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Mit Kunstwerk zum Kolloquium „Künsternachlässe und Öffentlichkeit“ meldet sich KLAUSENS

man, klau|s|ens, du hast also von jenem symposium, welches sich kolloquium nannte, obwohl man es auch symposium hätte nennen können …

… ein kunstwerk gemacht. auch das! es heißt „NIE NACHLASSEN!“

du hast also nicht nur 20-LIVE-gedichte geschrieben … http://www.klausens.com/klausens-und-das… , sondern mehr geleistet.

ich dachte: wieso soll man nicht das in kunst fassen, wovon sie sprechen!? es ging um die nachlässe von künstlern, und was man damit tut, usw. usf. … und genau diesem thema wird man am besten durch kunst gerecht.

dadurch steigerst du aber wieder die nachlassmenge, weil doch jedes kunstwerk eine vergrößerung der nachlassmenge bedeutet.

da hast du auch recht: vielleicht helfen die künstler den nachlassverwaltern am besten durch eine einstellung ihrer tätigkeit.

genau! es gibt so viele materialien, und jede künstlerische äußerung steigert diese anzahl weiter und weiter. so viele lagerräume können wir gar nicht bauen. und auch nicht bezahlen.

au weia – auch das stimmt. ich habe nicht genug nachgedacht.

aber du bist doch sonst so klug!

das scheint nur. weißt du, das denken fällt mir bisweilen schwer. (ich warte ja noch auf eine professur.)

hast du denn tolle ideen für die bewahrung von nachlässen?

ja, ja, mir fiele einiges ein, was sehr klug ist.

beispiele?

– nie die sachen einstauben lassen!
– schützen Sie alles vor kratzern!
– achten Sie auf, dass alles abgedeckt und bewahrt ist!
– verwenden Sie keine verpackungen, die nachher am kunstwerk klebenbleiben!
– heben sie Ihre quittungen auf!
– denken Sie an die steuerklärungen!
– verbrennen Sie nicht Ihre briefe!
– gehen Sie achtsam mit allem um!
– werfen Sie möglichst nichts weg!
– auch die kleinste skizze auf dem hässlichsten bierdeckel könnte eines tages wichtig sein!
– papierkörbe nicht der müllabfuhr überlassen!
– legen Sie auch dokumente im internet ab! bitte, bitte!
– bedenken Sie, dass alles sich zersetzt. ja, auch CDs und CD-Roms. ja, ja auch die!
– digitale daten sind schön, aber kein allheilmittel!
– nichts bleibt!
– alles soll unbedingt erhalten werden!
– mieten Sie möglichst mehr lagerräume!
– denken Sie daran, dass Ihr einkaufszettel wichtiger sein kann, als ihre eigentliche kunst!
– blog(g)einträge sind nicht zersetzungssicher!
– meiden Sie säure, selbst wenn sie sauer werden!
– skulpturen bitte nicht unnötig polieren!
– bei performancekunst darauf achten, dass immer 44 kameramänner und -frauen alles aufzeichnen!
– meiden sie den künstler KLAUSENS = ZWEITKLAUSENS und seine wenig zum gelingen beitragenden kommentare!
– sauberkeit hat noch nie geschadet!
– den nachlass schon beizeiten ordnen und nummerieren!
– seien Sie freundlich zu potentiellen archivaren und archivarinnen! heiraten Sie personen aus dieser zielgruppe! auch mehrfach!
– berichten Sie nicht schlechtes von kolloquien und symposien, von denen Sie sowieso nichts verstehen!
– machen Sie von zeit zu zeit fotos vom inhalt Ihres kühlschrankes. rein prophylaktisch!
– wenn Sie mit holz arbeiten, sollten sie freundschaften mit dem holzbock pflegen!
– jauchzen Sie erst nach Ihrem tod! vorher könnten die schallwellen zu beschädigungen an Ihrer kunst führen!
– abonnieren sie alles von der STIFTUNG WARENTEST!
– bedenken Sie, wie wertvoll ALLIANZ, AXA und die ZURICHGRUPPE (ohne Umlaut) für die kunst sein können!

toll, toll – das sind deine allerersten anregungen zu diesem gewichtigen kolloquium? ich bin erschlagen von der vielfalt der ideen und der höhe der denkleistung! und das bei einem künstler! großartig!

ja, ja, ich habe mal ein paar nächte drüber geschlafen und jetzt einen beitrag zum geschehen geleistet.

wirklich super, klau|s|ens !!!

danke, danke – ich hoffe, dass dieses kompliment von dir, zweitklausens, teil meines erstnachlasses dann wird.

