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Den Eintagesroman [8.8.8] nun als e-book oder ebook sieht KLAUSENS

klau|s|ens, der EINTAGESROMAN [8.8.8] ist also nun als E-BOOK oder ebook oder e-book erhältlich. was versprichst du dir davon?

gar nichts.

warum geschieht es?

in der welt geschehen viele dinge, die wir nicht verstehen, aber dann doch geschehen.

das ist sehr informativ.

danke, gerne zu diensten.

wo?

wo was?

wo kann man das e-book kaufen?

auf diversen plattformen. u.a. bei AMAZON KINDLE wohl: LINK.

wo noch?

unter anderem bei APPLE im shop, diesem iTUNES, wo man sich aber die software runterladen muss, damit man über die software nur noch über seine APPLE-produkte dinge aus dem APPLE-shop bestellt.

ich verstehe. kein link?

doch, doch: LINK. aber man muss sich dann doch diese iTUNES-software installieren. viele dinge verstehe ich nicht recht, weil ich diese geräte nicht besitze.

wie kann man schriftsteller sein, ohne alle diese geräte zu besitzen?

das ist die große frage, die ich nicht beantworten kann. ich schreibe dennoch.

du hast schon romane am 8.8.2008 (eintagesroman) geschrieben, am 9.9.2009 (stundenroman), am 10.10.2010 (jetztroman). – wird es am 11.11.2011 auch einen roman geben?

warten wir’s doch ab.

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Vom Eklat um das Buch von Philipp Lahm hört KLAUSENS

klau|s|ens, das buch ist doch noch gar nicht raus!

nein, nein, noch nicht, aber es kommt in diesen tagen.

Philipp Lahm
Der feine Unterschied
Wie man heute Spitzenfußballer wird
272 Seiten
lieferbar ab 29.08.2011
ISBN 978-3-88897-729-9
Verlag Antje Kunstmann GmbH

aha, ein kleinerer, feiner, unabhängiger verlag aus münchen.

gewiss, keine große medienkrake à la RANDOM HOUSE, sondern einer der verlage, die man noch mag.

die haben sich jetzt den lahm geangelt.

und sie geben vorab statements aus dem buch frei: häppchen.

diese häppchen druckt die BILD – und schon ist der eklat da.

BILD weiß ja auch, was man dann noch darüber schreibt. überschriften und so. BILD hat auch menschen an der hand, die man anrufen kann. viele, viele menschen.

du meinst rudi völler?

vielleicht. wir wissen nicht genau den ablauf der publikations-folge-ereignisse, deshalb müssen wir schweigen.

was denkst du denn zu lahm?

ich denke, er muss sich „positionieren“.

wie? wo? was?

er will zeigen, dass er ein „kerl“ ist und kein blässling.

denkst du, er sei ein blässling?

früher empfand ich ihn als urbrav und urfleißig und urtreu. sehr deutsch auch. mögen tat ich ihn nicht.

und nun?

nun? es geschah, als er ballack abservierte, als kapitän der nationalmannschaft. da dachte ich: hallo, dieser mensch hat unter der oberfläche noch eine weitere (gefährliche) oberfläche.

empfandest du ihn als kapitän. den philipp lahm?

nein, mir kam es immer komisch vor, ihn mit der binde zu sehen. er ist als typ nicht der typ, hinter dem man sich versammeln möchte. ich kann es mir für den FC BAYERN nicht vorstellen und nicht für die DEUTSCHE nationalmannschaft.

und wenn herr löw eben diesen lahm brauchte, um ballack dezent aus der pflicht der nationalmannschaft zu entlassen? die ballacksache war ja ganz schlimm und ganz gemein, denn ballack war verletzt und wurde danach einfach aussortiert, obwohl er wieder gesund wurde.

diese löw-lahm-brauch-dinge sind alle gut möglich. denn: lahm scheint sich ja kritisch zu äußern, über trainer wie völler, klinsmann oder auch magath. aber zu löw scheint es solche sätze nicht zu geben.

ich denke, der berater vom lahm meinte: „hey, philipp, die öffentlichkeit sieht dich nicht als kapitän. du wirkst blass. man traut dir vieles noch nicht zu. wir machen ein buch.“

und dann haben sie das buch gemacht.

nun kommt lahm aber nicht als der große guru daher, sondern als der kleine nestbeschmutzer.

das ist in allem das problem: es gibt die meinungsfreiheit – aber nicht immer ist es sinnvoll, diese wahrzunehmen.

