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klau|s|ens kann an der anzeigentafel des bahnhofes erkennen, dass es vielleicht geschneit hat – www.klausens.com

klau|s|ens, das ist höchste intelligenz!

finde ich auch: gucken, verspätungen sehen (deutsche bahn) … und folgern = wetter!

bei den meisten menschen ist es umgekehrt: wetter, bahnhof, verspätungen sehen.

wir denken anders: anzeigentafel, verspätungen (unten auf dem screen in gelb), aufs wetter rückschließen.

das machen leute, die ansonsten in der warmen stube sitzen.

man muss eben pfiffig sein: wozu sind die medien denn da?

… um „pfiffig zu sein“? nur dazu?

klausens-wenn es geschneit hat-ankuenfte bahnhof frankurt am main - 3-3-2018 gegen 11-31 uhr angezeigt

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klau|s|ens hasst zumeist aber dann doch die zunehmende video-massenüberwachung – www.klausens.com

klau|s|ens, sie haben massig aufgerüstet, mit den kameras.

in köln?

da natürlich zuerst, aber auch in anderen großen städten.

es passt mir nicht. das gefilme.

mir auch nicht: man ist nicht mehr frei.

die kameras geben dir doch angeblich sicherheit.

mag sein: aber man ist nicht mehr frei.

wie meinst du das?

sie haben in köln gezeigt, dass sie verdächtige menschen ranzoomen.

wer war verdächtig?

das war ein probepolizist, der einfach nur so stand. für die medien. vorführeffekt.

das machte ihn verdächtig?

ja, wenn du dich also vor dem kölner hauptbahnhof (oder dem münchener oder dem hamburger oder wo immer) verabredest, und du steht dann einfach so da, dann bist du verdächtig … oder wenn du auch nur so dastehst, ohne verabredung, und die welt beobachtest.

was passiert?

man zoomt dich ran und macht zur sicherheit vielleicht sogar mal ein erstes glanzfoto von dir.

wie schön!

wenn du öfter vor einem bahnhof „nur so“ stehst, dann wirst du öfter verdächtig und noch öfter fotografiert.

dann soll man also besser immer hastig eilen?

ja, der hastig eilende (wenn es nicht zu hastig ist), der ist normal, aber wer einfach so steht und guckt: der macht sich verdächtig.

wo soll das noch enden?

es wird noch mehr solcher kameras geben, mehr und mehr und mehr.

wie in großbritannien?

vielleicht noch mehr: das schöne ist ja, dass man so viel bilder gar nicht gucken kann.

ich?

oder der polizist?

ja, der guck-polizist: der kann so viele bilder nicht gucken. das menschliche auge schafft auch nur dieses und das.

man hat also immer mehr kameras … und dann sowieso zu wenig gucker an den bildschirmen und monitoren.

davon gehe ich aus. es ist ja auch mal schön, wenn man über einen platz geht und denkt: „hier bekommst du jetzt keinen auf den schädel, weil die hier 16 oder 32 oder 64 kameras haben.“

also ist es doch mal schön!

ja, mal, also maaaaaal … aber wennn ich auf jedem platz und auf jeder straße denke: halt, die wird wahrscheinlich überwacht … – na, wie benimmst du dich? – … dann führt das zur totalen selbstzensur.

dann wirst du wie ein angepasstes nordkoreamännlein. du gehst wie ein erdmännchen nur noch herum.

ja, in diesen ländern weiß man doch, wie es funktioniert. jeder verhält sich angepasst und gibt den journalisten nur norm-antworten. man will ja keine gefahr heraufbeschwören.

und so wird es in den „freien staaten“ nun auch?

ja, denke ich: die freien und die unfreien staaten gleichen sich jetzt formal schon mal an. und der „freie mensch“ traut sich nachher nicht mal mehr in einem nachtclub oder vor der pommesbude noch „pups“ zu sagen. – zu hause erst recht nicht.

