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klau|s|ens kann an der anzeigentafel des bahnhofes erkennen, dass es vielleicht geschneit hat – www.klausens.com

klau|s|ens, das ist höchste intelligenz!

finde ich auch: gucken, verspätungen sehen (deutsche bahn) … und folgern = wetter!

bei den meisten menschen ist es umgekehrt: wetter, bahnhof, verspätungen sehen.

wir denken anders: anzeigentafel, verspätungen (unten auf dem screen in gelb), aufs wetter rückschließen.

das machen leute, die ansonsten in der warmen stube sitzen.

man muss eben pfiffig sein: wozu sind die medien denn da?

… um „pfiffig zu sein“? nur dazu?

klausens-wenn es geschneit hat-ankuenfte bahnhof frankurt am main - 3-3-2018 gegen 11-31 uhr angezeigt

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klau|s|ens sieht vieles sinnlos zerstörte auf den absichtlich ganz verlassenen bahnhöfen der DB – www.klausens.com

klau|s|ens, du klingst schon wie ein spießer.

das stimmt, aber zugleich denke ich: was ist daran „unspießig“, alles sinnlos zu zerstören?

ist das denn so?

auf einer bahnfahrt wirst du viele zerstörungen sehen, viele besprühungen, alles wird vanadalisiert. schrecklich.

aber der zug fährt noch?

ja, sicher: die bahn schickt dann leute durch den zug, der ganz neu und noch echt sauber ist (nur ein paar scheiben zerkratzt), und stellt dann solche fragen, wo man noten vergeben soll. von eins bis sechs. (außen ist der zug aufs hässlichste von dieser sprayer-szene besprüht, aber da sieht man innen nicht. – die bahn kann ihre züge nicht genug schützen.)

aber die bahnhöfe selber …

… sind verwahrlost. die schalter seit jahren geschlossen, fenster vernagelt, alles alleingelassen, die durchgänge dunkel, nass und veruriniert. das ist die bahn.

die bahn renoviert in stuttgart für X milliarden, lässt aber die kleinen bahnhöfe verkommen.

genau so: es gibt prestigeobjekte und zugleich verwahrlosung.

alles ist besprüht?

oh ja, oh ja. du brauchst nicht in die metropolen zu fahren, auch an den kleinen haltepunkten wie oestrich-winkel, also in den kleinen orten, ist alles zugesprüht. (graffity klingt so schön, aber es sieht alles nur mies und bescheuert aus.) gern ist alles auch vernagelt, da ungenutzt. auf jahre hin.

so macht die bahn alles kaputt.

alles ja nicht, aber vieles. dabei könnte man so schön mit der bahn fahren, aber wenn man so viele bahnhöfe sich selber überlässt, die bahnhöfe der verrottung übergibt, obwohl da täglich die leute einsteigen und einsteigen müssen … dann ist das ja wohl ein kleiner untergang.

dein alter vorschlag? patenschaften für bahnhöfe durch 1-euro-jobber, die sich tag für tag um einen bahnhof kümmern?

schreibe doch mal an die bahn: die antwort geht nicht auf deinen vorschlag ein, sondern es kommt eine universalfloskel zurück. wer so mit vorschlägen für veränderungen umgeht, hat sich selber schon diskrediert.

du kannst also herrn obermanager grube und seinen rücktritt verstehen?

das scheint wiederum mit anderen dingen zusammenzuhängen. – aber dass man auch innerhalb der bahn, als beschäftigter der bahn, an der bahn verzweifeln kann … das kann ich nachvollziehen.

und alles wird zerstört!

wenn du in dieser zeit in dieser welt irgendeinen raum aufgibst, kommen sofort die täter, die alles besprühen, zerstören und vermüllen. wir leben nicht mehr in der idylle (oder lebten noch nie in einer solcher) … und deshalb müssen tausende menschen immerzu zerstören und beschmieren, um sich selber noch zu spüren.

das ist krankhaft!

diese welt ist ja auch krank, welt per se ist immer krank.

von den gewalttätigen schlägern hast du nicht gesprochen.

stimmt: es gibt die gewalt gegen sachen … und dann noch die steigerung: gewalt gegen menschen, die man da und dort die treppen runterstößt, bisweilen mal aufs gleis schubst.

dafür kann die bahn aber nichts.

nein, die bahn ist teil dieser welt, und muss alle die schäden abarbeiten, die diese welt sekündlich neu hervorbringt. – aber wie die bahn agiert, das ist ein thema für sich.

immerhin haben sie die scheiben am wartehäuschen so dick gemacht, dass man die beschädigen kann, aber nicht so leicht die ganze scheibe heraushauen kann.

danke, das macht mich glücklich: die beschädigte welt könnte noch schlimmer beschädigt sein. danke, das macht mich froh.