denn jetzt haben alle leute angst, alle mitfußballer.

die denken: was ich jetzt sage, kann morgen öffentlich sein, weil lahm sich nicht mehr an den codex hält.

wie ist denn dieser codex?

elf freunde sind wir! 11 freunde! (und schweige über die interna der kabine!)

ich dachte 20 oder 22 oder 24 „freunde“, also gladiatoren … sind das.

egal, egal: ob auf dem platz oder in der kabine. du bist – nach außen – das „eingeschworene team“, das sich zu immer neuen taten aus der kabine auf den platz begibt.

und dieses team hat lahm jetzt verraten. also lahm hat das team verraten.

so scheint es, teilweise. die offenheit ist eben auch ein schuss nach hinten. – aber das buch ist ja noch gar nicht raus!

aber doch die auszüge.

und die sorgen für wirbel.

der wirbel sorgt für den verkauf.

der verkauf sorgt für geld.

das ist der charlotte-roche-effekt: provokation sorgt für skandal und der für verkauf und alles das danach für geld.

es geht also nun immer um den skandal. die frage ist nur: wie groß darf und soll er sein?

ich denke, dass für lahm schon dieser „skandal“ so groß ist, dass er ihn nun mehr behindert als fördert.

nach seinen vielen äußerungen gegen ballack als kapitän … da war dieser lahm schon bei mir unten durch. ein bravmensch, scheinbar, und doch hat er noch so viele dunkle seiten dahinter. was soll man von ihm halten?

es kann nicht jeder so rein und gut sein wie der weltgroße künstler klau|s|ens = zweitklausens.

wer ist das überhaupt? außerdem: kapitän wird der nie!

aber die dunklen seiten des lebens weiß er gut auszuloten: schön, dein kunst-scan von den brombeeren. sehr schön!

ob es am ende was mit lahm zu tun hat?

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Eine Rezension von lyrikwelt.de bekommt KLAUSENS

klau|s|ens, man hat dich rezensiert?

ja, diese „124 LIVE-Gedichte von der Schnellendlichkeit des Lebensverwesens“.

wer tat es?

die lyrikwelt.de, die tat es. von doris und hans-werner gey. die besprechung selbst kam von marcus neuert.

wo ist der text?

hier, kommt gleich, in diesem blog(g) — mein verleger wies mich darauf hin.

dein verleger?

ja, also UNSER verleger: KUUUK Verlag. er hat mir gesagt, es gäbe da eine besprechung. http://www.kuuuk.com/presseberichte.htm

und du?

ich wusste von nichts, bis mir mein verleger das sagte.

wann tat er das?

gestern.

ist er zuverlässig?

sehr zuverlässig, er hat mich ja darauf hingewiesen.
und du?

ich? ich las die rezension. sie stammt von einem marcus neuert.

„124 LIVE-Gedichte von der Schnellendlichkeit des Lebensverwesens im Weltenleuchten. Gedichte von Walther von der Klausens (2010, KUUUK-Verlag).
Besprechung von Marcus Neuert für die Rezensionen-Welt, November 2010:

Kann man im Zeitalter von SMS und facebook, von Megaevents und ständigem Unterwegssein noch in aller Stille an einem Schreibtisch sitzen und stunden-, ja tagelang am letzten Schliff eines langsam entstehenden Textes arbeiten?
Natürlich kann man. Diese Form der schöpferischen Auseinandersetzung mit Lyrik wird wohl immer ihre Gültigkeit behalten.

Die meisten Autoren werden auch weiterhin genau so und nicht anders vorgehen. Es geht ja auch immer um Genauigkeit, Wahrhaftigkeit. Doch das vorliegende Werk von Walter von der Klausens bemüht sich offenbar um einen ganz anderen Zugang. Es setzt auf die Intuition des Moments. Mit seinen 124 LIVE-Gedichten, die spontan bei allen möglichen sportlichen, kulturellen und soziopolitischen Veranstaltungen oder auch unterwegs auf Reisen entstehen, übers Knie gekrümmt notiert oder gleich ins Netz getwittert werden, dokumentiert der in Königswinter bei Bonn lebende Autor eine dem traditionellen Entstehungsprozess von Lyrik entgegengesetzte Art zu arbeiten, die die Schnelllebigkeit unserer Epoche aufnimmt und sich programmatisch zu eigen macht.