überall kameras: öffentliche und private … und dann noch die smartphones.

du kannst ja auch nicht mehr durch den wald laufen, ohne fürchten zu müssen, die „jäger“ haben eine „wildbeobachtungskamera“ aufgestellt.

was also soll das alles?

das musst du die von sich selbst besoffenen politiker fragen, in ihrer AfD-übertrumpfungs-forder-dauer-blöd-runde.

aber manchmal beruhigt so eine kamera ja doch. oder dieser notfallknopf, den man in berlin eingeführt hat.

besser ist die gesellschaft, die so ein zeug nicht nötig hat. aber wir haben uns ja alle selber verludert: geld, shopping, nur noch expansion, naturausbeutung … und die auflösung aller bande und strukturen.

es zählt der nackte, kapitalistische mensch als mensch, der geld hat, … oder geld einbringt.

das ist ein grundproblem: die mord-attentäter sind böse … aber wir sind auch nicht gerade gut … oder so furchtbar toll. wir westler! – wer uns beobachtet, denkt: und das soll nun das herrliche leben sein? dieser abgefuckte westliche lebensstil? mit all den videokameras?

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klau|s|ens sieht das vergessen gleich doppelt – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist schön, wenn man vergisst.

nein, ist es nicht.

doch, denn es ist menschlich.

aber wenn man menschen vergisst, dann wird es unmenschlich.

wie ist es, wenn man gebäude vergisst?

man kann auch menschen vergessen … und dann zusätzlich die gebäude, in denen diese bisweilen leben müssen.

auf jeden fall verweist das plakat hier unten auf zwei missstände, ungewollt.

ja, aber man hätte auch „VW“ draufdrucken können.

du meinst, man darf auch die aktuellen fehlleistungen der deutschen automobilindustrie in den USA nicht vergessen?

es gibt so vieles, was man vergessen möchte, aber nicht vergessen darf.

da hat dir das plakat ganz schön zu denken gegeben.

ja, aber auch die zustände an deutschen bahnhöfen. die geben einem auch zu denken.

mir gibt eigentlich alles zu denken.

dann brauchst du ja solche werbeposter gar nicht.

es gibt ja auch leute, die kämpfen für ein „recht aufs vergessen“. was sagst du nun?

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klau|s|ens sieht seltsame handy-touchpoint-informationen – www.klausens.com

klau|s|ens, es gibt immer neues. ununterbrochen.

daran leidet die welt, daran leiden die menschen.

zumindest hier im westen. du guckst nach links, du guckst nach rechts: schon wieder ist etwas neu.

was hast du neu entdeckt?

ich war am bahnhof köln und starrte hinten (zum breslauer platz hin) durch die scheibe.

und dann?

dann trat ich etwas zurück und stellte fest, dass etwas an der scheibe dran ist.

was war es?

es war etwas mit touchpoint. man soll da sein handy hinhalten. so vermute ich.

was passiert?

offenbar kann man da etwas aufladen oder abladen: es ist also ein punkt, man hält sein handy davor … und dann passiert etwas.

und was?

es muss mit „ticket“ zu tun haben.

also?

ich weiß es doch nicht. da wir am bahnhof sind, mit „zugtickets“. so vermute ich mal. tickets, die man sich nicht kauft, sondern aufs handy lädt. dann zeigt man dem schaffner das handy … und kein ticket.

na also, dann kommst du doch ganz gut zurecht.

tue ich das?

ja, es gibt immer neues, ununterbrochen. du kennst es nicht, aber mit deinem allgemeinwissen versuchst du, es dir zu erschließen.

aber das ist furchtbar anstrengend.

findest du?

aber ja: ich renne dorthin und renne dahin, und alles ist immer neu und wieder neu. ich kenne die dinge nicht und muss diese erschließen.

dann ist freie zeit keine freie zeit?

nein, denn man muss immer entschlüsseln. es sind die hieroglyphen der moderne.

touchpoint?

ja, auch so etwas.

warum hast du dein handy nicht mal davorgehalten?

ich bitte dich: ich habe noch das alte handy, heute muss man aber ein smartphone haben. mit internettauglichem display.

du hast kein smartphone?

nein, (noch) nicht.

du denkst, die dinge gehen nur mit smartphone?

das ist doch mit dem QR-code auch so: man braucht ein smartphone. und immer wieder auch die richtige app. (die app ist ja auch wichtig.)

das ist anstrengend.

