis wurde von Experten immer wieder als wahrscheinliche Ursache des Unglücks ins Gespräch gebracht. Oberbürgermeister Fritz Schramma forderte inzwischen von den Kölner Verkehrs-Betrieben eine detailierte Stellungnahme.“

ach. und die gedichte zum stadtrat?

die findest du hier, zweitklausens: http://www.klausens.com/klausens-und-der…

ach.

egal, wie alt oder modern (oder: „mordern“? von mord?) etwas ist: ich werde meine konkrete poesie einfach auf einer extra homepage beginnen abzulegen.

wie heißt die?

ich denke: http://www.klausens.com/konkrete-poesie….

schön! – was noch?

ich denke, ich werde jetzt gleich noch LIVE zum staatsakt zu winnenden dichten, der LIVE im fernsehen übertragen wird.

wieso?

weil der schrecken des ereignisses das gebietet.

und das will heißen?

poesie kann nicht immer nur „ganz nett“ und „ganz fröhlich“ sein, schon ja nicht am welttag.

wo finde ich gedichte zu winnenden und dem AMOK-lauf?

z.B. hier: http://www.klausens.com/seriello-pressekonferenz-amok-winnenden.htm

WIR TRAUERN

Nichts ist mehr
Wie es war und wie
Wahr ist das Meer
Des Nichts

© Klau|s|ens ĦķΩ7Klau’s’ens =Klausens =Klau(s)ens =Klau|s|ens

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klausens oder Klau+s+ens, 21.3.2009, Samstag, LIVE, gegen 12:40 Uhr, geschrieben in Königswinter-Oberdollendorf., Im Fernsehen (SWR) läuft LIVE der Staatsakt. Es spricht Bundespräsident Köhler, der auch etwas weinen wird, bei seiner einfühlsamen Rede.

PUH, das kann ja ganz schön anstrengend werden …und furchtbar traurig … so ein welttag der poesie.

man kann nicht an der wirklichkeit vorbei. ich hätte da noch eines von donnerstag. von dem ersten deutsch-niederländischen unternehmerforum design.

bitte!

also:

DESIGNERBABY

Ein blaues wäre
Doch eigentlich
Ganz schön oder
Doch lieber ein
Leicht beschwipstes?

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau°s°ens oder Klau*s*ens oder Klau#s#ens, LIVE geschrieben, am 19.3.2009, in Essen, Zeche Zollverein, Zollverein School, Gebäude A 35, Schacht XII, Gelsenkirchener Str. 209, 45309 Essen (und schon am Morgen und auf dem Weg dahin an dieses Gedicht gedacht).

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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Zum Amok von Winnenden äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, jetzt wieder alle am reden. unzählige experten, psychologen, schulamtsleiter, rot-kreuz-helfer, vertrauenslehrer, polizeibetreuer, pfarrdekane und sonstige kenner und halbkenner. sie alle werden (männlich und weiblich) reden. reden müssen. sie werden vor die mikrophone gezerrt.

ich weiß. – … und es hilft kaum weiter.

auf allen sendern rund um die uhr werden betriebsam erklärungen gesucht. ein gigantisches spiel des nichtwissens.

ich stimme dir zu. aber was machst du?

ich texte:

HERR AMOK VON WINNENDEN

Das bis dahin einzig Auffällige
An diesem so u(h)rplötzlichen
Wahrmachungstäter des Todes
——– war ——–
Seine nahezu allgegenwärtige
Vollkommene Unauffälligkeit
++++++++++++++++
Ähnlich einer Formel wie 15 +1

Copyright 12.3.2009, Klausens = Klau|s|ens, in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, Donnerstag, am Tag danach.

ich zitiere: „… und es hilft kaum weiter.“

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