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klau|s|ens erlebt den neuen egoismus im kleinen – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht um die verrohung von allem und von allen.

aber ja, aber ja.

man muss gegen die hetze nun schon demonstrieren, so weit ist es gekommen. (siehe: demo #ausgehetzt in münchen. am sonntag.) die hetze zwingt mittlerweile zu demonstrationen gegen die hetze als solche.

schlimm, sicher: alle meinen, je mehr sie hetzen, desto mehr stimmen würden sie beim „volk“ bekommen. und das „volk“ erhitzt sich hetzend, um alle weltfrustration so (scheinbar) schneller loswerden zu können.

und dieses volk entfernt sich an vielen stellen von der idee der humanität, von der idee des anstandes, von der idee des freundlichen und fairen umgangs miteinander.

die kirchen verlieren beständig mitglieder und damit einfluss.

ich weiß, ich weiß: aber unter der ägide der kirchen wurden genug kinder missbraucht, gequält und zu sexualopfern.

die kirche predigt den christlichen humanismus, ist aber oft ein (h)ort des gegenteils. (gerade auch in bayern! viele rassisten sind angeblich christen.)

aber prinzipiell gehen bestimmte werte verloren, die die kirche teilweise dann doch noch (zumindest in worten) hochgehalten hat.

helfen! erbarmen! rücksicht!

eben: ich erlebte am samstag folgendes: eine frau hält dauerhaft mitten auf einem zebrastreifen, weil die eisenbahnschranke geschlossen ist und eine autoschlange auf den zug warten muss.

ach ja?

anstatt den zebrastreifen frei zu lassen, hat sie, weil sie unbedingt nah zur schranke sein wollte (idee: dann geht es schneller, wenn ich näher bin), einfach mitten auf dem zebrastreifen angehalten.

und dann?

dann sagte sie noch ironisch „danke für den hinweis!“, als man sie eben darauf per zuruf durchs offene autofenster aufmerksam machte.

so sind die menschen!

man traut sich kaum mehr über den parkplatz des supermarktes zu gehen, weil da 50 % der autofahrer so fahren, als gebe es überhaupt keine fußgänger auf der welt. man wird schon beim betreten eines supermarktes per auto bedroht und so den gefahren ausgesetzt. es ist immer wieder erstaunlich, wie böse die menschen sind. wie gemein. wie egoistisch, schon im kleinen des alltages.

„Der Egoismus bezeichnet sich frech als neuen Humanismus.“ (so lautet übrigens mein neuestes zitat.)

es passt in den zeitgeist. die bösmenschen der welt laufen offensiv herum und behaupten, sie täten ja letztlich etwas gutes für die welt. (ach bayern! und was wird aus dir?)

wie siehst du eigentlich das statement von özil in diesem zusammenhang?

auch das erschüttert mich, die ganze haltung, der ton: zumal diese statement-twittereinträge ja gerne von den einflüsterern und managern der spieler geschrieben werden, heutzutage. (aber özil, so seltsam schwach und lethargisch er rüberkommt, hat ja wohl letztlich auch selber noch „ja“ zu dem schrecklichen „erklärungs“-schrieb des wochenendes gesagt. auf englisch kam der! auf englisch! nicht auf deutsch, nicht auf türkisch: auf englisch!)

96 dpi 1000 pix breit mal 941 pix hoch eine zeichnung von klausens plus etwas zebrastreifen 21-7-2018 und 23-7-2018

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Das deutsche Wesen der WDR-Coaching-Sendung mit Yvonne Willicks sieht KLAUSENS

klau|s|ens, was ist mit der dame?

nichts — aber doch viel.

hast du etwas gegen sie?

nein, das kann man so nicht sagen.

wie denn?

das fernsehen ist ja voll von coaching und coachingformaten.

ja, das wissen wir doch.

und diese yvonne hat es geschafft.

sie war gerade wieder 5 x auf sendung, zuletzt am montag, 13.12. … mit diesem „haushaltscheck“.

sie ist aber auch so nun auf sendung, irgendwann im vorabendprogramm vom WDR.

was heißt das?

sie hat es geschafft, so wie es die supernanny schaffte, oder peter zwegat oder der trödelking oder diese immobilien-bauingenieurdame aus düsseldorf. frau willicks hat es geschafft. sie ist „drin“, im dauersenden.

was ist mir ihrer sendung?

ich spreche jetzt über diese eine:

DER GROSSE HAUSHALTSCHECK — Hauswirtschaftsmeisterin Yvonne Willicks

###Yvonne Willicks hat sich in der deutschen Fernsehlandschaft bereits einen Namen als erfolgreiche Hauswirtschafts-Meisterin gemacht. Zuletzt war sie bei SAT 1 in der Sendung „Allestester“ als kritische Testerin unterwegs oder half Familien beim Sortieren des Haushalts in „Yvonne Willicks räumt auf“! Jetzt ist Deutschlands bekannteste Hauswirtschaftsmeisterin beim WDR in der Sendung „Yvonne Willicks – Der Große Haushaltscheck“ zu sehen. Von den Finanzen übers Kochen bis hin zum Energiesparen gibt Yvonne Willicks in dieser Sendung Familien viele hilfreiche Tipps für ein effektives und sparsames Haushaltsmanagement.

Yonne Willicks ist 38 Jahre alt und wurde in Kamp-Lintfort, NRW geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie ist Meisterin der städtischen Hauswirtschaft, Vorstandsmitglied im Bildungswerk des Berufsverbands der Haushaltsführenden (ehemals Deutscher Hausfrauenbund) und bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie ist außerdem Dozentin für Erwachsenenbildung und leitet Prüfungsvorbereitsungslehrgänge für HauswirtschafterInnen. Yvonne Willicks ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

Stand: 18.02.2010 ###
(eben von der homepage des WDR abgerufen.)

ich denke, sie hilft.

sicher hilft sie: aber der stil ist das deutsche schlechthin.

expansion? erobern?

ich meine es auf der interkulturellen ebene.

was besagt das?

es geht um den typus des deutschen oder der deutschen.

was ist mit diesem typus?

„die deutschen“ sind (in der masse, also im durchschnitt … also immer im einzelfall überprüfen !!! keine klischees !!! nur annäherungen !!!) eher regelorientiert. es soll alles geordnet und adrett sein. es muss geplant werden. ordnung ist wichtig. effizienz. was „rauskommt“. das ziel. usw. — das macht das leben aus. zuallererst! solch ein denken.

dafür sind wir ja auch bekannt, teils auch gerühmt: unser maschinenbau. nimm doch mal den!

und früher die pünktliche bahn … frau yvonne willicks vom WDR verkörpert für mich dieses deutsche wesen.

weil sie so plant und macht und tut?

das hauswirtschaften eignet sich dafür, gewiss. hauswirtschaft läuft auf solch einer schiene. hauswirtschaft ist das ingenieurswesen in „das heim“ hineinonduliert. — aber mich erinnert das alles auch an die einführung des manufakturwesens in die (deutsche, oder: europäische) industrie. es zählten nur noch handgriffe, zeit, zahlen … der mensch war unwichtig geworden.

sie will doch nur ordnung, die frau willicks.

nur?!?! aber die idee ist: es gibt nichts spontanes, es gibt kein laissez-faire, es gibt keine lebensfreude. das alles ist verboten.

stattdessen?

kopf, kopf, kopf. listen, listen, listen. planung, planung, planung.

sie ist eben so, die willicks.

eben: sie ist einerseits nicht völlig unsympathisch, andererseits möchte man sie dann aber direkt aus der wohnung rausschmeißen.

weil sie fordert und drängt.

auch. aber noch mehr: … weil sie fordert und drängt … und die gefühle immer nur aufgesetzt sind. in wirklichkeit zählt nur der „effiziente haushalt“, nur das. ob gelacht wird, ist egal. liebe ist nur existent, wenn die mülleimer geleert sind. dann wird man von frau willicks „geliebt“ (was immer das in ihrem kopf sei).

welcher glaube steckt dahinter?

es ist der glaube, dass das leben besonders glücklich ist, wenn jede minute, ja jede sekunde verplant ist. wenn nichts „unnütz“ geschieht, wenn man immer nur denkt: wo kann ich zeit einsparen, wo kann ich es noch schneller und kürzer machen? wo? wie? wann?

dieses denken liegt über yvonne willicks?

aber ja! es liegt über der ganzen sendung. die supernanny wendet sich wenigstens noch mit dem wahren, rellen herzen den „klienten“ zu, mit wahrer anteilnahme, teilweise schockiert, bevor sie die dinge ordnet. — frau willicks aber kennt nach schneller begrüßung nur noch das ordnen. nur noch das „ziel“ — die menschen sind für sie wie „regale“.

dann ist diese sendung eigentlich eine interkulturelle? letztendlich?