1000-pix-96-dpi-klausens-collage-19-2-2017-sinnlos-zerstoerte-scheibe-bahnhof-niederdollendorf-16-2-2017

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klau|s|ens liebt die immer neuen bahn- und flugstreiks wegen der stets fast genau gleich erwartbaren medienbegleitung – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht wieder los! man streikt!

wieso? schon wieder?

hier: >>Bahnreisende müssen sich wegen eines Lokführerstreiks am Wochenende auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Die Gewerkschaft GDL rief ihre Mitglieder zu einem Ausstand aus, der von Samstagmorgen (02.00 Uhr) bis Montagmorgen (04.00 Uhr) dauern soll. Im Güterverkehr der Deutschen Bahn soll der Streik bereits am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) beginnen.<<

herrjeh, herrjeh, wo doch die schulferien zuende gehen.

das ist ziemlich gemein, würde ich sagen.

ich denke auch: leute, die so an den schaltstellen sitzen, wie diese eisenbahner … die müssen anders agieren. denn theoretisch könnten die den zehnfachen stundenlohn von einem chemiefacharbeiter durchsetzen, für alle.

eben: nur weil die so sensibel im netzwerk von deutschland drinhängen … und macht haben, viel macht.

das geht ja eigentlich nicht.

nein, bei aller liebe für die kleinen leute und die arbeitsmenschen … irgendwie ist es gemein, dass jetzt so viele andere wieder und wieder drunter leiden sollen. (vom wirtschaftlichen schaden wollen wir jetzt mal nicht reden: der wäre gesamtaddiert durch alle menschen und dinge, die nicht an den ort kommen, wohl in milliardenhöhe.)

ja, aber noch schöner sind die berichte, die ewig gleichen berichte.

welche?

im fernsehen: immer wenn gestreikt wird, stehen die reporterinnen und reporter im bahnhof oder in der eingangshalle oder neben dem gleis. – und im flughafen wissen sie es auch, wo man steht, zum beispiel vor den check-in-schaltern. die sind dann gerne leer. oder auch voll, weil menschen nicht weiterkommen. beides ist üblich.

ja, man kann es alles vorher schon wissen.

man kennt den bericht. man kennt die eingespielten interviews. (man braucht gar nicht mehr gucken.) man kennt auch manche gesichter, die gerne für diese berichte „vor ort“ dann eingesetzt werden.

es ist immer das gleiche. A) streik B) medienberichte.

eigentlich ja: dann werden reisende befragt. gern welche, die nicht weiterkommen.

auch das immer das gleiche. die LIVE-schalte, die anmoderation, der kamerablick. alles gleich.

aber ja, aber ja! alles vorhersehbar, man braucht sich gar nicht mehr zu informieren.

die können sich schon auf dem bahnsteig ein kreuzlein kleben, damit sie wissen, wo sie das nächste mal genau wieder stehen werden, diese reporterinnen und reporter.

und die könnten auch wiederholungen von vor 2 jahren senden. ich würde es nicht merken.

ich höre gar nicht mehr hin.

ich auch nicht, diese berichte sind alle so gleich und so austauschbar, und der informationsnutzen ist so gering … also …

hoffentlich sind unsere blog-einträge nicht immer gleich?! das wäre ja auch schrecklich!

die medien sind sowieso schrecklich, die medienmenschen auch … und streiks dann erst recht. (moment, wir kommen gleich! wo doch eh alles gleich ist!)

999-pix-foto-bericht-WDR-fernsehen-lokalzeit-bonn-streik-flughafen-koeln-bonn-16-10-2014

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klau|s|ens findet: so viel zum thema bahn war nie – www.klausens.com

klau|s|ens, wir werden mal wieder zugetrommelt und durchgehämmert.

alles dreht sich um mainz. reporter stehen in mainz, journalistinnen stehen in mainz. der bahnhof muss von den medien übervölkert sein.

und es geschah über nacht.

pardauz, da war das thema da. zu wenig fachkräfte zum stellwerken.

vielleicht hat man sich extra krank gemeldet, um das thema in die öffentlichkeit zu transportieren.

das kann gewiss sein, ändert aber nichts am fiasko der bahn.

ich denke, dass leute wie herr mehdorn nun nachträglich noch einen nobelpreis verdient hätten. irgendeinen.

wer so aufräumt, bis dann die züge endlich ausfallen müssen, der hat wirklich „saniert“.

