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klau|s|ens stößt zufällig auf die auch spionagehafte browser-geolocation – www.klausens.com

klau|s|ens, man erfasst dich?

man erfasst uns alle, dauernd, das ist ja jetzt gemeinhin bekannt. (gehe nie an den computer! setze dich nie dorthin! surfe nie im internet! lass dich auf nichts ein! gehe vor bis auf die datenallee! komme ins endlose reich der überwachung!)

aber du entdecktest eine neue facette?!

ja, das tat ich. ich ging auf die website von REWE und dann tauchte da so ein fenster auf. und da wurde ich gefragt, ob ich der seite (site) erlauben wolle, dass die meinen ort erfasst. „Soll der Standort an Rewe weitergegeben werden?“, so hieß es wohl. dann noch: „Zugriff erlauben?“

und was dachtest du?

ich dachte: ach ja, ach ja, deshalb wissen die manchmal bis oft im internet, wo ich wohne. deshalb also! es wird alles weitergegeben!

aber hier hat man dich doch gefragt?

gewiss, aber das wohl auch mit dem browser MOZILLA FIREFOX zu tun. man müsste das mit allen browsern mal durchtesten.

und weiter noch was?

ja, ich stieß dann durch diesen hinweis auf die einstellungen des FIREFOX. und dann habe ich die „geolocation“ vollkommen abgestellt.

puh!

ja. ja, es geht also so: du gehst auf die homepagesite
https://www.mozilla.org/de/firefox/geolocation/
und findest dann folgende info:
>>Wie schalte ich das standortbezogene Surfen dauerhaft ab?
Standortbezogenes Surfen ist in Firefox immer freiwillig. Ohne Ihre Erlaubnis werden keine Daten übermittelt. Wenn Sie die Funktion vollständig abschalten möchten, folgen Sie bitte dieser Anweisung:
Tippen Sie in der Adressleiste about:config ein
Tippen Sie geo.enabled in die Filter-Zeile ein
Doppelklicken Sie auf die Einstellung geo.enabled
Standortbezogenes Surfen ist jetzt deaktiviert.<<

ist doch toll!

gewiss: aus >>geo.enabled;true<< WURDE >>geo.enabled;false<<.

na dann! alles heil, alles gut.

du, zweitklausens, ich habe jetzt EIN leck von millionen geschlossen. (und wer weiß, ob es bei der nächsten aktualisierung der browserversion noch so abgeschaltet ist?!)

wie viel lecks haben wir denn?

wenn du mal ein smartphone in die hand nimmst, wirst du merken, dass an allen ecken und kanten zugriff auf adressen, auf einstellungen, auf location … und alles andere … erfragt und abgefragt wird.

es sind also überall informationen? und diese werden beständig abgesaugt?

ja, sicher, denn du musst alles abstellen. anfangs ist alles auf „an“ eingestellt. und dann dringe mal in alle diese menüs vor, wo man dieses abstellen kann. das dauert ja stunden. du musst es überhaupt erst kapieren. und auch die folgen, die sich aus dem abstellen ergeben.

welche?

du kannst dann keine pizzeria mehr in der nähe von deinem standort suchen, wenn dein smartphone deinen standort nicht erfassen darf. (es tut es natürlich trotzdem, aber das sagt man dir nicht. offiziell bist du dann „raus“.)

die welt saugt uns datenmäßig aus.

es sind diese computer-mini-und-groß-maschinen und die programme zu diesen mini-und-groß-maschinen, die alles aussaugen, und dahinter sind menschen, die diese informationen haben wollen.

geolocation!

ja, geolocation ist auch so ein schrecken. (von vielem weiß man ja gar nicht, dass es das gibt!)

hättest du also nicht die homepage von REWE aufgesucht, wäre dir das vielleicht nicht aufgefallen.

soll ich REWE jetzt noch dankbar sein?! oder wie?

kunstwerk-mozilla-geolocation-vergroessert-und-dazu-noch-15-10-2014-klausens-mit-logo

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klau|s|ens erlebt ein update nach dem anderen – www.klausens.com

klau|s|ens, ununterbrochen will der computer alles neu.

es ist schon mehr als schlimm, wie sich dieses und jenes programm erneuert und erneuert.

gerne wollen die ja alles „automatisch“ haben: dann laden die und laden die, so als hätten die den meinigen computer übernommen.

auch wenn man das „automatisch“ abschafft, denkt man, alles sei automatisch. da sind kräfte am werk, die wir nicht kontrollieren können.

sie sagen immer: erneuerungen am programm erfordern jetzt ein update. oder böse viren (also für mehr sicherheit seitens der anbieter) müssen durch ein update wirksam bekämpft werden. schadstellen und lücken … oder bugs werden „gefixt“. („bugs“ sind ja wanzen, bazillen, fehler und so.)

sie sagen immer dieses und das. aber wir können es nicht kontrollieren. wir wissen nur: alles wird dauernd neu, und man greift von allen seiten in unseren computer ein. updatend.

jedes programm hat also NSA-potential!