Das LIVE-Dichten erscheint andersherum aber auch als Kontrapunkt zum Schaffen der Bühnenperformer, quasi als slam poetry der Innerlichkeit – spontan entstanden, aber (zunächst einmal) nicht für die unmittelbare Aufführung gedacht. Oder doch? So richtig schlau aus seinem Konzept wird man auch nach Besuch der klausenschen Website nicht, und das scheint auch gewollt zu sein, hält es den Rezipienten doch offen für alle möglichen Unmöglichkeiten, mit denen Klausens im Laufe seines Buches noch aufwartet. Er wird nicht müde, auf seine Kunstworte und -griffe hinzuweisen und changiert damit irritierend zwischen zur Schau gestelltem Größenwahn und abgrundtiefer Eigenironie, die gleichzeitig den gesamten Literaturbetrieb auf originelle Weise karikiert.

Nie weiß man so ganz genau, wie er’s nun tatsächlich meint.“ BITTE HIER WEITERLESEN >>

und nun?

weiterarbeiten, immer weiterarbeiten. der künstler muss zuallererst an sich selber glauben und sein werk äußerst konsequent fortsetzen. da helfen auch die besten rezensionen nichts.

du stehst ja immer genau zwischen der kunst und der literatur … irgendwie.

wir! denn walther von der klausens besteht immer noch aus klau|s|ens und zweitklausens und …

eben: … und … ??? !!! ??? !!!

mir fiel ein neues gedicht ein.

welches denn?

SEHR DEUTSCHES KURZUNDGEDICHT

Und
Du?
Lebst
Du
Auch
Noch?
Jetzt mal literarararararararararararararararararisch
Gesprochen?

Copyright KLAUSENS, 25.11.2010, Donnerstag, LIVE geschrieben, in seinen Blog(g), gegen 11:49 bis 11:54 Uhr, als Reaktion auf eine Rezension von Marcus Neuert und lyrikline.de, ohne die dieses weltwegweisende Gedicht also nie und nimmer möglich gewesen wäre.

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Immer noch ärgert sich KLAUSENS über die Arbeitslosenstatistik bzw. die Definition von Arbeit-habend

klau|s|ens, du bist ja ganz wütend!

ich ärgere mich immer noch: ein arbeitsplatz ist nicht ein arbeitsplatz.

wieso?

a) weil arbeit nicht gleich arbeit ist.
b) weil der lohn zu berücksichtigen ist.
c) weil die zahl der arbeitsstunden an jedem arbeitsplatz zu berücksichtigen ist.

na und?

nochmals: ich lasse 10 manager jeweils 60 stunden pro woche arbeiten, für 6.000 EURO pro woche, und habe 600 stunden gesamtarbeitszeit. 10 arbeitsplätze — 600 stunden.

weiter?

ich lasse 100 leute dreck und asche schaufeln. 600 stunden. die bekommen dann 4,35 EURO pro stunde.

wie soll man das bewerten?

sie arbeiten nicht 60 stunden pro woche, sondern nur 6. außerdem zu hungerlöhnen.

aha.

dann habe ich 100 arbeitsplätze bei exakt der gleichen zahl der arbeitsstunden. 100 = 10, so wäre die neue rechnung. 10 wird 100 !!! sei klug !!!

ich begreife.

die einen arbeiten im anzug, sauber und fein, fahren im auto, fliegen durch die lüfte, essen gesunde salate.

die anderen schwitzen, sind dreckig und essen wurstbrote.

na, also es geht doch. (nebenfrage: arbeit ist nicht gleich arbeit. werden eigentlich die, die im knast dinge produzieren: köche, schreiner, schlosser, was immer … werden die eigentlich auch mitgezählt? als arbeitende? als arbeit habende?)

weiter? was willst du sagen?

wie schaffe ich arbeitsplätze? das ist doch kern! wie zaubere ich sie herbei? wie vernebele ich die wahrheit und betrüge die menschen?

ich lasse dieselben arbeitsstunden von mehr leuten bewältigen. aus 10 arbeitsplätzen mache ich 100.

siehste! ich glaube, die magische grenze ist 15 stunden. aufstocker, die mindestens 15 stunden arbeiten, gelten nicht mehr als „arbeitslos“.

was forderst du?

ich nehme die gedanken von werner müller auf. siehe das buch „ein spd-vorsitzender und seine sekretärin“ (kuuuk verlag, ISBN 978-3-939837-15-7): dann schreibt der autor in diesem buch, also er lässt die sekretärin vom SPD-chef sagen:

„Arbeitslose, die krank geschrieben werden, wenn auch nur für einen Tag, gelten nicht als arbeitslos. Menschen, die von einem privaten Arbeitsberater betreut werden (auch wenn sie den nur zweimal im Monat sehen), gelten nicht mehr als arbeitslos. Menschen, die nicht mehr vermittelbar sind, werden nach einer gewissen Schonfrist ebenfalls gestrichen. usw. usf. – Peter, ich denke, wir brauchen eine ganz neue Statistik. (Das Rumlügen macht die Dinge
nicht besser. Auch nicht für die SPD.) Eine, die alles erfasst, und zwar so, dass man diese Statistik auch bewerten kann: Arbeitslose, Arbeitslose in Maßnahmen, Arbeitslose im 1-Euro-Job, Arbeitslose, die krank sind,
Arbeitslose, die als zu alt gelten, Arbeitslose, die in den Vorruhestand abgeschoben werden, etc. – auch arbeitslose Jugendliche, die auf Schulen und in Fördermaßnahmen geparkt werden. Rentner. Berufsunfähige. Vom AA teilbezahlte Pseudo-Jobs. Alles.“

das ist doch das thema statistik, das hatten wir doch schon öfter, klau|s|ens. und peter ist wohl der SPD-vorsitzende in deinem buch da. ein gedachter „peter“. ich möchte jetzt zum „arbeitsplatz“ was hören.

höre doch weiter:

„Genauso ist es übrigens umgekehrt: Man muss auch wissen, welche Jobs die Menschen haben. Denn Arbeit ist nicht Arbeit. Man sollte also wissen: Wie viele Menschen haben einen 400-Euro-Job? Wie viele Menschen haben zwei? Wie viele Menschen arbeiten nur 16 Stunden pro Woche? Wie viele Menschen arbeiten in Zeitarbeitsfirmen? Wer soll stets für 5,20 Euro in der Großküche helfen? Denn eine ‚Stelle‘ ist noch lange kein Arbeitsplatz. Und putzen müssen ja dieser Tage überaus viele. Eine einzige Sauerei, was da läuft.“

oho, ich verstehe.

in dem buch sagt dann jene sekretärin noch:

„Mal ehrlich: Wenn ich alle Leute hier in Deutschland für eine Stunde im Monat arbeiten lasse, bezahlt, und gebe diesen dafür einen Arbeitsvertrag – dann hätte ich auf dem Papier die Arbeitslosigkeit im Nu komplett abgeschafft. Sofort! Wusch! Zack! Ein-Stunden-Woche! Das wäre ein statistisches Paradies! Ich müsste jedoch wissen, welche Arbeit das überhaupt ist … und, wie schon gesagt, welchen Umfang diese hat. Im Ernst: Ein Arbeitsplatz ist kein Arbeitsplatz: Denn eine 40-Stunden-Woche bei 20,35 Euro Lohn pro Stunde ist etwas völlig anderes als eine 16-Stunden-Woche bei 6,10 Euro Lohn pro Stunde. Arbeit ist nicht gleich Arbeit. (Und die jeweiligen Bedingungen erst!) Ich denke also, dass die Statistik der Arbeitsagentur grundsätzlich geändert gehört, damit sie wirklich etwas aussagt … und nicht nur noch zur Täuschung aller dient. Kern: Nichts und niemand darf aus der Statistik verschwinden. Es muss möglichst viel an Information in der Statistik erhalten bleiben, damit möglichst ‚wahre‘ Beurteilungen des Arbeitsmarktes geliefert werden können. Zum Beispiel in Arbeitsstunden pro Beschäftigte pro Woche (8, 10, 12, 14, 16 h und so weiter bis hin zu 40, 42, 44, 46, 48 h). Und dazu der Stundenlohn, ebenfalls in Lohngruppen gestaffelt: 2 € (!!!), 4 € (!!!), 6 € (!!!) – also auch die verbrecherischen Löhne ! – bis hin zu 20, 22, 24 € pro Stunde, etc., alles schön gestaffelt und geordnet. Und das Monat für Monat. So ein Weg wäre einer der notwendigen Schritte zu einer erwünschten und nötigen ’neuen, wahrhaftigen SPD‘. Eine andere Chance haben wir gar nicht. Das Weglügen der Wirklichkeit muss nun aufhören. Sonst ist die SPD bald ganz weg. Husch. Aus. Adieu! Und ich auch!“

ja, diese welt ist nicht diese welt.

das finde ich auch. rot ist auch nicht gleich rot. schau mal das klausens-kunstwerk dazu.

so ist es! genau so !!! aber überall wird gemogelt und gelogen und eine statistik zusammengebaut … und werden „arbeitsplätze“ „geschaffen“, dass sich die globen biegen.