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Um seinen Künstlernachlass sorgt sich KLAUSENS

ach, klau|s|ens, du machst dir sorgen um deinen nachlass?

ja, was soll werden, wenn ich nicht mehr bin?

legst du deshalb so viel im internet ab?

ja, denn was da ist, ist erst mal da, bis die server abgeschaltet werden.

wann ist das der fall?

das wissen nur die, die alles vom untergang der welt wissen. – oder die vom kölner stadtarchiv, wenn alles wegsackt und einbricht und dahinstürzt.

das bist du nicht? so ein wisser?

nein!

wo also warst du wegen und für deinen nachlass?

ich besuchte ein symposium, welches sich colloquium nannte, aber als „kolloquium“ dann modern mit „k“ geschrieben wurde.

war es da spannend?

leider: nein. es wurde nur gesagt, was jeder sagt, wenn es ums aufheben geht.

was?

man muss alles aufheben. das werk selbst und alles zum leben des künstlers / der künstlerin.

einschränkungen?

aber das intime darf nicht jeder einsehen. das intime nur manche. vielleicht nur die forscher.

aha: klassisches archivverhalten. geheim, geheim – so soll es sein!

ERSTES VOLLKOMMEN VERGESSENES INOFFIZIELLES KÜNSTLER-ARCHIVGEDICHT

Was da ist, ist da.
Was bleibt, bleibt.
Was keiner kennt, keiner kennt.
Was verbrennt, ist sowieso wieder weggerennt.
Was man vergaß, wohl nicht richtig so richtig saß.
– Wo bloß nur das Archivgedicht jetzt wieder war?!
Ach, lass! Pack‘ dich lieber an die eig’ne Nas‘!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen oder Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau(s)ens oder KlauARCHIVsARCHIVens, am 10.5.2009, Sonntag, Königswinter-Oberdollendorf.

das gedicht ist aber nicht von jenem freitag, dem 8.5.?

nein, das gedicht ist von heute. zu diesem zähen freitag habe ich allerdings auch gedichte geschrieben. (siehe: http://www.klausens.com/klausens-und-das…)

warum?

man muss sich doch beschäftigen!

aber sie haben doch gesprochen.

aber sie sagten dinge, die jeder weiß: dafür brauche ich kein colloquium. „wenn es nass ist, muss es unbedingt trocken werden“ – oder: „wenn es trocken ist, soll es trocken bleiben.“ … solcherlei sätze kennt jeder. es gibt tausende von wahrheiten, die jeder weiß, vom arbeiter bis zum funktionär – dazu brauche ich kein colloquium. ich habe einst mal eine extra homepage-site begonnen, zu diesem was-jeder-weiß-aspekt: NUR GUTE TIPPS. http://www.klausens.com/nur-gute-tipps.h…

dennoch warst du fasziniert?! von dem colloquium, welches sich kolloquium nannte?

ja, es ist immer wieder faszinierend, leute reden zu sehen und zu hören, die sich selber als verwalter der kunst und kultur deutschlands ansehen.

und dann?

dann sagen sie so wichtiges wie: „man muss alles aufheben! auch die steuerunterlagen!“ aber kaum mehr. dennoch werden alle nacheinander etwas (eher unwichtiges) äußern, weil es die rituale solcher treffen vorsehen.

und dann?

dann fragt man sich: was soll das alles? womit verdienen diese menschen ihr geld? was zeichnet die denn aus? warum haben sie alle feste stellen mit guten gehältern? jeder student könnte das erbringen, was sie gerade da vorne erbringen. – usw. usf.

und dann?

dann fragt man sich zudem: und die sollen nun meinen nachlass verwalten? oder darüber entscheiden?

wieso?

sie wirken so ideenlos und unspiriert. ihnen fällt kaum etwas ein. (und künstler sitzen gar auch noch dabei!) – dennoch setzen sie sich in tollster besetzung immer wieder und wieder zusammen. monat für monat. jahr um jahr. immer in neuen konstellationen. und die versammlungstitel wählen sie so, dass es jeder schon merkt, dass es eigentlich an vielem fehlt:

Künstlernachlässe und Öffentlichkeit. Konzepte und Perspektiven

Programm

14.00 Uhr

Begrüßung
Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des LVR-LandesMuseums Bonn

Einführung und Vorstellung der Podiumsrunde
Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe, Bonn

Erfahrungsberichte
Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet, Kunsthistorisches Institut der Universität Bonn
Prof. Jo Enzweiler, Künstler, Institut für aktuelle Kunst, Saarlouis
Eberhard Garnatz, Kunstsammler, Köln
Prof. Dr. Günter Herzog, Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V., Köln
(Dr. Birgit Jooss, Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg – ERKRANKT, NICHT ANWESEND)
Dr. Ludwig Krapf, Kulturdezernent der Stadt Bonn
Dr. Karin Lingl, Stiftung Kunstfonds, Bonn
Prof. H.-G. Prager, Bildhauer, Köln
Herbert Remmert, Galerie Remmert & Barth, Düsseldorf

16.00 – 16.30 Uhr

Kaffeepause

16.30 Uhr

Zusammenfassung und Vorstellung der Expertenrunde
Dr. Hans M. Schmidt, Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe, Bonn

Expertengespräch
Margarete Bolza-Greis, Künstlerin und Nachlasshalterin
Dr. Ina Ewers-Schultz, Forum für Künstlernachlässe, Hamburg
Dieter Horký, Bundesverband Bildender Künstler e.V., Köln
Dr. Camilla G. Kaul, LETTER Stiftung, Köln
Walter von Lom, Architekturforum Rheinland e.V., Köln
Prof. Dr. Gerhard Pfennig, VG Bild-Kunst / Stiftung Kunstfonds, Bonn
Dr. Norbert Schlossmacher, Leiter des Stadtarchivs Bonn
Dr. Gabriele Uelsberg, LVR-LandesMuseum Bonn

Schlusswort
Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann

18.30 Uhr

Ausstellungseröffnung
Daniel Schütz, Leiter des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, Bonn

Stiftung
Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe
Floßweg 55
53179 Bonn
Tel.: 0228 / 93299935
Fax: 0228 / 93299936

E-Mail: kontakt [ÄTT] rak-bonn.de
http://www.rak-bonn.de

sie wollten sich wahrscheinlich mal in bonn treffen. und dieses RHEINISCHE ARCHIV FÜR KÜNSTLERNACHLÄSSE, das muss sich ja auch mal öffentlich zeigen. und dann holt man sich die leute eben zusammen, man „kolloquiert“ – und dann ist der name präsent, zumal künstler wie klau|s|ens und zweitklausens nachher noch in ihrem blog(g) davon schreiben, weil sie nicht wissen, wo sie sich auslassen können, bei all dem nachlassen.

und du? außer zitaten, die keiner versteht?

ich mache weiter kunst, jenseits aller nachlässe, weil ich nicht nachlassen will:

KLAUSENS und das KOLLOQUIUM KÜNSTLERNACHLÄSSE – Live-Gedichte
http://www.klausens.com/klausens-und-das…

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Zur Gedenkfeier für die Opfer des Kölner-Archiv-in-U-Bahn-Sturzes äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, heute ist köln eine gedenkfeier.

ich weiß: sie ist um 14.00 uhr im gürzenich – und jeder kann kommen. dpa schreibt: #Ein katholischer, ein evangelischer und ein muslimischer Geistlicher beten mit den Teilnehmern im Gürzenich-Saal. Beim Einsturz des Stadtarchivs und zweier angrenzender Häuser waren der 17-jährige Bäckerlehrling Kevin K. und der 24 Jahre alte Student Khalil G. getötet worden. 60 Menschen verloren ihr Zuhause.#

ist das eine gute und richtige geste der stadt? die gedenkfeier?

ja.

keine kritik?

nein, auch wenn hinter aller betroffenheit das politische kalkül lockt. dennoch: die gedenkfeier bzw. trauerfeier soll und muss sein.

es gab zwei tote durch den einsturz des archivs.

das stimmt. es waren zwei tote zuviel.

wieso muss das immer passieren?