das würde ich sagen: alle wühlen in unserem computer, und alle können der NSA die daten verkaufen oder „überlassen“.

so schlimm ist die welt.

es passiert eigentlich nichts, außer das tausende wühlmäuse in unserem computer drin sind und dann immer ein „update“ verlangen.

bisweilen auch für unsere sicherheit.

bisweilen: wir wissen es nie genau.

das ist die welt des computers, der wir uns in abhängigkeit verschrieben haben.

mittlerweile schreibe ich kaum noch.

was machst du denn dann?

ich warte, bis wieder ein update über mich ergangen ist.

ein stolzer updateabwarter.

ja, das ist aus mir geworden: eine jämmerliche existenz, die von den updates anderer abhängig geworden ist.

MOZILLA FIREFOX ist jetzt bei version 22.0 angelangt.

siehst du! und mein foto zeigt noch den mai des jahres, da waren wir noch bei version 20.0.1 – so geht es in und mit allen programmen.

„updaten“ ist hip. also klage nicht!

klausens-foto-FIREFOX-update-vom-22-5-2013 (Medium)

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Autor KLAUSENS holt sich CHROME von GOOGLE

hallo, herr klau|s|ens, dieses „holt sich“ aus der überschrift … das hört sich ja wie eine krankheit an.

ist es nicht so?

ich weiß es nicht.

mal ein gedanke: also! meine welt ist geordnet, ich stehe auf, ich schreibe, ich arbeite, ich erfülle mein tagewerk … aber dann!

was denn?

dann lese ich, dass GOOGLE nun auch einen browser hat.

na und?

GOOGLE erobert die ganze welt mit immer neuer software, und nun noch das.

soll dir doch egal sein!

eben nicht. ich muss ja wissen, was in der welt passiert. ich muss doch als schriftsteller alles aufschreiben.

ach, die schriftsteller!

sind wir nicht wichtig, zweitklausens?

ich glaube, nicht so sehr.

aber GOOGLE.

was ist denn mit GOOGLE.

die haben nun auch einen browser, so wie es schon NETSCAPE gab, dann INTERNET EXPLORER, dann SAFARI, dann FIREFOX, dann OPERA … die reihenfolge kenne ich jetzt nicht.

na und? na und?

GOOGLE vereinigt nun alles.

mit CHROME?

CHROME ist ein weiterer baustein. du kannst in der browserzeile auch suchen. du hast also die suchmaschine und die browserzeile als eines, nun.

ist doch toll!

eben nicht, denn nun wird alles noch mehr zusammenströmen, GOOGLE weiß plötzlich alles. du kannst mit GOOGLE deine videos aufladen, deine fotos verwalten, suchen, bloggen, texte online schreiben, mailen mit eigener GOOGLE-mail … usw. usf. – bis hin zu den bildern von der erde (GOOGLE EARTH) und den straßen … und alles das. GOOGLE BOOKS nicht zu vergessen. in büchern suchen. es ist unendlich!

was stört es dich? service ist service!

GOOGLE weiß alles. und mir fiel etwas auf.

was denn?

ich habe meine sicherheitssoftware auf höchste empfindlichkeit eingestellt.

das bedeutet?

ich muss immer auf „ja“ klicken, wenn neue verbindungen und umleitungen passieren, beim browsen.

und was ist beim GOOGLE browser?

der meldet sich sofort 4 x zurück – d.h. alle daten werden andauernd hin und her bewegt … und dann auf gigantischen servern, wahrscheinlich in der wüste, in riesigen bunkern dann, gespeichert.

du spinnst!

ich? spinnen? literatur und fiktion ist immer eine wahrheit – lass dich da nicht täuschen. was schriftsteller sich ausdenken, können sich die GOOGLE-leute auch ausdenken.

dein leben ist in unordnung?

aber ja: ich musste mir gestern den browser CHROME von GOOGLE runterladen und mich damit beschäftigen. (eigentlich hatte ich anderes mit meinem tag vor.)

findest du das schlimm?

sicher, mein leben ist fremdbestimmt. anstatt, dass ich literatur erbringe, zwingt mich GOOGLE dazu, meinen tag mit so einem mist zu vertun.

du behauptest also, GOOGLE kontrolliert nicht nur die welt via DATEN, sondern GOOGLE kontrolliert dein leben.

eben.

warum gehst du denn nicht aus dem netz? oder zumindest weg von GOOGLE?

bei GOOGLE läuft doch einer meiner gedichte-blogs. dichtersblog (bei „blogspot“ – ist ja auch GOOGLE, fällt aber nicht sofort auf!) http://dichtersblog.blogspot.com/. soll ich den blog wirklich aufgeben? ist die freiheit des wortes nicht ebensoviel wert … wie die unfreiheit, von GOOGLE abhängig zu sein.

tut mir leid – ich weiß da auch nicht mehr weiter!

ich hab’s: „schriftsteller und GOOGLE kontrollieren zusammen die welt … und sind dabei total abhängig voneinander!“

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
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