ungemein.

warum machst du dann fotos von solchen erscheinungen?

damit die nachwelt weiß, wie anstrengend das leben in der jetztwelt ist. das kann sich ja keiner vorstellen!

ohne smartphone ist die jetztwelt ja auch nur eine halbe jetztwelt. eigentlich gehörst du schon gar nicht mehr dazu.

wozu?

zur welt – du bist für mich schon ein klassischer outsider.

bedeutet das, man MUSS bald seine tickets so kaufen, mit dem gewissen „touch“? anders wird es gar nicht mehr gehen? und ich kann dann auch gehen? weil ich nichts mehr checke und kapiere? weil ich nichts mehr mitmache? weil ich dann „erledigt“ bin?

für mich bist du jetzt schon erledigt, klau|s|ens. ohne smartphone bist du erledigt.

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klau|s|ens beobachtet das mögliche ende der bahnhofsuhr bei bahnhöfen der deutschen bahn – www.klausens.com

klau|s|ens, sie haben die uhr im bahnhof (kann man das noch bahnhof nennen?) überklebt. mit silbernen streifen. sie läuft auch nicht mehr.

es ist schrecklich.

wir sahen es in niederdollendorf und in bonn-oberkassel. vielleicht machen sie es an noch mehr bahnhöfen.

die gute alte bahnhofsuhr. ein merkmal und ein mahnmal der kultur. sie ist der inbegriff der zeit, die dann die welt beherrschte, als es sie in uhrform dann gab.

diese uhr ist ein teil eines jeden lebens.

kein bahnhof ohne den blick zur bahnhofsuhr.

egal, ob auf dem gleis, oder daneben.

schauen, gucken. die uhr! tausende male!

gerne gesteuert von TN = „Telefonbau und Normalzeit“.

das ging so seltsam bisweilen vorwärts. ein zeigergefühl ungeahnter art.

warum will die bahn uns das jetzt auch noch nehmen? warum will man uns alles nehmen, was schön und was gut war?

wir werden die antwort nie wissen. wahrscheinlich, weil diese textlaufbänder weitere informationen erlauben. mehr als nur die zeit.

aber es geht doch um die sekundenschnelle erkennbarkeit der zeit. das kann so ein laufband nie leisten.

ich liebe die bahnhofsuhr.

ein leben ohne bahnhofsuhr wäre sehr arm.

warum fragt uns keiner?

warum gibt es keine volksabstimmungen, wenn man die bahnhofsuhren abschaffen will?

warum gibt es keine volksabstimmungen über den sinn der deutschen bundesbahn?

zumindest über den sinn der reformer, die unbedingt die bahnhofsuhren abschalten wollen.

man bräuchte haftstrafen für ästhetische verbrechen.

gewiss: nicht nur die sprüher und sprayer sollten vom gesetz verfolgt werden, …

… sondern auch die ästhetischen verbrecher im dienste einer unnötigen reform.

oder ist es am ende nur eine „wartung“. nicht mehr als eine „wartung“?

und warum verschreckt man uns dann so? das müsste dann auch bestraft werden.

eigentlich müsste alles bestraft werden.

mittlerweile sehe ich das ähnlich. es kann nicht genug strafen geben, in einer welt ohne sinn und logik.

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Den Abschied vom Bahnhof Stuttgart bedauert KLAUSENS

das war’s dann wohl. adieu, bahnhof stuttgart. adieu!

es lebe das geld, die investition, der gewinn, das schaffen und machen.

der fortschritt will gelebt sein.

fortschritt heißt: die menschen gehen mehr und mehr unter die erde.

fortschritt heißt: wir verstecken uns vor dem oben und dem draußen.

fortschritt heißt: hinein ins dunkle.

können wir nicht auch noch einige tausende shoppingcenter unter der erde bekommen?

shopping und „unter der erde“ … das wird und muss eine einheit werden.

und: investieren, investieren.

warum?

die wirtschaft muss florieren.

na dann: wir könnten ja endlich alle autobahnen unter die erde legen.

na, das wäre doch mal was!