in diesem fall scheint alles ganz klar: es geht um das kapital und seine interessen, um die politik und ihre verzahnung mit dem kapital … und um menschen, die bewusst bzw. im schlepptau von „interessen“ versagen.

in diesem fall scheint es ja nun doch fehler gegeben zu haben, beim u-bahn-bau.

das war und ist jedem von anfang an vollkommen klar, schon vom logischen gefühl her – aber man muss ja alles nachweisen.

umweltdezernentin marlis bredehorst hat doch u.a. von den pumpen gesprochen: 5 waren erlaubt, am waidmarkt, aber 15 oder so sind es gewesen. weiter sagte sie laut general-anzeiger:

#Laut Bredehorst hat es mindestens seit Dezember 2008 immer wieder Überschreitungen im Wasserumschlag gegeben, die stärksten am 21. Februar: Statt der erlaubten Menge von 450 Kubikmeter pro Stunde seien an diesem Tag 750 Kubikmeter Grundwasser abgepumpt worden. Dies hätte von der ausführenden Arbeitsgemeinschaft bei der Unteren Wasserbehörde angezeigt werden müssen. Unbeachtet der Frage, ob dies mit dem Einsturz in Verbindung gebracht werden kann, „erlischt formal die Baugenehmigung, wenn die Auflagen nicht erfüllt werden“, sagte Bredehorst. Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) waren seit längerem über die Probleme bei der Grundwasserableitung informiert. KVB-Vorstand Walter Reinarz wies jedoch zugleich jegliche Schuld von seinem Unternehmen. „Die Anzeigepflicht lag auf Seiten der ausführenden Arbeitsgemeinschaft.“ Auskunft konnten die angesprochenen Firmen, Bilfinger Berger, Wayss + Freytag sowie die Züblin AG am Sonntag nicht geben: Weder hatten sie eine von der KVB angeforderte Stellungnahme abgegeben, noch war ein Vertreter der Firmen der Einladung zur Pressekonferenz gefolgt.#

die idee ist wohl: ich pumpe wasser, grundwasser – o.k. – sobald ich aber zuviel pumpe, wird es ein problem.

warum?

dann wird quasi gesaugt – und das saugen saugt dann kies und boden statt wasser nach, sodass das ganze fundament ins wanken gerät.

das haben leute von der fachhochschule in experimenten gezeigt!

eben. – es geht aber eher darum, warum nur 5 pumpen erlaubt sind, dennoch aber viel, viel mehr betrieben wurden. es geht also um regeln, richtlinien und gesetze … und dann die einhaltung derselben.

du telefonierst ja auch mit dem handy beim autofahren, obwohl es verboten ist.

ganz selten!

aber du machst es!

das stimmt: der mensch macht alles, sogar wenn es verboten ist.

na also!

umso mehr müssen bei einem u-bahn-bau, wo die ganze stadt absacken kann, die bestimmungen überwacht, verändert, kontrolliert und eingehalten werden.

meinst du?

du nicht? ich denke, in köln passiert so vieles, wo man sich nur an den kopf fassen kann, dass es zeit wäre, diese CDU-SPD-kapital-clique einmal gründlich aufzumischen.

dafür sind doch wahlen da!

und davor haben die ja alle wieder bammel.

deshalb machen die auch diese gedenkfeier heute.

ich weiß, ich weiß. aber sie ist trotzdem richtig, auch wenn uns die kölner stadtverwaltung bis in alle löcher hinein stinkt und stinkt und stinkt.

manche löcher sind 28 meter tief – und da fällt dann ein archiv hinein. und 2 arme menschen. (es hätten sogar 60 sein können!)

wir wollen vollständige aufklärung.

das sagt OB fritz schramma auch.

ja, ja, aber wir wissen nicht, aus welchen motiven.

was denkst du denn?

ich möchte mich nicht weiter dazu äußern.

köln und winnenden sind auf jeden fall nicht gleich.

wieso?

für köln gibt es logische erklärungen, die auf der hand liegen. das ist für den amok von winnenden nicht der fall.

ich musste an den pfarrer denken, den ich sonntag im fernsehen sah (ZDF, glaube ich). der sprach zu winnenden …. und ich fand es grausam.

wieso?

er sagte: „gott ist höher und weiter!“ er wollte sagen: wir kapieren nichts, aber gott weiß schon, was er tut.

demnach wäre da ein gott, und der weiß genau, warum er da 15 + 1 menschen sterben lässt, und hier 2 menschen?

genauso. ich fand es schrecklich, angesichts der schrecken von einem gott zu sprechen, der höher und weiter denkt. welche denke soll das sein? wieso soll es einen gott geben, der „denkt“? was für ein grober unsinn?

was ist denn gott für dich?