diese sendung ist eigentlich eine über das deutsche wesen. wer den kern „des deutschen“ kennenlernen will, für den wir in der welt einerseits „geachtet“, andererseits aber mehr als misstrauisch beäugt werden, oft gehasst … der findet das in diesem coachingformat samt der hauptmacherin frau willicks. man sollte die serie als „vom deutschen wesen“ weltweit exportieren.

interessant, was du da alles siehst und herausliest.

es ist aber so: mir laufen bisweilen schauer der kälte über den körper, wenn diese frau in die häuser „eindringt“ und das „wahre leben“ als ideologie und praxis erarbeitet. darum geht es.

also schaffen, planen, machen … und nie zeit vergeuden.

auch nie herz vergeuden. man ist nett, aber sofort sachlich. die sachliche ebene wird sofort beschritten … und dann gilt es nur noch, aufgaben zu erfüllen. der haushalt als riesige manufaktur, am besten noch mit fließband, wenn es denn schon für den haushalt erfunden worden wäre!

so siehst du sie?

so sehe ich uns, zweitklausens. sollte mich jemand fragen, wie wir sind, wir deutschen, nicht alle, aber viele, würde ich diese sendung nennen. nicht immer sind wir so, aber oft. also: welchen geist wir atmen, sieht man dort sehr gut. dann würde ich sagen: „verkauft diese serie ins ausland, aber nicht als ‚haushaltscheck‘, sondern ‚wie die deutschen ticken: ein blick in ihre häuser und hinter ihre — gesaugten — herzkammern.‘ und werdet damit froh!“

wenn das der WDR liest?!

ich will doch niemanden kränken, auch frau willicks nicht. aber man muss auch bestimmte dinge mal ansprechen oder aussprechen können.

frau willicks ist ein teil von uns?

ich befürchte ja, zweitklausens, auch von uns, die wir alles (scheinbar) nun durchschauen, aber in diesem deutschland groß geworden sind. und erzogen wurden.

lach doch mal!

moment: ich muss erst meine lippen ordnen! und auf den zettel schreiben, dass ich mir die zähne gleich noch putze … so! ich lache! (ach so: ich bin deutscher!)

du hast willicks-fotos bei GOOGLE abgerufen?

ja, alles ganz akkurat. viereck für viereck. … sonst würde frau willicks sich über mich beschweren.

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Zur „Leipziger Buchmesse“ beginnt KLAUSENS mit „So und So“ ein weiteres wichtiges Aufschreibprojekt

hey, klau|s|ens, mal wieder eine neue idee?

ja, ja, ich wollte das widersprüchliche des menschen festhalten und begann mit „So und So“.

was ist „So und So“?

es sind immer zwei seiten, die sich nicht unbedingt widersprechen müssen, aber dennoch ein seltsames licht abwerfen: der mensch ist immer so und so, und dieses widersprüchliche oder schillernde oder nicht ausgewogene … das macht den menschen zum schlimmsten feind des menschen.

ich verstehe.

ich lege jetzt hier die ersten sätze ab. copyright klau|s|ens in allen schraibwaisen und schreibweisen, u.a. als klausens oder klau(s)ens oder klau“s“ens, im märz 2010 und ff. (begonnen schon am 12.3.2010):

SO UND SO

– Sie verkündigt, sie ist gegen die Tötung jeglicher Kreatur, benutzt aber immer wieder Ameisengift in ihrem Wochenendhaus am Waldrand.

– Er hat – so seine Verlautbarungen – nichts davon gewusst, aber doch alles in seinem Tagebuch notiert.

– Sie glaubt an Gott, verweigert aber hartnäckig das Gebet.

– Er denkt angeblich an nichts, hat aber das Fußballspiel am Abend nicht vergessen.

– Sie hat das Burn-Out-Syndrom nun schon seit einigen Jahren, erzählt aber ununterbochen von ihren herrlich entspannten Tauchurlauben auf Ägypten.

– Er will weniger Arbeiten, nimmt sich aber immer 20 Akten mit nach Hause.

– Sie lobt jeden Morgen ihre Geduld, kann aber nicht zehn Minuten auf den Bus warten, ohne zu fluchen.

– Er bezeichnet sich öffentlich immer wieder als Menschenfreund und Gutmenschen, schreit aber täglich seine Mitarbeiter zusammen.

– Sie nimmt sich nach eigener Aussage selbst nicht wichtig, möchte aber bei jedem erneuten Betreten ihres Büros auch erneut gegrüßt werden.