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Den JETZTROMAN schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast wieder geschrieben?

du meinst einen roman an einem tag?

ja, das meine ich.

es wurden dieses mal zwei tage.

und?

es wurde der „jetztroman [10.10.10]“. autor ist ein „jean-luc klausens“.

aha. du hast am 10.10.2010 angefangen? und am 11.10.2010 geendet?

das ist richtig so. das kam, weil ich am 10.10.2010 am morgen einen wichtigen termin hatte, der dann aber in das buch eingeflossen ist, welches ich dann am nachmittag des 10.10.2010 erst beginnen konnte.

du hattest am 8.8.2008 den eintagesroman geschrieben, und am 9.9.2009 den stundenroman. jetzt also das buch zum 10.10.2010. der jetztroman.

die idee ist ja immer, dass das tagesgeschehen einfließt, in das schreiben. realität und fiktion vermischen sich unter dem unglaublichen druck des schreibenmüssens, da das buch ja auch den titel des datums trägt … und dann zu diesem datum auch fertig sein soll.

du erstellst immmer auch das cover und die texte zum cover, alles drumherum, du machst das layout, alles in kürzester zeit … und schickst dann die druckunterlagen noch am selben tag zum verlag.

das geschah beim „jetztroman“ alles am 11.10.2010, nicht am 10.10.2010, weil ich es einfach nicht schaffen konnte.

dann hast du jetzt den „eintagesroman [8.8.8]“ und den „stundenroman [9.9.9]“ … und neu den „jetztroman [10.10.10]“, welcher aber an zwei tagen erschienen ist.

genau so. vielleicht mache ich es am 11.11.2011 auch an zwei tagen. oder gar drei. das muss man mal sehen. der stress eines tages ist doch unglaublich groß. gestern war ich bis 24.00 uhr zugange.

ganz wie du willst, klau|s|ens. mach es so, wie du denkst. schreibe. schreibe schnell. schreibe langsam. aber schreibe intensiv!

aber, zweitklausens, du bist doch immer dabei. wir schreiben doch alles zusammen.

dann bin ich also auch ein teil von „jean-luc klausens“?

aber gewiss doch!

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Immer wieder Gabionen sieht KLAUSENS

klau|s|ens, die fotos, die du gestern gebloggt hast, sehe ich heute nochmals.

ja, zweitklausens: das stimmt. wir maßen uns immer wieder dinge an. aber es hat alles seinen grund.

welchen?

diese steinkästen im draht oder körbe von steimdraht oder drahtkorbsteine oder steinkorbunsdrähte sieht man jeden tag öfter und öfter. sie sind inflationär. ähnlich wie die kreisverkehre.

eines tages ist etwas da. und plötzlich haben es alle. ach so.

eben: und wir nahmen sie gestern zur illustration des todes, wegen der kühlen gräue, die in allem lag. heute nehmen wir diese bilder um auf diese dinger hinzuweisen. GABIONEN !!!! es gibt sie millionenfach.

wieder mal neues in der ewig neuen zeit des sich ewig erneuernden.
moden. eben. ich las auf einer homepage (www.hausbau-tipps.info) folgendes:

„Unter Gabionen (von ital. gabbia, Korb) versteht man befüllte Stahl- und Draht Gitterkörbe, Drahtschotter- oder Trockenmauerkörbe. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Italien ursprünglich zur Abstützung von Uferböschungen verwendet, sind die heute üblichen quader- oder würfelförmigen Gabionen spezialverzinkte Drahtgitterkörbe in allen Größen, die man anschließend mit Steinen füllt.

Gabionen bestehen aus gedrilltem Draht oder punktgeschweißten Drahtgittern mit Spezialbeschichtung aus Zink und Aluminium. Einzelne Elemente wie Boden- und Seitenteile, Deckel und Zwischenwände fügt man per Spiralverschluss aneinander und stapelt sie bis zur dreifachen Mauerstärke.“

dann wissen wir doch wieder mal bescheid.

das wollte ich sagen: alle welt redet wegen der buchmesse von e-books / ebooks. wer aber redet von gabionen?

wir!

vielleicht müsste man dazu dringend mal ein buch machen.