„gott ist die unvernunft!“

und deshalb lässt du jetzt wasser hier in diesen text hineinlaufen?

ich wollte einmal „gott“ sein, die unvernunft. – nein, im ernst, etwas grundwasser muss immer da sein, sonst rutscht die erde nach, und dann kommt es zu einer katstrophe.

ich denke, klau|s|ens und zweitklausens sollten oberbürgermeister von köln werden.

… damit endlich mal vernunft einkehrt, in diese seltsam komische welt des schreckens der dummheit der unvernunft eines gottes, den die menschen erfunden haben.

vielleicht die von der kölner stadtverwaltung!

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Wegen Köln füllt KLAUSENS Beton in seinen Blog(g)

klau|s|ens, was macht du mit deinem blog(g)?

ich denke: unserer!?

ja, ja, aber was machst du mit unserem blog(g)?

was stört dich denn?

es ist alles voller beton.

sicher, ich fülle unseren blog(g) voll beton.

aber wozu?

das machen sie in köln doch auch, an den trümmern und unterhalb der trümmer des stadtarchivs.

weshalb?

damit nicht alles noch weiter absackt, in dieses 28 meter tiefe loch, von der u-bahn.

dazu füllen sie beton ein?

ja, und ich auch!

du hast angst???

ja, auch unser blog(g) könnte doch
_______________________________absacken
______________________________________in dieses
______________________________________________loch.

wieso
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__________________
________________________könnte?
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Vom Kölner U-Bahn-Sturz schreibt KLAUSENS

oh, klau|s|ens, 2 menschen werden noch vermisst. sie suchen nach ihnen.

ich weiß, es ist bitter. es hätten ja viele menschen mehr noch sein können, wenn man nicht noch rechtzeitig die 3 gebäude verlassen hätte.

du ärgerst dich?

alles spricht gegen köln.

wieso?

in dieser stadt läuft so vieles so mies, dass man nicht weiß, wie es immer wieder dazu kommen kann. klüngel und korruption und dann diese immer neu gespielte „ahnungslosigkeit“. alles zusammen macht einen nur wütend.

drei häuser stürzen in die u-bahn.

das muss man sich mal überlegen: sie bauen eine u-bahn, und immer wieder passieren diese dinge.

außerdem kostet die u-bahn 1 milliarde statt 600 millionen, wie geplant.

das ist doch immer so: die summen werden extra kleingeschrieben, um die projekte durchzubringen. hernach steigen dann die kosten. in köln sehr beliebt.

worüber ärgerst du dich?

über alles. ganz besonders bitter ist ja, dass vorher schon leute gewarnt haben, und dass es risse im haus gab. die menschen handeln wie die tiere, immer in ihren begrenzten berahmungen und rastern.

und die schätze!

ach ja: da wollen wir gar nich dran denken. älteste stadturkunden, handschriften von albertus magnus, diverse nachlässe, darunter der von heinrich böll. alles unter schutt und asche. das gedächtnis der stadt von anbeginn.

vielleicht können sie ja was retten, wie in weimar.

in weimar in der anna-amalia-bibliothek war es feuer, hier aber ist es gewicht, steingewicht von tonnen. außerdem: wie sieht es denn mit dem wasser aus? vielleicht wird es auch noch regnen. dann sind alle dokumente, die man eventuell noch retten könnte, auch noch nass. es ist schlicht grauenvoll!

die menschen sind arm, geistig sowieso.

zweitklausens, wem erzählst du das?

eigentlich gibt es nur eine positive sache an allem schrecken.

welche?

… dass wir unseren nachlass als grauenvolle schriftsteller und ächtungswerte hochkünstler allen zusammensturzes noch nicht an das stadtarchiv der stadt köln vermacht haben.

dein neuestes kunstwerk auch nicht? dieses werk namens „der kölner u-bahn-sturz“?

wir könnten es demnächst in diese böse schlimme sturzgrube werfen. – eine feine idee des protestes und der protestkunst.

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