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Weiter über das Urheberrecht schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast gestern über das urheberrecht geschrieben. und heute auch. warum?

ich hoffe, dass anonymous mich hackt. (also uns, zweitklausens!)

das hoffst du?

in einer freien welt wird jeder sofort gehackt. ist das nicht herrlich?!

das soll herrlich sein?

anonymous hat alle adressen gehackt von denen, die bei „wir sind die urheber“ unterschrieben haben, las ich. man hat die adressen dann auf einem fileserver aller welt zur verfügung gestellt.

das macht man sonst mit bösen.

anonymous hat nun schriftsteller/-innen und autor/-innen und künstler/-innen als (das?) „böse“ entdeckt.

aber dann ist vielleicht „anonymous“ böse.

anonymous ist anonym, bis jemand die daten von den anonymen anonymous-leuten ins netz stellt. alles wird ja nun irgendwann (oder sehr bald) einmal öffentlich.

holla! wir werden alle daten und alles wissen von jedem und jeder öffentlich stellen: das ist die neue welt!

links und rechts gibt es nicht mehr.

nein: es gibt nur noch daten, dazu die tatsache, wer die daten hat – dazu das faktum, wer wann und wie breit diese tatsachen „streut“.

das erinnert mich an diese WIKILEAKS-geschichte.

ja, alles wird veröffentlicht. es gibt kein hirn. kein gewissen. nur die manie des veröffentlichens.

die würden auch die namen aller dissidenten in china veröffentlichen.

ja, sofort. das würden die! – alle daten müssen (nach deren wahn) sofort veröffentlicht werden. und man muss sie sofort bekommen. (dabei werden ununterbochen menschen „ans messer“ geliefert, ohne jedes pardon!)

das ist doch keine politik!

doch: es ist die politik des wahnsinns.

und dafür verteidigst du dein urheberrecht. das ist doch lächerlich: die gefahren sind doch viel größer. anonymous und wikileaks und piratenpartei und wie sie alle heißen: die sind doch gefährlicher, als es jedes andere werk auf der welt sein kann.

aber wir sind die urheber. (zum beispiel dieses blogs.)

was kannst du dir dafür kaufen?

nichts!

dann gib dein recht schnell ab, bevor man dich öffentlich an den pranger stellt, wie es anonymous vorhat.

aber das soll mein eintrag doch bezwecken.

inwiefern?

ich möchte als autor überleben, unsterblich werden, wo ich zugleich als mensch in dieser welt nicht mehr leben kann.

warum?

weil anonymous alle autoren quasi „töten“ will, durch ewige öffentlichkeit.

ich blicke jetzt durch diese logik nicht mehr durch.

weil du noch nichts von allem verstanden hast. weil du ein spießer bist, klau|s|ens.

dann werde ich also als spießer von anonymous aller welt vorgeführt?

ja, das wirst du. du armer mensch! du nichtsling!

also folgender rat: verschwinde lieber. verschwinde aus dem netz. verschwinde aus der publizität. sie werden dich niedermachen!

und nimm dein urheberrecht als klopapier mit in den untergrund.

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Über die so sicheren Daten im Internet und bei der Vorratsdatenspeicherung äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, die daten sind sicher.

ach ja, wie oft hören wir das.

„Ihre Daten sind bei uns sicher!“ – so heißt es dort und da.

wir haben es nie geglaubt.

immer, wenn daten da sind, dann sind sie auch gefährdet.

das ist wie mit geld oder gold oder schmuck.

alles ist sicher.

alles ist eben nicht sicher. und im internet gibt es noch nicht die hyperdicken wände eines bundesbanktresorbereiches.

„anonymous“, diese gruppe oder tarngruppe oder scheingruppe oder dieser lose zusammenschluss von aktivisten, machte es dieser tage wieder vor: hacker-angriff auf die US-sicherheitsberatung namens „Stratfor“.

renommiert – so sagt man. renommiert. die firma „Stratfor“ ist renommiert.

aber die hacker machen hack, hack, hack … und schon haben sie diese daten. dann überweisen sie damit auch noch spendengelder. robin-hood-modern-art.

es wird nicht immer leicht sein, es wird nicht überall gleich leicht sein … aber daten sind nicht sicher. wer das sagt, also sagt, sie seien sicher – der lügt.

es gibt menschen, die wollen mir geldprogramme nahelegen, bankprogramme, überweisungsprogramme … die sagen dann: total sicher, 1000-fach getestet, mehrfach preise gewonnen.

und was sagst du?

ich sage immer: mag schon sein, aber ich zweifele. ich zweifele immer.

du mit deinen ewigen zweifeln. dafür hasst man dich doch.

ich passe nicht in diese zeit. ich glaube zu wenig. – aber du! dann gib du doch deine daten her!

jede suche im internet, das sind ja auch daten. das sind über die jahre wegstrecken eines menschen. wenn GOOGLE die alle verkaufen würde, dann …

die daten bei GOOGLE können auch nicht sicher sein, wenn die daten im internet per se nicht sicher sind.

das sind alles deine thesen.

dann bist du also für diese speicherung, die alle innenminister so gerne wollen. alle bundeskriminalämter. alle sicherheits-pseudo-berufene. diese vorratsdatenspeicherung, um „nur im falle des falles“ und „nur bei wirklichen verbrechern“ dann loszulegen? diese sprüche! magst du diese sprüche?

ich denke, dass die daten bei der / bei einer regierung noch unsicherer sind. aber diese amerikanische firma hat sowohl konzerne als auch regierungsbehörden mit „sicherheit“ umgeben … diese jetzt von anymous geknackte „sicherheit“. (wo soll man sich und seine daten nur lassen?)

man muss immer wachsam bleiben.

man darf niemandem trauen.

und warum werden dann alle programme dauernd geupdated. warum das? warum leuchten jeden tag die balken, dass in meinem computer dieses und jenes überaltet sei und dringend wieder „ein update“ bräuchte? warum?

… weil wir in dieser heutigen welt nicht mehr wissen, was der überwachung dient und was der sicherheit.

„sicherheit“ und „überwachung“ ist fast schon synonym.

die leute, die unsere „sicherheit“ wollen, die wollen eben auch unsere „überwachung“.

du, unser blog: das ist gewissermaßen ja auch eine „vorratsdatenspeicherung“.

unser blog? – der dient nur zur sicherheit der menschen in aller welt. denn wir warnen ja vor eben dieser sicherheit.


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