„sanieren“ meint im eigentlichen wohl „stilllegen“.

man muss so viel personal abbauen, bis das unternehmen nicht mehr funktioniert.

dafür sollte man aber vorher schon (bevor es auffällt) mit einem goldenen händedruck verabschiedet worden sein.

und die flughäfen bei berlin rufen ja derzeit auch. da wird sogar noch vor der eröffnung mal so richtig „saniert“.

ich denke, dass man ohne arbeitskräfte am weitesten kommt.

baustellen über baustellen, keine arbeitskräfte, nichts passiert. schön!

dann klopfen sich alle auf die schultern.

wenn dann der skandal da ist, haben die von medien aber plötzlich arbeit.

nur wenn du dort „sanierst“, kannst du den anderen arbeit und brot geben.

die medien brauchen einen bahnhof mainz, wo kaum noch züge fahren.

und herr mehdorn braucht einen nobelpreis. deutschland ist wirklich lebenswert!

herr brüderle möchte deutschland als AG an die börse bringen. tolle idee, nicht wahr?!

ja, aber sie scheint eher von klau|s|ens und zweitklausens zu sein. brüderle kann sich solche dinge nur für die bahn allein erdenken.

wir aber für deutschland insgesamt! eine AG des ewigen sanierens. ganz ohne arbeitskräfte! und die kurse steigen! unentwegt!

klausens-k-werk-bahnunding-14-8-2013

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Die DDR-Öffnungszeiten am Bahnhof von Gerolstein beklagt KLAUSENS

klau|s|ens, was ist denn nun noch?

ich wollte bezogen auf den bahnhof in gerolstein extra nochmals auf die öffnungszeiten hinweisen.

warum?

… weil diese so kurios sind, dass ich dachte, es gäbe immer noch die DDR.

gab es in der DDR so kuriose öffnungszeiten?

aber ja doch! die idee war ja: wir dienen nicht dem bürger, sondern wir dienen der schikane. und mit willkürlichen öffnungszeiten, die jeden tag völlig anders sind, kann man die menschen herrlich schikanieren.

und das DDR-entlehnte schikanieren der bürger betreibt jetzt die bahn?

in gerolstein muss man es vermuten.

dafür ist der bahnhof am wochenende auch ganz zu.

sicher, sicher, wofür sind bahnhöfe auch anders da? gerade am wochenende.

klausens-foto-bahnhof-gerolstein-25-10-2009

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Über den Zustand des Bahnhofes von Gerolstein beschwert sich KLAUSENS

hey, klau|s|ens, was beschwerst du dich? und vor allem: bei wem?

ich beschwere mich bei der BAHN … und bei aller welt.

die bahn lässt einige ihrer bahnhöfe verkommen. na und?

ich bitte dich!

die bahn hat so vieles verkommen lassen, um dann profitabel zu werden. am ende wollte man an die börse. herr mehdorn wollte doch so gerne an die börse. da musste alles auf den wohl nur noch scheinbaren „gewinn“ gebügelt werden. deshalb gibt es doch auch die probleme mit so vielen zügen, weil deren wartung nicht mehr entsprechend stattfand.

aber schau dir doch diesen bahnhof an!

ich kenne noch andere!

das geht doch nicht.

man zerstört alles!

so meinst du? – ich dachte anders: man lässt alles verkommen.

ist eines nicht das andere?

vielleicht ergibt das eine das andere. du kennst doch die broken-windows-theorie. da haben unter dem schlagwort „broken windows“ zwei US-amerikanische sozialforscher, james q. wilson und george l. kelling, im jahre 1982 das bild der zerbrochenen fensterscheibe symbolisch für die verlotterung der welt gesetzt. diese sei eine scheibe, die sofort repariert werden müsse, um weitere zerstörung und in der folge den niedergang von stadtvierteln und in der folge das entstehen von schwerer kriminalität zu verhindern.

dann wird gerolstein weiter verwahrlosen?

es sieht ganz so aus. das bahnhofs-restaurant ist geschlossen, ein weiteres in der nähe auch noch. man fühlt sich am bahnhof nicht mehr heimisch, nicht mehr geborgen.

mehr nicht?

dann gibt es die kuriosen öffnungszeiten des bahnhofes selbst – und nicht zuletzt die nicht-mehr-funktionierenden klos. gerolstein verludert vom bahnhof her.

und ich dachte immer, es sei ein „einfallgebiet“ für eifeltouristen.

offenbar finden nun die vandalen gefallen an allem. und die bundesbahn lässt alles geschehen.

ob deine fotos jetzt die welt verändern?

du meinst die viele-deutliche-fotos-machen-bestimmt-endlich-alle-wach-theorie? von KLAUSENS und KLAU/S/ENS?

klausens-fotos-bahnhof-gerolstein-am-25-10-2009

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