– Er mag kein Strichnin, vergiftet aber immer die Atmosphäre.

– Sie ist gegen das Bereicherungsstreben der Jugend, will aber niemandem erzählen, wie viel sie verdient.

– Er denkt nur an das eine, behauptet aber immer, an das andere zu denken.

– Sie kauft aus Prinzip nichts auf dem Trödelmarkt, besucht aber jeden Schnäppchenmarkt.

– Er möchte sehr, sehr bald eine Spenderniere haben, hatte aber selber niemals einen Spenderausweis.

– Sie möchte nichts von Krankenhäusern und Krankenkassen wissen, verliebt sich aber immer wieder in Ärzte aus dem Fernsehen.

– Er hasst Prostituierte, prostituiert aber immer seine Sekretärinnen.

– Sie ist gegen Legebatterien aller Art, holt aber immer die billigsten Hühnereier im Supermarkt.

– Er isst kein Fleisch, kauft aber gerne die kleinen Salami-Würstchen an der Tankstelle.

– Sie unterschreibt alles an Petitionen gegen Gewalt, drückt aber ihre zweijährige Tochter immer wieder brutal mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe des Kinderbettchens.

– Er will nicht, dass im Treppenhaus Kippen liegen, spuckt aber seine Kaugummis auf dem Bürgersteig aus.

– Sie mag keine laute Musik, fährt aber mehrfach mit der Harley sehr dröhnend zu Hause um den Wohnblock.

– Er kämpft für die Renaturierung eines Baches, hat aber seine Garageneinfahrt pflastern lassen.

– Sie ist nach außen hin lautstark und plakativ für die Untersützung der Restaurierung des Kölner Doms, spendet ihr Geld aber nur für das Vereinsheim in Monheim am Rhein.

– Er lobt die Existenz der Eisenbahn, will aber nicht die teuren Bahntickets bezahlen.

– Sie will eigentlich den Prozess der Versöhnung, plädiert aber für die weitere Besiedlung der besetzten Gebiete.

– Er spendet für die Armen in Bangladesh, aber er schlägt seine Frau.

– Sie wettert gegen das Vergiften von Hunden, aber ihre Tochter bekommt kein gesundes Frühstück.

– Er ist für absolute Pünktlichkeit, kommt aber sehr oft zu spät.

– Sie wäscht sich jeden Tag die Haare, aber selten die Bettwäsche.

– Er schneidet sich die Fingernägel am Esstisch, kann aber keine Achselhaare leiden.

– Sie liebt Gartenarbeit, hasst aber den Dreck unter den Schuhsohlen.

– Er fährt gerne Fahrrad, wegen der Figur, aber weigert sich, 100 Meter zu Fuß zu gehen.

– Sie telefoniert sehr lange und ausführlich, beschwert sich aber über die Vielredenden an der Supermarktkasse.

– Er ist für Recht und Ordnung, gröhlt aber gerne nachts um 2.00 Uhr Trinklieder.

– Sie ist für das Einhalten aller Regeln, fährt aber mit 1,8 Promille Auto.

– Er ist für mehr Liberalität im Alltag, aber verflucht vermeintliche Schwule in seinem Fußballverein.

– Sie ist für den Frieden, demonstriert auch dafür, raunzt aber ständig ihre Tochter wegen Nichtigkeiten an.

– Er kann alles am besten, angeblich aber absolut nicht aufräumen.

– Sie schreibt nicht gerne Briefe, kann aber Kochrezepte stundenlang von Hand in eine Kladde eintragen.

– Er mag Briefträger und die Post nicht, bestellt aber ununterbrochen bei Internetanbietern.

– Sie ist für mehr Ökologie, bestellt aber dauernd Schuhe und Jacken und Parfüm bei Shoppingsendern, um dann 80 % der per Auto ankommenden Ware wieder zurückzuschicken.

– Er ist prinzipiell für mehr Bildung, möchte aber nicht einmal für den nächsten Spanisch-Urlaub ein paar Grundkenntnisse pauken.

– Sie liebt ihn, aber nur wenn er sie auch liebt.

– Er hasst Hunde, nennt aber seinen Goldfisch „Rex“.

– Sie weint sehr viel, beklagt aber zugleich den hohen Taschentuchverbrauch der Bundesrepublik.

– Er ruft ständig sehr laut im Treppenhaus, möchte aber ein Flugverbot wegen der Lärmbelästigung.

– Sie hat immer schlechte Laune, beklagt sich aber über die unhöflichen Kontrolleure im öffentlichen Nahverkehr.

