Schlagwort-Archive: betriebsvereinbarung

klau|s|ens bekopfschüttelt wieder und wieder die OPEL-führungsetage zu deutschland – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt wird das warenverteilzentrum (werk III) doch nicht ende 2014 geschlossen.

wo?

OPEL! bei OPEL in bochum!

ich dachte, die machen aus rache jetzt alles bis ende 2014 zu und klein und kaputt, die herrscher von OPEL deutschland und europa.

nun ist es aber ein „missverständnis“. zumindest die 430 arbeitsplätze im warenverteilzentrum bleiben nun doch bis 2016 bestehen.

ich glaube es nicht!

diese herren (und damen?) von OPEL zu deutschland und europa: die sind verdammt komisch.

aber niemand kann lachen!

die wissen selber nicht, was sie tun oder wollen. die sind wirr und verloren.

wer hat das mit dem missverständnis gesagt?

das war gestern strategievorstand thomas sedran. (ist natürlich alles nur vorgetäuscht: missverständnis? es war nie eins. man rudert taktisch zurück …  oder man wollte zuvor extra mal die arbeiter aller länder demütigen. so oder so ist es der horror. wer möchste solche autos noch kaufen? autos, an denen vorstandsbösartigkeiten kleben. und arbeiterverrat tausendfach.)

tolle strategie.

und die schließung (komplett) schon ende 2014 hatte ja einst werkssprecher alexander bazio verkündet. das war, als die OPEL-menschen diese werksvereinbarung abgelehnt hatten, die ja eine verhöhnung dieser fleißigen arbeitsmenschen nur war.

aus OPEL soll jemand schlau werden!

ich denke, dass ein unternehmen, dass so geführt wird, aufgelöst und abgewickelt werden sollte. den mitarbeitern sollte man alle feste arbeitsverträge in den vorständen diverser stadtwerke geben, wo man ja so schön 200.000 per jahr als geschäfstführer bekommen kann. aber die ganze höhere ebene des managements: die sollte irgendwo im orkus verschwinden.

denkst du!

du nicht? OPEL kann keiner mehr ernstnehmen. und wenn man die leitung nicht ernstnehmen kann, dann wird man auch an den autos verzweifeln.

selbst, wenn diese prima fahren und prima montiert sind.

so ungerecht ist die welt. was man mit OPEL in bochum gemacht hat und jeden tag weitermacht, das ist der größte unverstand aller zeiten.

es wartet die ewige verdammnis.

ja, so müsste es sein. am ende sind aber immer die einfachen beschäftigten die dummen, während die oberen erfolgreich woanders hin wechseln.

wohin?

die TELEKOM sucht doch neue leute, weil an der auch gerade so gezweifelt wird, wegen dieser flatrate-begrenzung.

hör mal, so geht es aber nicht. du zahlst für dein wasser ja auch nach verbrauch.

ja, und beim OPEL zahle ich auch nach verbrauch. ich weiß.

dann ordne doch erst einmal deine gedanken, bevor du hier was schreibst.

das will ich ja, aber erst dann, wenn ich selber mal bei OPEL oben in der etage beteiligt bin. ich liebe das chaos.

und chaos wird ja überall als ausgeburt für kreativität gelobt. ich weiß, ich weiß.

ach, OPEL, du schöner blitz am autohimmel, warum donnerst du nur noch so fies und gemein herum?

klausens-collage-opel-bochum-haupteingang-18-5-2013

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens bewundert und grüßt die stolzen OPEL-arbeitermänner und -frauen – www.klausens.com

klau|s|ens, die haben „nein“ gesagt.

die OPELANER?

ja, die von der basis. die, die den reichtum der welt erschaffen. die haben „nein“ gesagt. abstimmung: nein!

zu den wünschen der zentrale? diese vorgelegte betriebsvereinbarung voller kürzungen und demütigungen? 

genau das: abstimmung, und über 75 % waren dagegen. 76,1 %. also weit mehr als zwei drittel sagten „nein“. sie trauen OPEL nicht. schon lange nicht mehr. sie haben die schnauze voll.

da sind stolze leute, klasse!

die lassen sich nicht einmachen.

die werden jetzt vielleicht 2014 geschlossen.

gewiss, aber geschlossen werden die ja so oder so.

und nun haben die „nein“ gesagt?

ja, die waren es leid: immer mehr entlassungen, lohnkürzungen, falsche versprechungen. die haben sich gesagt: „was sollen wir mit diesem unternehmen OPEL?“ die haben sich gesagt: „verarschen können wir uns auch allein.“ – das haben die gesagt oder gedacht.

und nun stimmen sie für den eigenen untergang. irgendwie.

der wäre doch so oder so gekommen. nun aber sind sie stolze indianer. erhobenen hauptes können sie gehen. (sie sind damit stolz der berufstätigen in ganz deutschland, ganz europa, vielleicht in aller welt.)

sie haben „nein“ gesagt.

obwohl es vielleicht das frühere „aus“ und die frühere arbeitslosigkeit erbringt.

dabei waren es nur noch wenige tausend, die abstimmen durften. so „klein“ hat man OPEL bochum gemacht.

OPEL als führungskraft für menschen und als betreiber von arbeitssystemen hat völlig versagt, die manager haben versagt, die führungskräfte haben versagt.

und dann bauen die wieder woanders ein neues werk, um da förderungen abzusahnen, und weil da die lohnkosten so niedrig sind. immer das gleiche spiel.

sie hoppen durch die welt, schließen da und öffnen dort. diese heuschrecken des industriezeitalters sind schrecklich.

OPEL gehört offenbar dazu. OPEL möchte eine heuschrecke sein.

und bei NOKIA zu bochum und anderswo hatten wir es ja auch schon erlebt. (als ein beispiel.)

der kapitalismus ist per se „herzlos“.

aber die arbeiter können stolz und frei sein.

bravo, OPELANER! bravo!

auch ihr solltet (wie einst die in rheinhausen!) brücken über flüsse und autobahnen besetzen. seid stolz. zeigt der welt des kapitalismus, dass man uns alles nehmen kann.

alles nehmen? – aber den stolz kann man nicht allen nehmen. – ein hoch auf die OPELANER, die indianer des ruhrgebietes.

schönes zitat: „die OPELANER, die indianer des ruhrgebietes, sind der ewige stolz der weltarbeiterbevölkerung!“

die sollten endlich die pferde satteln … und keine autos mehr anlassen. die ruhrindianer.

klausens-k-werk-collage-fotos-opel-22-3-2013

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com