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Vom Buch von Hauptzeugin Nourig zum Bonner „Ehrenmord“-Prozess hört KLAUSENS

klau|s|ens, bislang kannte man nourig nur kostümiert oder verfremdet oder von einer maskenbildenerin umkonstruiert.

das scheint vorbei. nourig tritt jetzt auch mit ihrem namen auf, dem angeheirateten namen. also dem nachnamen. nourig apfeld.

das tat sie vorher auch nicht?

nein, während des bonner „ehrenmord“-prozesses war sie sehr verändert, die vernehmung fand via videoübertragung statt … zudem unter ausschluss der öffentlichkeit … und stets galt ihr nachname als nicht existent.

warum war das so?

weil sie den prozess als hauptzeugin und nebenklägerin in gang gebracht hatte.

worum ging es?

man hatte ihre schwester umgebracht, waffa, wegen des überaus westlichen lebenswandels (wohl auch drogen, sexuelle ausschweifungen), der einfach nicht in den kulturellen und religiösen rahmen passte. ein lebenswandel, durch den sich einige aus der familie „beschmutzt“ sahen.

und dann?

dann war waffa tot, ermordet, aus dem leben geräumt, als strafe, als reinigung, was auch immer … und der schwester nourig wurde die tote waffa gezeigt. zugleich die mahnung: schweige du, sonst passiert auch dir …

das ist ja schrecklich.

eine ganz schlimme geschichte, die sich aber immer wieder in westlichen ländern ereignet. wegen der kultur-clashes. nourig brachte dann jahre nach der tat den prozess ins rollen. drei männer galten als mögliche täter: der vater und zwei neffen. — ein neffe hat sich der verhaftung im ausland entzogen, ein anderer wurde im prozess mangels beweisen freigesprochen, der vater von waffa nahm aber alle schuld der tat dann (allein) auf sich … und wurde verurteilt. zu 8 jahren. totschlag.

und nourig?

nourig war – zusätzlich zum trauma vom zeugin sein – selbst umso mehr „beschädigt“, weil sie nun durch die anzeige bei der polizei nochmals die „ehre“ der familie geschändet hatte und sich fortan selber bedroht fühlte. quasi als verräterin von allem.

und waffa?

man hat ihre leiche bis heute nicht gefunden. sie wird irgendwo im raum von sankt katharinen / asbach im westerwald vergraben liegen. aber man fand sie nie.

was ist nun neu? jetzt? aktuell?

nourig tritt nun erneut aus der tiefe des sich versteckens heraus. sie hat nie ein echtes zeugenschutzprogramm mit neuer identität bekommen. nie, obwohl man ihr das zusicherte. aber …

aber?

… nach jahren der krisen und therapien und des ständigen umziehens (wohnungswechsels) hat sie nun ein buch geschrieben: „Ich bin Zeugin des Ehrenmords an meiner Schwester“. sie beschreibt den fall aus ihrer sicht. das buch soll wohl am 16.9., also am donnerstag, öffentlich vorgestellt werden, mit günter wallraff als pate dabei.

eine erstaunliche sache.

es gibt diese menschen, die mehr und mehr risiken einkalkulieren und sich öffentlicher und noch öffentlicher geben, weil sie nur so die innere freiheit nach vielen beschädigungen und gewalttatenerlebnissen wiedererlangen können. nourig hat sich für diesen weg entschieden: sie wird radikal öffentlich, um so sich selber, aber auch die gesellschaft heilen zu können. sie hofft, dass sie so weitere untaten im bereich von „ehrenmorden“ vielleicht verhindern kann.

ich denke …

… an die frau den niederlanden, die mittlerweile in den USA wohnt. ayyan hirsi ali. die mit theo van gogh den provokanten film „submission“ drehte. die so radikal nun den radikalen islam anklagt. ich weiß. — aber bei nourig liegen die dinge anders, weil sie (bislang) keine politische speerspitze ist, sondern erst einmal eine betroffene, die über viele schritte eine immer öffentlichere existenz beschreitet, um sich zu befreien … von dem trauma. aber auch, um ihre herkunftskultur zu verändern.

wir haben damals LIVE gedichtet, zu diesem prozess.

ja, haben wir: http://www.klausens.com/der_bonner_ehrenmord_prozess.htm

weißt du, was mir noch auffällt, klau|s|ens?!

was denn, zweitklausens?

der anwalt von nourig, der nebenkläger, das war dr. reinhard birkenstock aus köln.

und? was ist mit dem dem?

der ist auch anwalt von jörg kachelmann, der heute seinen zweiten prozesstag in mannheim hat.

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