– Er ist für die religiöse Toleranz, kann aber den Anblick von Buddhastatuen und Moscheen nicht ertragen.

– Sie schwärmt von den USA, ist aber für ein Verbot von Fastfood.

– Er ist gegen Autobahnen, fährt aber 3 x pro Jahr „just for fun“ von Bielefeld bis nach Salzburg.

– Sie tanzt sehr gerne, möchte aber die Zulassungszahl von Diskotheken begrenzen lassen.

– Er bedauert demonstrativ die Obdachlosen, ist aber für ein radikales Verbot des Herumlungerns im öffentlichen Raum.

– Sie ist gegen das Rauchen, stemmt sich aber einem Verbot von offenen Kaminen in Wohnungen entgegen.

– Er ist gegen Parteien und Verbände und Vereine, hat aber schon 3 Bürgeriniativen begründet.

– Sie zerstampft Kleinstspinnen auf der Terrasse, ist aber gegen das Schächten von Schafen zu religiösen Zwecken.

– Er mag keinerlei Chemie in seiner Wohnung, ist aber als Geschäftsführer für das illegale Verklappen von Altöl in einem Nebenfluss verantwortlich.

– Sie will nichts mit Geld zu tun haben, gibt aber ununterbrochen genau dieses aus.

– Er mag angeblich kein Fleisch, bestellt sich aber immer wieder Schnitzel.

– Sie findet sich zu dick, kauft aber immer wieder Chips und Erdnüsse für die Fernsehabende.

– Er träumt vom Paradies, verpestet aber die Nachbarschaft, indem er seinen Motor immer wieder mindestens 15 Minuten im Standbetrieb laufen lässt.

– Sie ist gegen Exzentriker, trägt aber nur rote Hosen und bunte Haarbänder.

– Er wählt CDU, denkt aber wie ein FDP-ler.

– Sie wählt SPD, ist aber gegen die Erfindung und Einführung von Hartz IV.

– Er schreibt selber viele lange Texte, hasst aber wortreiche Diskussionen.

– Sie mag lange Naturwanderungen, protestiert aber nie gegen neue Trassen, die die Landschaft weiter verschandeln.

– Er hört gerne Musik, weigert sich aber zum Ohrenarzt zu gehen.

– Sie hat Sehnsüchte, erlaubt aber anderen nicht von den eigenen Sehnsüchten zu sprechen.

– Er spielt Schach, findet Logiker aber saublöde.

– Sie pokert, ärgert sich aber über Männer, die keine Miene verziehen.

– Er hat ein dickes Bankkonto durch eine Erbschaft, ist aber für die Einführung von Zwangsarbeit für alle Sozialhilfe-/HARTZ-IV-Empfänger.

– Sie kennt Stalin nicht, ist aber gegen den Stalinismus.

– Er hat noch nie von H. Hesse gehört, will aber seinen Urlaub in Hessen machen.

– Sie kann überhaupt nicht zeichnen, träumt aber von einer Karriere als Malerin.

– Er schimpft über die „Neger“, ist aber selber Kind einer farbigen Mutter.

– Sie ist Sozialistin, will aber ihr Mittagessen im Betrieb mit niemandem teilen.

– Er ist arm, massiert aber sein Bein.

– Sie ist gegen den Machbarkeitswahn, kauft aber jedes Jahr woanders eine grauenvolle Ferienwohnung an einer grauenvoll verbauten Küste.

– Er kann nicht skifahren, möchte aber partout keinen Kurs machen.

– Sie kann nicht schwimmen, beklagt sich aber über die hilflosen Menschen bei einem Fähruntergang auf dem Viktoriasee.

– Er ist für Afrika, ist aber nicht bereit, afrikanisch essen zu gehen.

– Sie spricht immer von „Ehre“ und „Anstand“, lässt sich aber jeden Tag von ihrem Mann demütigen.

– Er weiß angeblich alles von der Welt, kann aber nicht sagen, was der Kern des Hinduismus ist.

– Sie ist angeblich furchtbar gebildet, will aber alle Erdbeben verbieten lassen.

– Er ist kein Neonazi, möchte aber dennoch die Prügelstrafe für alle Ausländer.

– Sie wählt den linken Ausgang aus dem Park, obwohl der rechte Ausgang genauso aussieht.

– Er will den Druck auf alle Arbeitslosen erhöhen, hat aber als dauerhaft Arbeitsunfähiger die letzten 12 Jahre nicht mehr gearbeitet.