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Zum elenden Adolf-Sauerland-Interview vom 15.8.2010 denkt KLAUSENS etwas

klau|s|ens, am sonntag war dieses gespräch mit sauerland, dieses interview. WDR fernsehen. gegen 19.40 uhr etwa.

es wurde am sonntag ausgestrahlt, vielleicht wurde es ja schon früher aufgenommen.

wie fandest du das gespräch?

unnötig. die fragenden (darunter der WDR-chefredakteur) waren so brav und zahm, dass man vermuten musste, alles war abgesprochen. sauerland hatte wohl bedingungen diktiert … und der WDR hatte diese angenommen. so kam es zu diesem pseudo-interview.

so schien es dir?

ja. und sauerland zeigte sich als schwamm, ein schwamm, der alles aufsaugt, und sich dann dennoch windet wie eine quasige und übervolle schlange. es gab zu nichts eine klare information. zu nichts.

ist das nicht peinlich?

ja, und er bleibt im amt, aber die stadt ist führungslos. armes duisburg. die ganze stadt muss nun unter dem versagen weniger leiden.

man hätte einen anderen bürgermeister gebraucht.

man hätte einen gebraucht, der sich tag für tag an die bevölkerung richtet … und an die hinterbliebenen der toten …. und an die verletzten … und an alle angehörigen und alle, die von diesem schock betroffen sind. auch an die helfer. einen, wie es platzeck mal bei dem oder-hochwasser zeigte. einen, der da ist, der sich nicht versteckt. einen, der führt.

ein bürgermeister, der agiert.

genau das: jeden tag hätte er agieren müssen. er hätte sagen müssen: es sind schreckliche fehler passiert, aber wir agieren. wir verstecken uns nicht. wir sind dennoch da – und wir versuchen zu helfen und aufzuklären. wir wollen, dass duisburg diese katastrophe annimmt … und diese am ende auch bewältigt.

und was war?

nichts. dieser mann namens sauerland spielt beim WDR-interview die gallerte des ausitzens, wobei er sich langsam und umständlich ausdrückte, um bloß keine fehler zu begehen. immer die angst, fehler zu begehen. dabei ist der entscheidende fehler doch längst begangen worden! 21 tote! aber er agiert dennoch nicht.

dann war dieses interview unnötig?

nein, weil wir ja beobachten konnten, wie dieser mann tickt. schade nur, dass das interview vom WDR so brav geführt wurde. sauerland sagte ja nichts.

man hat ihm noch nicht mal die sache mit dem baudezernenten vorgehalten, der ja seine bedenken schriftlich gab, also: seine weigerung, bei so einer unseriösen planung noch mitzutun.

und man hat ihn (sauerland) antworten lassen, indem er nicht antwortete. man hat diesem sauerland eine klassische strategie des umschiffens durchgehen lassen, die alle politiker mehr und mehr an den tag legen. das fand ich peinlich. für die hinterbliebenenen ist alles das eine erneute verhöhnung. überhaupt: für alle traumatisierten und verletzten. es ist peinlich und bitter.

du warst in duisburg?

ich war am samstag da, erstmals, denn bei der LOVEPARADE war ich nicht da. ich wollte aber nun mit eigenen augen zumindest etwas von alledem verstehen. ich wollte sinnlich elemente des ganzen mitbekommen, um das ganze „drama um das drama“ noch besser verarbeiten zu können. gedanklich.

sauerland muss gehen, sofort.

es wird nicht besser, wenn man es immer wieder wiederholt. für duisburg ist jeder tag sauerland eine weitere beschädigung des rufes dieser stadt.

die sonderratssitzung soll am 6. september sein.

es ist wahnsinn: so spät erst … und wahrscheinlich wird sich die CDU noch hinter ihren bürgermeister stellen. es ist alles ein spiel mit den gefühlen der menschen. ein bitteres spiel. politik eben. duisburg geht daran kaputt.

man hat aber versucht zu kondolieren.

eben: „versucht“. sauerland schildert als problem, dass man an die familien nicht herankommt. das sagt doch schon alles aus! wie soll man das kondolieren überhaupt akzeptieren können, wenn dieser mann zugleich nichts aufklärt und keinerlei verantworung übernimmt?

das ist doch heuchelei hoch acht.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
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