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klau|s|ens hat den eindruck der zunehmend schließenden buchhandlungen – www.klausens.com

klau|s|ens, es werden immer weniger.

man hat so den eindruck: überall schließen buchhandlungen.

so, als ob die bücher nicht mehr gekauft würden.

oder anders.

so, als ob die bücher anders gekauft würden.

überall fahren lieferwagen und paketwagen.

und bringen bücher?

auch diese, ja, auch diese.

dann wird noch gekauft?

wahrscheinlich. vieles sind eben auch jene e-books, die muss man nicht mit dem auto liefern.

für das e-book brauche ich auch nicht in die buchhandlung.

nein, dafür reicht schon der computer.

der computer reicht auch schon für die papierbücher.

auch das: bestellen via computer. aber dann kommen diese autos. denn die bücher müssen ja gebracht werden.

aber ich brauche nicht mehr in die stadt.

nein, du bleibst zuhause und wartest auf die bücher.

es ist alles so bequem.

das dachten alle.

ist es nicht so?

nein, denn wenn 15 oder 20 parteien in einem mietshaus allesamt bücher via computer bestellen, dann …

… ja, was dann? …

… dann klingelt es ununterbrochen im haus.

klingeln?

die ganzen paketfahrer und zulieferer wollen ihre bücher loswerden. und wenn die bestellenden nicht da sind …

… dann wird auf alle klingeln gedrückt, damit man diese pakete loswerden kann.

wozu führt das?

man kann kein einziges buch mehr in ruhe lesen. es klingelt ununterbrochen.

und dafür müssen dann viele buchhandlungen schließen.

ja, es hat den anschein.

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Eine alte Quittung findet KLAUSENS

klau|s|ens, was soll die alte quittung?

ich habe sie in meinen unterlagen gefunden.

und nun?

nun weiß ich, dass ich an jenem tag in leipzig war.

ist das interessant?

das können wir jetzt noch nicht wissen. die quittung ist von 1992.

also von „nach der wende“.

das stimmt.

sie ist aber noch in DM. – und die postleitzahl hat noch 4 stellen.

auch das ist korrekt!

na also: und offenbar wolltest du bücher kaufen, an jenem tag im november.

das ist alles richtig. so erfährt man doch einiges über sein leben.

das meine ich auch! 128,10 DM ist ja eine stattliche summe. du scheinst viel geld für bücher zu haben.

vielleicht waren es ja nur reiseführer von und um leipzig.

vielleicht! vielleicht! – das nutzt uns nichts. ohne klarheit wird das alles nichts.

ich weiß noch, dass ich in leipzig war.

wie schön – aber du weißt nicht mehr, was du gekauft hast, in der buchhandlung.

ist das denn wichtig?

wenn es nicht wichtig ist, brauchen wir es auch nicht zu erwähnen.

eben!

du hast aber diese quittung erwähnt und sie uns sogar gescannt.

mir ging es nur um das verbleichen des vergangenen, um das erlöschen der erinnerung, bei gleichzeitigem bewahren der dokumentation.

und dir fällt wirklich nicht ein, was du gekauft hast?

nein, nicht wirklich. würde man man alle meine bücher nun checken und schauen, welche diese summe ergeben …. dann wüsste man vielleicht, was ich dereinst in leipzig kaufte. die einzelnen preise sind ja aufgelistet, in der quittung.

ich finde es schon toll, dass du überhaupt einmal da warst.

es waren wohl mehrere male, denke ich. aber das wäre ein neues kapitel, welches wir nicht aufschlagen wollen.

uns reicht schon eine quittung, die gut 17 jahre auf dem buckel hat, noch in DM verfasst wurde … uns aber über die bücher im unklaren lässt.

eine „gute alte quittung“ eben. heute sieht das auch schon wieder anders aus.

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