– Sie will eine schönere Umwelt, kauft aber für den Garten grauenvoll hässliche Sichtelemente im Baumarkt.

– Er schwärmt von der Lebensart in Südfrankreich, lässt aber jeden Zentimeter seines Grundstückes pflastern oder mit Platten belegen.

– Sie hat von nichts Ahnung, behauptet aber, unheimlich viel zu wissen.

– Er hat von nichts Ahnung, möchte aber unbedingt zum Abteilungsleiter ernannt werden.

– Sie kann die Handyrechnung nicht bezahlen, möchte aber trotzdem noch einen weiteren Vertrag abschließen.

– Er glaubt an Jesus Christus, ist aber dennoch für die Todesstrafe.

– Sie glaubt an nichts und niemanden, geht aber dennoch sonntags zur Kirche.

– Er singt im Chor, möchte aber Gesangswettbewerbe im Fernsehen verbieten.

– Sie geht zu jedem Casting, beklagt sich aber über die vielen, oberflächlichen Film- und Fernsehproduktionen.

– Er nahm nie Schauspielunterricht, möchte aber trotzdem die Hauptrolle in der Laienspielgruppe bekommen.

– Sie nahm nie Drogen, behauptet das voller Stolz, ist aber dafür tablettensüchtig.

– Er hasst Heroinsüchtige, ist aber selber Alkoholiker.

– Sie mag keinen Sex, ist aber dennoch 1 x im Monat im Swingerclub.

– Er spricht für die Moral auf der Rednertribüne im Parlament, geht aber seit 12 Jahren fremd.

– Sie mag keine Ausländer, isst aber Pizza und trinkt französischen Rotwein.

– Er sagt, er ist nicht spielsüchtig, trifft sich aber mit seinen Freunden 3 x die Woche in der Spielothek.

– Sie findet das Internet blöd, surft aber jeden Tag mindestens 3 Stunden.

– Er hält nichts vom Internet, hat aber genau darüber seine Frau kennengelernt.

– Sie kennt keine Krabben, isst aber mit Vorliebe Scampis.

– Er mag keine Waffeln, bestellt aber immer wieder Eierkuchen.

– Sie möchte nicht so fettreich essen, bestellt aber mehrmals in der Woche „Pommes mit Mayo“.

– Er mag Tahiti, verflucht aber die exotischen Kostüme mancher Karnevalisten.

– Sie ist lesbisch, kann aber Frauen, die sich in der Öffentlichkeit küssen, nicht ausstehen.

– Er hat nichts gegen Schwule, wettert aber mit, wenn in der Kneipe böse Witze über diese gemacht werden.

– Sie will keine Einführung von Schulgeld, hat aber bei der Einführung der Studiengebühren applaudiert.

– Er kann nicht tanzen, hasst aber „Hänger“ aller Art.

– Sie mag Frau Müller nicht, grinst der aber dauernd ins Gesicht.

– Er liebt Frau Legewies, zeigt ihr dies aber nicht.

– Sie möchte gerne mal „hart genommen werden“, schreibt aber Ratgeber für sanften Sex.

– Er versteht die Welt nicht, will aber Universitätsrektor werden.

– Sie ist Managerin, weiß aber nicht, wie sie das Fahrrad mit dem Plattfuß vom Bahnhof zurück zu ihrer Wohnung bekommt.

– Er ist Notar eines Großunternehmens, klaut aber immer wieder Schnapsflaschen zu 2,20 Euro in der Tankstelle.

– Sie ist doof, hält sich aber für intelligent.

– Er hält sich für intelligent, ist aber doof.

– Sie hat keine Ahnung, muss aber allen möglichen Menschen stundenlange Vorträge halten.

– Er wüsste, zu allem etwas zu sagen, schweigt aber wie ein Fisch.

– Sie hört schlecht, will aber unbedingt als Souffleuse arbeiten.

– Er macht im Prinzip ein sehr gutes Gulasch, will es aber niemals kochen.

– Sie ist magersüchtig, will aber keine Werbung für Essen im Fernsehen haben.

– Er guckt gerne Fernsehen, mag aber die Werbung nicht.

– Sie pocht auf Anstand, läuft aber sehr oft mit offener Hose durch die Stadt.

copyright klau|s|ens in allen schraibwaisen und schreibweisen, u.a. als klausens oder klau(s)ens oder klau“s“ens, im märz 2010 und ff. (begonnen schon am 12.3.2010)

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